Frauen im Business·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
27. September 2023

Armira Growth investiert 25 Millionen Euro in den ESG-Software-Pionier osapiens

Wir unterstützen Unternehmen dabei, nachhaltig zu wachsen – nicht nur in der EU, sondern weltweit. Die Möglichkeit, alle Prozesse entlang der Wertschöpfungskette, die für die unternehmerische Nachhaltigkeit relevant sind, mit Hilfe von Software auf einer Plattform abzubilden, ist aus unserer Sicht dafür unabdingbar. Angesichts steigender Anforderungen durch nationale Gesetzgebung und aktuelle EU-Richtlinien bedeutet dies, dass wir in Zukunft 20, 30, vielleicht 100 Lösungen parallel auf dem osapiens HUB entwickeln und betreiben müssen. Auf dem Weg dorthin sehen wir Armira als langfristigen Partner auf Augenhöhe, der unsere Mission versteht. Dies ist erst der Anfang einer sehr langen Reise und wir träumen und planen sehr groß. Alberto Zamora, Mitgründer und CEO, osapiens Services GmbH

Über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus mehr als 40 Nationen betreiben von Mannheim und vier weiteren Standorten aus den osapiens HUB und betreuen bereits über 1.000 Kunden. osapiens ist mit hohem Tempo auf dem Weg zum globalen Marktführer. Abgedeckt werden verschiedene ESG-Aspekte wie das deutsche Lieferkettengesetz (LkSG), die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD), das Whistleblower-Schutzgesetz, Regelungen zur Rückverfolgbarkeit von Produkten (Track & Trace), Instandhaltungsmanagement und viele weitere Anwendungsfälle.

Wir waren von der ersten Sekunde sehr beeindruckt von der technologischen Kompetenz von osapiens in der Lieferkette. Wir freuen uns sehr Alberto und das gesamte Team auf dem Weg zu einem europäischen Tech Champion zu begleiten und so die Umsetzung von ESG-Zielen von Unternehmen zu unterstützen. Florian Tappeiner, Managing Partner, Armira Growth

Insbesondere vor dem Hintergrund der bevorstehenden Flut an neuen Regelungen zu Sorgfalts- und Nachhaltigkeitsberichtspflichten, wie dem LkSG und den kommenden europäischen Richtlinien zu diesen Themen (u.a. CSRD und CSDDD), wird vielen Unternehmen derzeit bewusst, welcher Mehraufwand durch die bevorstehende Regulierung in der Nachhaltigkeitsberichterstattung entsteht, aber auch welche Chancen sich für ein verantwortungsvolles Wachstum ergeben.

Die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards und die Verpflichtung zu deutlich mehr Transparenz werden damit zu einer zentralen Herausforderung für Unternehmen. Gefragt sind Instrumente, die bei der Umsetzung dieser komplexen Anforderungen unterstützen.

Beide Partner sind davon überzeugt, dass die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen zunehmend davon bestimmt wird, wie sie die Themen Resilienz, Operational Excellence und Corporate Sustainability in ihren Lieferketten angehen und umsetzen. Unternehmerische Nachhaltigkeit wird zunehmend in den Fokus aller Unternehmensaktivitäten rücken. osapiens unterstützt Unternehmen dabei, nachhaltiger, transparenter und vertrauenswürdiger zu werden, um zukunftsfähig zu wachsen.

Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
KI verändert die Suche: Worauf sich mittelständische Unternehmen einstellen müssen
Business
KI verändert die Suche: Worauf sich mittelständische Unternehmen einstellen müssen

Die Google-Suche liefert zunehmend KI-generierte Antworten, die Informationen zusammenfassen und auf relevante Websites sowie weiterführende Inhalte verweisen. Unternehmen müssen sich heute darauf einstellen, dass potenzielle Kunden andere Wege zu ihren Angeboten finden. Mittelständische Betriebe müssen deshalb nicht ihre gesamte SEO-Strategie neu ausrichten. Eine technisch saubere Website, relevante Inhalte und eine klare Ausrichtung auf die Informationsbedürfnisse potenzieller Kunden bleiben wichtige Voraussetzungen. Eine Analyse der eigenen Präsenz in KI-Suchergebnissen zeigt, wo Unternehmen bereits sichtbar sind und welche Inhalte noch Potenzial bieten. Auf dieser Grundlage lassen sich Maßnahmen priorisieren und Budgets gezielt einsetzen. Was sich bei der Suche für Unternehmen verändert

5 Min. LesezeitLesen
Nachfolgekrise im Mittelstand: Warum immer mehr Betriebe vor dem Aus stehen
Aktuell
Nachfolgekrise im Mittelstand: Warum immer mehr Betriebe vor dem Aus stehen

Viele Verantwortliche in mittelständischen Unternehmen stehen vor einer Entscheidung, die sich nicht aufschieben lässt: Wer führt den Betrieb weiter, wenn der Inhaber ausscheidet? Laut KfW streben Eigentümer bis Ende 2029 im Jahresdurchschnitt rund 109.000 Unternehmensnachfolgen an. Zugleich planen oder erwägen Inhaber jährlich etwa 114.000 Geschäftsaufgaben. Beides sind hochgerechnete Absichten, keine bereits vollzogenen Übergaben oder Schließungen. Dass immer mehr Unternehmer in den Ruhestand gehen, erklärt allerdings nur einen Teil des Problems. Ein Betrieb kann seit Jahrzehnten am Markt etabliert sein und dennoch schwer einen Käufer finden – etwa weil Erträge, Kaufpreisvorstellungen und Investitionsbedarf nicht zusammenpassen. Damit stellt sich auch die Frage, welche Folgen ausbleibende Übergaben für Beschäftigte, Regionen und den Wirtschaftsstandort Deutschland haben. Mehr Stilllegungspläne als Nachfolgewünsche: Wie groß ist das Problem?

Lesen
Empathie und Struktur: Die stille Professionalität im Bestattungswesen
Ratgeber
Empathie und Struktur: Die stille Professionalität im Bestattungswesen

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, gerät die gewohnte Welt aus den Fugen. Für die Angehörigen steht die Zeit für einen Moment still, während Schmerz, Leere und Ratlosigkeit den Alltag überlagern. Gleichzeitig verlangt genau dieser sensible Augenblick viele sachliche Entscheidungen. Formulare müssen ausgefüllt, Fristen beachtet und erste Schritte in die Wege geleitet werden. In diesem Spannungsfeld zwischen persönlicher Trauer und praktischen Notwendigkeiten übernimmt das Bestattungswesen eine zentrale Aufgabe. Mit Ruhe, Einfühlungsvermögen und einer verlässlichen Ordnung schaffen Bestatter in den ersten Stunden den nötigen Halt. Sie nehmen den Angehörigen die Last der Organisation von den Schultern, damit Raum bleibt für das, was jetzt wirklich zählt: ein würdevolles und persönliches Abschiednehmen.

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite