Immer mehr Menschen arbeiten von zu Hause aus
Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Schutzmaßnahmen haben die Entwicklung hin zu mehr Homeoffice wahrscheinlich rasant beschleunigt. Während vieler Monate waren Unternehmen verpflichtet, ihren Angestellten das Arbeiten von zu Hause aus anzubieten. Natürlich traf das nur auf Arbeitsstellen zu, für die ein persönliches Erscheinen im Betrieb nicht notwendig war. Viele Arbeitnehmer befinden sich auch nach dem Auslaufen der Schutzmaßnahmen nach wie vor vollständig oder teilweise im Homeoffice. Manche gehen zum Beispiel an zwei Tagen in der Woche wieder in den Betrieb, arbeiten die restliche Zeit aber von zu Hause aus. Zugleich ist die Anzahl der Arbeitgeber gesunken, die darauf bestehen, dass ihre Beschäftigten jeden Tag in die Firma kommen. Die Arbeitswelt hat sich also in den letzten drei Jahren enorm verändert. Damit sind die Weichen für die Zukunft bereits gesetzt.
Diese Chancen bietet Homeoffice
Unternehmen können durchaus profitieren, wenn sie ihren Angestellten mehr Freiheiten geben, flexible Arbeitsmodelle ermöglichen und Homeoffice teilweise oder vollständig erlauben. Denn das Arbeiten aus dem heimischen Arbeitszimmer heraus bietet eine Reihe von Vorteilen:
- Viele Angestellte arbeiten im Homeoffice produktiver und haben das Gefühl, eine bessere Work-Life-Balance zu haben. Dadurch sind sie insgesamt zufriedener mit ihrem Job, sodass sie dem Unternehmen eher treubleiben. Wie produktiv Angestellte im Homeoffice wirklich sind, hängt aber natürlich auch immer von den wohnlichen Gegebenheiten ab. Deswegen sollte es eine individuelle Entscheidung bleiben.
- Homeoffice fördert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Durch fehlende Arbeitswege haben die Angestellten mehr Zeit für ihr Privatleben. Das kann ebenfalls zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit beitragen.
- Durch das ortsunabhängige Arbeiten können Unternehmen gut ausgebildete Fachkräfte für sich gewinnen, die weiter weg wohnen. Denn wer nur gelegentlich für einen wichtigen Termin in der Firma erscheinen muss, nimmt weitere Anfahrtswege in Kauf.
- Unternehmen können durch Homeoffice Kosten sparen. Denn sie müssen weniger Arbeitsplätze vor Ort bereitstellen und haben zum Beispiel weniger Energiekosten. Zugleich wird weniger Wasser für die Nutzung der sanitären Anlagen im Betrieb verbraucht.
Welchen Hürden sehen sich Unternehmen gegenüber?
Natürlich gibt es auch eine Reihe von Nachteilen, die der vermehrte Wunsch nach Homeoffice mit sich bringt. Zumindest zum jetzigen Zeitpunkt sehen sich sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber mit verschiedenen Problemen konfrontiert. Eines davon ist mit Sicherheit der stockende Breitbandausbau. Denn leider haben noch längst nicht alle Haushalte Zugriff auf schnelles Internet. Dadurch wird die Arbeit im Homeoffice für manche Arbeitnehmer unmöglich. Das gilt insbesondere dann, wenn tagtäglich große Datenmengen übertragen werden müssen.
Erfassung der Arbeitszeiten
Ein weiteres Problem stellt die Erfassung der Arbeitszeiten dar. Arbeitgeber können nur schwer überprüfen, ob ihre Angestellten auch wirklich am PC sitzen und ihren Aufgaben nachgehen. Hier muss ein Vertrauensvorschuss geliefert werden. Zugleich müssen die gesetzlichen Pausenzeiten eingehalten werden. Da im Homeoffice Arbeit und Freizeit oft ineinander übergehen, kann es hier zu Abgrenzungsschwierigkeiten kommen.
Zu wenig Platz für ein heimisches Arbeitszimmer
Auch der oft nicht ausreichende Platz in der Wohnung des Arbeitnehmers kann beim Homeoffice zur Hürde werden. Wenn kein eigenes Arbeitszimmer zur Verfügung steht, vermischen sich Privates und Berufliches stark miteinander. Gegebenenfalls fällt es dann schwerer, sich auf die Arbeit zu fokussieren. Besonders kompliziert ist es, wenn der Raum, in dem sich der Arbeitsplatz befindet, auch noch von anderen Mitgliedern des Haushaltes genutzt wird. Hier stellt sich außerdem die Frage, wie es zum Beispiel mit Geheimhaltung und Datenschutz aussieht.
Steuerfallen beim Homeoffice aus dem Ausland
Problematisch gestaltet sich das länderübergreifende Arbeiten im Homeoffice. Arbeitnehmer, die für zwei Wochen aus dem sonnigen Spanien anstatt aus ihrer Wohnung in Hamburg oder Köln ihre Arbeit verrichten, stellen meist kein Problem dar. Längere Aufenthalte können aber steuerrechtliche und sozialversicherungspflichtige Auswirkungen haben, mit denen sich sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer frühzeitig beschäftigen sollten. Selbst innerhalb der EU sind die steuerlichen Regelungen kompliziert.
- Titelbild: Foto von Andrea Piacquadio
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.

