Unternehmen setzen auf nachhaltiges Personalmanagement

Fast die Hälfte der deutschen Unternehmen sehen im Personalbereich großes Potenzial, die Nachhaltigkeit im eigenen Unternehmen voranzutreiben (43%). Zu diesem Ergebnis kommt die Randstad-ifo-Personalleiterbefragung, die im 1. Quartal 2020 Deutschlands Personalverantwortliche zum Thema Nachhaltigkeit befragte. Damit liegt Nachhaltigkeit als HR-Konzept auf Platz Zwei hinter der Ressourceneffizienz (73%).
Flexibles Arbeiten und Mitarbeiterbindung im Trend
Als wichtige Maßnahme für mehr Nachhaltigkeit im Personalwesen geben die Befragten an, flexiblere Arbeitszeitmodelle einzusetzen (48%). Dazu gehören vor allem die verschiedenen Formen von Homeoffice-Lösungen, die seit Corona endgültig als fester Bestandteil der neuen Arbeitswelt etabliert sind. Knapp ein Drittel der Befragten misst mobilem und flexiblem Arbeiten allgemeine eine höhere Bedeutung zu (30%). „Flexibilität ist ein wichtiger Faktor für produktives Arbeiten. Doch auch das Arbeitsklima und die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen können davon profitieren. Schließlich zeigt sich gerade in akuten Notlagen, dass der langfristige wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens auf der Zusammenarbeit von Führung und Belegschaft aufbaut“, erklärt Andreas Bolder, Director HR bei Randstad Deutschland. Für mehr als die Hälfte der Unternehmen ist daher die langfristige Mitarbeiterbindung, die aus diesem internen Zusammenhalt hervorgeht, eine zentrale Motivation, sich für mehr Nachhaltigkeit zu engagieren (52%). 48% haben bereits konkrete Maßnahmen ergriffen, um das Personal langfristig zu binden.
Arbeitnehmer bevorzugen nachhaltig engagierte Arbeitgeber
Diese Strategie zahlt sich für Unternehmen nicht nur intern aus. Sie zahlt auch auf den Arbeitgebermarkenwert ein. Für mehr als ein Drittel der Arbeitnehmer ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberwahl (35%). Das zeigen die Ergebnisse der Randstad-CIVEY-Umfrage zum Thema Nachhaltigkeit (Q1 2020). „Digitale Tools und Prozesse (21%) sowie klimaneutrale Dienstreisen (26%) sind für Arbeitnehmer wichtig. Derzeit punkten Arbeitgeber am meisten mit einem nachhaltigen Gesundheitsschutz“, so Andreas Bolder. Dieser Aspekt zählt für 41% Arbeitnehmer der Arbeitnehmer.
ots
ExpertentalkEin Gebäude gerät im Alltag selten wegen einer einzigen Aufgabe aus dem Takt. Häufiger summieren sich offene Meldungen, unklare Zuständigkeiten und aufgeschobene Instandhaltungsarbeiten. Was sollten Eigentümer, Hausverwaltungen und Betreiber deshalb bei der Organisation ihrer Gebäudedienste beachten? Die folgenden Fragen richten sich an Dominik Buchschmid und Lukas Hirn, die Geschäftsführer der BayernDienste GmbH. Vom Einzelauftrag zum laufenden Gebäudebetrieb business-on.de: Wenn eine Immobilie regelmäßig betreut werden muss: Wann reicht es nicht mehr, einzelne Arbeiten nur bei Bedarf zu vergeben?
RatgeberEin Umzug verläuft selten als nahtloser Prozess von einer Haustür zur nächsten. Oft ergeben sich zeitliche Lücken, die eine genaue Planung erfordern. Die Gründe dafür sind vielfältig: Eine berufliche Veränderung steht an, der Einzug in die neue Immobilie verzögert sich durch unvorhergesehene Bauarbeiten, oder die neue Wohnung muss vor dem Einzug erst umfassend renoviert werden. Manchmal ist das genaue Zielgebiet auch noch gar nicht abschließend gefunden, während die alte Wohnung bereits geräumt werden muss. In solchen Situationen entsteht eine Übergangsphase. Diese Phase lässt sich mit einer durchdachten Lösung gut überbrücken: der professionellen Möbeleinlagerung.
BusinessDie Landwirtschaft befindet sich in einem stetigen Wandel. Steigende gesetzliche Auflagen, veränderte klimatische Bedingungen und technologische Sprünge beeinflussen den Alltag der Betriebe tiefgreifend. In diesem Umfeld rückt ein Thema zunehmend in den Fokus: die rechtliche Aufstellung. Lange Zeit galten juristische Angelegenheiten oft eher als reine Pflichtaufgabe im Hintergrund. Heute zeigt sich in der Praxis jedoch ein anderes Bild. Ein durchdachtes rechtliches Fundament gilt mittlerweile als echter Wettbewerbsvorteil. Wer vorausschauend plant und klare Strukturen schafft, schützt den Hof vor unkalkulierbaren Risiken und legt eine stabile Basis für die kommenden Jahre.
