News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
13. Dezember 2023

BADER kauft Modemarke KLiNGEL

Nach dem Verkauf der Marke MONA veräußert die Gruppe damit auch die Marke KLiNGEL an das Familienunternehmen aus Pforzheim. Das Unternehmen BADER sieht in dem Erwerb der traditionsreichen Marke einen idealen Zukauf. Das KLiNGEL Sortiment reicht von Oberbekleidung und Wäsche über Schuhe und Schmuck bis hin zu Living- und Technik-Artikeln.

Colin Bader sagt: „Mit dem Erwerb der KLiNGEL Marke setzen wir unseren Expansionskurs fort. Die Marke passt optimal zu unserer Zielgruppe, die auf exzellenten Service und hohe Qualität vertraut. BADER blickt auf mehr als 90 Jahre Firmengeschichte zurück und wird den erfolgreichen Kurs in den kommenden Jahren fortführen.“ Das Versandhaus BADER mit Sitz in Pforzheim wurde 1929 von Bruno Bader gegründet und vertreibt im Multi-Channel-Distanzhandel eigene Sortimente wie Mode, Schuhe, Wäsche, Schmuck, Gesundheit, Heimtex, Möbel und Haushalt.

Verkauf der Marke an lokalen Marktbegleiter

KLiNGEL-Geschäftsführer und PLUTA-Sanierungsexperte Marcus Katholing freut sich über den gelungenen Verkauf: „Unser Team rund um PLUTA-Sanierungsexperte Stefan Warmuth hat sehr vertrauensvolle Verhandlungen mit BADER geführt. Wir freuen uns, dass die Marke KLiNGEL an den lokalen Marktbegleiter geht. Hierfür haben wir auch große Unterstützung der Gesellschafterfamilie Kohm bekommen, die sich vor allem darüber freut, dass die Marke KLiNGEL erhalten und in der Region verankert bleibt.“

Katholing betont: „Mein großer Dank geht zum Jahresende an die über 600 Mitarbeiter, die weiterhin für das Unternehmen tätig sind und auch in dieser herausfordernden Phase hervorragende Arbeit leisten. Durch ihre Einsatzbereitschaft und Professionalität tragen sie maßgeblich dazu bei, dass wir das Eigenverwaltungsverfahren bestmöglich im Interesse der Gläubiger durchführen.“ Die KLiNGEL Gruppe wird den Verkauf weiterer Marken in den kommenden Wochen fortsetzen. Zudem arbeitet das Team an der Verwertung sämtlicher Vermögenswerte.

Das Unternehmen befindet sich seit Mai 2023 in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Der Geschäftsbetrieb läuft bis Ende Januar 2024. Unterstützt wird die KLiNGEL Gruppe in dem Verfahren von der Restrukturierungsgesellschaft PLUTA. Sachwalter ist Rechtsanwalt Martin Mucha von der überregional tätigen Kanzlei GRUB BRUGGER.

Teilen:
Weitere Artikel
Visuelle Flexibilität für aktive Unternehmer: Warum Monatskontaktlinsen so beliebt sind
Arbeitsleben
Visuelle Flexibilität für aktive Unternehmer: Warum Monatskontaktlinsen so beliebt sind

Moderne Unternehmer haben selten vorhersehbare Tage. Der Morgen beginnt vielleicht mit E-Mails in einem Café, gefolgt von Meetings in der ganzen Stadt, einer Trainingseinheit zwischendurch und späten Strategiegesprächen am Abend. In einem Lebensstil, der Anpassungsfähigkeit verlangt, muss auch die Sehkorrektur Schritt halten. Genau deshalb sind Monatskontaktlinsen für viele aktive Berufstätige zur bevorzugten Wahl geworden. Sie bieten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Komfort, Leistung und Kosteneffizienz – ohne ständigen Austausch. Eine praktische Balance zwischen Komfort und Leistung Unternehmer schätzen Lösungen, die effizient und zugleich zuverlässig sind. Monatskontaktlinsen erfüllen genau diesen Anspruch. Im Gegensatz zu Tageslinsen, die jeden Abend ersetzt werden, sind Monatslinsen bei richtiger Pflege für eine Tragedauer von bis zu 30 Tagen ausgelegt. Dadurch entfällt das Mitführen zahlreicher Ersatzpackungen, während die Sehqualität konstant bleibt.

Lesen
Insolvenzwelle im Mittelstand? Ein Rechtsanwalt aus Dachau über die aktuelle Lage
Recht & Steuern
Insolvenzwelle im Mittelstand? Ein Rechtsanwalt aus Dachau über die aktuelle Lage

Wirtschaftliche Turbulenzen fordern den Mittelstand heraus Die deutsche Wirtschaft durchlebt turbulente Zeiten. Gestiegene Energiekosten, Lieferkettenprobleme und veränderte Marktbedingungen setzen mittelständische Unternehmen unter enormen Druck. Für eine rechtliche Einordnung haben wir mit Michael Seitz gesprochen, einem erfahrenen Rechtsanwalt in Dachau der Kanzlei Seitz. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Immer mehr Mittelständler kämpfen mit Liquiditätsengpässen. Gleichzeitig steigen die regulatorischen Anforderungen. Diese Gemengelage führt zu einer angespannten Situation, die ohne frühzeitige Gegenmaßnahmen existenzbedrohend werden kann. Unternehmen sehen sich gezwungen, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken und Anpassungen vorzunehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

5 Min. LesezeitLesen
Smart Glasses am Arbeitsplatz: Sind Ray-Ban Meta Smart Glasses das nächste Produktivitätstool?
Arbeitsleben
Smart Glasses am Arbeitsplatz: Sind Ray-Ban Meta Smart Glasses das nächste Produktivitätstool?

Der moderne Arbeitsplatz hat sich in den letzten zehn Jahren grundlegend verändert. Arbeitsplätze sind digitaler geworden, Meetings mobiler, Kommunikation permanenter. Zwischen E-Mails, Nachrichten, Anrufen und Kollaborationstools wird von Fachkräften erwartet, jederzeit erreichbar zu sein – ohne dabei den Fokus auf ihre eigentliche Aufgabe zu verlieren. Hier kommt Wearable-Technologie ins Spiel. Smart Glasses sind längst keine futuristischen Gadgets mehr, sondern entwickeln sich zu praktischen Werkzeugen für den Arbeitsalltag. Besonders viel Aufmerksamkeit erhalten derzeit die Ray-Ban Meta Smart Glasses, die klassisches Brillendesign mit integrierter digitaler Funktionalität verbinden. Doch können sie tatsächlich als Produktivitätstool im beruflichen Umfeld dienen? Ein genauerer Blick lohnt sich.

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite