Nach dem Verkauf der Marke MONA veräußert die Gruppe damit auch die Marke KLiNGEL an das Familienunternehmen aus Pforzheim. Das Unternehmen BADER sieht in dem Erwerb der traditionsreichen Marke einen idealen Zukauf. Das KLiNGEL Sortiment reicht von Oberbekleidung und Wäsche über Schuhe und Schmuck bis hin zu Living- und Technik-Artikeln.
Colin Bader sagt: „Mit dem Erwerb der KLiNGEL Marke setzen wir unseren Expansionskurs fort. Die Marke passt optimal zu unserer Zielgruppe, die auf exzellenten Service und hohe Qualität vertraut. BADER blickt auf mehr als 90 Jahre Firmengeschichte zurück und wird den erfolgreichen Kurs in den kommenden Jahren fortführen.“ Das Versandhaus BADER mit Sitz in Pforzheim wurde 1929 von Bruno Bader gegründet und vertreibt im Multi-Channel-Distanzhandel eigene Sortimente wie Mode, Schuhe, Wäsche, Schmuck, Gesundheit, Heimtex, Möbel und Haushalt.
Verkauf der Marke an lokalen Marktbegleiter
KLiNGEL-Geschäftsführer und PLUTA-Sanierungsexperte Marcus Katholing freut sich über den gelungenen Verkauf: „Unser Team rund um PLUTA-Sanierungsexperte Stefan Warmuth hat sehr vertrauensvolle Verhandlungen mit BADER geführt. Wir freuen uns, dass die Marke KLiNGEL an den lokalen Marktbegleiter geht. Hierfür haben wir auch große Unterstützung der Gesellschafterfamilie Kohm bekommen, die sich vor allem darüber freut, dass die Marke KLiNGEL erhalten und in der Region verankert bleibt.“
Katholing betont: „Mein großer Dank geht zum Jahresende an die über 600 Mitarbeiter, die weiterhin für das Unternehmen tätig sind und auch in dieser herausfordernden Phase hervorragende Arbeit leisten. Durch ihre Einsatzbereitschaft und Professionalität tragen sie maßgeblich dazu bei, dass wir das Eigenverwaltungsverfahren bestmöglich im Interesse der Gläubiger durchführen.“ Die KLiNGEL Gruppe wird den Verkauf weiterer Marken in den kommenden Wochen fortsetzen. Zudem arbeitet das Team an der Verwertung sämtlicher Vermögenswerte.
Das Unternehmen befindet sich seit Mai 2023 in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Der Geschäftsbetrieb läuft bis Ende Januar 2024. Unterstützt wird die KLiNGEL Gruppe in dem Verfahren von der Restrukturierungsgesellschaft PLUTA. Sachwalter ist Rechtsanwalt Martin Mucha von der überregional tätigen Kanzlei GRUB BRUGGER.
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ExpertentalkOb Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?
ArbeitslebenDer klassische Bürojob bietet Sicherheit doch nicht jeder findet darin auf Dauer Erfüllung. Zwei Ingenieure aus Passau haben genau diese Erfahrung gemacht und Konsequenzen gezogen: Statt monotoner Abläufe am Schreibtisch wollten sie etwas mit eigenen Händen gestalten und ein eigenes Unternehmen aufbauen. Herausgekommen ist die PA Grundstein GmbH, ein Hausmeisterdienst aus Passau, der Wohnanlagen, Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte betreut. Im Gespräch erzählen die Geschäftsführer Anton Ponigl und Julian Tuma, warum sie ihre ursprüngliche Immobilienidee verwarfen, wie sie innerhalb von nur zwei Monaten gründeten und welche Rolle das technische Studium heute im Betrieb spielt. Wer selbst über eine Gründung nachdenkt, findet darin viele vertraute Fragen wieder von der Finanzierung bis zur Frage, ab wann ein Gewerbe angemeldet werden muss. business-on.de: Sie beide haben studiert und standen mitten im Berufsleben. Wie sah Ihre Ausgangslage aus – und was hat Sie schließlich in die Selbstständigkeit getrieben? Anton Ponigl und Julian Tuma: Uns verbindet eine langjährige Freundschaft und schon früh der gemeinsame Wunsch, ein eigenes Projekt zu realisieren. In unseren bisherigen Tätigkeiten waren wir allerdings zunehmend unzufrieden: Der Anteil kreativer, gestaltender Aufgaben war gering, die Arbeitsprozesse überwiegend monoton und wiederkehrend. Möglichkeiten, sich persönlich und fachlich wirklich zu verwirklichen, fehlten. Gleichzeitig hatten wir beide schon lange eine starke Affinität zu eigenen handwerklichen Projekten, etwa in der Schreinerei. Der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit war also schon eine Weile da. Natürlich verlässt man eine feste Anstellung nicht nebenbei wir haben Chancen und Risiken lange abgewogen. Aber irgendwann war klar, dass wir den Schritt wagen wollen.
BusinessEine gebuchte Messefläche ist noch kein fertiges Konzept. Bevor Besucher einen Stand betreten, müssen Unternehmen entscheiden, wen sie erreichen wollen, welche Gespräche dort stattfinden sollen und was dafür räumlich und technisch nötig ist. Wer diese Fragen zuerst beantwortet, kann Gestaltung, Budget und Ablauf aufeinander abstimmen. Das erleichtert auch die Wahl zwischen einem Systemstand, einer individuellen Fertigung und einer Kombination aus beidem. Erst das Ziel klären, dann den Stand gestalten

