Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin ist ausgezeichnete Ideenschmiede für Startups

Der Startup Incubator Berlin (SIB), das Gründungszentrum der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin), belegt in diesem Jahr den dritten Platz, mit nur drei Punkten Abstand zur Technischen Universität Berlin und einem zur Humboldt-Universität und rangiert als einzige Hochschule für angewandte Wissenschaften der Hauptstadt unter den Top 3.
Matthias Grytzka, einer der beiden Leiter des Startup Incubator Berlin: „Wir sind sehr stolz, dass unsere Gründungsteams solch eine gute Platzierung im Wettbewerb der besten Ideenschmieden in Berlin und Brandenburg erzielt haben. Dieses Ergebnis spiegelt nicht nur den Ideenreichtum und das Engagement unserer Startups und Studierenden wider, sondern ist auch Bestätigung, dass sich die einzigartige Unterstützung durch das universitäre Gründungsökosystem der HWR Berlin auszahlt. Es wird von der einzelnen Professur, über die Fachbereiche bis hin zur Hochschulleitung getragen. Wir sind begeistert, dass wir mit unserer Arbeit dazu beitragen, dass Berlin heute als die Startup-Hauptstadt Europas gilt.“
1 000 Studierende von Universitäten und Fachhochschulen aus Berlin und Brandenburg hatten sich am Wettbewerb beteiligt. Insgesamt wurden 352 Geschäftskonzepte eingereicht, viele darunter von Frauen, wie der BPW mitteilt. Die HWR Berlin behauptet sich im starken Starterfeld als eine der gründungsaktivsten Hochschulen Berlins.
„Mit unserem erfolgreichen Gründungszentrum schaffen wir die Rahmenbedingungen, unter denen sich kreative Startup-Teams gemeinsam mit etablierten Unternehmen gut entwickeln können und bieten somit einen Kristallisationspunkt für den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft“, sagt Prof. Dr. Andreas Zaby, Präsident der HWR Berlin. „Wir wollen, dass der Funke des Entrepreneurial Spirit auf die Studiengänge unserer Hochschule überspringt. Deshalb ist uns das Gründungszentrum, ist die interdisziplinäre Entrepreneurial Education uns so wichtig“, so Zaby.
Das Gründungszentrum der HWR Berlin schafft Raum, um Geschäftsideen entstehen zu lassen und bietet den nötigen breit aufgestellten, intensiven Support, um diese weiterzuentwickeln. In diesem attraktiven Umfeld werden aus Gründungsinteressierten Teams und aus Ideen marktreife Produkte und Dienstleistungen. Der Austausch zwischen den Startups ist dabei ein zentrales Element. Wenn alles gut läuft, wird am Ende ein Unternehmen gegründet. „Das Team und der Gründergeist unseres Startup Incubator bieten die Möglichkeit und tragen maßgeblich dazu bei, dass Gründerinnen und Gründer ihren Traum und ihre Ideen verwirklichen können“, sagt Grytzka.
Die Besonderheit an dem Startup Hub mit Standorten am Campus Schöneberg und im A32 Entrepreneurs Forum Berlin Siemensstadt ist, dass die Teams nach der Lean-Startup-Methode arbeiten und entsprechend gecoacht werden. Im Kern geht es darum, potenzielle Kunden und Kundinnen frühzeitig einzubinden, um die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen von Anfang an eng an den Bedürfnissen des Marktes auszurichten. Finanzielle Hilfe gibt es in der Gründungsphase durch das Berliner Startup Stipendium. Die Strategie geht auf: ca. 95 Prozent der geförderten Startups gründen Kapitalgesellschaften und werden selbst zu Wirtschaftsakteuren und -akteurinnen.
„Start-ups haben eine hohe strategische Bedeutung für Berlin und die Region als Wirtschaftsstandort. Dabei spielen Ausgründungen aus der Wissenschaft eine besondere Rolle. Der Transfer zwischen Forschung und Praxis bringt Innovationen voran, ist Motor des strukturellen Wandels und schafft die Arbeitsplätze der Zukunft“, unterstreicht Zaby.
Auf dem Gründungsradar 2018 des Stifterverbandes der deutschen Wissenschaft war die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin als eine der besten Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) Deutschlands hervorgegangen. Mit den Mitteln des Bundesministeriums kann sie die erfolgreiche Gründungsförderung fortsetzen und weiterentwickeln, als Mitglied im Netzwerk der erfolgreichen deutschen Gründungshochschulen Impulse holen und setzen. Die HWR Berlin setzt für den strategischen Ausbau drei Schwerpunkte:
- HWR Berlin Startup Boosters: ein regionales Netzwerk, das direkt den betreuten Startups zugutekommt
- Open Startup Academy: ein regionales Netzwerk, das die institutionalisierte Verankerung der HWR Berlin im regionalen Startup-Ökosystem sichert
- International Startup Community: Wissens- und Personen-Transfer zwischen Partnerhochschulen zur Unterstützung des regionalen Netzwerks.
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