„Verbraucherzentrale informiert über iIllegale Kontoabbuchungen von Lotto- und Gewinnspielfirmen“
Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg berichtet über eine Flut von Beschwerden von unerlaubter Telefonwerbung, untergeschobene Verträge und unerlaubter Kontoabbuchungen. Dreist rufen Gewinnspielfirmen und Lottospielgemeinschaften Verbraucher zu allen Tageszeiten an, konfrontieren sie mit angeblichen Vertragsabschlüssen sowie ihren Kunden- und Kontodaten und buchen illegal Beträge von ihren Konten ab, so die Verbraucherzentrale.
Unerlaubte Telefonwerbung ist seit 2004 gesetzlich verboten. Aber dieses Verbot ignorieren Firmen zur Zeit wieder massiv, um Verträge abzuschließen. Sie gehen sogar teilweise soweit, bei den Anrufen Verbrauchern Verträge unterzuschieben und Geld vom Konto abzubuchen, obwohl die Betroffenen aussagen, dass sie keinem Vertragsabschluss zugestimmt und keine Kontodaten weitergegeben haben. Vielmehr wurden sie im Gespräch bereits mit ihren Konto- und Kundendaten konfrontiert. Bei den Beschwerden über Gewinnspielfirmen fielen Namen wie Spielfox und Gewinnspielclub DSC-24, bei dem eine Adresse in Berlin angegeben wird. Bei den Lottotippgemeinschaften gab es zum Beispiel Beschwerden zu den Firmen MaximWin und Deutsche Lotto Pool GmbH.
Verbraucher, die keinen Vertrag am Telefon abschließen wollten, aber dennoch eine Auftragsbestätigung erhielten, sollten schriftlich per Einschreiben und Rückschein reagieren, das Unternehmen entsprechend informieren und vorsorglich ihren Widerruf erklären. Gleichzeitig sollten die Betroffenen die Kontoauszüge besonders gründlich prüfen. Brigitte Sievering-Wichers: „Wer unerlaubte Abbuchungen feststellt, sollte sich umgehend an seine Bank wenden und das Geld zurückbuchen lassen. Das geht bei Lastschriften in der Regel problemlos innerhalb von sechs Wochen. Bei betrügerischen Abbuchungen beträgt die Verjährungsfrist sogar drei Jahre.“
Die vielen Beschwerden zeigen, dass Kunden- und Kontodaten wieder massiv illegal gehandelt und missbraucht werden. Der Gesetzgeber ist deshalb laut Verbraucherzentrale dringend gefordert, endlich Datenklau und Datenmissbrauch durch ein verbraucherfreundliches Datenschutzgesetz effektiv zu unterbinden.
Diese Darstellung beruht auf der Pressemeldung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg (Link) und spiegelt nicht die Meinung der Redaktion wieder.
Verbraucherzentrale B.-W.
BusinessRabattaktionen gehören inzwischen zum festen Instrumentarium vieler Onlineshops. Sie können neue Kunden gewinnen, Kaufentscheidungen beschleunigen und den Absatz ausgewählter Produkte erhöhen. Gleichzeitig besteht jedoch die Gefahr, dass häufige Preisnachlässe die Marge belasten und Kunden daran gewöhnen, nur noch mit einem Gutschein zu bestellen. Erfolgreiches Gutscheinmarketing besteht deshalb nicht darin, möglichst hohe Rabatte zu verteilen. Entscheidend ist eine Strategie, bei der Zielgruppe, Zeitpunkt, Mindestbestellwert und wirtschaftliches Ziel aufeinander abgestimmt werden. Warum Kunden vor dem Kauf nach Gutscheincodes suchen
BusinessWenige Berliner Unternehmen verbinden die jüngere deutsche Geschichte so unmittelbar mit einem hochspezialisierten, international gefragten Geschäftsfeld wie die ZEG Berlin GmbH Zentrum für Epidemiologie und Gesundheitsforschung. Aus einem Forschungsinstitut der DDR-Akademie der Wissenschaften ist binnen drei Jahrzehnten ein Beratungs- und Forschungsunternehmen geworden, das Pharma- und Medizintechnikunternehmen in ganz Europa bei sicherheitsrelevanten Studien begleitet. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, findet auf der Unternehmensseite zeg-berlin.de Einblicke in Expertise, Leistungsspektrum und aktuelle Publikationen. Für Unternehmerinnen und Unternehmer aus anderen Branchen lohnt der Blick auf ZEG Berlin auch deshalb, weil das Beispiel zeigt, wie sich aus einer historischen Umbruchsituation heraus ein tragfähiges, hochspezialisiertes B2B-Geschäftsmodell entwickeln lässt. Wurzeln im geteilten Berlin: von der Akademie der Wissenschaften zur eigenständigen GmbH Die Geschichte von ZEG Berlin beginnt nicht 1990, sondern schon in den 1960er-Jahren am epidemiologischen Studienzentrum der Humboldt-Universität Berlin an der Charité. Dort arbeiteten die Epidemiologen Professor Siegfried Boethig und Professor Lothar A. J. Heinemann an bevölkerungsbezogenen Querschnittsstudien, zunächst mit Schwerpunkt Herz-Kreislauf-Gesundheit. Boethig leitete zudem zeitweise die Cardiovascular Disease Unit der Weltgesundheitsorganisation in Genf. In dieser Zeit wirkten die Berliner Epidemiologen an internationalen Projekten wie der WHO-MONICA-Studie zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dem WHO-OC-Projekt zu oralen Kontrazeptiva und dem globalen INTERSALT-Projekt zum Zusammenhang zwischen Kochsalzaufnahme und Blutdruck mit. Ergänzend liefen an dem Institut die Präventionsprogramme CANON und CINDI, die auf die Vorbeugung nicht übertragbarer Erkrankungen zielten.
BusinessWer ein Einzelunternehmen gründen möchte, braucht weder Mindestkapital noch einen Gesellschaftsvertrag. Als natürliche Person können Sie direkt starten. Die Anmeldung beim Gewerbeamt und die steuerliche Erfassung über das Finanzamt genügen, die Gründungskosten bleiben meist unter 100 Euro. Dieser Praxisguide führt Sie Schritt für Schritt durch den Gründungsprozess 2026, liefert konkrete Steuervergleiche, zeigt Haftungsrisiken samt Gegenmaßnahmen und erklärt aktuelle Anforderungen wie die E-Rechnung-Pflicht. Das Wichtigste im Überblick Ein Einzelunternehmen lässt sich 2026 ohne Mindestkapital und Gesellschaftsvertrag gründen. Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung kosten zusammen meist unter 100 Euro.
