Zurück zur Startseite
Kategorie

Wirtschaftslexikon

Das Wirtschaftslexikon von business-on.de umfasst jede Menge Erklärungen von vielen Business Fachbegriffen. Kostenfrei und jederzeit zugänglich.

197Artikel
Wirtschaft5 Min.

Klimawandel, Energiepreise & Gewerbe: Warum auch kleine Unternehmen auf Plug‑&‑Play‑Solar umsteigen sollten

Die deutsche Wirtschaft steht vor einer doppelten Belastungsprobe. Einerseits zwingt der fortschreitende Klimawandel zu einem tiefgreifenden Umbau der Energieversorgung und erhöht den regulatorischen Druck auf Unternehmen, ihre Emissionen zu senken. Andererseits haben volatile, aber tendenziell stark steigende Energiepreise direkte Auswirkungen auf die Betriebskosten und damit auf die Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere im energieintensiven Gewerbe. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, stellt diese Gemengelage eine ernste Bedrohung dar. Während Großkonzerne Abteilungen für Energiemanagement und Nachhaltigkeit unterhalten, fehlt es im Handwerksbetrieb, in der Kanzlei oder im kleinen Produktionsbetrieb oft an Ressourcen, um komplexe Energieprojekte zu stemmen. Die traditionelle Photovoltaik-Anlage auf dem Dach ist zwar ein bewährtes Mittel, doch der Aufwand für Planung, Statikprüfung, Bürokratie und die hohe Anfangsinvestition schrecken viele ab. In diesem Spannungsfeld rückt eine Technologie in den Fokus, die lange Zeit fälschlicherweise als „Spielerei“ für private Balkone abgetan wurde: Plug-&-Play-Solaranlagen, auch Stecker-Solar oder Balkonkraftwerke genannt. Doch gerade für das Gewerbe bieten diese Mini-Kraftwerke erhebliche strategische Vorteile, die weit über eine marginale Stromersparnis hinausgehen.

business-on.de Redaktion·5. November 2025
Ratgeber10 Min.

Inkompetenz

In-kom-pe-tenz: ein oft unterschätztes, aber weit verbreitetes Phänomen. Ob im Büroalltag, bei Projektentscheidungen oder in Führungspositionen – unzureichende Fähigkeiten und mangelndes Wissen können gravierende Folgen haben. Doch das größte Problem liegt nicht nur in der Tatsache, dass Inkompetenz existiert, sondern darin, dass sie oft nicht erkannt wird – weder von den Betroffenen selbst noch von ihrem Umfeld. Wie beeinflusst Inkompetenz die Dynamik in Unternehmen und was können Führungskräfte und Teams tun, um dieses unsichtbare Hindernis für Erfolg und Produktivität zu überwinden? In diesem Artikel werfen wir einen tiefen Blick auf die Formen und Ursachen von Inkompetenz in der Arbeitswelt und zeigen, wie sie sich auf den Unternehmenserfolg auswirken kann. Inkompetenz: Was bedeutet das eigentlich? Inkompetenz beschreibt das fehlende Wissen oder die mangelnde Fähigkeit in einem bestimmten Bereich. Eine inkompetente Person verfügt weder über das nötige Fachwissen noch über die geistigen Fähigkeiten, um eine Aufgabe oder ein Problem zu bewältigen.

business-on.de Redaktion·18. Oktober 2024
Wirtschaftslexikon8 Min.

Dunning-Kruger-Effekt: Was steckt dahinter?

Der Dunning-Kruger-Effekt beschreibt ein Phänomen, das wohl jeder schon einmal beobachtet hat: Menschen, die wenig über ein Thema wissen, sind oft überzeugt, Experten darin zu sein. Gleichzeitig unterschätzen echte Experten oft ihre Fähigkeiten. Diese Diskrepanz sorgt für so manche kuriose Situation – etwa, wenn jemand ohne Fachkenntnisse bei Diskussionen besonders lautstark seine Meinung vertritt. Doch was steckt hinter diesem Effekt? Warum neigen gerade die am wenigsten kompetenten Personen dazu, ihre Fähigkeiten so stark zu überschätzen? Der Dunning-Kruger-Effekt liefert spannende Antworten und zeigt auf, dass es gar nicht so leicht ist, die eigene Inkompetenz zu erkennen. In diesem Artikel wird der Effekt näher beleuchtet, Hypothesen dazu aufgestellt und nützliche Tipps gegeben, wie man sich selbst besser einschätzen kann. Denn manchmal hilft es, das eigene Wissen zu hinterfragen – für mehr Klarheit und weniger Selbstüberschätzung.

business-on.de Redaktion·3. Oktober 2024
Recht & Steuern9 Min.

Was ist das Wachstumschancengesetz?

Das Wachstumschancengesetz zielt darauf ab, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen in Deutschland zu verbessern. Durch gezielte Maßnahmen sollen Unternehmen ihre Liquidität verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland gestärkt werden. Das Gesetz soll somit entscheidende Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung setzen und ist ein zentrales Vorhaben der Bundesregierung. Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte des Wachstumschancengesetzes beleuchtet. Wir erklären, welche Maßnahmen zur Förderung von Investitionen und Innovationen vorgesehen sind, welche steuerlichen Vereinfachungen Unternehmen erwarten können und welche Änderungen für die kommenden Jahre geplant sind. Alles über das Gesetz zu Wachstumschancen

business-on.de Redaktion·30. September 2024
Aktuell14 Min.

Was ist ein Gütesiegel?

In einer Zeit, in der Verbraucher von einer Fülle an Produkten, Dienstleistungen und Informationen überflutet werden, spielen Gütesiegel eine immer wichtigere Rolle. Sie dienen als Orientierungshilfe, um die Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit von Produkten und Dienstleistungen auf den ersten Blick zu erkennen. Ein Gütesiegel kann dabei helfen, Vertrauen aufzubauen und eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. Doch was genau ist ein Gütesiegel, und welche Kriterien müssen Produkte erfüllen, um ein solches zu erhalten? Der folgende Artikel beleuchtet die Funktion, Arten und Bedeutung von Gütesiegeln und gibt kritischen und qualitätsbewussten Verbrauchern einen umfassenden Überblick darüber, worauf sie achten sollten. Gütesiegel haben sich im Laufe der Zeit zu einem zentralen Element der Produktkennzeichnung entwickelt. Sie versprechen Qualität, Sicherheit oder Umweltfreundlichkeit und sind oft entscheidend dafür, ob ein Produkt den Weg in den Einkaufswagen findet. Doch der Markt für Siegel ist groß und unübersichtlich, was nicht selten zu Verwirrung und Misstrauen führt. Dieser Ratgeber klärt darüber auf, welche Arten von Gütesiegeln es gibt, wie sie funktionieren und welche Bedeutung sie tatsächlich für den Verbraucher haben. Was sind Gütesiegel?

business-on.de Redaktion·27. September 2024
Influencer4 Min.

Online-Marketing: Der Star im Marketing-Mix?

90,7 Prozent aller Internetnutzer:innen verwenden mittlerweile ihr Smartphone, um auf Informationen und Werbeangebote zuzugreifen. Entsprechend wächst der Etat, den Unternehmen in ihre Online-Marketingmaßnahmen investieren. Welche Strategie ist wirklich sinnvoll? Online Marketing ist längst eine feste Größe im Marketing-Mix von Unternehmen. 2021 hat der Etat an Online-Werbung erstmals über 50 Prozent der weltweiten Werbeausgaben ausgemacht – Tendenz weiter steigend. 90,7 Prozent aller Internetnutzer:innen verwenden mittlerweile ihr Smartphone, um auf Informationen und Werbeangebote zuzugreifen. Entsprechend wächst auch das Marktvolumen kontinuierlich; aktuell umfassen die Ausgaben der digitalen Werbung knapp 640 Milliarden Euro (Stand 2023 Q2). Laut Prognosen wird im Jahr 2027 mit einem Marktvolumen von rund 870 Milliarden Euro gerechnet. Definition Online-Marketing:

business-on.de Redaktion·23. September 2024
Influencer5 Min.

Marketing ist alles und überall: Die wichtigsten Strategien im Überblick

Marketingstrategien sind entscheidend, um Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich auf dem Markt zu positionieren und Kunden zu gewinnen. Hier ist eine Übersicht über einige der wichtigsten Marketingstrategien… “Marketing kann man an einem Tag lernen. Leider braucht man aber ein Leben lang, um es zu beherrschen.” Dieses Zitat von Peter Drucker, einem renommierten Management-Experten, macht deutlich, wie komplex das Thema Marketing ist und wie schwierig es sein kann, die vielen verschiedenen Ansätze, die das Themenfeld bietet, sinnvoll auf sein Unternehmen und die entsprechende Zielgruppe zuzuschneiden. Die verschiedenen Felder der Marketingstrategie lassen sich wie folgt aufteilen:

business-on.de Redaktion·20. September 2024
Business9 Min.

Factoring einfach erklärt: So funktioniert die Liquiditätssicherung für Unternehmen

Unternehmen müssen immer stärker auf ihre Liquidität achten – so ist es nicht verwunderlich, dass alternative Finanzierungslösungen wie Factoring an Bedeutung gewinnen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen sehen sich häufig mit Liquiditätsengpässen konfrontiert, da ihre Kunden lange Zahlungsziele in Anspruch nehmen. Factoring stellt in einer solchen Situation eine Möglichkeit dar, um diesen Engpässen entgegenzuwirken und gleichzeitig das Risiko von Zahlungsausfällen zu reduzieren. Aber was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff, wie funktioniert Factoring und für wen ist es geeignet? In diesem Artikel wird der gesamte Prozess einfach und verständlich erklärt. Was ist Factoring? Factoring ist eine Finanzierungsmethode, bei der ein Unternehmen seine Forderungen an einen spezialisierten Dienstleister, den sogenannten Factor, verkauft. Das Ziel dabei ist, die eigene Liquidität zu verbessern, indem der Factoring-Anbieter – beispielsweise eine Factoringgesellschaft – einen Großteil des Rechnungsbetrags sofort auszahlt. In der Regel passiert dies innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Der Factor übernimmt dann die Aufgabe, die Forderung beim Kunden des Unternehmens einzuziehen.

business-on.de Redaktion·5. September 2024
Business9 Min.

Wie funktioniert ein Passwort Manager?

Mit dem Aufkommen immer ausgeklügelterer Cyberangriffe wächst der Druck auf Unternehmen und Einzelpersonen, ihre sensiblen Daten effektiv zu schützen. Ein besonders kritischer Bereich ist dabei die Verwaltung von Passwörtern: Schwache oder mehrfach verwendete Passwörter stellen ein Risiko dar und können weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen, wenn sie in die falschen Hände geraten. Angesichts der zunehmenden Anzahl an Online-Diensten und der damit verbundenen Passwortanforderungen ist es nahezu unmöglich geworden, starke und einzigartige Passwörter ohne Unterstützung zu verwalten. In diesem Kontext gewinnt der Einsatz von Passwort-Managern zunehmend an Bedeutung. Sie bieten eine effiziente und sichere Lösung, um die Verwaltung von Passwörtern zu vereinfachen und gleichzeitig ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Dieser Artikel beleuchtet die Funktionsweise von Passwort-Managern, deren Vorteile und mögliche Risiken sowie Kriterien, die bei der Auswahl des richtigen Tools berücksichtigt werden sollten. Ziel ist es, ein tiefgehendes Verständnis für diese Technologie zu vermitteln und ihre Relevanz für den Schutz digitaler Identitäten in der Geschäftswelt zu unterstreichen. Was ist ein Passwort Manager?

business-on.de Redaktion·4. September 2024
Business19 Min.

Newsletter versenden

E-Mail-Marketing ist ein unverzichtbarer Bestandteil der modernen Geschäftskommunikation. Durch den gezielten Versand von Newslettern können Unternehmen ihre Zielgruppen direkt erreichen, informieren und langfristig binden. Newsletter bieten zahlreiche Vorteile, von der Neukundengewinnung bis hin zur Stärkung der Kundenloyalität. Doch was macht einen erfolgreichen Newsletter aus? In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über das Erstellen, Planen und Versenden von Newslettern, sowie praktische Tipps für eine effektive Umsetzung Ihrer E-Mail-Marketing-Kampagnen. Was ist ein Newsletter?

business-on.de Redaktion·7. August 2024
Business9 Min.

Company Branding: Erfolgsstrategien für Unternehmen

Beim sogenannten Company Branding, oft auch als Corporate Branding bezeichnet, geht es darum, eine einzigartige Unternehmensidentität zu schaffen, die sich deutlich von der Konkurrenz abhebt und sowohl auf dem Markt als auch in den Köpfen der Menschen verankert bleibt. Der Prozess umfasst den strategischen Aufbau der Unternehmensmarke, der sich nicht nur an Kunden, sondern auch an die eigenen Mitarbeiter richtet: Damit entfaltet Corporate Branding seine Kraft sowohl nach innen als auch nach außen. Eine starke Corporate Brand fördert das Engagement und die Loyalität der Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden, da sie sich mit den Werten und Zielen des Unternehmens identifizieren können. Gerade in Zeiten gesättigter Märkte und austauschbarer Produkte ist es entscheidend, dass Unternehmen ihre Markenführung durch prägnantes Corporate Branding stärken. Dies gilt gleichermaßen für etablierte Unternehmen und Start-ups: Eine gut definierte Unternehmensmarke ist ein ausschlaggebender Faktor im Wettbewerb und ein wichtiger Aspekt im Recruiting, unabhängig von der Größe oder Branchenzugehörigkeit. Mit einer entwickelten Corporate Brand wird es möglich, einzigartige Merkmale – die sogenannten Unique Selling Propositions (USP) – herauszuarbeiten, die die Marke unverwechselbar machen und emotional im Gedächtnis verankern. Wie Unternehmen das schaffen können, zeigt dieser Artikel.

business-on.de Redaktion·6. August 2024
Recht & Steuern17 Min.

Liechtenstein-Steuern: Was gilt im Fürstentum Liechtenstein?

Liechtenstein, ein kleines, wohlhabendes Fürstentum in Europa, bietet ein einzigartiges Steuerumfeld, das es sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen attraktiv macht. Bekannt für seine niedrigen Steuersätze und flexiblen steuerlichen Strukturen, hat sich Liechtenstein als bevorzugtes Ziel für Steueroptimierung etabliert. Mit einer Kombination aus moderner Infrastruktur, politischer Stabilität und hoher Lebensqualität ist Liechtenstein nicht nur ein attraktiver Wohnsitz, sondern auch ein optimaler Standort für Unternehmen. In diesem Artikel beleuchten wir die verschiedenen Aspekte des Steuersystems in Liechtenstein und was es so besonders macht. Liechtenstein – Ein Land in Europa

business-on.de Redaktion·22. Juli 2024
Business8 Min.

Die Zertifizierung erklärt: Vorteile, Anforderungen und Tipps für die erfolgreiche Umsetzung

Zertifizierungen verschiedener Abläufe oder Verfahren gewinnen zunehmend an Bedeutung. Gründe dafür stellen zum Beispiel der immer internationaler werdende Handel sowie stets internationaler werdende Unternehmungen dar. Diese machen das Vorhandensein von Regeln, Maßstäben und Zertifikaten notwendig, was in erster Linie der Einhaltung von einheitlichen Standards dient. Durch Zertifizierungen können diese einheitlichen Standards am besten definiert und eingehalten werden. Im folgenden Artikel beleuchten wir alle wichtigen Bereiche zum Thema Zertifizierung. Wir zeigen Ihnen neben den unterschiedlichen Arten auch die Vorteile und Anforderungen für Unternehmen, damit Sie bestmöglich davon profitieren können. Was ist eine Zertifizierung?

business-on.de Redaktion·11. Juni 2024
Wirtschaftslexikon14 Min.

Definition Ethik – System zum Denken und Handeln

Herkunft und Unterscheidungen Das Wort Ethik stammt vom griechischen Wort „ethos“ ab und bedeutet so viel wie Sitte oder Brauch. Erstmals eingeführt wurde dieses System unter Aristoteles, der damit die philosophische Disziplin des Menschen bezeichnen wollte. Auch bei Sokrates und anderen großen Philosophen spielten Ethik und Logik eine wichtige Rolle und legten somit den Grundstein für heutiges Denken und Handeln. Ziel war es immer, allgemeingültige Werte und Normen für das Zusammenleben von Menschen zu schaffen. Insgesamt lassen sich vier verschiedene ethische Systeme ableiten: Utilitarismus – alles Nützliche ist gut

business-on.de Redaktion·21. Oktober 2023
Marketing4 Min.

Die Marke bin ich! Wieso Personal Branding als Marketing Strategie immer bedeutsamer wird

Die Bedeutung von Personal Branding nimmt zu. “It’s a f***ing people Game” liest und hört man überall – tausende Beratungsunternehmen haben sich darauf spezialisiert, den Mensch in den Vordergrund zu stellen. Wer Dienstleistungen verkaufen möchte, muss sich selbst als Experte positionieren, inklusive packender Story Line, die den Kunden zum Follower macht. Dahinter steht eine einfache Erkenntnis: Menschen kaufen von Menschen. Und das nur, wenn sie glaubwürdig und authentisch Lebensweisheiten und die dazu passenden Produkte vermarkten können. Der Trend hin zu mehr Individualität lässt auch Organisationsformen umdenken. Besonders gut ist dies auf Business-Netzwerken wie Linkedin zu sehen. Die Plattform baut Experten auf, erzählt von Learnings und persönlichen Rückschlägen. Auf personeller Ebene wird Vertrauen aufgebaut und eine Bindung geschaffen. Das funktioniert auch auf Organisationsebene gut, die einzelne Personen und Unternehmenslenker für sich sprechen lassen. Persönlichkeit schafft Vertrauen: Darum erreichen Menschen immer mehr als Unternehmen

business-on.de Redaktion·8. Oktober 2023
Wirtschaftslexikon8 Min.

Marketing-Mix – Kombination aus vier Instrumenten

Erstens die Produktpolitik, zweitens die Preispolitik, drittens die Distributionspolitik und viertens die Kommunikationspolitik. Da diese Begriffe im Englischen alle mit „P“ beginnen (Produkt, Price, Place, Promotion) werden sie auch „P“-Instrumente genannt. Eigenschaften der P-Instrumente Im Zentrum des Marketing-Mix‚ stehen die Produkte bzw. Dienstleistungen eines Unternehmens. Denn sie sind grundlegend am Erfolg einer unternehmerischen Aktivität beteiligt. Alles, was mit diesen Produkten zu tun hat, beispielsweise die Qualität, Verpackung und das zugehörige Management macht ein Marketinginstrument aus. Zu der Preispolitik gehören Rabatte (zur Rabatt Definition), Lieferungspreise und Kredite. Hierbei werden Kosten und die aktuelle Preisentwicklung am Markt berücksichtigt. Bei dem vierten Instrument, der Distributionspolitik geht es vorrangig darum, auf welchem Wege das Produkt oder die Dienstleistung den Endverbraucher erreicht. Schließlich beinhaltet die Promotion die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Unternehmenskommunikation.

business-on.de Redaktion·21. September 2022
Wirtschaftslexikon8 Min.

Integrität ist ein zwischenmenschlicher Aspekt in der Wirtschaft

Mit Integrität ist in der Wirtschaft gemeint, dass 2 Parteien Vertrauen ineinander haben. Dies gilt dann, wenn bestimmte Interessen eines Teiles berücksichtigt werden müssen. Die Integrität erlangt eine Partei durch Erfahrungen als auch Erwartungen, die man von der Gegenseite hat. Es geht zudem nicht nur um Interessen, sondern auch um die Einhaltung von feststehenden Regeln allgemeiner Art als auch in bestehenden Verträgen untereinander. Vertrauen ist demnach ein fest zusammenstehender Begriff mit dem der Integrität. Der Begriff „integer“(lateinisch für „unberührt“, „unversehen“, „unverdorben“) Integer zu sein bedeutet:

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon2 Min.

Forecasting

„Forecasting“ in Bezug auf Produkte Am spannendsten gestaltet sich das „Forecasting“-Verfahren, wenn man damit die Absatzmöglichkeiten verschiedener Produkte für einen bestimmten Zeitraum in der Zukunft bestimmen möchte. Vor allem wenn es darum geht, neue Produkte auf den Markt zu bringen, ist eine langfristige Prognose vonnöten. Bevor also die Produktion gestartet wird, macht es Sinn, „Forecasting“ in die Planung einzubeziehen. Hierbei spricht man von der sogenannten „Delphi-Methode“ – eine Schätzmethode, mit der Trends besser eingefangen und eingeschätzt werden können. Auf einen Zug aufspringen oder nicht?

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon5 Min.

Definition: Joint Venture – Kooperationen zwischen Unternehmen

Formen von Joint Venture Ein Joint Venture kann in verschiedenen Ausprägungen vorliegen. Besteht eine Kapital- und Risikobeteiligung der Gründungsunternehmen und werden auch gemeinschaftlich Führungsaufgaben wahrgenommen, spricht man vom „Equity Joint Venture“. Die Kapitalbeteiligung der einzelnen Partner kann dabei unterschiedlich hoch sein, in der Regel wird dadurch das Ausmaß der Entscheidungsbefugnisse bestimmt. Davon abgegrenzt zu sehen ist das „Contractual Joint Venture“. Bei dieser Variante besteht kein Gemeinschaftsunternehmen, sondern es werden Vertrag sbeziehungen eingegangen, in denen die Gewinn-, Kosten- und Risikobeteiligung der Partner geregelt wird. Stammen die beteiligten Unternehmen aus verschiedenen Ländern, liegt ein internationales Joint Venture vor. Vorteile von Joint Ventures

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon6 Min.

Definition Kommunikation

Was bewirkt Kommunikation? Die verbale Kommunikation Die nonverbale Kommunikation

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon7 Min.

B2B bezeichnet Beziehung zwischen Unternehmen

Die Abkürzung B2Bkommt vorrangig im Marketing zum Einsatz. Das B2B-Marketing ist der neue Begriff für sogenanntes Industriegüter- oder Investitionsgütermarketing. Auf der anderen Seite unterscheidet man noch das Konsumgüter-Marketing, das mit der Abkürzung B2C (business-to-consumer) bezeichnet wird. Mittlerweile werden mit dem Begriff auch Kommunikationsbeziehungen zwischen Unternehmen über das Internet bezeichnet. Hierfür haben sich virtuelle Marktplätze, spezielle Business-Suchmaschinen oder Webdienste etabliert. Marketing und Public Relations Im B2B-Marketing werden alle Produkte und Leistungen des Unternehmens vermarktet. Im Gegensatz zu der vorher üblichen Marketingstrategie spielt es also keine Rolle, ob die Güter als Investition gedacht sind. Das gemeinsame Merkmal der Produkte und Leistungen sollte lediglich der Absatzmarkt und der damit verbundene unternehmerische Mehrwert sein. Der Begriff B2B wird auch in der Pressearbeit verwendet. Die B2B-PR umfasst Kommunikation [Kommunikation Definition] und Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen zu Unternehmen.

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon4 Min.

Die Inventur – eine regelmäßige Bestandsaufnahme

Eine Inventur ist verpflichtend zu erfüllen Eine derartige Bestandsaufnahme ist gesetzlich geregelt. Im §240 HGB und in den §§ 140 und 141 Abgabeordnung ergeben sich diese Pflichten. Die Abschlüsse eines Jahres werden demnach aufgrund jährlicher Bestandsaufnahmen erstellt. Entweder wird die Inventur am sogenannten Bilanzstichtag, am 31.12., durchgeführt, oder in den 10 Tagen davor oder danach. Diese Art der Listenerstellung nennt man zeitnahe Inventur. Eine zeitverschobene Inventur kommt dann zum Tragen, wenn durch ein Fortschreibungs- oder Rückrechnungsverfahren eine tatsächliche Bewertung zum Bilanzstichtag sichergestellt ist. Dies ist entweder innerhalb der letzten drei Monate vor oder an einem Tag zwei Monate nach dem Stichtag möglich. Generell gilt: Man muss die Inventur nur dann durchführen, wenn auch eine Bilanz (zur Definition Bilanz) entsteht.

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon6 Min.

Durch Kulanz Kunden gewinnen, binden und das Gewissen beruhigen

Vielfach ist man nach einem Vertragsabschluss auf die Kulanz eines Anbieters angewiesen. Dies meint ein Entgegenkommen nach dem Kauf eines Gegenstandes, ohne dass es eine rechtliche Verpflichtung des Herstellers oder Anbieters dazu geben muss. Wissenswertes zum Thema Kulanz Ist die Garantie, im Normalfall zwei Jahre, für ein gekauftes Produkt abgelaufen, stellen sich aber nun Probleme in den Weg, kann man auf die Kulanz des Händlers hoffen. Dieser kann das erworbene Stück wieder zurücknehmen, es reparieren oder ein neues besorgen, was dann unentgeltlich weitergegeben wird.

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon2 Min.

Teilhaber eines Unternehmens

Gesellschafter sind juristische oder natürliche Personen, die an einer Gesellschaft beteiligt sind. Welcher Art ihre Beteiligung ist, hängt von der Rechtsform der Gesellschaft ab. Die wichtigsten Formen sind OHG, KG, GmbH und AG. Position des Gesellschafters Gesellschafter sind all jene Personen, die im Gesellschaftsvertrag vermerkt sind. Je nach Höhe der Kapitaleinlage haben Sie unterschiedliche Befugnisse innerhalb des Unternehmens. Von der Rechtsform hängen die Haftungsbedingungen ab.

business-on.de Redaktion·25. August 2022