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Wirtschaftslexikon

Das Wirtschaftslexikon von business-on.de umfasst jede Menge Erklärungen von vielen Business Fachbegriffen. Kostenfrei und jederzeit zugänglich.

197Artikel
Wirtschaft5 Min.

Klimawandel, Energiepreise & Gewerbe: Warum auch kleine Unternehmen auf Plug‑&‑Play‑Solar umsteigen sollten

Die deutsche Wirtschaft steht vor einer doppelten Belastungsprobe. Einerseits zwingt der fortschreitende Klimawandel zu einem tiefgreifenden Umbau der Energieversorgung und erhöht den regulatorischen Druck auf Unternehmen, ihre Emissionen zu senken. Andererseits haben volatile, aber tendenziell stark steigende Energiepreise direkte Auswirkungen auf die Betriebskosten und damit auf die Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere im energieintensiven Gewerbe. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, stellt diese Gemengelage eine ernste Bedrohung dar. Während Großkonzerne Abteilungen für Energiemanagement und Nachhaltigkeit unterhalten, fehlt es im Handwerksbetrieb, in der Kanzlei oder im kleinen Produktionsbetrieb oft an Ressourcen, um komplexe Energieprojekte zu stemmen. Die traditionelle Photovoltaik-Anlage auf dem Dach ist zwar ein bewährtes Mittel, doch der Aufwand für Planung, Statikprüfung, Bürokratie und die hohe Anfangsinvestition schrecken viele ab. In diesem Spannungsfeld rückt eine Technologie in den Fokus, die lange Zeit fälschlicherweise als „Spielerei“ für private Balkone abgetan wurde: Plug-&-Play-Solaranlagen, auch Stecker-Solar oder Balkonkraftwerke genannt. Doch gerade für das Gewerbe bieten diese Mini-Kraftwerke erhebliche strategische Vorteile, die weit über eine marginale Stromersparnis hinausgehen.

business-on.de Redaktion·5. November 2025
Ratgeber10 Min.

Inkompetenz

In-kom-pe-tenz: ein oft unterschätztes, aber weit verbreitetes Phänomen. Ob im Büroalltag, bei Projektentscheidungen oder in Führungspositionen – unzureichende Fähigkeiten und mangelndes Wissen können gravierende Folgen haben. Doch das größte Problem liegt nicht nur in der Tatsache, dass Inkompetenz existiert, sondern darin, dass sie oft nicht erkannt wird – weder von den Betroffenen selbst noch von ihrem Umfeld. Wie beeinflusst Inkompetenz die Dynamik in Unternehmen und was können Führungskräfte und Teams tun, um dieses unsichtbare Hindernis für Erfolg und Produktivität zu überwinden? In diesem Artikel werfen wir einen tiefen Blick auf die Formen und Ursachen von Inkompetenz in der Arbeitswelt und zeigen, wie sie sich auf den Unternehmenserfolg auswirken kann. Inkompetenz: Was bedeutet das eigentlich? Inkompetenz beschreibt das fehlende Wissen oder die mangelnde Fähigkeit in einem bestimmten Bereich. Eine inkompetente Person verfügt weder über das nötige Fachwissen noch über die geistigen Fähigkeiten, um eine Aufgabe oder ein Problem zu bewältigen.

business-on.de Redaktion·18. Oktober 2024
Wirtschaftslexikon8 Min.

Dunning-Kruger-Effekt: Was steckt dahinter?

Der Dunning-Kruger-Effekt beschreibt ein Phänomen, das wohl jeder schon einmal beobachtet hat: Menschen, die wenig über ein Thema wissen, sind oft überzeugt, Experten darin zu sein. Gleichzeitig unterschätzen echte Experten oft ihre Fähigkeiten. Diese Diskrepanz sorgt für so manche kuriose Situation – etwa, wenn jemand ohne Fachkenntnisse bei Diskussionen besonders lautstark seine Meinung vertritt. Doch was steckt hinter diesem Effekt? Warum neigen gerade die am wenigsten kompetenten Personen dazu, ihre Fähigkeiten so stark zu überschätzen? Der Dunning-Kruger-Effekt liefert spannende Antworten und zeigt auf, dass es gar nicht so leicht ist, die eigene Inkompetenz zu erkennen. In diesem Artikel wird der Effekt näher beleuchtet, Hypothesen dazu aufgestellt und nützliche Tipps gegeben, wie man sich selbst besser einschätzen kann. Denn manchmal hilft es, das eigene Wissen zu hinterfragen – für mehr Klarheit und weniger Selbstüberschätzung.

business-on.de Redaktion·3. Oktober 2024
Recht & Steuern9 Min.

Was ist das Wachstumschancengesetz?

Das Wachstumschancengesetz zielt darauf ab, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen in Deutschland zu verbessern. Durch gezielte Maßnahmen sollen Unternehmen ihre Liquidität verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland gestärkt werden. Das Gesetz soll somit entscheidende Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung setzen und ist ein zentrales Vorhaben der Bundesregierung. Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte des Wachstumschancengesetzes beleuchtet. Wir erklären, welche Maßnahmen zur Förderung von Investitionen und Innovationen vorgesehen sind, welche steuerlichen Vereinfachungen Unternehmen erwarten können und welche Änderungen für die kommenden Jahre geplant sind. Alles über das Gesetz zu Wachstumschancen

business-on.de Redaktion·30. September 2024
Aktuell14 Min.

Was ist ein Gütesiegel?

In einer Zeit, in der Verbraucher von einer Fülle an Produkten, Dienstleistungen und Informationen überflutet werden, spielen Gütesiegel eine immer wichtigere Rolle. Sie dienen als Orientierungshilfe, um die Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit von Produkten und Dienstleistungen auf den ersten Blick zu erkennen. Ein Gütesiegel kann dabei helfen, Vertrauen aufzubauen und eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. Doch was genau ist ein Gütesiegel, und welche Kriterien müssen Produkte erfüllen, um ein solches zu erhalten? Der folgende Artikel beleuchtet die Funktion, Arten und Bedeutung von Gütesiegeln und gibt kritischen und qualitätsbewussten Verbrauchern einen umfassenden Überblick darüber, worauf sie achten sollten. Gütesiegel haben sich im Laufe der Zeit zu einem zentralen Element der Produktkennzeichnung entwickelt. Sie versprechen Qualität, Sicherheit oder Umweltfreundlichkeit und sind oft entscheidend dafür, ob ein Produkt den Weg in den Einkaufswagen findet. Doch der Markt für Siegel ist groß und unübersichtlich, was nicht selten zu Verwirrung und Misstrauen führt. Dieser Ratgeber klärt darüber auf, welche Arten von Gütesiegeln es gibt, wie sie funktionieren und welche Bedeutung sie tatsächlich für den Verbraucher haben. Was sind Gütesiegel?

business-on.de Redaktion·27. September 2024
Influencer4 Min.

Online-Marketing: Der Star im Marketing-Mix?

90,7 Prozent aller Internetnutzer:innen verwenden mittlerweile ihr Smartphone, um auf Informationen und Werbeangebote zuzugreifen. Entsprechend wächst der Etat, den Unternehmen in ihre Online-Marketingmaßnahmen investieren. Welche Strategie ist wirklich sinnvoll? Online Marketing ist längst eine feste Größe im Marketing-Mix von Unternehmen. 2021 hat der Etat an Online-Werbung erstmals über 50 Prozent der weltweiten Werbeausgaben ausgemacht – Tendenz weiter steigend. 90,7 Prozent aller Internetnutzer:innen verwenden mittlerweile ihr Smartphone, um auf Informationen und Werbeangebote zuzugreifen. Entsprechend wächst auch das Marktvolumen kontinuierlich; aktuell umfassen die Ausgaben der digitalen Werbung knapp 640 Milliarden Euro (Stand 2023 Q2). Laut Prognosen wird im Jahr 2027 mit einem Marktvolumen von rund 870 Milliarden Euro gerechnet. Definition Online-Marketing:

business-on.de Redaktion·23. September 2024
Influencer5 Min.

Marketing ist alles und überall: Die wichtigsten Strategien im Überblick

Marketingstrategien sind entscheidend, um Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich auf dem Markt zu positionieren und Kunden zu gewinnen. Hier ist eine Übersicht über einige der wichtigsten Marketingstrategien… “Marketing kann man an einem Tag lernen. Leider braucht man aber ein Leben lang, um es zu beherrschen.” Dieses Zitat von Peter Drucker, einem renommierten Management-Experten, macht deutlich, wie komplex das Thema Marketing ist und wie schwierig es sein kann, die vielen verschiedenen Ansätze, die das Themenfeld bietet, sinnvoll auf sein Unternehmen und die entsprechende Zielgruppe zuzuschneiden. Die verschiedenen Felder der Marketingstrategie lassen sich wie folgt aufteilen:

business-on.de Redaktion·20. September 2024
Business9 Min.

Factoring einfach erklärt: So funktioniert die Liquiditätssicherung für Unternehmen

Unternehmen müssen immer stärker auf ihre Liquidität achten – so ist es nicht verwunderlich, dass alternative Finanzierungslösungen wie Factoring an Bedeutung gewinnen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen sehen sich häufig mit Liquiditätsengpässen konfrontiert, da ihre Kunden lange Zahlungsziele in Anspruch nehmen. Factoring stellt in einer solchen Situation eine Möglichkeit dar, um diesen Engpässen entgegenzuwirken und gleichzeitig das Risiko von Zahlungsausfällen zu reduzieren. Aber was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff, wie funktioniert Factoring und für wen ist es geeignet? In diesem Artikel wird der gesamte Prozess einfach und verständlich erklärt. Was ist Factoring? Factoring ist eine Finanzierungsmethode, bei der ein Unternehmen seine Forderungen an einen spezialisierten Dienstleister, den sogenannten Factor, verkauft. Das Ziel dabei ist, die eigene Liquidität zu verbessern, indem der Factoring-Anbieter – beispielsweise eine Factoringgesellschaft – einen Großteil des Rechnungsbetrags sofort auszahlt. In der Regel passiert dies innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Der Factor übernimmt dann die Aufgabe, die Forderung beim Kunden des Unternehmens einzuziehen.

business-on.de Redaktion·5. September 2024
Business9 Min.

Wie funktioniert ein Passwort Manager?

Mit dem Aufkommen immer ausgeklügelterer Cyberangriffe wächst der Druck auf Unternehmen und Einzelpersonen, ihre sensiblen Daten effektiv zu schützen. Ein besonders kritischer Bereich ist dabei die Verwaltung von Passwörtern: Schwache oder mehrfach verwendete Passwörter stellen ein Risiko dar und können weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen, wenn sie in die falschen Hände geraten. Angesichts der zunehmenden Anzahl an Online-Diensten und der damit verbundenen Passwortanforderungen ist es nahezu unmöglich geworden, starke und einzigartige Passwörter ohne Unterstützung zu verwalten. In diesem Kontext gewinnt der Einsatz von Passwort-Managern zunehmend an Bedeutung. Sie bieten eine effiziente und sichere Lösung, um die Verwaltung von Passwörtern zu vereinfachen und gleichzeitig ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Dieser Artikel beleuchtet die Funktionsweise von Passwort-Managern, deren Vorteile und mögliche Risiken sowie Kriterien, die bei der Auswahl des richtigen Tools berücksichtigt werden sollten. Ziel ist es, ein tiefgehendes Verständnis für diese Technologie zu vermitteln und ihre Relevanz für den Schutz digitaler Identitäten in der Geschäftswelt zu unterstreichen. Was ist ein Passwort Manager?

business-on.de Redaktion·4. September 2024
Business19 Min.

Newsletter versenden

E-Mail-Marketing ist ein unverzichtbarer Bestandteil der modernen Geschäftskommunikation. Durch den gezielten Versand von Newslettern können Unternehmen ihre Zielgruppen direkt erreichen, informieren und langfristig binden. Newsletter bieten zahlreiche Vorteile, von der Neukundengewinnung bis hin zur Stärkung der Kundenloyalität. Doch was macht einen erfolgreichen Newsletter aus? In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über das Erstellen, Planen und Versenden von Newslettern, sowie praktische Tipps für eine effektive Umsetzung Ihrer E-Mail-Marketing-Kampagnen. Was ist ein Newsletter?

business-on.de Redaktion·7. August 2024
Business9 Min.

Company Branding: Erfolgsstrategien für Unternehmen

Beim sogenannten Company Branding, oft auch als Corporate Branding bezeichnet, geht es darum, eine einzigartige Unternehmensidentität zu schaffen, die sich deutlich von der Konkurrenz abhebt und sowohl auf dem Markt als auch in den Köpfen der Menschen verankert bleibt. Der Prozess umfasst den strategischen Aufbau der Unternehmensmarke, der sich nicht nur an Kunden, sondern auch an die eigenen Mitarbeiter richtet: Damit entfaltet Corporate Branding seine Kraft sowohl nach innen als auch nach außen. Eine starke Corporate Brand fördert das Engagement und die Loyalität der Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden, da sie sich mit den Werten und Zielen des Unternehmens identifizieren können. Gerade in Zeiten gesättigter Märkte und austauschbarer Produkte ist es entscheidend, dass Unternehmen ihre Markenführung durch prägnantes Corporate Branding stärken. Dies gilt gleichermaßen für etablierte Unternehmen und Start-ups: Eine gut definierte Unternehmensmarke ist ein ausschlaggebender Faktor im Wettbewerb und ein wichtiger Aspekt im Recruiting, unabhängig von der Größe oder Branchenzugehörigkeit. Mit einer entwickelten Corporate Brand wird es möglich, einzigartige Merkmale – die sogenannten Unique Selling Propositions (USP) – herauszuarbeiten, die die Marke unverwechselbar machen und emotional im Gedächtnis verankern. Wie Unternehmen das schaffen können, zeigt dieser Artikel.

business-on.de Redaktion·6. August 2024
Recht & Steuern17 Min.

Liechtenstein-Steuern: Was gilt im Fürstentum Liechtenstein?

Liechtenstein, ein kleines, wohlhabendes Fürstentum in Europa, bietet ein einzigartiges Steuerumfeld, das es sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen attraktiv macht. Bekannt für seine niedrigen Steuersätze und flexiblen steuerlichen Strukturen, hat sich Liechtenstein als bevorzugtes Ziel für Steueroptimierung etabliert. Mit einer Kombination aus moderner Infrastruktur, politischer Stabilität und hoher Lebensqualität ist Liechtenstein nicht nur ein attraktiver Wohnsitz, sondern auch ein optimaler Standort für Unternehmen. In diesem Artikel beleuchten wir die verschiedenen Aspekte des Steuersystems in Liechtenstein und was es so besonders macht. Liechtenstein – Ein Land in Europa

business-on.de Redaktion·22. Juli 2024
Business8 Min.

Die Zertifizierung erklärt: Vorteile, Anforderungen und Tipps für die erfolgreiche Umsetzung

Zertifizierungen verschiedener Abläufe oder Verfahren gewinnen zunehmend an Bedeutung. Gründe dafür stellen zum Beispiel der immer internationaler werdende Handel sowie stets internationaler werdende Unternehmungen dar. Diese machen das Vorhandensein von Regeln, Maßstäben und Zertifikaten notwendig, was in erster Linie der Einhaltung von einheitlichen Standards dient. Durch Zertifizierungen können diese einheitlichen Standards am besten definiert und eingehalten werden. Im folgenden Artikel beleuchten wir alle wichtigen Bereiche zum Thema Zertifizierung. Wir zeigen Ihnen neben den unterschiedlichen Arten auch die Vorteile und Anforderungen für Unternehmen, damit Sie bestmöglich davon profitieren können. Was ist eine Zertifizierung?

business-on.de Redaktion·11. Juni 2024
Wirtschaftslexikon14 Min.

Definition Ethik – System zum Denken und Handeln

Herkunft und Unterscheidungen Das Wort Ethik stammt vom griechischen Wort „ethos“ ab und bedeutet so viel wie Sitte oder Brauch. Erstmals eingeführt wurde dieses System unter Aristoteles, der damit die philosophische Disziplin des Menschen bezeichnen wollte. Auch bei Sokrates und anderen großen Philosophen spielten Ethik und Logik eine wichtige Rolle und legten somit den Grundstein für heutiges Denken und Handeln. Ziel war es immer, allgemeingültige Werte und Normen für das Zusammenleben von Menschen zu schaffen. Insgesamt lassen sich vier verschiedene ethische Systeme ableiten: Utilitarismus – alles Nützliche ist gut

business-on.de Redaktion·21. Oktober 2023
Marketing4 Min.

Die Marke bin ich! Wieso Personal Branding als Marketing Strategie immer bedeutsamer wird

Die Bedeutung von Personal Branding nimmt zu. “It’s a f***ing people Game” liest und hört man überall – tausende Beratungsunternehmen haben sich darauf spezialisiert, den Mensch in den Vordergrund zu stellen. Wer Dienstleistungen verkaufen möchte, muss sich selbst als Experte positionieren, inklusive packender Story Line, die den Kunden zum Follower macht. Dahinter steht eine einfache Erkenntnis: Menschen kaufen von Menschen. Und das nur, wenn sie glaubwürdig und authentisch Lebensweisheiten und die dazu passenden Produkte vermarkten können. Der Trend hin zu mehr Individualität lässt auch Organisationsformen umdenken. Besonders gut ist dies auf Business-Netzwerken wie Linkedin zu sehen. Die Plattform baut Experten auf, erzählt von Learnings und persönlichen Rückschlägen. Auf personeller Ebene wird Vertrauen aufgebaut und eine Bindung geschaffen. Das funktioniert auch auf Organisationsebene gut, die einzelne Personen und Unternehmenslenker für sich sprechen lassen. Persönlichkeit schafft Vertrauen: Darum erreichen Menschen immer mehr als Unternehmen

business-on.de Redaktion·8. Oktober 2023
Wirtschaftslexikon8 Min.

Marketing-Mix – Kombination aus vier Instrumenten

Erstens die Produktpolitik, zweitens die Preispolitik, drittens die Distributionspolitik und viertens die Kommunikationspolitik. Da diese Begriffe im Englischen alle mit „P“ beginnen (Produkt, Price, Place, Promotion) werden sie auch „P“-Instrumente genannt. Eigenschaften der P-Instrumente Im Zentrum des Marketing-Mix‚ stehen die Produkte bzw. Dienstleistungen eines Unternehmens. Denn sie sind grundlegend am Erfolg einer unternehmerischen Aktivität beteiligt. Alles, was mit diesen Produkten zu tun hat, beispielsweise die Qualität, Verpackung und das zugehörige Management macht ein Marketinginstrument aus. Zu der Preispolitik gehören Rabatte (zur Rabatt Definition), Lieferungspreise und Kredite. Hierbei werden Kosten und die aktuelle Preisentwicklung am Markt berücksichtigt. Bei dem vierten Instrument, der Distributionspolitik geht es vorrangig darum, auf welchem Wege das Produkt oder die Dienstleistung den Endverbraucher erreicht. Schließlich beinhaltet die Promotion die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Unternehmenskommunikation.

business-on.de Redaktion·21. September 2022
Wirtschaftslexikon8 Min.

Integrität ist ein zwischenmenschlicher Aspekt in der Wirtschaft

Mit Integrität ist in der Wirtschaft gemeint, dass 2 Parteien Vertrauen ineinander haben. Dies gilt dann, wenn bestimmte Interessen eines Teiles berücksichtigt werden müssen. Die Integrität erlangt eine Partei durch Erfahrungen als auch Erwartungen, die man von der Gegenseite hat. Es geht zudem nicht nur um Interessen, sondern auch um die Einhaltung von feststehenden Regeln allgemeiner Art als auch in bestehenden Verträgen untereinander. Vertrauen ist demnach ein fest zusammenstehender Begriff mit dem der Integrität. Der Begriff „integer“(lateinisch für „unberührt“, „unversehen“, „unverdorben“) Integer zu sein bedeutet:

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon2 Min.

Forecasting

„Forecasting“ in Bezug auf Produkte Am spannendsten gestaltet sich das „Forecasting“-Verfahren, wenn man damit die Absatzmöglichkeiten verschiedener Produkte für einen bestimmten Zeitraum in der Zukunft bestimmen möchte. Vor allem wenn es darum geht, neue Produkte auf den Markt zu bringen, ist eine langfristige Prognose vonnöten. Bevor also die Produktion gestartet wird, macht es Sinn, „Forecasting“ in die Planung einzubeziehen. Hierbei spricht man von der sogenannten „Delphi-Methode“ – eine Schätzmethode, mit der Trends besser eingefangen und eingeschätzt werden können. Auf einen Zug aufspringen oder nicht?

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon5 Min.

Definition: Joint Venture – Kooperationen zwischen Unternehmen

Formen von Joint Venture Ein Joint Venture kann in verschiedenen Ausprägungen vorliegen. Besteht eine Kapital- und Risikobeteiligung der Gründungsunternehmen und werden auch gemeinschaftlich Führungsaufgaben wahrgenommen, spricht man vom „Equity Joint Venture“. Die Kapitalbeteiligung der einzelnen Partner kann dabei unterschiedlich hoch sein, in der Regel wird dadurch das Ausmaß der Entscheidungsbefugnisse bestimmt. Davon abgegrenzt zu sehen ist das „Contractual Joint Venture“. Bei dieser Variante besteht kein Gemeinschaftsunternehmen, sondern es werden Vertrag sbeziehungen eingegangen, in denen die Gewinn-, Kosten- und Risikobeteiligung der Partner geregelt wird. Stammen die beteiligten Unternehmen aus verschiedenen Ländern, liegt ein internationales Joint Venture vor. Vorteile von Joint Ventures

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon6 Min.

Definition Kommunikation

Was bewirkt Kommunikation? Die verbale Kommunikation Die nonverbale Kommunikation

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon7 Min.

B2B bezeichnet Beziehung zwischen Unternehmen

Die Abkürzung B2Bkommt vorrangig im Marketing zum Einsatz. Das B2B-Marketing ist der neue Begriff für sogenanntes Industriegüter- oder Investitionsgütermarketing. Auf der anderen Seite unterscheidet man noch das Konsumgüter-Marketing, das mit der Abkürzung B2C (business-to-consumer) bezeichnet wird. Mittlerweile werden mit dem Begriff auch Kommunikationsbeziehungen zwischen Unternehmen über das Internet bezeichnet. Hierfür haben sich virtuelle Marktplätze, spezielle Business-Suchmaschinen oder Webdienste etabliert. Marketing und Public Relations Im B2B-Marketing werden alle Produkte und Leistungen des Unternehmens vermarktet. Im Gegensatz zu der vorher üblichen Marketingstrategie spielt es also keine Rolle, ob die Güter als Investition gedacht sind. Das gemeinsame Merkmal der Produkte und Leistungen sollte lediglich der Absatzmarkt und der damit verbundene unternehmerische Mehrwert sein. Der Begriff B2B wird auch in der Pressearbeit verwendet. Die B2B-PR umfasst Kommunikation [Kommunikation Definition] und Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen zu Unternehmen.

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon4 Min.

Die Inventur – eine regelmäßige Bestandsaufnahme

Eine Inventur ist verpflichtend zu erfüllen Eine derartige Bestandsaufnahme ist gesetzlich geregelt. Im §240 HGB und in den §§ 140 und 141 Abgabeordnung ergeben sich diese Pflichten. Die Abschlüsse eines Jahres werden demnach aufgrund jährlicher Bestandsaufnahmen erstellt. Entweder wird die Inventur am sogenannten Bilanzstichtag, am 31.12., durchgeführt, oder in den 10 Tagen davor oder danach. Diese Art der Listenerstellung nennt man zeitnahe Inventur. Eine zeitverschobene Inventur kommt dann zum Tragen, wenn durch ein Fortschreibungs- oder Rückrechnungsverfahren eine tatsächliche Bewertung zum Bilanzstichtag sichergestellt ist. Dies ist entweder innerhalb der letzten drei Monate vor oder an einem Tag zwei Monate nach dem Stichtag möglich. Generell gilt: Man muss die Inventur nur dann durchführen, wenn auch eine Bilanz (zur Definition Bilanz) entsteht.

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon6 Min.

Durch Kulanz Kunden gewinnen, binden und das Gewissen beruhigen

Vielfach ist man nach einem Vertragsabschluss auf die Kulanz eines Anbieters angewiesen. Dies meint ein Entgegenkommen nach dem Kauf eines Gegenstandes, ohne dass es eine rechtliche Verpflichtung des Herstellers oder Anbieters dazu geben muss. Wissenswertes zum Thema Kulanz Ist die Garantie, im Normalfall zwei Jahre, für ein gekauftes Produkt abgelaufen, stellen sich aber nun Probleme in den Weg, kann man auf die Kulanz des Händlers hoffen. Dieser kann das erworbene Stück wieder zurücknehmen, es reparieren oder ein neues besorgen, was dann unentgeltlich weitergegeben wird.

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon2 Min.

Teilhaber eines Unternehmens

Gesellschafter sind juristische oder natürliche Personen, die an einer Gesellschaft beteiligt sind. Welcher Art ihre Beteiligung ist, hängt von der Rechtsform der Gesellschaft ab. Die wichtigsten Formen sind OHG, KG, GmbH und AG. Position des Gesellschafters Gesellschafter sind all jene Personen, die im Gesellschaftsvertrag vermerkt sind. Je nach Höhe der Kapitaleinlage haben Sie unterschiedliche Befugnisse innerhalb des Unternehmens. Von der Rechtsform hängen die Haftungsbedingungen ab.

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon3 Min.

Treuhandgesellschaft: Verwaltung von Treuhandschaften

Eine Treuhandgesellschaft ist ein Unternehmen, das die Abwicklung von Treuhandgeschäften übernimmt. Ein wichtiger Aspekt dieser Tätigkeit ist die Verwaltung von Vermögenswerten Dritter. In einem engeren Sinn umfasst der Aufgabenbereich von Treuhandgesellschaften die Wirtschaftsprüfung von Unternehmen. Treuhänder beraten Unternehmen Die Prüfgesellschaften werden als Personen- oder Kapitalgesellschaft geführt. Sie helfen Unternehmen dabei, die vom Handelsrecht vorgeschriebenen Rechnungsprüfungen durchzuführen. In diesem Zusammenhang handeln sie selbstständig mit den Finanzmitteln des Unternehmens (Treugeber). Um sicherzustellen, dass die Treuhandgesellschaft im Sinne des Unternehmens mit den Finanzen umgeht, wird ein Vertrag geschlossen.

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon4 Min.

Definition Umsatz

Demzufolge ergibt der Absatzpreis mit der abgesetzten Menge multipliziert, den Umsatz. Um den Umsatz für mehrere Produkte zu bestimmen, werden die Teilumsätze der einzelnen Produkte addiert. Der Umsatz dient als Grundlage für die Ermittlung der Umsatzsteuer und wird in der Gewinn – und Verlust rechnung ausgewiesen. Für die Ertragsberechnung im internen und externen Rechnungswesen eines Unternehmens ist der Umsatz eine entscheidende Größe. Dabei müssen Handelsunternehmen und Produktionsunternehmen unterschiedlich behandelt werden. Bei einem Handelsunternehmen ist der Umsatz gleich der Ertrag. Grund dafür ist, dass Handelsunternehmen über keine Eigenleistungen verfügen und es keine Bestandsänderungen an Halb- und Fertigerzeugnissen gibt. In einem Produktionsunternehmen hingegen wird zum Umsatz zusätzlich der Ertrag aus den hergestellten Produkten addiert. Man unterscheidet zwischen Brutto und Netto

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon6 Min.

Akkreditiv – Bankverpflichtung als Zahlungssicherheit

Der Kunde ist in diesem Fall weisungsbefugt und wird auch als Akkreditivauftraggeber bezeichnet. Diese sogenannten Dokumentakkreditive sind nicht mit Kaufverträgen zu verwechseln. Sie spielen im Import und Export eine wichtige Rolle und stellen eine Zahlungssicherung dar. Denn der vom Akkreditivbegünstigte Exporteur erhält nicht nur verbindliche Zahlungsverpflichtung des Auftraggebers, also des Importeurs, sondern auch ein unwiderrufliches Zahlungsversprechen der Akkreditivbank. Vorgehen beim Akkreditiv Um das Akkreditivnutzen zu können, muss vorerst ein Kauf vertrag aufgesetzt werden, der als Zahlungsbedingung die Akkreditivform beinhaltet. Der Importeur muss seine Hausbank mit der Rückhaftung über den Export beauftragen. Das ist allerdings nur möglich, wenn er dort einen Kredit in der Höhe der Handelswerte erhält. Die Hausbank ist die eröffnende Bank und zur Abwicklung über den Exporteur bedient sie sich der avisierenden Bank im Exportland, die vom Importeur vorgeschlagen wurde oder eine Korrespondenzbank ist. Im Akkreditivvertrag werden dann alle notwendigen Informationen zur Ware und zum festgelegten Zeitraum festgehalten.

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon4 Min.

Umfirmierung als Veränderung des Handelsnamens bei gleichbleibender Rechtsform

Der Vorgang der bloßen Änderung des Handelsnamens ist dabei recht einfach möglich. Sie erfolgt aus gewerberechtlicher Sicht beim Gewerbeamt. Umfirmierung wird erforderlich, wenn beispielsweise der Name eines Produktes umgewandelt wird, im Englischen wird dies auch als „Rebranding“ bezeichnet. Dies kann auch im Rahmen einer Firmenübernahme geschehen, welche das Ziel hat, möglichst effektiv, schnell und unkompliziert die bestehenden Strukturen in eine neue Firma zu integrieren. Umfirmierung allein garantiert noch keinen Unternehmenserfolg Aus markenrechtlicher Sicht ist die Umfirmierung allerdings etwas aufwendiger, da die neuen Marken die älteren ersetzen und erst neu eingetragen werden müssen. Diese Neuausrichtung ist stets mit zusätzlichen Kosten verbunden. Im Vorfeld einer Umfirmierung sollte daher auch intensive Marktanalyse betrieben werden, sowie eine gute strategische und rechtliche Beratung. Es gibt keine allgemeingültigen Richtlinien darüber, ab wann genau sich eine Umfirmierung rentiert. Die Erfolgsaussichten sind von vielen individuellen Faktoren abhängig.

business-on.de Redaktion·16. August 2022
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: Urbanisierung

Urbanisierung wird als Prozess der Zunahme der Städte, der städtischen Bevölkerung und deren Lebensweise bezeichnet. Es handelt sich demnach um die Verdichtung von menschlichen Siedlungen und der Vergrößerung von Wohngebieten. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Urbanisierung mit einer Verstädterung gleichgesetzt. Zur Urbanisierung zählt die Ausbreitung von: Konsummustern

business-on.de Redaktion·16. August 2022
Wirtschaftslexikon3 Min.

Definition: Infrastruktur

Formen von Infrastruktur Es gibt insgesamt drei verschiedene Formen von Infrastruktur, nämlich die materielle Infrastruktur, die immaterielle oder auch personelle Infrastruktur sowie die institutionelle Infrastruktur. Zur immateriellen Infrastruktur zählt auch der Aufbau des sogenannten „Humankapitals“ durch Bildungseinrichtungen, Forschungsinstitutionen, ebenso auch die Einrichtungen aus dem Gesundheits- und dem sozialen Bereich. Merkmale von Infrastruktur

business-on.de Redaktion·16. August 2022
Wirtschaftslexikon4 Min.

B2C – Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen und Konsumenten

Die Abkürzung B2C steht für Business-to-Consumer, einer Geschäftsbeziehung zwischen einem Unternehmen und einer Privatperson als Konsument. Der Begriff meint dabei nicht nur die Handelsbeziehung, sondern auch die Kommunikation zwischen den Parteien. Dabei unterscheidet sich B2C von anderen Beziehungsmodellen wie B2B (Business-to-Business) oder Behörden untereinander (Business-to-Government/Business-to-Administration). Das Besondere an dieser Beziehung ist, dass die Waren und Dienstleistungen direkt vom Erzeuger bzw. Leistenden an den Konsumenten verkauft werden. Der Prozess bezieht sich in erster Linie auf den E- oder M-Commerce, also auch den mobilen Internethandel für Endkunden. Abwicklung der Geschäftsbeziehung

business-on.de Redaktion·16. August 2022
Wirtschaftslexikon2 Min.

Definition Kompetenz

Kompetenz umfasst alle Fähigkeiten, die ein Mensch in seinem Leben erwirbt und zur Verfügung hat. Dies schließt alle Wissensbestände und Denkmethoden, ein individuelles Vermögen an Kompetenz, Befähigung und Potenzial ein. Der Begriff Kompetenz kann ebenfalls die Befugnis der Maßnahmen zur Aufgabenerfüllung umschreiben, für die der Kompetenzträger verantwortlich ist. Generell und dauerhaft wirksame Vorschriften für Handlungen in organisatorischen Einheiten gehören dem Begriff Kompetenz im weitesten Sinne an. Unterschieden wird zwischen Entscheidungs-, Realisations- und Kontrollkompetenz. Persönlichkeitskompetenz

business-on.de Redaktion·16. August 2022
Wirtschaftslexikon1 Min.

Die Soziale Marktwirtschaft als alternatives Modell zur freien Marktwirtschaft

Als Soziale Marktwirtschaft bezeichnet man eine Wirtschaftsordnung, die auf der Grundlage des Kapitalismus, also der freien Marktwirtschaft beruht, dabei allerdings optimiert wurde. Dem Staat obliegt in diesem Fall die spezielle Aufgabe, immer dann durch Regeln und Gesetze einzugreifen, wenn das System zur sozialen Ungerechtigkeit neigt. Dadurch kommt es zur Kurskorrektur. Die Soziale Marktwirtschaft ist die offizielle Bezeichnung für die Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland. Entwickelt wurde das Konzept bereits in den 1930er und 40er Jahren. Erst nach den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs und der vorhergehenden Weltwirtschaftskrise wurde die Idee zum Leitmotiv auserkoren. Einen großen Anteil daran hatte der erste deutsche Wirtschaftsminister der BRD und spätere Kanzler Ludwig Erhard. Er übernahm das Konzept von Alfred Müller-Armack. Es herrschen detaillierte Unterschiede zur freien Marktwirtschaft

business-on.de Redaktion·16. August 2022
Wirtschaftslexikon8 Min.

Definition EBIT – earnings before interest and taxes

Inhaltsverzeichnis zu EBIT Definition Entstehung und Berechnung der EBIT So wird der EBIT errechnet

business-on.de Redaktion·18. März 2021
Wirtschaftslexikon3 Min.

Definition: Korrespondenz – Schriftverkehr im Unternehmen

Die Aufbewahrungspflicht für die Geschäfts- Korrespondenz Als selbstständiger Unternehmer hat man die Pflicht, geschäftliche Unterlagen über einen gesetzlich festgelegten Zeitraum aufzubewahren. Relevant für die Festlegung der Fristen und dafür, welche Unterlagen aufbewahrt werden müssen, sind das Handelsrecht und das Steuerrecht. Neben steuerlichen Unterlagen wie Jahresabschlüsse, Buchungsbelege oder Inventarlisten müssen auch empfangene Handels- und Geschäftsbriefe aufbewahrt werden. Laut § 257 IV HGB muss ein Kaufmann (Kaufmann Definition) diese Unterlagen sechs Jahre aufbewahren, Jahresabschlüsse und andere steuerliche relevante Dokumente und Unterlagen müssen 10 Jahre aufbewahrt werden. Das Korrespondenz-Prinzip

business-on.de Redaktion·10. März 2021
Wirtschaftslexikon7 Min.

Aktienkurs – Kurse an der Börse

Die Makler an der Börse nehmen Kauf- und Verkaufswünsche der Aktienhändler entgegen. Anhand dieser sogenannten „Orders“ errechnen sie, welcher Kurs für einen maximalen Umsatz (Umsatz Definition) an Aktien (Aktie Definition im Wirtschaftslexikon) zustande kommen muss. Ziel ist es, so viele Kauf- und Verkaufswünsche wie möglich zu erfüllen. Wichtige Kursunterscheidungen An der Börse werden verschiedene Kursarten voneinander abgegrenzt. Zum einen wird unterschieden, ob es sich um Kurse des Käufers (Geldkurs) oder des Verkäufers (Briefkurs) handelt. Eine weitere Unterscheidung erfolgt nach dem Zeitpunkt der Kursfeststellung. Beim ersten Kurs des Börsentages spricht man von dem Eröffnungskurs, der letzte Kurs des Börsentages wird folglich als Schlusskurs bezeichnet. Je nach Art der Kursfeststellung sind fortlaufende Kurse und Kassakurse (auch Einheitskurse genannt) zu unterscheiden. Schließlich werden die Börsenkurse auch nach ihrer Qualität unterschieden. Zum einen spricht man von einem gehandelten Kurs, zum anderen ist der sogenannte Taxakurs für die Betrachtung der Aktienkurse wichtig. Der Taxakurs wird vom zuständigen Wertpapierhändler als Schätzkurs festgelegt. Das geschieht immer dann, wenn für ein Wertpapier kein Kurs ermittelt werden kann, beispielsweise bei umsatzschwachen Wertpapieren, bei denen es keine Aufträge und damit auch keinen Aktienumsatz gegeben hat. Mithilfe der Schätzung lässt sich dann ein Wert ermitteln.

business-on.de Redaktion·10. März 2021
Wirtschaftslexikon7 Min.

Ein geldwerter Vorteil freut jeden Arbeitnehmer

Wo kommen geldwerte Vorteile vor allem vor? Wie bereits gesehen, sind die Sachbezüge, die als geldwerter Vorteil bezeichnet werden, sehr verschieden. Vor allem in größeren Unternehmen sind die Vorgesetzten in der Lage, diese Vorteile zu gewähren. Aber auch viele mittelständische und kleine Firmen bieten die zusätzlichen Leistungen. Wenn man nach dem Einkommenssteuergesetz geht, dann sind solche Leistungen als Teil der Einnahmen zu betrachten, wenn ihnen ein in Geld (zur Geld Definition) zu beschreibender Wert zugesprochen wird. Deshalb müssen diese auch versteuert werden. Es gibt aber auch steuerfreie Leistungen. Dies sind zum Beispiel betriebseigene Kindergärten, in welche der Nachwuchs der Arbeitnehmer kostenfrei gehen kann. Auch ein Laptop, der privat genutzt wird, fällt darunter. Diese Entgegenkommen nennt man fachsprachlich „Deputat“. Dabei muss der Arbeitnehmer nichts leisten, sondern dieser Service wird vom Arbeitgeber gestellt, kostenfrei oder verbilligt.

business-on.de Redaktion·9. März 2021
Wirtschaftslexikon3 Min.

Arten von Fördertechnik

Arten der Fördertechnik Die verschiedenen Möglichkeiten der Fördertechnik gliedern sich nach der Art des Fördervorgangs und des benutzten Bedienraumes sowie nach dem notwendigen Personaleinsatz bzw. den physikalischen Funktionsprinzipien. Art des Fördergutstromes als Unterteilungskriterium

business-on.de Redaktion·5. Juli 2019
E-Commerce1 Min.

Definition E-Commerce

Ziele von E-Commerce-Strategien Ein wesentlicher Aspekt der meisten E-Commerce-Konzepte besteht darin, Kosten zu sparen. Da keine materielle Verkaufsfläche erforderlich ist, entfallen beispielsweise Ausgaben für Miete, Heizung und Verkaufspersonal. So lassen sich Prozesse wie Kundenführung und -beratung auf dem Online-Weg zu großen Teilen automatisiert durchführen. Auch auf Kundenseite bieten sich Vorteile. So ist es Käufern beispielsweise dank der besseren Verfügbarkeit von Vergleichsinformationen leichter möglich, das günstigste Angebot einzuholen. Auch können sie online verfügbare Erfahrungen anderer Käufer zur Entscheidungsfindung hinzuziehen und so leichter das passende Produkt für sich auswählen. E-Commerce-Geschäftsmodelle

business-on.de Redaktion·2. April 2019
Wirtschaftslexikon1 Min.

Negative Amortisation

Dieser Anstieg ist der Tatsache geschuldet, dass die geleisteten monatlichen Zahlungen des Kreditnehmers nicht mehr ausreichen, um die festgelegten Zinsen zur Tilgung der abzuzahlenden Schulden zu begleichen. Indem die fälligen Sollzinsen nicht mehr geleistet werden können, nimmt die Kreditschuld des Schuldners fortlaufend zu, da die Differenz zwischen erbrachter Rate und fälligem Zins auf das restliche Darlehen summiert wird. Eine Insolvenz als Folge dessen lässt sich aus diesem Grund im Regelfall nicht mehr vermeiden.

business-on.de Redaktion·28. Februar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Mondex

Das E-System rund um Mondex wird seit den frühen 90er Jahren fortschrittlich erprobt und stetig angepasst. Vision des Mondex ist es, die Notwendigkeit von Bargeld und Kreditkarten in der nahen Zukunft vollkommen abzuschaffen. Alle nötigen Informationen des Geldinhabers werden gesammelt vor allem schnell über diesen Chip durchgeführt. Es herrschen auch Visionen darüber, sich einen Mondex Microchip unter die Haut transplantieren zu lassen, um überall und ohne Aufwand Zahlungen vornehmen lassen zu können.

business-on.de Redaktion·28. Februar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Sanity (Sanity Check)

Im Rahmen dieser schnellen Plausibilitätsprüfung wird etwa festgestellt, ob sich das kalkulierte Resultat eines Projekts bewahrheitet hat oder ob hergestelltes Material alle ihm vorgeschriebenen Charakteristika sowie Ansprüche erfüllt. Hauptziel eines Sanity Checks ist es, falsche Ergebnisse auszuschließen.

business-on.de Redaktion·20. Februar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Bottom-Line

Die Rede ist von dem erzielten „Endresultat“ beziehungsweise „Reingewinn“ eines Unternehmens. Konkret fasst die Bottom-Line das Nettoergebnis zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres zusammen. Dieses Resultat ist letztendlich ein Maßstab für die zukünftige Orientierung des Unternehmens. Im positiven Fall lässt sich auf der Bottom-Line aufbauen, im negativen Fall dient sie als Grundlage für zukünftige Veränderungen.

business-on.de Redaktion·20. Februar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Inventarliste

Es geht darum, exakt zu dokumentieren, welche und wie viele Materialien, Halbfertig- und Fertigprodukte auf Lager sind. Bevor sich ein Unternehmen der Materialbedarfsplanung widmet, ist ein Abgleich der jeweiligen Inventarliste unabdingbar. Die Zähl- bzw. Klassifizierungsmethoden variieren von Unternehmen zu Unternehmen. Einheitlich ist jedoch, dass in der Inventarliste die Art der vorhandenen Teile, die Menge und der Lagerort verzeichnet werden. In diesem Zusammenhang ist übrigens auch häufig von einer Transaktionsdatei die Rede. Diese verschafft den Mitarbeitern einen Überblick über die Lagerbewegungen und Nachbestellungen.

business-on.de Redaktion·18. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Investitionsgütermarkt

Gemeint sind vor allem Güter oder Dienstleistungen, welche für die Produktion benötigt werden. Von Maschinen über die Ausrüstung bis hin zu entsprechenden Rohstoffen: Dieser Investitionsgütermarkt bietet dem Unternehmer all das, was er braucht, um sein Produkt fertigen und später auf den Markt bringen zu können. An dieser Stelle kommt nun doch der Endverbraucher ins Spiel, der letztlich insofern vom Investitionsgütermarkt profitiert, als dass er später ein Produkt in der Hand halten kann.

business-on.de Redaktion·17. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Produktionskapazität

Dabei handelt es sich um die maximale Fertigungsmenge, die sich eine Firma zutraut – unter Berücksichtigung eines festgelegten Zeitpunkts. Die Bemessung der Produktionskapazität unterliegt in der Regel drei Faktoren: Die Kapazität der vorhandenen Maschinen wird hierbei ebenso berücksichtigt wie die zur Verfügung stehenden Angestellten und deren Fähigkeiten. Ebenso maßgeblich ist, ob sämtliche Kosten gedeckt werden können. Das Gesamtergebnis dieser Komponenten spiegelt letztlich die Produktionskapazität wider, die darüber entscheidet, ob und in welchem Zeitraum eine Produktion umgesetzt werden kann.

business-on.de Redaktion·17. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Prämiensystem

Dabei handelt es sich um einen Bonus, der über die jeweilige Grundvergütung hinausgeht. Kriterien wie Leistung, Zeitraum, Umfang der Prämie und Berechtigung gelten als die entscheidenden Kriterien, die über ein Prämiensystem entscheiden. Die Bonus-Auszahlung kann auf zwei verschiedenen Wegen erfolgen: Entweder lobt der Arbeitgeber eine einmalige Sonderzahlung aus oder er zahlt einen Prozentsatz des Gehaltes. Unterschieden wird zwischen einem personenbezogenen Prämiensystem und einem Gruppen-Prämiensystem: Letzteres sieht vor, dass ein gesamtes Team, das zum Beispiel für ein Projekt verantwortlich zeichnete, mit einem Bonus entlohnt wird.

business-on.de Redaktion·17. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Währungspolitik

Die EZB ist dafür zuständig, sämtliche geldpolitischen Aufgaben zu koordinieren und zu steuern. Grundsätzlich versteht man unter Währungspolitik all das, was auf den jeweiligen Wechselkurs Einfluss nimmt. Die EZB trifft zinspolitische Entscheidung, erhöht oder senkt je nach Situation den Leitzins und verfolgt als oberstes Ziel, für eine Preisstabilität zu sorgen. Mit Hilfe von währungspolitischen Maßnahmen soll ein möglichst hohes Beschäftigungsniveau erreicht werden. Die Währungspolitik ist demnach ein ganz entscheidendes Instrument einer jeden Volkswirtschaft.

business-on.de Redaktion·17. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Grundvergütung

Die Grundvergütung (oder auch das Grundgehalt) gibt dem jeweiligen Angestellten die Garantie, am Ende eines Monats entlohnt zu werden. Dies gibt ihm ein Gefühl der Sicherheit. Natürlich hat der Arbeitnehmer immer die Möglichkeit, durch Sonderzahlungen und Prämien die Motivation seines Mitarbeiters zu steigern. Dies ist jedoch nicht Teil der Grundvergütung, sondern vielmehr Teil eines Anreizsystems. Sollte das Unternehmen wirtschaftlich gut aufgestellt sein, kann die Grundvergütung eines Arbeitgebers jederzeit angehoben werden.

business-on.de Redaktion·13. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Nischenmärkte

Im Vergleich zum Handel mit Standardprodukten fällt es bei Nischenmärkten leichter, eine eindeutige Zielgruppe herauszustellen. Die sogenannten Nischenverbraucher sind nämlich auf der Suche nach Produkten, die sich von anderen eindeutig unterscheiden. Die Exklusivität spielt hierbei eine übergeordnete Rolle. Es handelt sich also um ein sehr spezielles Marktsegment. Aus Unternehmersicht bedeutet dies: Wer sich auf Nischenmärkten bewegt, kann Gewinne erzielen, indem er sich klar von der Allgemeinheit abhebt. Darüber hinaus gelten Nischenmärkte als Zielmärkte von kleineren Firmen.

business-on.de Redaktion·12. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Preisdruck

Tritt eine solche Situation ein, ist das Unternehmen praktisch zum Handeln gezwungen. Um keine überschüssigen Kapazitäten zu produzieren, müssen die Preise dringend angepasst beziehungsweise gesenkt werden. Hierbei gilt es aber zu beachten, dass die Produkte oder Dienstleistungen nicht unter den Selbstkosten in Umlauf gebracht werden – sofern dies möglich ist. Sollte ein Wettbewerber gleiche oder ähnliche Produkte zu einem günstigeren Preis anbieten, steht das Konkurrenzunternehmen ebenfalls unter Preisdruck.

business-on.de Redaktion·12. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Mitarbeiterförderung

Auch eine detaillierte Einarbeitung sowie die Integration von neuen Kollegen fallen in den Bereich der Mitarbeiterförderung. Zudem kann der Arbeitnehmer durch eine gezielte Förderung von Kursangeboten dazu beitragen, dass sich sein Mitarbeiter auch in der Freizeit weiterbildet. Grundsätzlich sollten derlei Methoden immer planmäßig durchgeführt werden. Häufig wird eine Mitarbeiterförderung als Ergebnis einer Mitarbeiterbeurteilung in die Wege geleitet.

business-on.de Redaktion·12. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Schulungsbedarf

Wird im Rahmen einer Schulungsbedarfsanalyse ein solcher Mangel festgestellt, sind dringend Schulungs- beziehungsweise Entwicklungsmaßnahmen zu ergreifen. Sowohl auf den Arbeitgeber als auch auf den Arbeitnehmer kommen im Fall von Schulungsbedarf Probleme zu: Während das Unternehmen seine Zielsetzungen häufig nicht erreichen kann, wird der Arbeitnehmer seine Jobkompetenzen in der Regel nicht voll entfalten können. Verursacht wird Schulungsbedarf auch durch nicht vorhandenes Wissen. Veränderungen am Arbeitsplatz rufen ebenfalls häufig diesen Zustand hervor.

business-on.de Redaktion·21. Dezember 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Warenzeichen

Dabei handelt es sich entweder um ein Symbol oder Worte – oder sogar beidem (auch bekannt als Wort- und Bildmarke). Ein Warenzeichen benötigt ein Händler vor allem, um eine Verbindung zu seinem Produkt und seiner Person/seinem Unternehmen herzustellen. Mit Registrierung des Warenzeichens wird dieses vom Patentamt vor einer missbräuchlichen Verwendung geschützt. Das schließt auch ein, dass der Eigentümer das Recht hat, bei unerlaubter oder nicht autorisierter Verwendung auf Schadenersatz zu klagen.

business-on.de Redaktion·21. Dezember 2016
Verbraucher1 Min.

Verbraucherpanel

Die jeweilige Personengruppe wird so sorgfältig zusammengestellt, dass letztlich der Querschnitt der Bevölkerung abgebildet werden kann. Die Vorgehensweisen unterscheiden sich recht deutlich voneinander. Entweder greifen die Teilnehmer auf „Tagebücher“ zurück, in denen sie die Einkäufe exakt eintragen oder die Menschen werden zu Hause befragt. Seltener hingegen ist die Überprüfung der jeweiligen Einkäufe. Ähnlich dem Verbraucherpanel ist übrigens die Fokusgruppe. Letztere bittet jedoch die Konsumenten um eine Einschätzung zu den Produkten.

business-on.de Redaktion·21. Dezember 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Unternehmensverbund

Oft schließen sich kleine Firmen zusammen und treten als eine Einheit auf, um vor allem Größenkostenersparnisse zu erzielen. Voraussetzung eines funktionierenden Unternehmensverbunds ist jedoch, dass die Firmen aus ähnlichen Bereichen stammen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Marketingkosten können geteilt und Waren deutlich günstiger erworben werden. Auch in Sachen Austausch können die einzelnen Firmen in einem Unternehmensverbund voneinander profitieren.

business-on.de Redaktion·20. Dezember 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Auftragsbuch

Tatsächlich arbeiten auch noch in der heutigen Zeit viele Unternehmen mit einem realen Buch, in dem sämtliche Informationen zu den ausstehenden Aufträgen zusammengetragen werden – von der Art des Auftrags bis hin zum Liefertermin. Dieser Begriff wird jedoch häufig auch verwendet, um den aktuellen Zustand einer Firma zu beschreiben. Spricht man von einem vollen Auftragsbuch, ist davon auszugehen, dass ein besagtes Unternehmen wächst. Ein leeres Auftragsbuch hingegen weist auf eine negative Tendenz oder sogar auf eine bevorstehende Insolvenz hin.

business-on.de Redaktion·20. Dezember 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Großunternehmen

Wann spricht man eigentlich von einem mittelständischen Unternehmen und wann von einem Großunternehmen? Hierzu gibt es im Prinzip zwei unterschiedliche Ansätze. Während aus der EU-Empfehlung 2003/361/EG hervorgeht, dass die Voraussetzungen für ein Großunternehmen bei mehr als 250 Mitarbeitern oder einem Jahresumsatz von über 50 Millionen Euro erreicht ist, geht das Institut für Mittelstandsforschung Bonn von einer anderen Rechnung aus. Zwar stimmt man in Bezug auf den Jahresumsatz (über 50 Millionen Euro) überein, doch aus Sicht des IfM kann von einem Großunternehmen erst ab 500 Mitarbeitern die Rede sein. Auf jeden Fall spielen zur Ermittlung eines Konzerns die Beschäftigtenzahl, die Umsätze und die Bilanzsummen eine wichtige Rolle.

business-on.de Redaktion·19. Dezember 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Fehlbestand

Auch der Begriff „Stockout“ ist in diesem Zusammenhang gängig. Doch wie kommt es innerhalb eines Unternehmens zu einem Fehlbestand? Häufig sind Fehler in der Bestandsüberwachung dafür verantwortlich. Wenn das Just-in-time-Versorgungssystem aus den Fugen gerät, ist man nicht mehr weit von einem Fehlbestand entfernt. Etwaige Verzögerungen im weiteren Verlauf der Produktion müssen in solch einem Fall meistens in Kauf genommen werden.

business-on.de Redaktion·19. Dezember 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Emittent

Folglich werden also auch Aktien für Aktiengesellschaften sowie Schuldverschreibungen der entsprechenden Schuldner ausgegeben bzw. emittiert. Werden etwa Wertpapiere verkauft, sollte jedoch stets ein Emittentenrisiko beachtet werden: Die entsprechende Aktie oder Anleihe kann nämlich aufgrund einer Insolvenz des Herausgebers ihren gesamten Wert verlieren. Das investierte Geld kann somit ganz oder zumindest anteilig verloren werden.

business-on.de Redaktion·15. August 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Weisungsbefugnis

Spricht man von einer Weisungsbefugnis, so ist die Rede von dem Recht eines Arbeitgebers oder einem Übergeordnetem gemäß des bestehenden Arbeitsvertrags dem Arbeitnehmer Weisungen zu erteilen. Die Weisungsbefugnis oder auch Anordnungs- oder Leitungsbefugnis beruht auf der festgelegten Kompetenz der entsprechend weisenden Instanz. Natürlich hat das Weisungsrecht aber auch klar definierte Grenzen: Gehen die Anweisungen eindeutig über den im Arbeitsvertrag festgelegten Umfang hinaus, kann eine Kündigung folgen. Außerdem dürfen die Weisungen nicht gegen gesetzliche Gebote verstoßen.

business-on.de Redaktion·20. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Alleinstellungsmerkmal

Gemeint ist ein spezielles Merkmal, das es so, wie der Name schon sagt, tatsächlich nur einmal gibt. Um sich von anderen Produkten abzuheben oder eine Unterscheidbarkeit zu verdeutlichen, sollte ein Alleinstellungsmerkmal definiert werden. Im Prinzip bezieht sich ein solches Merkmal nicht ausschließlich auf den Einzelhandel, sondern auch auf sämtliche anderen Formen von Handelsunternehmen.

business-on.de Redaktion·12. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Szenario

In erster Linie ist ein Szenario immer zukunftsorientiert. Es werden Situationen oder Abfolgen von Ereignissen zusammengefasst, die in der Zukunft erfolgen werden/sollen. Einhergehend hiermit ist die sogenannte Szenarioplanung, die unterstützend zur Entwicklung einer Unternehmensstrategie herangezogen werden kann. Die entworfenen Szenarios basieren auf verschiedenen Grundlagen. Neben der aktuellen Situation werden auch Trends, Innovationen und zu erwartende Veränderungen der aktuellen Sachlage analysiert.

business-on.de Redaktion·12. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Verlust

In der Betriebswirtschaft spricht man hier von einer negativen Differenz zwischen Leistung und Kosten. Ursprünglich findet der Begriff „ Verlust “ seine Herkunft im Rechnungswesen: Hier ist er im Rahmen der Gewinn- und Verlustrechnung die negative Differenz von Aufwendung und Ertrag. In der Bilanz hingegen steht der Verlust für die negative Differenz zwischen Aktiva und Passiva, während die negative Differenz zwischen Kosten und Leistung in der Kostenrechnung eine Rolle spielt. Unabhängig vom Fachbereich spiegelt ein Verlust immer einen negativen Erfolg wider.

business-on.de Redaktion·11. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Linienmanagement

Die leitenden Angestellten sind in der Regel die Manager, die dazu befugt sind, ihren Untergebenen Anweisungen zu erteilen. Beim Linienmanagement wird darüber hinaus zwischen einem Einlinien- sowie einem Mehrliniensystem unterschieden. Während beim ersten Fall eine klare Weisungsbefugnis durch eine Person herrscht, ersetzt beim Mehrliniensystem ein so genannter Funktionsmeister die Rolle eines Universalmeisters.

business-on.de Redaktion·4. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Break Even Point

Befindet sich ein Unternehmen an diesem Punkt, macht es weder Gewinn noch Verlust ; überschreitet es aber diese Schwelle, werden schwarze Zahlen geschrieben und es werden Gewinne erzielt, nachdem eine Investition für die Produktion voran gegangen ist. Im negativen Fall findet eine Unterschreitung dieses Punktes statt und das Unternehmen verschuldet sich. Für eine erfolgreiche Gewinnschwelle ist im Vorfeld eine Gewinnschwellenanalyse notwendig, welche für Unternehmen einen besonders großen Stellenwert einnimmt. Passende Definitionen zu Break Even Point: Amortisationsrechnung – statische Investitionsrechnung

business-on.de Redaktion·4. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Stuck in the middle

Zwischen diesen beiden bildlich gesprochenen Stühlen, also dem Stuck in the middle, steht ein Unternehmen dann, wenn es nicht klar zum Ausdruck bringt, in welche Richtung die angestrebte Werbestrategie laufen soll. Entscheidet es sich nicht klar zwischen Qualitätsführerschaft und Preisführerschaft, kann dies den Verlust von Marktanteilen mit sich bringen. Kurzum: Für Unternehmen mit einem mittelgroßen Marktanteil besteht somit die Gefahr, keine ausreichende Rentabilität zu erreichen.

business-on.de Redaktion·1. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Me too Produkt

Indem sich an dem Vorläuferprodukt orientiert wird, können Entwicklungs- sowie Marketingkosten reduziert werden. Auch der Endverbraucher hatte durch das Pionierprodukt bereits die Möglichkeit, die Ware kennenzulernen. Bei einem Me too Produkt muss es sich außerdem nicht zwangsläufig um eine schlechtere Nachahmung des First-Movers handeln, als Beispiel gilt hier Microsoft, das es mit dem Internet Explorer in kurzer Zeit schaffte, Netscape abzulösen. Dennoch müssen die Schaffer von Nachahmerprodukten darauf achten, nicht nur eine bloße Nachahmung, sondern eine Neukreation mit Verbesserungen zum First-Mover zu kreieren.

business-on.de Redaktion·1. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Regressive Steuer

Die Regressive Steuer wird kritisiert, da mit ihr das so genannte Leistungsfähigkeitsprinzip verletzt werde, bei dem es darum geht, dass Menschen auf ihr Einkommen gerechnet, einen prozentualen Steuersatz zu bezahlen haben sollten. Als Vorteil wird hingegen gesehen, dass auf diese Weise wohlhabende Steuerzahler in kleinere Kantone übersiedeln.

business-on.de Redaktion·1. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Top Management

Das Präfix „Top“ zeigt hierbei den autoritären Ansatz auf, indem eine Person in der Funktion des Topmanagers Strategien stufenförmig nach unten weitergibt. In Unternehmen zählen in der Regel Direktoren sowie Vorstandsmitglieder zum Top Management, da diese das Unternehmen nach außen vertreten und außerdem die Verantwortung für Aktivitäten sowie Entscheidungen des Konzerns treffen. Das Topmanagement ist das Gegenteil des so genannten Bottomup-Ansatzes, der ein partizipatives Management fordert.

business-on.de Redaktion·1. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Spin Doctor

Entwickelt sich ein Vorgang aus Sicht des Unternehmens nämlich nicht so positiv wie erhofft, muss der Spin Doctor an diesem Thema mehr oder weniger stark „drehen“ (deutsch für „to spin“). Der PR-Mann hat also die Aufgabe, einen eher negativen Verlauf in der Öffentlichkeit positiv zu kommunizieren. Spin Doctor ist ein umgangssprachlicher Begriff, den es tatsächlich gibt, wenngleich man ihn im Bestfall nur intern verwenden sollte. Solange kein Spin Doctor benötigt wird, läuft also alles nach Plan.

business-on.de Redaktion·30. Juni 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Standortfaktoren

Unterschieden wird hierbei zwischen harten und weichen Faktoren. Während Letztere nicht in die Kostenrechnung einbezogen werden können und sich beispielsweise auf die Einkaufsmöglichkeiten, die Lage und den Mietpreis beziehen, kann man mit harten Standortfaktoren auch auf dem Papier kalkulieren. Von der Infrastruktur und der Ressourcenverfügbarkeit über den Absatzmarkt und das Arbeitskräftepotential bis hin zu Steuern, Abgaben und Subventionen: Diese harten Standortfaktoren geben für viele Unternehmen den Ausschlag dafür, sich an einem Standort anzusiedeln oder – im umgekehrten Fall – diesem den Rücken zu kehren.

business-on.de Redaktion·30. Juni 2016
Wirtschaftslexikon2 Min.

Best in Class

Umwelt- und Sozialfaktoren mitentscheidend Wer sich in der jüngeren Vergangenheit nachweislich erfolgreich an das „Best Practice“-Prinzip gehalten hat, dürfte gute Chancen haben, als Klassenbester ausgezeichnet zu werden. „Best Practice“ hat seine Wurzeln in der angloamerikanischen Betriebswirtschaftslehre und steht für ein bewährtes Erfolgsmodell. Doch was bedeutet es nun genau, wenn einem Unternehmen der Stempel „Best in Class“ aufgedrückt wird? Heißt es, dass jeder, der nachweislich große Erfolge mit seinem Unternehmen erwirtschaften konnte, Anwärter auf diesen Thron ist? Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Möchte man „Best in Class“ sein, muss man unter anderem auch den umwelt- und sozialverträglichen Kriterien entsprechen. Vergleichen und Leistung optimieren

business-on.de Redaktion·19. April 2016
Wirtschaftslexikon3 Min.

Amortisationsrechnung – statische Investitionsrechnung

Was ist die Amortisationszeit? Die Amortisationszeit eines Investitionsobjekts (auch Projekt) beschreibt den Zeitraum, in dem das eingesetzte Kapital wiedergewonnen wird. Maßgeblich sind hierfür die durschschnittlichen Rückflüsse oder die Einzahlungsüberschüsse in Bezug auf ein Objekt. Die Amortisationszeit kann als Maßstab für das einer Investition verbundene Risiko benutzt werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die absolute und relative Vorteilhaftigkeit eines Projektes nicht allein von der Amortisationsdauer zu beurteilen ist, da sowohl der Zeitwert des Geldes nicht bewertet werden kann. Gleiches gilt auch für die Wirkungen der Alternativen, die nach Abschluss der Amortisationszeit in Erscheinung treten. Vielmehr kann besagte Vorteilhaftigkeit als ergänzendes Instrument hinzugenommen werden. Vorteilhaftigkeitsregeln im Überblick

business-on.de Redaktion·4. April 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Vertrag – Vereinbarung zwischen zwei Parteien

In Deutschland gilt der Grundsatz der Vertragsfreiheit (Privatautonomie). Das bedeutet, dass jeder Mensch das Recht hat, eigenverantwortlich Verträge zu gestalten. Wichtig ist dabei nur, dass der Vertrag im Rahmen der geltenden Gesetze geschlossen wird. Die Verhandlung des Vertrags Als Vertragsverhandlung bezeichnet man die Phase bis zur Einigung der beteiligten Parteien und den jeweiligen Willenserklärungen. Die Entwicklung der Phase kann dabei ganz unterschiedlich sein. Sie kann öffentlich-rechtlich, betriebswirtschaftlich, ökonomisch oder privat erfolgen. Dabei kann ebenfalls entschieden werden, ob die Vertragsverhandlung formlos oder in einer bestimmten Form erfolgt.

business-on.de Redaktion·31. März 2016
Wirtschaftslexikon3 Min.

Bausparvertrag

Inhaltsverzeichnis: Die Sparphase Die Zuteilungsphase

business-on.de Redaktion·23. Juli 2014
Wirtschaftslexikon6 Min.

Definition Bankenkrise

Inhaltsverzeichnis: Gründe für eine Bankenkrise Gefahr des Liquiditätsverlusts

business-on.de Redaktion·23. Juli 2014
Wirtschaftslexikon3 Min.

Definition Baisse

Inhaltsverzeichnis: Der Zusammenhang zwischen Hausse und Baisse Verschiedene Formen der Baisse

business-on.de Redaktion·23. Juli 2014
Wirtschaftslexikon8 Min.

IT Definition

Inhaltsverzeichnis: Einordnung des IT-Begriffs Die IT-Architektur

business-on.de Redaktion·18. Juli 2014
Wirtschaftslexikon8 Min.

Definition Cloud

Inhaltsverzeichnis: Service- und Liefermodelle beim Cloud Computing Aufbau einer Cloud-Management-Plattform

business-on.de Redaktion·17. Juli 2014
Wirtschaftslexikon3 Min.

Definition Bad Bank

Ausgangslage Wenn eine Bank einen Kredit vergibt, besteht immer die Gefahr, dass der Schuldner das Geld (zur Geld Definition) nicht zurückzahlen kann (Adressausfallrisiko). Für diesen Fall muss sie sich absichern. Hierzu ist vorgeschrieben, dass sie immer genug Eigenkapital zur Verfügung hat, um alle offenen Forderungen abzudecken. Übersteigt die Summe der Ausfälle das Eigenkapital, kann der Bank die Geschäftserlaubnis entzogen werden. Sie wird in diesem Fall aufgelöst (abgewickelt). Das führt zwar zu einer Marktbereinigung, birgt aber Risiken. Wenn viele Banken kurz nacheinander aufgelöst werden, sinkt das Vertrauen der beteiligten Schuldner und Anleger. Sie werden vorsichtiger. Die verbliebenen Banken müssen dies mit Risikoaufschlägen und eingeschränkten Kreditvergaben kompensieren. Dies wirkt sich wiederum auf die Liquidität von Unternehmen aus und gefährdet die Produktion und das Warenangebot.

business-on.de Redaktion·15. Juli 2014
Wirtschaftslexikon3 Min.

Definition Aktiva

Gliederung der Aktiva Die Aktivseite der Bilanz (zur Definition Bilanz) setzt sich im Wesentlichen aus folgenden Bereichen zusammen: Anlagevermögen

business-on.de Redaktion·9. Juli 2014
Wirtschaftslexikon4 Min.

Definition Aktienarten

Stammaktien, Vorzugsaktien, Inhaberaktien und Namensaktien. Bezüglich des Wertes unterscheidet man Nennwert– von Stückaktien. Darüber hinaus kann man sie auch nach der Größe und dem wirtschaftlichen Stellenwert einer Aktiengesellschaft -grundkapital-geschaefte-_id29948.html“>AG klassifizieren. Hierbei unterscheidet man Blue Chips, Mid Caps und Small Caps. Aktienartennach Aktionärsrechten und Inhaberstatus Stammaktien:

business-on.de Redaktion·9. Juli 2014
Wirtschaftslexikon3 Min.

Definition Ad-hoc-Publizität

Mit dem Grundsatz der Ad-hoc-Publizität soll verhindert werden, dass Insider Informationen zu ihrem Vorteil nutzen können. Alle Marktteilnehmer sollen zur gleichen Zeit Zugriff auf wichtige Neuigkeiten haben und auf einem transparenten Markt agieren können. Gesetzliche Grundlagen Die Ad-hoc-Publizität ist über § 15 WpHG geregelt. Demnach verpflichten sich Emittenten von Wertpapieren dazu, „ohne schuldhaftes Zögern“ alle Informationen zu veröffentlichen, die sich auf den Börsenkurs der Aktien auswirken können. Auch drohende Insolvenzen sind den Aktionären unverzüglich bekannt zu geben.

business-on.de Redaktion·4. Juli 2014
Wirtschaftslexikon2 Min.

Definition Abmahnung (Arbeitsrecht)

Abmahnung en dienen der Vorbereitung einer verhaltensbedingten Kündigung. Ohne vorherige Abmahnungkann eine Kündigung nur bei schweren Verstößen gegen arbeitsvertragliche oder strafrechtliche Auflagen erfolgen. Inwieweit der Arbeitgeber zum Mittel der Abmahnung greift, bleibt ihm selbst überlassen. Alternativ kann er zu einer Ermahnung greifen, die keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen hat. Gründe für eine Abmahnung Eine Abmahnung begründet sich aus einem nachweislichen Fehlverhalten des Arbeitnehmers. Anbei sind einige Beispiele aufgeführt:

business-on.de Redaktion·4. Juli 2014
Wirtschaftslexikon5 Min.

Definition Franchising

So funktioniert ein Franchise Der Franchisenehmer kauft zunächst eine Lizenz vom Franchisegeber. Diese berechtigt ihn zum Verkauf aller Produkte und Dienstleistungen aus dessen Sortiment. Zusätzlich bezahlt er Gebühren für die Verwendung von Marken, Ausstattungsgegenständen, Vertriebsnetzen und einheitlichen Gestaltungsrichtlinien. Ein bekanntes Beispiel ist die Fast-Food-Kette McDonalds. Die meisten Schnellrestaurants werden nicht vom Konzern selbst, sondern von Franchisenehmern geleitet. Sie agieren als selbstständige Unternehmer, dürfen aber Rezepturen, Designs und technische Vorgaben des Mutterkonzerns verwenden. Rechtlich betrachtet handelt es sich beim Franchisenehmer um einen Händler, der auf eigenen Nahmen und eigene Rechnung wirtschaftet.

business-on.de Redaktion·10. Juni 2014
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: Kontokorrent

Die Gesetzmäßigkeiten der Kontoführung werden nach deutschem Handelsrecht über § 355 HGB geregelt. Kontokorrent dient zur Abwicklung von Bankgeschäften und kann dabei sowohl kreditorisch, als auch debitorisch geführt werden. Laut HGB liegt ein Kontokorrent vor, wenn folgende Punkte erfüllt werden: eine Geschäftsverbindung zwischen den einzelnen Parteien (Schuldner und Gläubiger) Eine Partei muss kaufmännischen Hintergrund besitzen

business-on.de Redaktion·11. Dezember 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: Wertschöpfungskette

Erstmals benannt wurde die Wertschöpfungskette durch den US-amerikanischen Betriebswirt Michael E. Porter in seinem 1985 erschienenen Buch „Competitive Advantage.“ Sein Konzept setzt sich aus den Wertaktivitäten und der so genannten Marge zusammen. Wertaktivitäten sind alle Tätigkeiten, die zur Herstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung gebracht werden, Marge bezeichnet den Unterschied zwischen Produktertrag und den dafür aufgewendeten Ressourcen. Laut Porter gibt es fünf Primäraktivitäten, welche den Wertschöpfungsprozess beschreiben: Einganslogistik

business-on.de Redaktion·11. Dezember 2013
Wirtschaftslexikon2 Min.

Definition Forderungsabtretung

Wichtig: Der Schuldner ist an dem Ablauf der Forderungsabtretung nicht beteiligt. Es bedarf auch nicht seiner Zustimmung zu der Übertragung der Forderung. Je nachdem, ib ein Schuldner der Forderungen über die Abtretung informiert wird oder nicht, spricht man von einer offenen bzw. stillen Zession. Dieses Verfahren fußt auf der Rechtsgrundlage des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), Paragraf 398 und Folgenden. Zulässigkeit und Ausnahmen

business-on.de Redaktion·9. Dezember 2013
Wirtschaftslexikon5 Min.

Kontaktloses Bezahlen mit Funkchip in der EC-Karte

Dabei werden Daten per Funkchip von der EC-Karte übertragen, ohne dass Kunden ihre EC-Karte noch aus der Hand geben müssen. Erste Tests dieses Bezahlverfahrens laufen ab Ende 2014 in einer großen Metropolregion Deutschlands. Dann muss nicht einmal mehr Guthaben aufgeladen werden, um kontaktlos zu bezahlen. Wie die neue Technik im Einzelnen funktioniert, wo sie Anwendung finden könnte und worin der Mehrwert für den Nutzer liegen soll, erläutern wir näher. Bezahlen im Vorbeigehen Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) kündigte im März 2013 an, dass die Deutsche Kreditwirtschaft die bargeldlosen Bezahlmöglichkeiten ausbauen möchte. Nach ersten Tests mit dem Verfahren, bei dem Benutzer allerdings noch Guthaben aufladen mussten, soll nun der nächste Schritt getestet werden. Auf diese Weise können Kunden dann auch große Geldbeträge auf die Schnelle bezahlen. Der Verband spricht von „Bezahlen im Vorbeigehen“ – ohne Aufladen, ohne PIN-Eingabe, ohne Berührung.

business-on.de Redaktion·13. November 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

„Grünes“ Image durch Greenwashing

Wie Greenwashing funktioniert Das Greenwashing kann sich vieler Methoden bedienen, die aus dem Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und der Rhetorik stammen und in der Regel zur Manipulation dienen. Diese werden genutzt, um die Firmengeschichte oder die aktuellen Firmenaktivitäten in einem verantwortungsvollen und umweltbewussten Licht erscheinen zu lassen. Hier sind verschiedenen Ausprägungen möglich: Firmen können beispielsweise behaupten, dass sie Armut und Hunger bekämpfen, dass sie Produkte fair handeln oder diese auf besonders umweltfreundliche Art und Weise herstellen. Firmen und Unternehmen rücken einzelne, tatsächlich umweltfreundliche Aktivitäten in das Zentrum ihrer PR-Arbeit, beispielsweise durch Presseaktionen und/oder Werbeanzeigen. Die hier getroffenen Aussagen zu den beworbenen umweltfreundlichen Einzelaktionen entsprechen zumeist der Wahrheit. Im Gesamtbild aller Firmenaktivitäten bleibt das Kerngeschäft jedoch nach wie vor umweltverschmutzend. Eine weitere Variante des Greenwashing betrifft Kooperationsprojekte mit Partnern, die bereits ein positives und umweltfreundliches Image in der Öffentlichkeit besitzen. Zumeist geht es hierbei um Sponsoringprojekte.

business-on.de Redaktion·13. November 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Das Finanzamt als Behörde der Finanzverwaltung

Dieser ist für die Festsetzung und für die Erhebung von Steuern zuständig. Die Finanzverwaltung im Allgemeinen ist in Deutschland aufgeteilt zwischen Bund und Länder. Die Finanzämter sind dabei im Wesentlichen für den Vollzug der Steuergesetze zuständig. Zu den Aufgaben der Finanzämter gehört in diesem Zusammenhang: Besteuerung natürlicher Personen nach dem Einkommen und dem Vermögen

business-on.de Redaktion·13. November 2013
Wirtschaftslexikon4 Min.

Zölle – Handelspolitik mit Geschichte

Zöllen Zölle werden generell im Außenhandel erhoben und können hier entweder bei der Einfuhr, bei der Ausfuhr oder bei der Durchfuhr anfallen. Heute sind mit dem Begriff „Zölle“ mehrheitlich Einfuhrzölle gemeint, weil sie die häufigste Art von Zöllen sind. Der Staat gewinnt durch sie Einnahmen (Devisen) und kann Schutzpolitik für die einheimische Wirtschaft betreiben. Durchfuhrzölle sind dagegen durch das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen GATT nicht mehr legitim. Zölle auf die Ausfuhr von Waren sind dagegen rechtmäßig, werden aber weniger oft eingesetzt, da sie den Export erschweren. In einigen Fällen, in denen ein Mangel an einer bestimmten Ware im Inland herrscht, weil zu viel auf den Weltmarkt exportiert wird, gelten Exportzölle jedoch als probates Mittel der Außenhandelspolitik. Die Erhebung von Zöllen

business-on.de Redaktion·8. November 2013
Wirtschaftslexikon4 Min.

BAföG – Ausbildungsförderung für Studenten und Schüler

Zweck des BAföGs Mit der Auszahlung des BAföGs an Studenten und Schüler soll im Bildungswesen für eine möglichst große Chancengleichheit gesorgt werden. Das heißt, alle Studenten sollen ein Studium aufnehmen können, ohne nebenher einer Beschäftigung nachgehen zu müssen. Der Staat erhofft sich dadurch eine Erhöhung der Studierendenzahlen durch Studenten aus einkommensschwachem Elternhaus. Dies funktioniert allerdings nur in begrenztem Maß, da trotzdem mehr als die Hälfte aller Studenten einer Nebentätigkeit nachgeht und junge Menschen aus einkommensschwachen Familien nach wie vor seltener studieren als solche aus besser gestellten Familien. Das BAföG im Wandel der Zeit

business-on.de Redaktion·8. November 2013
Wirtschaftslexikon4 Min.

Der Zoll – ein Instrument der Außenhandelspolitik

Dienten Zölle früher vor allem als Einnahmequelle für Länder und Städte, so erfüllen sie heute größtenteils einen Schutzzweck für inländische Wirtschaftszweige vor ausländischen Konkurrenten (Antidumpingzoll). Sie werden von Kritikern aber auch als Behinderung des internationalen Warenhandels betrachtet. Der Zoll ist nicht mit der Einfuhrumsatzsteuer zu verwechseln. Der Zoll damals und heute – von der Antike bis in die Neuzeit Den Zoll gibt es in der Geschichte der Welt schon recht lange. Bereits im alten Ägypten und in anderen antiken Hochkulturen erhoben Staaten Finanzzölle, um ihren Finanzbedarf abzudecken. Unser Wort „Zoll“ kommt dementsprechend z. B. noch aus dem Lateinischen von „teloneum“ (Abgabe) bzw. aus dem altgriechischen „telos“ (Grenze). Man kürzte das Wort zu „tol“ und schließlich im Rahmen der Lautverschiebung zu „tsol“ ab.

business-on.de Redaktion·7. November 2013
Wirtschaftslexikon2 Min.

Der Exit – ein strategischer Ausstieg mit Gewinn

Merkmale eines Exits Viele Unternehmen bestehen aus mehreren Anteilshaltern. Dies ist nicht nur bei Aktiengesellschaften (grundkapital -geschaefte-_id29948.html’>Aktiengesellschaft -grundkapital-geschaefte-_id29948.html“>zur Aktiengesellschaft Definition) der Fall, bei denen jeder Mensch Anteile an dem Unternehmen erwerben kann. Auch bei Unternehmen, die keine AG sind, gibt es häufig verschiedene Anteilshalter, die an dem Unternehmen beteiligt sind. Dieses außerbörsliche Beteiligungskapital wird auch Private Equity (zur Private Equity Definition) genannt. Dieses Kapital wird wiederum von einer Beteiligungsgesellschaft (Venture Capital-Gesellschaft) gestellt. Gerade im Bereich der Venture Capital geht es darum, mit dem Kauf und Verkauf von Firmenanteilen Geld (zur Geld Definition) zu verdienen. Aus diesem Grunde spielt eine Exit-Strategie hier eine besonders wichtige Rolle. Daher wird die präzise Exit-Strategie meistens bereits bei Beginn der Venture Capital-Beziehung vertraglich festgelegt. Doch nicht nur bei Venture Capital-Gesellschaften wird der Verkauf von Anteilen Exit genannt. Auch bei dem Verkauf einer Beteiligung durch Banken oder andere institutionelle Anleger spricht man von einem Exit.

business-on.de Redaktion·6. November 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition Gewinn-und-Verlust-Rechnung – Essenzieller Teil des Jahresabschlusses

Aufbau der Gewinn-und- Verlust -Rechnung Gewinne und Verluste werden einander übersichtlich gegenübergestellt. Es ist nicht zulässig, sie zu saldieren. Bei der Erstellung der GuV wählt man die Konto- oder die Staffelform. In Kapitalgesellschaften ist die Staffelform aufgrund der höheren Übersichtlichkeit vorgeschrieben. Man verwendet das Gesamt- oder das Umsatzkostenverfahren. Grundsätzlich ist die Form der Darstellung ebenso beizubehalten wie die Bezeichnung und Abfolge der einzelnen Posten. Damit werden die Bilanzkontinuität und die Vergleichbarkeit der GuV gewährleistet. Wichtige Vorschriften bei der Erstellung der GuV

business-on.de Redaktion·6. November 2013
Wirtschaftslexikon2 Min.

Zentrale Größe der Geschäftstätigkeit

Aussagekraft der Gewinngröße Um Rückschlüsse auf den Geschäftserfolg zu ziehen, muss der Gewinn in Relation zu anderen Größen gesetzt werden. Besonders wichtig ist hierbei das Eigenkapital. Die entsprechende Kenngröße bezeichnet man als Eigenkapitalrentabilität. Der Gewinn lässt darüber hinaus nur bedingt Rückschlüsse auf den Erfolg der eigentlichen Geschäftstätigkeit zu. Grund hierfür sind gesetzliche Bestimmungen, wie sie Rücklagen, das Niederstwertprinzip und stille Reserven betreffen. Die Berechnung des Gewinns

business-on.de Redaktion·6. November 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Der Staat als Finanzträger

Abgrenzung des Begriffs Die Rechtfertigung des Terminus‘ entspringt der dualen Gestalt des Staats. Dieser ist einerseits Hoheitsträger, andererseits wirtschaftlich agierendes Subjekt. Unter letzterem Gesichtspunkt übernimmt er finanzpolitische Aufgaben wie die Erhöhung von Steuern, Zollregelungen und Kürzungen von öffentlichen Ausgaben. Während der Staat als Hoheitsträger für die Privatperson unantastbar ist, kann er als Wirtschaftssubjekt vor Zivilgerichten verklagt werden. Hieraus ergibt sich die frühere Notwendigkeit der begrifflichen Trennung.

business-on.de Redaktion·31. Oktober 2013
Wirtschaftslexikon2 Min.

Vorratsgesellschaften: auf Vorrat gegründete Firmen

Schnelle, kalkulierbare Gesellschaftsgründung Es gibt verschiedene Gründe zum Kauf einer Vorratsgesellschaft. Der erste besteht in der Zeitersparnis. Nachdem der Erwerb abgeschlossen ist, muss der Käufer lediglich den Status ‚Vorratsgesellschaft‚ beim Handelsregister (Handelsregister Definition) offenlegen. Anschließend gibt er den Firmensitz, das Geschäftsfeld und die Mitglieder an. Die Beilegung der Versicherung schließt den Vorgang ab. Im Unterschied zur normalen Unternehmensgründung geht der Käufer nicht die Haftungsrisiken einer in Gründung befindlichen GmbH (GmbH Definition) ein. Darüber hinaus ist er frei von alten Forderungen, die das operative Geschäft der Gesellschaft betreffen. Die Anbieter von Vorratsgesellschaften

business-on.de Redaktion·9. September 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Treuhand: die Übertragung von Rechten an Dritte

Bei einer Treuhandschaft handelt es sich um eine Form des Rechtsverhältnisses, bei dem eine Person (Treugeber) einer anderen (Treuhänder) ein Verfügungsrecht über eine Sache einräumt. Bedingung ist dabei, dass der Treuhänder den Interessen des Treugebers nicht zuwiderhandelt. Die Funktionsweise einer Treuhandschaft Mit der übertragenen Sache (Treugut) werden dem Treuhänder verschiedene Rechte übertragen, mit denen er selbstständig im Auftrag des Treugebers handeln kann. Für die Dauer der Treuhandschaft agiert es er als rechtmäßiger Eigentümer bzw. Verwalter der Sache. Dabei kann es sich um Zahlungsbeträge handeln, die der Sicherheit halber in die Obhut eines Dritten gegeben werden. Mit der Übernahme der Rechte verpflichtet sich der Treuhänder, nicht zum eigenen Vorteil zu handeln.

business-on.de Redaktion·9. September 2013
Wirtschaftslexikon3 Min.

Das BUrlG formuliert die gesetzliche Mindestregelung für Urlaub

Das BUrlG trat am 8. Januar 1963 in der Bundesrepublik Deutschland in Kraft und dient dem Zwecke des sozialen Arbeitsschutzes. Nach § 2 werden davon alle Arbeiter, Angestellten und arbeitnehmerähnlichen Personen erfasst. Der Mindesturlaubsanspruch beträgt in Deutschland 24 Werktage, wobei dazu laut Spezialnorm § 3, Absatz 2 auch alle Samstage zählen können. In der Regel steht dem Arbeitnehmer in den ersten sechs Monaten nur ein 1/12 des Jahresurlaubs zur Verfügung, der volle Anspruch wird erst nach Ablauf dieser Wartefrist erworben. Das Entgelt entspricht dabei dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, welchen der Arbeitnehmer in den letzten 13 Wochen vor Antritt des Urlaubs erhalten hat. Der Anspruch gilt in diesem Maße nicht für minderjährige Arbeitnehmer. Vertragliche Abstimmung kann mehr Urlaubstage bringen Das BUrlG regelt dabei lediglich die Mindestregelung. Weitergehende Urlaubsansprüche können individuelle zwischen Arbeitnehmer und –geber mittels Arbeits- oder Tarifvertrag (zur Tarifvertrag Definition) geregelt werden. Bei Teilzeittätigkeiten wird die Anzahl von 24 Urlaubstagen mit der Anzahl der individuellen wöchentlichen Arbeitstage multipliziert und anschließend durch sechs Werktage geteilt. Der Urlaub muss dabei im laufenden Kalenderjahr gewährt und genommen werden. Er entsteht mit Beginn des Urlaubsjahres und erlischt mit dessen Ende. Eine Übertragung des Anspruchs auf das Folgejahr ist nur dann möglich, wenn eine Urlaubsgewährung den ordnungsgemäßen betrieblichen Ablauf im ausgehenden Kalenderjahr beeinträchtigt hätte oder der Arbeitnehmer den Urlaub aus nachvollziehbaren Gründen nicht nehmen konnte. Während des Erholungsurlaubs darf der Arbeitnehmer keinen weiteren Erwerbstätigkeiten nachgehen.

business-on.de Redaktion·22. August 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Der Sozialversicherungsausweis als wichtiges Dokument für den Arbeitnehmer

Der Sozialversicherungsausweis existiert seit 1991 und wird vom zuständigen Rentenversicherungsträger ausgestellt. Mit Aufnahme jedes neuen Anstellungsverhältnisses ist er dem Arbeitgeber vorzulegen, wenngleich dabei meist auch die alleinige Vorlage der Rentenversicherungsnummer ausreicht. Jeder Ausweis enthält dabei die folgenden Daten welche nach § 18h Abs. 2 SGB 4 geregelt werden: Die Rentenversicherungsnummer des Versicherten Familien- und Geburtsname

business-on.de Redaktion·9. August 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Arbeitslosengeld als finanzielle Unterstützung für alle Arbeitssuchenden

Anspruch auf Arbeitslosengeld haben laut § 137 SGB III alle, die arbeitslos bei der Agentur für Arbeit gemeldet sind und die Anwartschaftszeit erfüllt haben. Ein weiteres Kriterium für die Agentur für Arbeit stellt die Eigenbemühung zur Beendigung der Beschäftigungslosigkeit bzw. die Annahme der Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit dar. Der Arbeitslose hat sich dabei persönlich bei der Agentur für Arbeit zu melden. Seit dem 1. Januar 2005 wird in Deutschland zwischen Arbeitslosengeld (ALG) und Arbeitslosengeld II (ALGII), dem sogenannten „Hartz IV“ unterschieden. Arbeitslosengeld I und Arbeitslosengeld II unterscheiden sich Die Anwartschaftszeit für ALG erfordert ein vorangegangenes mindestens zwölfmonatiges sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis. Die Hohe des Arbeitslosengeldes richtet sich dabei nach der Höhe des vorher erhaltenen Bruttogehaltes. Das Bemessungsentgelt abzüglich der Beiträge zur Sozialversicherung, Lohnsteuer und Solidaritätszuschlag ergeben das Leistungsentgelt.

business-on.de Redaktion·8. August 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Kündigungsfristen regeln den Zeitraum zwischen Kündigung und Vertragsende

Eine wahlweise gesetzlich oder individuell vertraglich festgelegte Kündigungsfrist ermöglicht es, beiden Vertragspartnern sich auf das baldige Vertragsende einzustellen. Besonders lange Kündigungsfristen kommen dabei oft der unterlegenen Partei zugute, bspw. Wohnungsmieter oder Arbeitnehmer. Ziel der Fristen ist es, den Vertragspartnern zu ermöglichen, innerhalb eines festgelegten Zeitraumes Ausschau nach neuen Vertragspartnern zu halten, damit möglichst geringer Schaden für die Parteien entsteht. Bei ordentlicher Kündigung (zum ABC der Kündigungsgründe) ist das Vertragsverhältnis im § 622 BGB geregelt. Es gibt gesetzlich geregelte Fristen Die gesetzliche Regelung legt folgende Rahmenbedingungen bei einer ordentlichen Kündigung fest:

business-on.de Redaktion·8. August 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Der Solidaritätszuschlag als Steuergabe zur Stärkung der neuen Bundesländer

Dem Solidaritätszuschlag, umgangssprachlich auch als „Soli“ bezeichnet, liegt ein Solidarpakt zwischen Bund und Ländern zugrunde. Die Bemessung und Erhebung wird durch das Solidaritätszuschlaggesetz (SolZG) geregelt. Das Aufkommen steht dabei allein dem Bund zu, nicht den Ländern. Dies wird über Art. 106 Abs. 1 Nr. 6 GG geregelt. Der Zuschlag wird nur erhoben, insofern die Bemessungsgrundlage über 972 bzw. 1.944 Euro liegt. Im Jahr 2012 betrug das Aufkommen dabei 13, 62 Milliarden im Jahr. Der Solidaritätszuschlag ist immer wieder Kritik ausgesetzt Die hohen Wendekosten der Deutschen Einheit bilden die Grundlage für die Entwicklung des Solidaritätszuschlages im Jahr 1991. Er sollte die wirtschaftliche Entwicklung der strukturschwachen neuen Bundesländer beschleunigen. Allerdings ist er gesetzlich nicht an einen bestimmten Zweck gebunden, sodass der Bund damit auch Mehrkosten decken kann. In diesem Zusammenhang kam es im Laufe seines Bestehens immer wieder zu Klagen und juristischen Einsprüchen, denen aber nie stattgegeben wurde. Aktuell (Stand: 2013) wird das Modell auch auf höherer politischer Ebene diskutiert. Der nicht mehr zeitgemäße Solidaritätszuschlag soll umstrukturiert werden, um somit strukturschwachen Regionen in ganz Deutschland finanziell Förderung zu bieten.

business-on.de Redaktion·29. Juli 2013
Wirtschaftslexikon2 Min.

Die Prozentrechnung als wichtiges Instrument der Vergleichsrechnung

Der Begriff „Prozent“ stammt vom lateinischen Begriff „pro centrum“ ab, der sich mit „für 100“ übersetzen lässt. Ein Prozent ist daher ein Hundertstel. Wichtig hierbei sind die Begriffe Grundwert (G), Prozentwert (P) und Prozentsatz (p%), welche in Verhältnis zueinander und der 100 gesetzt werden. So berechnet sich die Formel wie folgt. Grundwert geteilt durch Prozentwert = 100 geteilt durch Prozentsatz Im konkreten Beispiel ergeben sich 45 % als Subtraktionswert von 45 und 100. Wichtig ist hierbei die richtige Angabe der Zahlen. Der Prozentwert 5 wird als Prozentsatz 5 % in der Dezimalschreibweise p% = 0,05 angegeben. Die Hundert ist in diesem Fall der Wert p% = 1.

business-on.de Redaktion·25. Juli 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Der Wechselkurs drückt den Preis einer Währung in der eigenen Währung aus

Im Bereich der Volkswirtschaft steht der Wechselkurs stellvertretend für die Wettbewerbsfähigkeit eines Staates. Wenn von einer Wechselkursunsicherheit die Rede ist, bedeutet das eine Wechselkursänderung. Das bedeutet für Unternehmen, die im internationalen Raum agieren, eine Unsicherheit und ein Risiko. Es lassen sich verschiedene Arten von Wechselkursen voneinander unterscheiden. Die beiden Kriterien beziehen sich zunächst einmal auf das Preisniveau und die Länderanzahl. Bei dem erstgenannten Punkt werden erneut nominale von realen Wechselkursen unterschieden. In Bezug auf die Länderanzahl spricht man von bilateralen und multilateralen, auch effektiven Wechselkursen. Unter Einbeziehung des Preisniveaus Unterscheidung in:

business-on.de Redaktion·22. Juli 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Das Betriebsverfassungsgesetz regelt das Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Der gewählte Betriebsrat steht für die Belange und Interessen der Arbeitnehmer. Er ist der Repräsentant aller Arbeitnehmer. In bestimmten Angelegenheiten verfügt der Betriebsrat außerdem über mitbestimmende Eigenschaften. Die Mitbestimmungsrechte beziehen sich vor allem auf soziale und wirtschaftliche Angelegenheiten sowie die Personalstrukturen. Der Wahl des Betriebsrates liegt eine bestimmte Wahlordnung zugrunde. In der Ordnung wird festgelegt, wie die Wahl nach dem Betriebsverfassungsgesetz durchgeführt wird. Ist der Betriebsrat einmal gewählt, beträgt die Amtsperiode vier Jahre. Die Anzahl der Mitglieder des Rates hängt von der Größe des Betriebes ab. Genauer gesagt, von der Anzahl der wahlberechtigten Mitarbeiter eines Betriebes. Wahlberechtigte Leiharbeiter sind dabei nicht eingeschlossen, mit einer Ausnahme: Sie sind länger als drei Monate im Betrieb beschäftigt. Alle Mitarbeiter, die älter als 18 Jahre sind, gelten als wahlberechtigt. Eine weitere Regelung, die den Betriebsrat betrifft, ist die Gleichstellung der Geschlechter. So muss das Geschlecht, das sich zur Minderheit zählt, im Betriebsrat mit einer prozentualen Anzahl vertreten sein.

business-on.de Redaktion·22. Juli 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Die Steuernummer ist für alle Verwaltungsvorgänge ein zentraler Bestandteil

Die Zusammensetzung der Steuernummer unterscheidet sich in zwei Schemata: dem Standardschema der einzelnen Bundesländer und dem vereinheitlichten Bundesschema. Letzteres entstand im Zusammenhang mit der Abgabe der elektronischen Steuererklärungen. Die Vereinheitlichung folgt dem ELSTER-Verfahren. Beim Länderschema variiert die Länge zwischen zehn und elf Ziffern, da Nordrhein-Westfalen als einziges Bundesland drei Ziffern verwendet, die übrigen vier. Hier sind bestimmte länderspezifische Codes ablesbar. Anhand der ersten drei bis vier Ziffern ist das Finanzamt Bundesfinanzamt auszumachen. Das Schema sieht folgendermaßen aus: Ziffer(n) + FF. Danach schließt sich die Ziffernabfolge für die Bezirksnummer des jeweiligen Bundeslandes an. Dieses Muster beinhaltet die drei Buchstaben BBB. Anschließend folgen die Unterscheidungsnummern. P stellt am Ende das Prüfzeichen dar. Das Bundesschema hat sich auf 13 Ziffern festgelegt. 2007 wurde die Steueridentifikationsnummer eingeführt, die ein Leben lang für eine Person gültig bleiben soll. Auch wenn die Person umzieht, verändert sich an der Steueridentifikationsnummer nichts. Die steuerliche Identifikationsnummer, mit IdNr abgekürzt, ist bundeseinheitlich und dauerhaft gültig. Langfristig gesehen soll die Steueridentifikationsnummer die alte Steuernummer ersetzen.

business-on.de Redaktion·22. Juli 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Der Swift Code als Bestandteil der internationalen Genossenschaft der Geldinstitute

Der Swift Code dient dabei der Identifizierung. So ist jedes Kreditinstitut mit einer bestimmten Ziffernfolge, dem Swift Code, versehen. Im Zahlungsverkehr lautet der korrekte Begriff für Swift Code Swift-Adresse. Der Begriff ist aber auch besonders unter dem Namen Swift-BIC bekannt. Das steht für Bank Identifier Code. Nicht-Swift-Mitglieder können über Mitglieder einen Code erhalten, der BEI heißt. Die Abkürzung steht für Business Entity Identifier. Die Ziffernfolge des BIC/ Swift Codes ist in ISO 9362 gefasst. Dabei handelt es sich um eine international standardisierte Form. Er wird sowohl bei Kreditinstituten als auch bei Lagerstellen, Unternehmen und Brokern genutzt. Der Aufbau des Swift Codes ist nach einem festen Prinzip gestaltet und hat eine Länge von entweder acht oder elf Zeichen. Diese sind alphanummerisch. Der Aufbau BBBBCCLLbbb gliedert sich wie folgt auf:

business-on.de Redaktion·22. Juli 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Valuta im Sinne der zweideutigen Definition von Wertstellung und ausländischer Währung

Definition von Valuta im Sinne der Wertstellung: Der Begriff stammt aus dem Bankwesen und kennzeichnet das Datum, an dem eine Gutschrift oder eine Belastung eines Kontos wirksam wird. Valuta ist gleichzusetzen mit der Wertstellung eines Postens auf ein Konto. Dabei kann es sich auch um Wertpapiere handeln. Nach Geschäftsabschluss an der Börse bezeichnet Valuta den Zeitpunkt der Gutschrift. Bei einer Zeitverzögerung von zwei bis drei Tagen spricht man von einem Kassageschäft. Bei Unterschreitung der genannten Zeit handelt es sich um ein sogenanntes Termingeschäft. Die Wertstellung ist auf den Bankbelegen zu finden. Handelt es sich um eine Überweisung, wird die Valutierung am Tag der Überweisung ausgeführt. Das Datum selbst spielt keine Rolle für die Wertstellung. Definition als Sammelbegriff für fremde Währungen:

business-on.de Redaktion·22. Juli 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Der Cash Flow zur Ermittlung von Finanzierungskraft

Er stellt eine Kennzahl da, die vermittelt, was ein Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum (zur Definition Zeitraum) erwirtschaftet hat. Der ermittelte Zahlungsmittelüberschuss lässt sich aus den Daten des Jahresabschlusses berechnen. Der Cash Flow ermittelt die Innenfinanzierungskraft eines Betriebes. Es sind zwei Arten des Cash Flows voneinander zu unterscheiden: Net Operating Cash Flow

business-on.de Redaktion·22. Juli 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Wer muss in Deutschland Gewerbesteuer zahlen?

Die Gewerbesteuer ist eine Ausnahmeform der Steuereinnahmen, die so oder in ähnlicher Form sonst nirgendwo zu finden ist. Die Gewerbesteuer ist eine Objektsteuer Bisher wurde die Gewerbesteuer den Real- oder Sachsteuern zugeordnet. Diese Kategorisierung ist inzwischen jedoch durch den Wegfall der Lohnsummensteuer und der Gewerbekapitalsteuer umstritten. In jedem Fall handelt es sich um eine Gemeinde- und Objektsteuer.

business-on.de Redaktion·18. Juli 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Das Online-Amtsblatt der Behörden

Der elektronische Bundesanzeiger gliedert sich in folgende Teile auf: Amtlicher Teil Gerichtlicher Teil

business-on.de Redaktion·18. Juli 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Mit einer ausgeklügelten Bilanz das Unternehmen voranbringen

Die Aufgabe der Unternehmensrechnung Ein Unternehmen wird durch dauerhafte Buchhaltung (zur Buchhaltung Definition) kontrolliert. So kann verhindert werden, dass eine drohende Insolvenz oder Ähnliches auftritt. Auch dient dies zur Rechenschaftsablage. Die Unternehmensrechnung dokumentiert die Abläufe einer Firma und unterrichtet die Mitglieder darüber. So kann man effektiv und sinnvoll arbeiten.

business-on.de Redaktion·16. Juli 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Die Ertragsarten der Rendite

Rentabilität steht an erster Stelle bei den Renditen. Dies kann auf vier unterschiedliche Ertragsarten geschehen: Zinsen Dividenden

business-on.de Redaktion·16. Juli 2013
Wirtschaftslexikon4 Min.

Definition Steuer

Tipp: Die besten Steuertipps für Unternehmer Aufbauend auf Steuergrundsätzen, bildeten sich im 19. Jahrhundert – Zeit des klassischen Liberalismus – die Steuergesetze in den selbstständigen Einzelstaaten heraus. Die Wirtschaft forderte in zunehmendem Maße den Auf- und Ausbau der Infrastruktur . Zeitlich gesehen ist hier die Entwicklung des heutigen Steuerstaates anzusetzen. Wozu braucht ein Staat Steuern?

business-on.de Redaktion·4. Juli 2013
Wirtschaftslexikon3 Min.

Was ist Fracking?

Diese liegen in Tiefen von bis zu 5.000 Metern oder mehr. Das umstrittene Vorgehen des Frackings erfordert es große Wassermengen, versetzt mit einem Cocktail von mehr als 200 verschiedenen Chemikalien, unter hohem Druck in den Boden zu pumpen und anschließend Sprengungen durchzuführen. Aufgrund des massiven Chemikalieneinsatzes befürchten Umweltschützer zu Recht eine Verunreinigung des Grundwassers. Um eine angeblich wirtschaftlichere Förderung zu ermöglichen, wird das umstrittene Fracking-Verfahren seit über 50 Jahren in Deutschlands Erdgasförderung angewandt. Rund ein Drittel der deutschen Erdgasförderung wurde unter Anwendung der Fracking-Technologie generiert, die auch in der tiefen Geothermie seit mehreren Jahren angewandt wird. Was genau passiert beim Fracking?

business-on.de Redaktion·28. Juni 2013
Wirtschaftslexikon2 Min.

Definition Wirtschaft

Wirtschaft definiert die Vollständigkeit aller Einrichtungen wie Unternehmen, private und öffentliche Haushalte sowie die erforderlichen Abläufe, die mit der Erzeugung und dem Konsum von Gütern und Dienstleistungen verbunden sind. Auf das Individuum bezogen dient Wirtschaft der materiellen Erhaltung und Sicherung des Lebens des Einzelnen. Bezogen auf die Volkswirtschaft dient Wirtschaft der Sicherung des Lebens einer Vielzahl von Menschen. Aufgabe und Ziel der Wirtschaft ist die fortlaufende Deckung des menschlichen Bedarfs an Gütern und Leistungen. Objektiv gesehen ist die Wirtschaft der Inbegriff aller Bemühungen und Maßnahmen, die der Überwindung der Spannung zwischen Bedarf und Bedarfsdeckung dienen. Wirtschaftliche Institutionen umfassen private als auch öffentliche Haushalte. Zu den wirtschaftsrelevanten Handlungen zählen Produktion, Konsum, Umlauf und Verteilung. Die Definition Wirtschaft unterscheidet zwischen welt-, volks- und betriebswirtschaftlicher Ebene. Wirtschaftssystem

business-on.de Redaktion·28. Juni 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Unternehmensdefinition und Zweck

Unternehmen, Firma oder Betrieb? Unternehmen werden auch als Firma, Betrieb oder Gesellschaft bezeichnet. Letztere ist allerdings eine reine Rechts- oder Organisationsform. Der Begriff Firma bezeichnet ein Unternehmen umgangssprachlich meist mit ausschließlich regionalem Sitz. Ein nationales Unternehmen oder eine Firma kann an mehreren Orten gleichzeitig mit sogenannten Betrieben vertreten sein. Betriebe sind also Arbeitsstätten, an denen mehrere Menschen die Ideen des Unternehmers umsetzten bzw. produzieren. Das können Dienstleistungen oder auch Produkte sein. Unternehmensformen

business-on.de Redaktion·27. Juni 2013
Wirtschaftslexikon18 Min.

Was ist Mobbing?

Jemanden mobben heißt, ihn bedrängen, anpöbeln oder über ihn herfallen und beschreibt eine konfliktbelastete Situation. Bereits aus der Wortdeutung lässt sich schließen, dass es sich bei Mobbing nicht um die kleineren Streitereien und Konflikte am Arbeitsplatz handelt. Mobbing zielt auf Ausgrenzung ab und greift den Betroffenen in seinen psychischen und gesellschaftlichen Grundlagen an. Die angegriffene Person ist unterlegen und wird von einer oder einigen Personen über längere Zeit systematisch direkt oder indirekt angegriffen. Der Gemobbte fühlt sich ausgestoßen und diskriminiert. Cybermobbing: 10 hilfreiche Tipps, wie ihr euch vor der Internethetze schützen könnt! Mobbing ist ein immer wieder zu beobachtendes Verhaltensmuster, das zumindest vom Opfer als negativ empfunden wird. Das Phänomen Mobbing beschreibt Kontroversen, bei denen ein Mitarbeiter durch Kollegen oder auch Vorgesetzte gezielt und beharrlich angegriffen oder von diesen ausgegrenzt wird. Mobbing äußert sich auf unterschiedliche Art und Weise zum Beispiel durch Verbreitung falscher Tatsachen, Zuteilung sinnloser Arbeitsaufgaben, gesellschaftlicher Isolation, ständiger Kritik an der Arbeit oder sogar Gewaltandrohung. Mobbing am Arbeitsplatz ist ein aktuelles Thema das immer mehr um sich greift aber häufig immer noch tabuisiert wird. Sachbezogene Kontroversen am Arbeitsplatz stellen hingegen kein Mobbing dar.

business-on.de Redaktion·27. Juni 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Was bedeutet Compliance?

Zu Letzterer zählen auch regulatorische Standards und die Erfüllung weiterer, wesentlicher und in der Regel vom Unternehmen selbst gesetzter ethischer Standards. Bei Kreditinstituten wird Compliance auch für die speziellen Vorschriften aus dem Wertpapierhandelsgesetz verwendet. Compliance in der Anwendung Compliance-Aufgaben waren traditionell vielfach in der Rechtsabteilung angesiedelt, wobei verstärkt eigenständige Bereiche dafür gebildet werden. Compliance findet Anwendung in Bereichen wie zum Beispiel dem Arbeitsschutz, der Rechnungslegung, bei internen Standards, dem Datenschutz oder dem Risikomanagement.

business-on.de Redaktion·27. Juni 2013
Wirtschaftslexikon2 Min.

Was ist Arbeit?

Menschen müssen zu ihrer Existenzsicherung sowie wie der Befriedigung von Einzelbedürfnissen arbeiten. Arbeit ist eine spezifisch menschliche Leistung, die dieser für finanzielle oder herkömmliche Gegenleistungen oder im Dienste Dritter regelmäßig erbringt. Der Begriff Arbeit definiert ein bewusstes und zielgerichtetes Handeln zum Zweck der Daseinserfüllung des Menschen. Arbeit ist von enormer Bedeutung für das Selbstwertgefühl und die Stellung des Einzelnen in der Gesellschaft. Die Verteilung der persönlichen Lebenschancen hängt extrem davon ab, welche Arbeit der Einzelne ausübt. Arbeit kann körperlicher oder geistiger Natur sein, also aus ausführenden oder planenden sowie leitenden Tätigkeiten bestehen. Arten von Arbeit

business-on.de Redaktion·26. Juni 2013
Wirtschaftslexikon4 Min.

Definition Krankgeschrieben – worauf ist zu achten?

Krankheitsfall – krank geschrieben-was-darf-ich-_id39080.html’>krankgeschrieben -arbeitsunfaehig-oder-nicht-die-7-schlimmsten-fehler-einer- Krankmeldung -_id43236.html“>Wie Sie die 7 fatalsten Fehler bei der Krankmeldung vermeiden! Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Krankmelden kann sich der Arbeitnehmer selbst, zum Beispiel durch einen Anruf. Die Krankschreibung an sich kann jedoch nur ein Arzt vornehmen. Laut Gesetz muss ein ärztliches Attest vom Arzt dann vorgelegt werden, wenn die Krankheit länger als drei Tage besteht. Im Arbeits- oder Tarifvertrag (zur Tarifvertrag Definition) können jedoch auch andere Regelungen getroffen werden. Auch kann der Arbeitgeber ohne die Nennung von Gründen bereits am ersten Tag der Krankheit ein Attest verlangen. Dies wurde in einem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes vom November 2012 (5 AZR 886/11) bestätigt. Hinsichtlich der Krankschreibung sind folgende Aspekte zu beachten:

business-on.de Redaktion·16. Mai 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Content Marketing – Werbung durch Information

Formen des Content Marketing Formal können Texte für Content Marketing zum Beispiel als Lexikon-Eintrag, Tutorial oder als Ratgeberseite aufgebaut werden. Besonders gefragt und erfolgreich ist echtes Expertenwissen. Beliebt ist ebenso die Verbreitung von sogenannten White Papers im Rahmen eines Newsletters oder zum Download als PDF-Datei. Neben der Veröffentlichung und Verbreitung von informativen Texten kann Content Marketing auch in Form von Videos oder Podcasts betrieben werden. Video-Inhalte nehmen allerdings aktuell noch eher eine Randposition ein, da die Herstellung zeitaufwendig und kostenintensiver ist als die Erstellung von Texten. Aktuell rankt das Content Marketing im Bereich der Online-Marketing-Tools auf Platz drei. Beliebter und weiter verbreitet sind lediglich Email-Marketing und die Nutzung von Social Media Kanälen. Textkriterien für Content Marketing

business-on.de Redaktion·13. Mai 2013
Wirtschaftslexikon8 Min.

Bitcoin – Virtuelles Geld aus dem Netz

Definition Bitcoin Die Struktur funktioniert dezentral, und obwohl es in jüngster Zeit zahlreiche schlechte Nachrichten rund um die digitale Währung gab, geht der Handel nach wie vor weiter. Der Grund, warum die Befürworter von Bitcointrotz aller Schwankungen an dem virtuellen Geld festhalten, ist schnell ersichtlich: Bitcoin ist von Banken und vom Staat unabhängig und wird absolut anonym gehandelt. Der Handel mit Bitcoin

business-on.de Redaktion·7. Mai 2013
Wirtschaftslexikon2 Min.

Schwarzgeld – wenn das Finanzamt außen vor bleibt

Aufbewahrungsmöglichkeiten für Schwarzgeld Um Schwarzgeld ohne nachvollziehbare Spuren deponieren zu können, bleibt erst einmal die Möglichkeit, es als Barvermögen zuhause oder im Bankschließfach aufzubewahren. Es wird bereits beim Empfang ohne Beleg und in bar ausgegeben, um den Steuerbehörden keine Hinweise zu geben. Früher war es üblich, größere Schwarzgeldsummen auf ausländischen Banken, beispielsweise in der Schweiz oder in Liechtenstein auf sogenannten Nummernkonten aufzubewahren. Nummernkonten sind Bankkonten oder Wertpapierdepots, bei der der Name des Bankkunden mit einer Kennziffer oder einem Kennwort ersetzt wird, sodass der Inhaber nur innerhalb der Bank namentlich bekannt ist und nicht auf Kontoauszügen oder anderen Bankbelegen erscheint. Diese Methode wird heute jedoch durch internationale Kontrollen erschwert, sodass diese Methode immer weniger genutzt wird. Aus Schwarz wird weiß – Geldwäsche macht Schwarzgeld legal

business-on.de Redaktion·7. Mai 2013
Wirtschaftslexikon2 Min.

Definition: Zinseszins

Berechnung des Zinseszinses Errechnet wird der Zinseszins mithilfe einer entsprechenden Formel, die die Abhängigkeit vom festgelegten Nominalzins eines Kapitals und essen Höhe und Dauer berücksichtigt. Durch die Entstehung von Zinseszins kommt es zu einer exponentiellen Steigerung von Vermögen, ebenso aber auch von vorhandenen Schulden. Die Einbeziehung des Zinseszinses führt zu einer deutlich schnelleren Wertsteigerung einer Kapitalanlage, relativiert wird diese Steigerung jedoch durch die Einberechnung der Inflation, die über längere Berechnungszeiträume zu einem sehr großen Wertverlust führt. Der Zinseszins kann diesen Verlust teilweise abfangen. Rechtsgrundlagen Zinseszins

business-on.de Redaktion·11. April 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: XYZ-Analyse

Materialklassifizierung in der XYZ-Analyse Bei dieser Form der Auswertung werden die Artikel, die zum Verkauf stehen, in drei Klassen eingeteilt. Als X-Artikel zählen alle Produkte, die regelmäßig und mit einigermaßen gleichbleibender Stückzahl verkauft werden. Bei Y-Artikeln gibt es Schwankungen im Verbrauch bzw. Verkauf, diese können zum Beispiel saisonal bedingt sein. Z-Artikel werden unregelmäßig und in unvorhersehbaren Mengen verkauft. Durch die Analyse lässt sich die Planung in der Lagerhaltung ebenso wie die Materialbedarfsplanung (Material Requirement Planning) entsprechend anpassen und optimieren. Die XYZ-Analyse wird zum Teil auch als RSU-Analyse bezeichnet. ABC- und XYZ-Analyse in Kombination

business-on.de Redaktion·11. April 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: Vorsteuer – §15 Umsatzsteuergesetz (UStG)

Die abzugsfähige Vorsteuer Als Vorsteuer (zur Vorsteuer Definition) darf ein Unternehmer die Mehrwertsteuer abziehen, die auf eine Ware oder eine Dienstleistung aufgeschlagen wird. Der Vorsteuerbetrag wird bei der Umsatzsteuererklärung mit der auf den eigenen Umsatz (Umsatz Definition) anfallenden Umsatzsteuer verrechnet. Damit diese Verrechnung stattfinden kann, muss die Rechnung den Anforderungen des §§ 14 ff. UStG an eine abzugsfähige Rechnung erfüllen. Zu beachten ist, dass sich die Begriffe Vorsteuer und Umsatzsteuer auf ein und dieselbe Besteuerung beziehen. Lediglich der Standpunkt der Betrachtungsweise ist unterschiedlich. Nichtabzugsfähige Vorsteuer

business-on.de Redaktion·8. April 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: Vorruhestand

Auswirkungen des Vorruhestands Entschließt sich ein Arbeitnehmer dazu, in den Vorruhestand zu gehen, hat dies vor allem finanzielle Auswirkungen. Da die Rentenzahlungen vor dem Regelrentenalter eingestellt werden, fällt auch die ausbezahlte Rente geringer aus. Darüber hinaus werden bei einem vorzeitigen Rentenbeginn Rentenabschläge fällig, die sich nach den Monaten vorzeitiger Inanspruchnahme berechnen. Diese Berechnung gilt für die gesamte Zeit des Rentenbezugs. Besondere Vorruhestandsregelungen

business-on.de Redaktion·8. April 2013
Wirtschaftslexikon2 Min.

Stammkapital – Einlagekapital einer GmbH

Stammkapital als Finanzierungsgrundlage Das Stammkapital besteht aus Eigenkapital der Gesellschafter (Gesellschafter Definition). Es wird zum einen zur Finanzierung wie der Mittelbeschaffung und –rückzahlung und insgesamt für die Gestaltung der Zahlung- und Sicherungsbeziehungen im Unternehmen. Weiterhin wird das Stammkapital der GmbH (GmbH Definition) auch als Garantiekapital eingesetzt und hat damit Haftungsfunktion für Verbindlichkeiten gegenüber Dritten. Das heißt, GmbH oder auch UG (haftungsbeschränkt) haften mit ihrem Stammkapital, aber nicht darüber hinaus. Das Stammkapital in der Bilanzierung

business-on.de Redaktion·8. April 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Netting – Verrechnung von spiegelbildlichen Zahlungsbewegungen

Netting durch Novation Eine spezielle Form des Nettings besteht darin, dass aus zwei Verträgen zweier Parteien ein einziger gebildet wird. Wichtig dabei ist, dass Währung und Vertragsdatum der beiden Ausgangsverträge übereinstimmen. Mit dem Abschluss des Neuvertrages erlöschen die Verpflichtungen aus den bisherigen Kontrakten. Denkbar ist diese Netting-Variante zwischen zwei Parteien (bilaterales Netting), zwischen mehr als zwei Parteien (multilaterales Netting) oder durch Substitution. Hierbei tritt eine dritte Partei als Gläubiger oder Schuldner in die Verträge zweier Parteien mit ein. Netting von Währungspositionen

business-on.de Redaktion·8. April 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: Matching

Der Begriff Matching wird in verschiedenen Zusammenhängen verwendet, so zum Beispiel in der Arbeitsvermittlung zum Abgleich von Anforderungen des Arbeitsplatzes mit den Fähigkeiten und Qualifikationen der Bewerber. Im Bereich des Außenhandels wird Matching auch als „Covering“ oder „Netting“ bezeichnet. Mittlerweile gibt es im digitalen Bereich datenbasierte Matching-Plattformen, die verschiedene Dienstleistungen aus dem Tech- oder Agenturbereich vermitteln. Im Bereich des Außenhandels wird Matching auch als „Covering“ oder „Netting“ bezeichnet. Matching im Außenhandel Um das Risiko einer Transaktion auf null zu setzen, können offene Positionen mit komplementären Positionen kompensiert werden. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn einer Forderung eine Verbindlichkeit in gleicher Höhe gegenübergestellt wird. Man spricht dann auch von „Netto-Exposure“. Die Beträge, die Währung und auch die Zahlungstermine sollten bei dieser Form des Matchings möglichst deckungsgleich sein. Parallelen sind hierbei zum Hedging zu ziehen, bei dem es ebenfalls darum geht, wirtschaftliche Risiken durch passende Gegenpositionen zu minimieren.

business-on.de Redaktion·3. April 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: Konsolidierung

Die Konsolidierung im Finanzwesen Im Banken- und Finanzwesen werden bei einer Konsolidierung kurzfristige Schulden in längerfristige Verbindlichkeiten umgewandelt. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. So können sowohl einfache Schulden als in Anleihen verbriefte Schulden konsolidiert werden, meist wird die Konsolidierung durchgeführt, um die Liquidität einer Person oder eines Unternehmens durch eine Entspannung der Rückzahlungslasten zu sichern. Ebenfalls sinnvoll kann eine Konsolidierung sein, um einen niedrigeren Festzinssatz zu erhalten oder um eine Bilanz (zur Definition Bilanz) zu verbessern. Im Sprachgebrauch wird die Konsolidierung auch häufig als Umschuldung bezeichnet, da ein vorhandenes Schuldverhältnis durch ein neues ausgetauscht wird. Durchführung der Konsolidierung

business-on.de Redaktion·26. März 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: Hedging – Absicherung einer Transaktion

Hedging Formen Generell unterscheidet man zwei Formen im Hedging, das Rohstoff- und das Finanz-Hedging. Im ersten Fall werden Sicherungsgeschäfte in Form von Warentermingeschäften vorgenommen. Damit werden zum Beispiel Risiken wie Preisschwankungen bei Welthandelswaren minimiert. Beim Finanz-Hedging werden Zins – und Wechselkursrisiken im Devisen-, Metall- oder auch im Edelsteinhandel abgesichert. Dies erfolgt dadurch, dass die Risiken auf einen Konkurrenten übertragen werden. Eingesetzte Hedge-Instrumente sind zum Beispiel Financial Futures (Finanzterminkontrakte), Caps (Festlegen einer Zinsobergrenze) oder Optionen. Vor- und Nachteile beim Hedging

business-on.de Redaktion·21. März 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: GUV – Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen

Die GUV im Rechnungswesen Um eine Gewinn – und Verlust rechnung zu erstellen, sind verschiedene Schritte erforderlich: Buchung von Aufwendungen und Erträgen auf sogenannten Erfolgskonten. Auf diesen Konten werden zum Beispiel Zinserträge, Löhne oder Umsatzerlöse gebucht. Im Gegensatz dazu stehen die Bestandskonten, auf denen Geschäftsfälle verbucht werden, die zu Bestandsänderungen führen.

business-on.de Redaktion·19. März 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: Grundschuld

Das Wesen der Grundschuld Die Grundschuld ist im BGB in den §§ 1191 ff geregelt, die letzte Änderung fand im August 2008 statt. Durch die Grundschuld wird ein Grundstück mit einem bestimmten Betrag belastet, für den das Grundstück selbst haftbar ist. Diese Haftung ist unabhängig vom Eigentümer des Grundstücks, sie wird als „dingliches Recht“ an einem Grundstück in das Grundbuch eingetragen. Wird der Eintrag durch eine Bank vorgenommen, kann diese die Immobilie verwerten, wenn es zu einem Kreditausfall kommt. Häufig kommt es dann zur Zwangsversteigerung. Wirksam ist die Grundschuld nur dann, wenn es auch eine Forderung gibt. Sind keine Forderungen vorhanden, dann ist die Grundschuld nicht wirksam, selbst wenn sie noch beim Grundbuch eingetragen ist. Sie kann aber vom Grundstückseigentümer wieder aktiviert werden, zum Beispiel, wenn ein neuer Kredit aufgenommen werden soll. Die Grundschuld-Bestellung

business-on.de Redaktion·13. März 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition Einheitswert – Berechnungsgrundlage für Steuern

Feststellungsverfahren für Einheitswerte Einheitswerte werden für inländische Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und weiterhin für inländische Grundstücke und Betriebsgrundstücke festgelegt. Der aktuelle Einheitswert wird zum 01. Januar eines Jahres ermittelt, der sogenannten Hauptfeststellung, dem Besitzer wird der aktuelle Wert über einen Feststellungsbescheid durch die Finanzbehörden mitgeteilt. Zwischen zwei Hauptfeststellungen sollten laut Gesetz Jahre liegen, allerdings wurde die letzte Hauptfeststellung zum Januar 1964 durchgeführt. Zur Anwendung kam dieser Wert ab dem Januar 1974. Änderungen, die zwischen zwei Hauptfeststellungen vorgenommen werden, werden als Fortschreibungen erfasst, generell unterscheidet man Wertfortschreibung bei Wertänderungen am Grundstück, zum Beispiel durch Neubauten; Zurechnungsfortschreibung bei Eigentümerwechsel; Artfortschreibung bei Änderung der Nutzung und Fehler beseitigende Fortschreibung. Einheitswert als Steuergrundlage

business-on.de Redaktion·12. März 2013
Wirtschaftslexikon2 Min.

Definition Dividende – Bilanzgewinn einer Aktie

Dividendenermittlung Vorstand und Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft ermitteln und beschließen die Höhe der anfallenden Dividende. Endgültig über Höhe und Zeitpunkt entschieden wird anschließend in der Hauptversammlung, der Turnus ist in der Regel jährlich festgelegt. Wie hoch die Ausschüttungsquote, also der Anteil des Gewinns, der an die Anleger weitergegeben wird, ist, berechnet sich firmenintern und ist abhängig von der Finanzplanung im Unternehmen. Sind zum Beispiel große Investitionen in Vorbereitung, kann auf die Dividende auch komplett verzichtet oder durch eine Sachdividende ersetzt werden. Wie hoch die Dividende, die ein Anleger insgesamt erhält, ausfällt, ist davon abhängig, wie viele Aktien, bzw. Anteile er am Unternehmen besitzt. Dividenden und die Steuer

business-on.de Redaktion·12. März 2013
Wirtschaftslexikon7 Min.

Definition: Virales Marketing

Inhaltsverzeichnis Wie funktioniert virales Marketing? Übertragungskanäle zur Verbreitung

business-on.de Redaktion·11. März 2013
Wirtschaftslexikon2 Min.

Definition: Umsatzsteuer

Wie hoch ist die Umsatzsteuer? In Deutschland beträgt der Regelsteuersatz für die Umsatzsteuer 19 Prozent. Der Staat geht davon aus, dass die Unternehmen ihre Preise an die Umsatzsteuer anpassen und damit zum Schluss tatsächlich der Konsument belastet wird mit einer indirekten Steuer . Allerdings sind nicht alle Waren mit dem Satz von 19 Prozent belegt. So zahlt man beispielsweise für ausgewählte Waren des Grundbedarfs einen ermäßigten Satz von 7 Prozent. Dazu zählen Zeitschriften, Bücher, Brot und andere Lebensmittel des täglichen Bedarfs. Was ist der Vorsteuerabzug?

business-on.de Redaktion·11. März 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: Subvention

Folgende Leistungen gehören zu den Subventionen: Geldauszahlungen Geldwerte Vorteile

business-on.de Redaktion·8. März 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: Lean Management

Zwei wichtige Grundprinzipien können zum Lean Management gezählt werden: Dezentralisierung Simultanisierung

business-on.de Redaktion·8. März 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: ERP System

Beschaffung Produktion Vertrieb

business-on.de Redaktion·8. März 2013
Wirtschaftslexikon5 Min.

Definition: Effizienz

Die Effizienz beschreibt, ob sich mit der jeweils gewählten Maßnahme das festgelegte Ziel auch erreichen lässt. Dabei ist die Effizienz ein mögliches Unterziel der Effektivität und stellt Input und Output der Wirtschaft in Relation. Gemeinsam beeinflussen die Effizienz und die Effektivität den Erfolg einer Unternehmung oder eines Produktes. Inhaltsverzeichnis: Der Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität

business-on.de Redaktion·8. März 2013
Wirtschaftslexikon4 Min.

Definition: Balanced Scorecard

Inhaltsverzeichnis zur Balanced Scorecard: Strategie und Umsetzung der Balanced Scorecard Wie funktioniert die Balanced Scorecard?

business-on.de Redaktion·8. März 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Tarifvertrag – schriftlicher Vertrag zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft

Alle gesetzlichen Regelungen zum Tarif Vertrag sind im Tarifvertragsgesetz verankert (TVG). Dabei besitzt ein Tarifvertrag immer so lange Gültigkeit, bis die Gewerkschaft oder der Arbeitgeberverband den Vertrag kündigt oder die vereinbarte Zeit für den Tarifvertrag abgelaufen ist. Nach der Kündigung muss ein neuer Vertrag zwischen den beiden Parteien ausgehandelt werden, um eine Zusammenarbeit weiterhin zum Bestand zu machen. Insgesamt kann zwischen drei Tarifverträgen unterschieden werden: Manteltarifvertrag

business-on.de Redaktion·8. März 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition Werbungskosten

Überschusseinkünfte sind alle Einkünfte, die aus nicht selbstständiger Arbeit, aus Kapitalvermögen, Vermietung und Verpachtung bezogen werden. Die Werbungskosten lassen sich unmittelbar von den Einnahmen abziehen. Nicht dazu zählen alle Aufwendungen zur Sicherung von steuerfreien Einnahmen. Werbungskosten sind beispielsweise: Schuldzinsen

business-on.de Redaktion·5. März 2013
Wirtschaftslexikon3 Min.

Inkasso Definition

Dazu zählen beispielsweise: Scheckinkasso Lastschrifteninkasso

business-on.de Redaktion·5. März 2013
Wirtschaftslexikon8 Min.

Vertrieb Definition – Elemente der Vertriebsplanung

Inhaltsverzeichnis zum Thema Vertrieb Elemente der Vertriebsplanung Unterschiedliche Vertriebssysteme

business-on.de Redaktion·5. März 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition EAN – Europäische Artikelnummer

Die Strich-/Lückencodierung wird dabei ausschließlich für Zahlen benutzt und dient der Datenerfassung. Als Mehrbreitencode bestehen die dafür genutzten Striche und die Lücken aus mehr als nur zwei verschiedenen Breiten. Die EAN stammt ursprünglich aus dem Nahrungsmittelbereich und wurde von den EG-Staaten genormt. Erstmals 1977 eingesetzt sind es heute mehr als 48 Länder, die den EAN Code für die Identifizierung von Produkten und Waren verwenden. Dabei besteht die EAN immer aus einem zweistelligen Länderkennzeichen, einer fünfstelligen Betriebsnummer und einer fünfstelligen Artikelnummer. Die Länderkennzeichen für Deutschland sind 20, 28 und 40 bis 44. Die Betriebsnummer wird immer national vergeben und muss dem Hersteller zuzuordnen sein. Die Artikelnummer wird immer in Verantwortung des Herstellers angegeben und die EAN endet grundsätzlich mit einer Prüfziffer.

business-on.de Redaktion·5. März 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition Corporate Identity

Aspekte der Corporate Identity Die Identifikation mit einem Unternehmen ist nur möglich, wenn ein Alleinstellungs- und Wiedererkennungsmerkmal vorhanden ist. Der Gegenstand der Identifikation muss unverwechselbar sein. Hier setzt die Corporate Identity an. Über eine entsprechende Selbstdarstellung in Form von optischen, multi-medialen und tonalen Merkmalen verschafft sich ein Unternehmen ein einzigartiges Profil. Die drei Säulen, aus denen eine Corporate Identity gebildet wird sind Leitbild, Verhalten (gegenüber Mitarbeitern wie Kunden) und die Selbstdarstellung. Ist diese Identität stimmig und wird dazu noch konsequent auf alle Kommunikationsmedien wie Flyer, Werbeanzeigen oder Webseitenauftritt angewandt, ist die Umsetzung von Corporate Identity erreicht. Kundenbindung durch Corporate Identity

business-on.de Redaktion·4. März 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

CIF – Cost, Insurance and Freight

Die Bedeutung von CIF Kosten, Versicherung, Fracht und benannter Bestimmungshafen sind Teil der CIF als ergänzende Vertragsformel. Entwickelt wurde die Klausel vom ICC (International Chamber of Commerce), der Internationalen Handelskammer. Die CIF-Formel verpflichtet den Verkäufer zum Abschluss einer Seeversicherungspolice mit einer Mindestdeckung, die eine 110%-ige Versicherung der Ware gewährleistet. Teil des Versicherungsumfangs sind zum Beispiel Schäden durch Feuer oder Explosionen, Schiffsuntergang, Kentern oder Kollisionen sowie große Havarien. Die Verantwortung des Verkäufers für Kosten und Fracht endet dann, wenn die Ware ihren Bestimmungshafen erreicht und an Bord gebracht worden ist, diese Regelung umschließt nicht die vom Verkäufer abgeschlossene Seetransportversicherung, mit der das Risiko des Käufers gegen eventuelle Schäden auf See abgesichert ist. Der CIF-Preis

business-on.de Redaktion·4. März 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition Change Management: Anpassung von Unternehmensabläufen und –strategien

Voraussetzungen für erfolgreiches Change Management Damit die im Change Management angestrebten Veränderungen wirksam werden, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Patentrezepte greifen meist kaum, vielmehr ist ein individuelles Maßnahmenpaket erforderlich, das auf die Bedingungen im Unternehmen abgestimmt sind. Die betroffenen Mitarbeiter müssen eingeweiht werden. Je besser die betroffenen Beschäftigten auf die Veränderungen vorbereitet werden – zum Beispiel durch umfassende Aufklärung – umso mehr können sie sich identifizieren und die Veränderungen mit umsetzen. Trotz allem sollte sich die Firmenleitung auf Widerstände vorbereiten und die darin enthaltene Botschaft erkennen. Instrumente im Change Management

business-on.de Redaktion·4. März 2013
Wirtschaftslexikon5 Min.

Definition Buchführung – Grundlage für die Gewinnermittlung und den Jahresabschluss

Aufgaben der Buchführung Die hauptsächliche Aufgabe der Buchführung ist die Erfassung von Aufwendungen und Erträgen und die Darstellung der Finanz- und Vermögenslage. Auch Änderungen in der Bilanz (zur Definition Bilanz), zum Beispiel durch Änderungen im Anlagevermögen werden eingearbeitet. Insgesamt dienen diese Maßnahmen der Erfolgsermittlung innerhalb des Unternehmens. Sonderaufgaben der Buchführung sind die Beobachtung der inneren Abläufe, was Umsatzgrößen, Kapital- und Schuldverhältnisse oder auch das Risiko-Management angeht. Schließlich ist die Buchhaltung auch die Grundlage der Besteuerung. Gegliedert ist die Buchführung in zwei große Bereiche nämlich die Geschäfts- und Bilanzbuchhaltung, die die Zahlen für den Abschluss liefert und für die Erstellung der Steuererklärung verwendet wird.

business-on.de Redaktion·28. Februar 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Konkurs Definition

Wann gilt ein Unternehmen als insolvent? Insolvent ist ein Schuldner immer dann, wenn er die laufenden Verpflichtungen nicht mehr mit seinem Kapital oder Einkommen begleichen kann. Der Geschäftsbetrieb eines Unternehmens ist dann zumindest aus finanzieller Sicht nicht mehr möglich. Die Betriebserlöse werden dann von den laufenden Kosten und den Verpflichtungen überstiegen. Bei Schuldnern als Privatperson wird häufig auch von einer Privatinsolvenz gesprochen. Der Antrag auf das sogenannte Konkurs– oder Insolvenzverfahren kann entweder vom Schuldner selbst oder vom Gläubiger gestellt werden. Hierfür ist ein entsprechender Antrag beim zuständigen Amtsgericht nötig. Nach der Eröffnung des Konkurses geht das Recht zur Verfügung des Vermögens auf einen Konkursverwalter oder Insolvenzverwalter über. Ablauf eines Konkurses

business-on.de Redaktion·26. Februar 2013
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition Festgeld

Für beide Seiten dieser Geldanlage sind die Konditionen eindeutig kalkulierbar. Die Bank erhält einen Betrag über einen gewissen Zeitraum fest zugesprochen und der Anleger bekommt sein Geld (zur Geld Definition) zur Fälligkeit inklusive Rendite ausgezahlt. Die Länge des Zeitraums (zur Definition Zeitraum) kann verschieden ausfallen. Während einige Banken die Festgeldkonten für wenige Tage anbieten, schließen anderen Banken derartige Verträge nur auf mehrere Monate oder Jahre ab. Anleger sollten dabei beachten, dass sie während der kompletten Vertragslaufzeit nicht über ihr Geld verfügen können. Allerdings geht mit einem Festgeldkonto eine hohe Sicherheit einher und die damit verbundene Rendite kann bereits vorher fest kalkuliert werden. Da das Festgeldzu den Sichteinlagen gehört, ist es in vollem Umfang von der Einlagensicherung abgedeckt und geht bei einer Pleite der Bank nicht verloren. Was gibt es zu beachten?

business-on.de Redaktion·26. Februar 2013
Wirtschaftslexikon4 Min.

Bonus – Zugabe oder Extra-Vergütung

Inhaltsverzeichnis: Bonus als Mitarbeitermotivation Bonus im Handel

business-on.de Redaktion·8. Oktober 2012
Wirtschaftslexikon1 Min.

Barrel – Maßeinheit für Ölpreis

Die Verwendung dieser Maßeinheit in der Erdölindustrie geht auf eine bestimmte Tradition zurück. In Pechelbronn im Elsaß wurde in Europa zuerst Erdöl gewonnen. Die Quelle ist bereits seit dem Ende des 15. Jahrhunderts belegt. Zunächst verwendete man das sogenannte Erdpech für Hauterkrankungen. Kommerziell wurde das Erdöl dann ab 1735 bis 1964 verwendet. Viele Techniker besuchten die Gegend, um mehr über die Förderung und die Raffinierung des Erdöls zu erfahren. Hier wurde das Erdöl auch in Fässer abgefüllt. Fässer für die Abfüllung des Erdöls Für die Erdölabfüllung wurden keine gewöhnlichen Fässer verwendet, die sonst bei der Wein- oder Bierproduktion Anwendung fanden. Stattdessen kamen gereinigte Heringsfässer zum Einsatz. Diese Fässer wurden damals häufig für den Heringsverkauf ins Binnenland verwendet und waren aus diesem Grund sehr günstig. Damit man die Heringsfässer von den Erdölfässern unterscheiden konnte, strich man den Boden des Fasses blau an. Nachdem immer mehr Erdöl produziert wurde, bestellte man Fässer in dieser Größe beim Küfer. Die Maße der Heringstonnen mit einem Inhalt von 158,99 Litern wurden genauso übernommen wie die Angewohnheit, den Fassboden blau anzustreichen.

business-on.de Redaktion·8. Oktober 2012
Wirtschaftslexikon1 Min.

Börse – Handelsort für Wertpapiere und Waren

Die Börse ist nichts anderes als ein organisierter Markt, der bestimmten Regeln unterworfen ist. An der Börse lassen sich Wertpapiere wie Aktien oder Anleihen, Devisen oder Waren handeln. Im Zentrum stehen die Börsenmakler, die das Angebot und die Nachfrage während der streng festgelegten Handelszeiten vermitteln. Die Börse führt die Ergebnisse zusammen und gleicht Angebot und Nachfrage durch die Festsetzung von Kursen aus. Die Börse dient dazu, den Handel bestimmter Güter zeitlich und lokal zu lenken und die Preisbildung zu beaufsichtigen. Ziel ist es, die Markttransparenz für Wertpapiere und die Effizienz der Marktliquidität zu steigern. Der börsliche Handel wird in Deutschland durch das staatliche Aufsichtsamt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin ) kontrolliert. Darüber hinaus unterscheidet man noch Handelsüberwachungsstellen der Börsen. Unterscheidung der Börsenarten

business-on.de Redaktion·8. Oktober 2012
Wirtschaftslexikon1 Min.

C2C: Geschäftsbeziehung zwischen Privatpersonen

Diese Geschäftsbeziehungen zwischen Konsumenten spielen vor allem auf Handelsplattformen oder Plattformen für Produkttests eine Rolle. Zu den bekanntesten Plattformen für C2C-Beziehungen gehört die Online-Auktionsplattform eBay. Hier können Privatpersonen Produkte an andere Privatpersonen verkaufen. Zunehmend findet der Austausch von Privatpersonen auch in Internetforen statt. Doch die Geschäftsbeziehung beschränkt sich nicht nur auf den Verkauf von Waren. Besonderheiten der C2C-Beziehung Das Besondere an der C2C-Beziehung besteht darin, dass die Verbraucher Meinungen und Erfahrungen unabhängig von den Vorgaben der Unternehmen austauschen können. Dabei kann es sich um Meinungen zu bestimmten Produkten oder Erfahrungen mit Dienstleistungen handeln. Auf diese Weise können sich Konsumenten ein besseres und unabhängiges Bild von den Waren und Dienstleistungen eines Unternehmens machen, als wenn sie sich lediglich auf die Werbeversprechen und Detailinformationen des Herstellers verlassen würden. Die Geschäftsbeziehung zwischen Konsumenten spielt bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle.

business-on.de Redaktion·5. Oktober 2012
Wirtschaftslexikon1 Min.

Börsengesetz regelt geschäftlichen Verkehr an der Börse

Das erste Börsengesetz wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts erlassen. Das Gesetz kam damit der gestiegenen Bedeutung der Börsengeschäfte für die Volkswirtschaft entgegen. Der Gesetzgeber erließ Verbote für den Terminhandel in bestimmten Bereichen und verlangte ein Börsenterminregister für zulässige Termingeschäfte. In den Folgejahren wurde das Gesetz immer weiter verändert und angepasst. Später wurde auch die staatliche Kontrolle abgeschwächt. Welche Inhalte hat das deutsche Börsengesetz? Im ersten Paragrafen des deutschen Börsengesetzes werden die Errichtung und die Aufsicht über die Börsen behandelt. Hier wird auch verdeutlicht, dass die Börse unter der Aufsicht der Börsenaufsichtsbehörde steht und der Genehmigung bedarf. Die Börse kann – wie im Paragrafen 7 beschrieben – eine Handelsüberwachungsstelle betreiben. Im Paragraf 12 wird festgelegt, dass die Börse einen Börsenrat bilden kann. Eine Geschäftsführung soll sich um die laufenden Geschäfte kümmern. Schließlich darf der Börsenrat eine Börsenordnung erlassen. Im § 24 ist schließlich die Ermittlung für den Börsenpreis verankert.

business-on.de Redaktion·5. Oktober 2012
Wirtschaftslexikon2 Min.

Aktie – Wertpapier für Anteile am Grundkapital eines Unternehmens

Damit Grundkapital -eines-unternehmens-_id38730.html‘>Aktie n gehandelt werden können, müssen die Gesellschaften ihr Grundkapital in Aktien zerlegen und diesen Anteil verbriefen. Diese Gesellschaften werden entweder Aktiengesellschaft (AG) (zur Aktiengesellschaft Definition) oder Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) genannt. Der Handel der Aktien erfolgt beispielsweise über Wertpapierbörsen oder außerhalb der Börse. Geschichte der Aktie Der Name Wertpapier, das Synonym für die Aktie, ergibt sich aus der geschichtlichen Entwicklung. Aktien wurden früher als effektive Stücke ausgegeben. Dabei handelte es sich beispielsweise um Urkunden mit einem Nominalwert oder einer Stückzahl. Der älteste Anteilschein stammt aus dem Jahr 1288. Das erste Unternehmen, das sich in Europa 1602 an die Börse wagte, war ein Firmenzusammenschluss mit dem Namen „Vereinigte Ostindische Kompanie“. Die ersten Aktien, die in Deutschland gehandelt wurden, stammten 1809 von der Firma Dillinger Hütte.

business-on.de Redaktion·2. Oktober 2012
Wirtschaftslexikon3 Min.

Defintion: Genussrechtskapital

Inhaltsverzeichnis: Eigenkapital -genussrechtsbeteiligung-_id37459.html#Anker1″>Erwerb des Genussrechtes Genussrechtskapital als Anlageform

business-on.de Redaktion·13. Juni 2012
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: Gewerbeamt

Jede selbständige Arbeit, ob in Teilzeit oder hauptberuflich, muss beim Gewerbeamt angezeigt werden. Ebenfalls fällt die Übernahme eines bestehenden Unternehmens unter die Anmeldepflicht. Anmeldung der Selbständigkeit beim Gewerbeamt In einigen Bundesländern Deutschlands, dazu gehören Hamburg, Bayern und Rheinland-Pfalz, ist die Anmeldung des Gewerbes auch bei der IHK möglich. Die IHK sowie die HK übersenden, wie das Gewerbeamt, die Anmeldung an alle zuständigen Behörden, wie beispielsweise das Finanzamt . Wird ein Gewerbe angemeldet, folgt automatisch die Eintragung in das Gewerberegister der Stadt. Abhängig vom Bezirk, in dem das Gewerbe eröffnet werden soll, erfolgt die Anmeldung. Bei der Ummeldung von einem alten Standort in ein anderes Bundesland muss das Gewerbe im alten Land abgemeldet werden.

business-on.de Redaktion·13. Juni 2012
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: Due Diligence

Gegenstand von Due Diligence Der Gegenstand von Due Diligence sind zum einen die Bilanzen sowie Ressourcen des Objektes. Daneben spielen strategische Überlegungen und rechtliche Risiken eine Rolle bei der Entscheidung. Dealbreaker gelten als markante Punkte, die für das Abschließen des Vertrages und die Übereinkunft hinderlich sind. Nach diesen wird bei der Due Diligence gezielt Ausschau gehalten. Jede Altlast und jeder Sachverhalt, der für den Kauf oder Verkauf hinderlich ist, muss aufgezeigt werden. Der Verstoß gegen Markenrechte ist vor allem im Nachhinein schwer zu widerlegen. Sind Mängel am Objekt erkannt, erfolgt das weitere Vorgehen mit Verhandlungen um den Preis oder dem Entschluss, gänzlich von der Kaufentscheidung Abstand zu nehmen. Absichtserklärungen und Meilensteinberichte der Due Diligence

business-on.de Redaktion·13. Juni 2012
Wirtschaftslexikon3 Min.

Definition: Ebitda

Berechnung der Ebitda Die Ebitda errechnet sich in fünf Schritte. Zuerst werden zum Jahresüberschuss, dem EAT, der Steueraufwand addiert und die Steuererträge subtrahiert. Daraus ergibt sich das EBT, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Zu diesem addiert sich der Zinsaufwand und subtrahiert sich der Zinsertrag für das Jahr. Hieraus folgt das Marge -jahresueberschuss-gewinn-berechnung-kennzahl-_id36954.html“>EBIT. Um die Ebitda zu errechnen, addiert man alle Abschreibungen auf das Anlagevermögen und subtrahiert alle Zuschreibungen zum Anlagevermögen. Zur entstandenen Ebitda kommen jetzt noch die außergewöhnlichen Aufwendungen und der Abzug aller außergewöhnlichen Erträge. Die adjusted Ebitda ist das endgültige Ergebnis der Berechnung. Einführung der Ebitda in das Steuerrecht

business-on.de Redaktion·30. Mai 2012
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: Qualitätssicherung

Die Überprüfung erfolgt durch Eigen- sowie Fremdüberwachung. Unterschieden werden in der Qualitätssicherung die statische sowie dynamische Qualitätskontrolle. Die statische Sicherung legt eine Einheit aus Testergebnissen fest, in dessen Rahmen sich die Fertigungs- oder Dienstleistungsergebnisse bewegen müssen. Durch externe Stellen findet die Prüfung der Einhaltung statt. Bei der dynamischen Qualitätssicherung sind keine Vorgaben durch externe Stellen gegeben. Hier läuft die Sicherung in der Qualität durch Eigenverantwortung der Organisationen. Methoden der Qualitätssicherung Zu den Methoden der Qualitätssicherung zählen die Verwendung von Audits, Visionen, Prozessbeschreibungen sowie einer Ökonomiekarte. Dabei gliedert sich das gesamte Vorgehen in die Phasen der Feststellung des Ist-Zustandes, der Umsetzung einer Veränderung, dem Messen der Veränderung nach der Umstellung sowie dem Feststellen der Veränderungsqualität. Audits sind sogenannten Anhörungen, die dazu dienen, ein Untersuchungsverfahren einzuleiten. Hier wird die Einhaltung von vorgegeben Richtlinien geprüft. Durch die Vision oder auch das Leitbild gibt das Unternehmen an, welche Veränderungen für die Organisation bedacht werden sollen. Gerade im Entwicklungsprozess ist dieser Schritt wichtig. Die Prozessbeschreibung dokumentiert das gesamte Vorgehen sowie Verantwortlichkeiten und regelmäßige Zwischenuntersuchungen. Auf der Ökonomiekarte ist letztendlich ersichtlich, welche Werkzeuge und Maßnahmen mit Blick auf finanzielle und personelle Schwerpunkte angestrebt werden können.

business-on.de Redaktion·15. Mai 2012
Wirtschaftslexikon1 Min.

Defintion Barter / Bartering

Das als multilaterales Geschäft bezeichnete Verfahren wird über eine Bartering-Gesellschaft abgeschlossen. Der Tauschhandel ist das ursprüngliche Handlungswesen, das sich in der heutigen Zeit immer mehr durchsetzt. Hierbei stehen die Kostenersparnis und Vertragsfreiheit im Vordergrund. Beim Bartering legen beide Parteien eigene Preise fest, die geringer ausfallen als der handelsübliche Preis. Funktion und System des Barter Durch die neuen, speziell für den Tauschhandel festgelegten Preise, fällt der Wert des Geldes. Sind Güter Gegenstand des Handels, fällt deren Wert. Ein Beispiel für das Barterist der Tausch von Gefälligkeiten durch Nahrungsmittel. Der Tauschhandel in seiner Urform galt als Ursprung des modernen Handels. Gerade in einer Zeit, in der Geld knapp wird, spielt Barter wieder eine große Rolle. In Unternehmen schont das Vorgehen die Liquidität und stellte zudem ein geeignetes Marketinginstrument dar. Über ein Verrechnungssystem erfolgt die Aufstellung und Auswertung der gewerblichen oder privaten Austauschs. Eine spezielle Form des Bartering ist das Barter-Cleaning.

business-on.de Redaktion·14. Mai 2012
Wirtschaftslexikon3 Min.

Definition: Tagessatz

Tagessatz im Dienstleistungsbereich Bestimmte Leistungen im Dienstleistungssektor werden nach dem Tagessatz berechnet. Dazu zählen Honorare, die nach Zeitaufwand abgerechnet werden. Diese erstrecken sich in der Regel über Stunden oder Tage. Der Tagessatzgilt für eine Person pro Tag. Bei einer Arbeitszeit von acht Stunden pro Tag, liegt der Stundensatz bei einem Achtel des Tagessatzes. Angestellte erhalten vom Arbeitgeber bei Dienstreisen einen Tagessatz für Mehraufwand. Die Sätze werden im Voraus berechnet und nach Beendigung der Reise mit den tatsächlichen Kosten verrechnet. Im öffentlichen Dienst, aber auch in privaten Unternehmen, gehört der Tagessatz zur üblichen finanziellen Unterstützung der Angestellten. Auch Freiberufler arbeiten mit dem Tagessatz. Diese entscheiden, ob sie den Stundensatz, den Tagessatzoder das Honorar in Rechnung stellen. Je nach Berufszweig gelten andere Sätze.

business-on.de Redaktion·4. Mai 2012
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: Deutungshoheit

Die Deutungshoheit ist meist manipulierend und unterweist andere durch Zensur oder die Übernahme von gesellschaftlichen sowie politischen Stellungen. Im Militär ist die Deutungshoheitdurch Befehle gegeben, in der Politik zeigt sie sich durch Meinungsmache und Propaganda. Letztbegründungsanspruch in der Deutungshoheit Die Deutungshoheitberuft sich in der Regel auf den Letztbegründungsanspruch. Dieser lässt sich zurückführen auf die Inanspruchnahme von wahren Tatsachen und Fakten, die einen Geltungsanspruch der Meinung zulassen. Diese Strategie beruht auf einer Basis von Wissen, die als gesichert angesehen wird. Daraus resultierend ist eine Falsifikation der Fakten nicht mehr möglich. Ausgehend von dieser Grundlage baut sich ein noch größerer Kreis von Behauptungen und Meinungen auf, der jederzeit auf die Ausgangslage rückführbar ist.

business-on.de Redaktion·2. Mai 2012
Wirtschaftslexikon1 Min.

Einkommensteuer: Deutschlands größte Geldquelle

Heute ist die Einkommensteuerdes Staates wichtigste Einnahmequelle. Die Rechtsgrundlage bildet das Einkommensteuergesetz sowie die Einkommensteuerdurchführungs-Verordnung. Freibeträge wie der Kinderfreibetrag werden bei der Ermittlung der Einkommensteuer angerechnet. Bund und Länder erhalten je 42,5 Prozent des Aufkommens aus der Einkommensteuer, die restlichen 15 Prozent fließen in die Kassen der Gemeinden. Versuch der Fairness Die Einkommensteuerist derart gestaltet, dass sie die Leistungsfähigkeit der zu besteuernden Person berücksichtigt. Aus diesem Grunde wurde die Progression in die Bemessung eingebaut, was bedeutet, dass besser Verdienende eben auch einen höheren Steuersatz zu zahlen haben. Geringverdienende werden hingegen entlastet.

business-on.de Redaktion·9. März 2012
Wirtschaftslexikon1 Min.

BaFin: Mammutbehörde zur Geldsicherung

Drei Vorläuferbehörden wurden im Mai 2002 zur BaFin zusammengelegt, nämlich das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen, das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel sowie das Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen. BaFin hat auch Geldwäsche im Visier Zu ihren Aufgaben zählt unter anderem, darüber zu wachen, dass die Versicherungen hierzulande ihre Verträge erfüllen können. Der Verbraucherschutz, die Verhinderung der Finanzierung terroristischer Aktivitäten sowie das Aufspüren von Geldwäsche sind weitere wichtige Teilaufgaben.

business-on.de Redaktion·9. März 2012
Wirtschaftslexikon1 Min.

Outsourcing: Auslagerung von bisher selbst erbrachten Leistungen

In erster Linie profitieren die Dienstleistungsbranchen vom Outsourcing. Der Mann in der Pförtnerloge, das Personal in der Kantine und die Reinigungskräfte sowie das Sicherheitspersonal sind typische Beispiele für Dienstleister, die als Externe bei den Auftraggebern täglich ihre Leistung erbringen. Diese Branchen waren die ersten, die mit Outsourcingin Berührung kamen. Komplette Arbeitsprozesse werden ausgelagert Später wurden von produzierenden Betrieben weitere Leistungen ausgeschrieben und an fremde Unternehmen vergeben, einschließlich der Entwicklung neuer Bauteile sowie deren Fertigung, wenn nicht komplett, so doch in Teilen. Mittlerweile werden sogar komplette Produktionen aufgrund der günstigeren Kosten beim Lohn wie auch der Infrastruktur (Infrastruktur Definition) ins Ausland verlagert.

business-on.de Redaktion·7. März 2012
Wirtschaftslexikon4 Min.

Wechsel als Wertpapier und Urkunde

Inhaltsverzeichnis: Welche Funktionen erfüllt der Wechsel? Zwei unterschiedliche Formen des Wechsels

business-on.de Redaktion·14. Juni 2011
Wirtschaftslexikon1 Min.

Leasing als Vermietung oder Verpachtung von Objekten

Man unterscheidet zum einen das indirekte Leasing, bei der der Hersteller das Leasing-Objekt von einer speziellen Leasing-Gesellschaft kauft und dann dem Leasing-Nehmer übergibt. Vom direkten Leasingoder dem Hersteller-Leasing spricht man, wenn das Leasing-Objekt direkt vom Produzenten verpachtet wird. Besonderheiten eines Leasing– Vertrags Im Leasing-Vertrag wird die Grundmietzeit festgehalten. Im Normalfall wird dem Leasing-Nehmer kein Kündigungsrecht eingeräumt. Nach dem Ablauf der Leasingzeit kann im Vertrag entweder auch eine Verlängerungs- oder eine Rückkaufoption vereinbart werden. Außerdem sind im Vertrag die Betragshöhen für die Leasingraten verzeichnet. Eine Besonderheit im Vertrag ist die Übernahme des Investitionsrisikos bei einer wirtschaftlichen Entwertung. Schließlich können im Vertrag auch Modalitäten über Wartung und Reparatur des Leasingobjekts festgelegt werden. Die Vertragstypen richten sich nach unterschiedlichen Leasingkriterien. So macht es beispielsweise einen Unterschied, ob es sich bei dem Leasing-Objekt um ein Auto oder einen Computer handelt. Auch das Leasingüber ein Gewerbe oder eine Privatperson hat einen Einfluss auf den Vertragstyp.

business-on.de Redaktion·14. Juni 2011
Wirtschaftslexikon9 Min.

Kapitalertrag 2017 – Profit aus unterschiedlichen Anlageformen

Inhaltsverzeichnis: Kapitalertragssteuer als Sonderform der Einkommenssteuer Welche Unterschiede ergeben sich durch ausländische Kapitalerträge?

business-on.de Redaktion·14. Juni 2011
Wirtschaftslexikon1 Min.

Handelskette – Glieder im Absatzweg

Der Unterschied der Handelskette zu anderen Absatzketten besteht darin, dass die Waren auf dem Transportweg nicht stofflich verändert werden. Auf diesem Warenweg gibt es normalerweise eine Vielzahl an Handelskettenfolgen. Mit der Handelskettebezeichnet man einen Vorgang in der Warenwirtschaft oder in einem Unternehmen. Aufgaben der Handelskettenglieder Man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Aufgaben der Handelskettenglieder. Zum einen kann die Handelskette kollektierende Aufgaben übernehmen. Damit meint man das Aufkaufen von Erzeugnissen oder anderen Wertstoffen. Zum anderen kann die Handelsketteauch distribuierende Aufgaben übernehmen. Dazu gehört die Verteilung unterschiedlicher Warenformen. Bei dem Absatzweg vom Produzent zum Verwender spricht man von einem direkten Absatz, bei anderen Absatzketten spricht man dagegen von einem indirekten Absatz. Beispielsweise wenn ein Einzelhandel oder Großhandel zwischengeschaltet ist.

business-on.de Redaktion·14. Juni 2011