Arbeit und Leben im Gleichgewicht – Die richtige Balance von Arbeit und Freizeit

Zu viel Pflichtgefühl schadet
Jeder Mensch gehört verschiedenen sozialen Gruppen an. Die Familie und der Freundeskreis veranlassen ihn ebenso wie berufliche, gesellschaftliche oder andere Aktivitäten, sich immer wieder individuell anzupassen. Das ist in der Regel eine große Bereicherung, denn es erweitert den Erfahrungshorizont und schafft geistige Flexibilität als Basis für diplomatisches Denken und Handeln.
Doch es kann auch anstrengend werden, vor allem, wenn das Engagement in einer der Gruppen, denen man angehört, ein zu großes Übergewicht bekommt. Einer der Top-Kandidaten für diese Art von Überbeanspruchung ist der Beruf.
Überlastung vermeiden
Es gibt unterschiedliche Gründe dafür, dass Menschen sich in ihrem Beruf verlieren. Manche sind von ihrem Aufgabengebiet so fasziniert, dass sie nichts anderes mehr interessiert, andere treibt der Ehrgeiz an, ein Projekt erfolgreich voranzutreiben oder Karriere zu machen, und manchmal ist es auch einfach der Druck von oben, dem sie sich nicht widersetzen können. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie Gefahr laufen, in einen Burn-out zu geraten, der nicht nur für ihre Gesundheit, sondern auch für ihre berufliche Entwicklung und für ihr Privatleben schlimme Folgen haben kann.
Die hohe Zahl von Burn-out-Fällen, hinter denen sich vermutlich eine noch viel höhere Dunkelziffer verbirgt, ist sicher einer der Gründe dafür, dass vom Bundesarbeitsgericht soeben die Verpflichtung zur Erfassung der Arbeitszeit von Arbeitnehmern angeordnet wurde.
Mehr Zeit für mich
Vielfach ist es jedoch nicht nur die tägliche Arbeitszeit, die überschritten wird. Es gibt auch genügend Fälle, bei denen Arbeitnehmer einfach nicht die Zeit finden, um Urlaub zu nehmen und schließlich sogar ihren gesetzlichen Anspruch darauf verfallen lassen. Hier ist kürzlich der Europäische Gerichtshof aktiv geworden, um zu verhindern, dass ein Urlaubsanspruch verjährt und betroffenen Arbeitnehmern die Chance auf Erholung erhalten bleibt.
Damit ist zu hoffen, dass sich der Druck, unter dem viele Arbeitnehmer bisher standen, etwas legt und sie vielleicht wieder dazu kommen, etwas für ihr Wohlbefinden zu tun. Vielleicht, indem sie ihrer gereizten Haut mit einem wirksamen Pflegeprodukt die Gelegenheit geben, sich zu entspannen und neue Frische für die Zellen zu tanken.
Schon ein paar Minuten, die man sich für ein bisschen Wellness gönnt, sind geeignet, um die Last seiner Verpflichtungen einmal abzulegen. Dazu braucht es nur wenig Aufwand. Ein paar Klicks im Internet genügen und wenig später bringt der Postbote die Bestellung aus der Online-Apotheke ins Haus. Bei Fragen trifft man dort kompetente Berater an, die bei der Wahl des richtigen Produkts behilflich sind.
Neue Motivation
Mit etwas Glück macht sich auch der Arbeitgeber Gedanken um das Wohl seiner Mitarbeiter. Immerhin kommt es ihm ja zugute, wenn die räumlichen Gegebenheiten an den Arbeitsplätzen ein effizienteres Arbeiten ermöglichen. Dass ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz die Fähigkeit zur Konzentration unterstützt und krankheitsbedingte Ausfälle verhindert, ist seit Langem erwiesen. Optimale Arbeitsbedingungen wecken zudem wieder die Lust, in seinem Fachgebiet möglichst produktive Ergebnisse zu erzielen.
- Titelbild: Foto von Leah Kelley
ArbeitslebenDie Zahlen sind alarmierend: Laut dem Gallup-Engagement-Index haben in Deutschland nur noch 9 % der Beschäftigten eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber – der niedrigste Wert seit Beginn der Messung im Jahr 2001. Darüber hinaus sehen sich nur die Hälfte der Arbeitnehmer in einem Jahr noch beim aktuellen Arbeitgeber. Für Unternehmen stellt sich damit eine dringende Frage: Wie bindet man Mitarbeitende langfristig in einer Zeit, in der Wechselbereitschaft so hoch ist wie nie? Was ist die 7-Touchpoint-Strategie?
KarriereDer Polizeiberuf gehört in Deutschland zu den verantwortungsvollsten Tätigkeiten im öffentlichen Dienst. Polizisten sorgen im Polizeivollzugsdienst für Sicherheit und Ordnung, schützen die Bevölkerung und setzen geltenden Recht durch – in Großstädten ebenso wie in ländlichen Regionen. Wer diesen Beruf anstrebt, bewegt sich in einem stark regulierten Umfeld mit hohen Anforderungen an Persönlichkeit, Fitness und Zuverlässigkeit. Der Weg in den Polizeidienst führt über ein strukturiertes Bewerbungsverfahren, eine Ausbildung oder ein duales Studium. Weitere Qualifizierungen folgen im Laufe der Karriere. Je nach Bundesland und bei der Bundespolizei gelten unterschiedliche Regelungen, etwa bei Einstiegswegen, Besoldung und Auswahlverfahren. Im Folgenden wird Schritt für Schritt dargestellt, wie der Einstieg in den Polizeiberuf funktioniert, welche Voraussetzungen wichtig sind und wie sich Ausbildung, Studium und Karrierewege unterscheiden.
KarriereTechnische Sicherheit im Straßenverkehr ist ohne unabhängige Prüfstellen nicht denkbar. Ob Hauptuntersuchung, Abgasuntersuchung oder die Abnahme aufwendig umgebauter Fahrzeuge – hinter diesen Prüfungen stehen speziell qualifizierte Ingenieure. Wer sich fragt, wie man TÜV-Prüfer wird, stößt schnell auf den Begriff Prüfingenieur. Gemeint ist ein Ingenieur, der im Auftrag einer Überwachungsorganisation hoheitliche Prüfungen an Fahrzeugen durchführt und damit einen direkten Beitrag zu Verkehrssicherheit und zuverlässiger Mobilität leistet. Der Beruf bewegt sich an der Schnittstelle von Technik, Recht und Kundenkontakt. Prüfingenieure prüfen nicht nur Fahrzeuge, sondern treffen Entscheidungen mit unmittelbarer Wirkung: Ein Gutachten entscheidet beispielsweise darüber, ob ein Fahrzeug weiter am Straßenverkehr teilnehmen darf oder ob zusätzliche Reparaturen erforderlich sind. Entsprechend streng sind die Anforderungen an Ausbildung, Studium und persönliche Eignung. Zugleich bietet dieser Beruf langfristige Perspektiven und Spezialisierungsmöglichkeiten – sowohl im klassischen Kfz Bereich als auch in angrenzenden Feldern der Technik. Was macht ein TÜV-Prüfer im Alltag und was ist ein Prüfingenieur?
