5G führt Unternehmen in ein neues Zeitalter

Wenn Unternehmen Geschäftsmodelle oder Prozesse realisieren wollen, die bei niedriger Latenz hohe Datenmengen verarbeiten müssen, sind sie auf 5G angewiesen. Von Entwicklung bis Produktion, von Logistik bis Vertrieb – potenzielle Anwendungen gibt es fast überall. Gerade im industriellen Umfeld helfen Campus-Netze mit einem großen Ökosystem an Anbietern, bisherige technologische Hindernisse zu beseitigen.
Aus Sicht von NTT kann die 5G-Technologie Innovationen in folgenden Bereichen vorantreiben:
- Smart City. Intelligente Parksysteme, Real-Time-Diagnosen bei Stromausfällen oder eine optimierte Müllentsorgung – das sind nur einige Beispiele, die in einer vernetzten Stadt möglich sind. Basis dafür ist 5G, denn die Vernetzung einer ganzen Stadt erfordert das schnelle Versenden und Auswerten riesiger Datenmengen. Ein anderer Anwendungsbereich für 5G sind Smart Grids. Diese intelligent gesteuerten Stromnetze sorgen dafür, dass zu jeder Zeit die exakt benötigte Menge Strom erzeugt wird – im Idealfall bis auf das Watt genau. Voraussetzung ist, dass die unzähligen, räumlich weit verteilten Sensoren, Geräte und Systeme in Echtzeit vernetzt sind, was mit der 5G-Technologie möglich ist. Gleichzeitig ist 5G im Einsatz verglichen mit den vorherigen Mobilfunkgenerationen deutlich energieeffizienter.
- Autonome Fahrzeuge. Ebenfalls notwendig ist der 5G-Standard für zukünftige Mobilitätskonzepte wie dem autonomen Fahren. Nur wenn ein PKW kontinuierlich von außen mit Informationen versorgt wird, sind ein reibungsloser Transport und maximale Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gewährleistet. 5G ermöglicht Echtzeit-Kommunikation mit anderen Fahrzeugen sowie mit der Infrastruktur wie Schildern und Ampeln. Bei einer Gefahrensituation ist das Auto vorgewarnt und reagiert in einer Millisekunde völlig selbstständig. Im Flottenmanagement von Logistikern wird mit 5G eine punktgenaue Steuerung möglich – autonome Transportsysteme wählen im Problemfall eine Ausweichroute, um die Produktion weiter mit Material zu versorgen.
- Industrie 4.0. Durch die Vernetzung der unterschiedlichsten Maschinen können Produktionsschritte besser aufeinander abgestimmt werden. Dies gilt sowohl firmenintern als auch zwischen verschiedenen, an der Produktion beteiligten Unternehmen. Das Ergebnis ist eine optimale Auslastung der Anlagen und eine schnellere Lieferung. Eine andere 5G-Option ist das Monitoring von kritischen Einrichtungen: Dazu gehören Sensoren für Temperatur, Feuchtigkeit, Druck, Spannung sowie für den Zustand von Reglern und Steuerventilen. Daneben lassen sich mit 5G der Datenhunger und die Latenzanforderungen von Technologien wie Augmented und Virtual Reality stillen. Anstatt auf einen Termin mit dem Servicetechniker zu warten, werden Reparaturen einfach per Datenbrille und Videoübertragung „selbst“ erledigt.
- Telemedizin. Im Gesundheitswesen kann mit 5G die Versorgung von chronisch Kranken deutlich verbessert werden, indem Patientendaten in Echtzeit mithilfe von mobilen Geräten zur Analyse übermittelt werden. Der Mediziner ist damit in der Lage, bei kritischen Werten rechtzeitig einzuschreiten. Gleichzeitig lassen sich Kosten sparen, da weniger Arztbesuche notwendig sind und Krankenhausbesuche verkürzt werden. Das Gleiche gilt für die Notfallversorgung: Durch eine Echtzeitübermittlung von klinischen Daten sind die behandelnden Ärzte im Krankenhaus bereits vor dem Eintreffen des Patienten über dessen Zustand informiert, in schweren Fällen kann diese Zeitersparnis sogar Leben retten. Darüber hinaus können mit der 5G-Technik Operationen aus großer Entfernung erfolgen. Dabei assistiert ein Arzt entweder per Videoschalte oder mithilfe von Virtual-Reality-Anwendungen.
- Einzelhandel. Ein digitaler Spiegel in Kombination mit einem 5G-Netz ermöglicht in Geschäften den Einsatz von Augmented-Reality- und Virtual-Reality-Lösungen. Kunden haben die Möglichkeit, das neue Outfit in Kombination mit verschiedenen Accessoires – ob Schuhe, Taschen oder Schmuck – zu visualisieren. Die 5G-Technologie ermöglicht darüber hinaus eine hochmoderne Bestandskartierung sowie ein abgestimmtes Flottenmanagement.
„Oftmals dominieren technische Themen und Bandbreitenaspekte die Diskussion rund um 5G. Wir müssen weg von dieser Diskussion und hin zu einem Verständnis darüber, welche innovativen Anwendungsfälle und Möglichkeiten durch die Nutzung der jüngsten Mobilfunkgeneration und künftig sogar durch 6G möglich sind”, betont Kai Grunwitz, Geschäftsführer der NTT Ltd. in Deutschland. „Vieles klingt heute noch nach Science-Fiction, wird aber innerhalb der nächsten Jahre Realität werden und die Wirtschaft, die Gesellschaft und unser Leben verändern.“
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
BusinessDer Moment, in dem ein Kunde ein Geschäft betritt, dauert nur wenige Sekunden. In dieser kurzen Zeitspanne entscheidet sich allerdings, ob er bleibt oder wieder geht. Viele Einzelhändler investieren tausende Euro in Ladengestaltung und Produktpräsentation, übersehen dabei aber einen Faktor, der all diese Bemühungen zunichte machen kann: den Zustand der Böden, Regale oder sanitären Anlagen. Wie Kunden unbewusst auf Sauberkeit reagieren Menschen nehmen ihre Umgebung mit allen Sinnen wahr, auch wenn sie das gar nicht aktiv tun. Ein leicht klebriger Boden oder ein unangenehmer Geruch lösen sofort ein Unbehagen aus. Dieses Gefühl übertragen Kunden dann automatisch auf die angebotenen Produkte. Wenn man in einem unsauberen Laden steht, fragt man sich, wie es wohl im Lager aussieht oder wie sorgfältig die Mitarbeiter überhaupt mit der Ware umgehen.
BusinessModerne Arbeitswelten sind geprägt von Vielfalt nicht nur in Bezug auf Herkunft, Qualifikation oder Alter, sondern auch hinsichtlich individueller Arbeitsweisen. Während einige Mitarbeitende strukturiert und planungsorientiert vorgehen, bevorzugen andere spontane, kreative Prozesse. Manche arbeiten am liebsten in absoluter Ruhe, andere entfalten ihre Produktivität erst im Austausch mit Kollegen. Diese Unterschiede sind kein Problem, sondern ein Potenzial vorausgesetzt, es gelingt, einen gemeinsamen Rahmen für die Zusammenarbeit zu schaffen. Die Herausforderung besteht darin, ein Arbeitsumfeld zu gestalten, das unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht wird, ohne die Effizienz zu beeinträchtigen. Dabei spielen Kommunikation, gegenseitiges Verständnis und klare Absprachen eine zentrale Rolle. Unternehmen, die diese Aspekte aktiv fördern, profitieren oft nicht nur von einer besseren Zusammenarbeit, sondern auch von innovativeren Ergebnissen. Die folgenden Abschnitte liefern Menschen, die mit anderen im Büro arbeiten, einige Tipps, die im Alltag helfen können.
