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Wirtschaftslexikon

Das Wirtschaftslexikon von business-on.de umfasst jede Menge Erklärungen von vielen Business Fachbegriffen. Kostenfrei und jederzeit zugänglich.

197Artikel
Wirtschaft5 Min.

Klimawandel, Energiepreise & Gewerbe: Warum auch kleine Unternehmen auf Plug‑&‑Play‑Solar umsteigen sollten

Die deutsche Wirtschaft steht vor einer doppelten Belastungsprobe. Einerseits zwingt der fortschreitende Klimawandel zu einem tiefgreifenden Umbau der Energieversorgung und erhöht den regulatorischen Druck auf Unternehmen, ihre Emissionen zu senken. Andererseits haben volatile, aber tendenziell stark steigende Energiepreise direkte Auswirkungen auf die Betriebskosten und damit auf die Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere im energieintensiven Gewerbe. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, stellt diese Gemengelage eine ernste Bedrohung dar. Während Großkonzerne Abteilungen für Energiemanagement und Nachhaltigkeit unterhalten, fehlt es im Handwerksbetrieb, in der Kanzlei oder im kleinen Produktionsbetrieb oft an Ressourcen, um komplexe Energieprojekte zu stemmen. Die traditionelle Photovoltaik-Anlage auf dem Dach ist zwar ein bewährtes Mittel, doch der Aufwand für Planung, Statikprüfung, Bürokratie und die hohe Anfangsinvestition schrecken viele ab. In diesem Spannungsfeld rückt eine Technologie in den Fokus, die lange Zeit fälschlicherweise als „Spielerei“ für private Balkone abgetan wurde: Plug-&-Play-Solaranlagen, auch Stecker-Solar oder Balkonkraftwerke genannt. Doch gerade für das Gewerbe bieten diese Mini-Kraftwerke erhebliche strategische Vorteile, die weit über eine marginale Stromersparnis hinausgehen.

business-on.de Redaktion·5. November 2025
Ratgeber10 Min.

Inkompetenz

In-kom-pe-tenz: ein oft unterschätztes, aber weit verbreitetes Phänomen. Ob im Büroalltag, bei Projektentscheidungen oder in Führungspositionen – unzureichende Fähigkeiten und mangelndes Wissen können gravierende Folgen haben. Doch das größte Problem liegt nicht nur in der Tatsache, dass Inkompetenz existiert, sondern darin, dass sie oft nicht erkannt wird – weder von den Betroffenen selbst noch von ihrem Umfeld. Wie beeinflusst Inkompetenz die Dynamik in Unternehmen und was können Führungskräfte und Teams tun, um dieses unsichtbare Hindernis für Erfolg und Produktivität zu überwinden? In diesem Artikel werfen wir einen tiefen Blick auf die Formen und Ursachen von Inkompetenz in der Arbeitswelt und zeigen, wie sie sich auf den Unternehmenserfolg auswirken kann. Inkompetenz: Was bedeutet das eigentlich? Inkompetenz beschreibt das fehlende Wissen oder die mangelnde Fähigkeit in einem bestimmten Bereich. Eine inkompetente Person verfügt weder über das nötige Fachwissen noch über die geistigen Fähigkeiten, um eine Aufgabe oder ein Problem zu bewältigen.

business-on.de Redaktion·18. Oktober 2024
Wirtschaftslexikon8 Min.

Dunning-Kruger-Effekt: Was steckt dahinter?

Der Dunning-Kruger-Effekt beschreibt ein Phänomen, das wohl jeder schon einmal beobachtet hat: Menschen, die wenig über ein Thema wissen, sind oft überzeugt, Experten darin zu sein. Gleichzeitig unterschätzen echte Experten oft ihre Fähigkeiten. Diese Diskrepanz sorgt für so manche kuriose Situation – etwa, wenn jemand ohne Fachkenntnisse bei Diskussionen besonders lautstark seine Meinung vertritt. Doch was steckt hinter diesem Effekt? Warum neigen gerade die am wenigsten kompetenten Personen dazu, ihre Fähigkeiten so stark zu überschätzen? Der Dunning-Kruger-Effekt liefert spannende Antworten und zeigt auf, dass es gar nicht so leicht ist, die eigene Inkompetenz zu erkennen. In diesem Artikel wird der Effekt näher beleuchtet, Hypothesen dazu aufgestellt und nützliche Tipps gegeben, wie man sich selbst besser einschätzen kann. Denn manchmal hilft es, das eigene Wissen zu hinterfragen – für mehr Klarheit und weniger Selbstüberschätzung.

business-on.de Redaktion·3. Oktober 2024
Recht & Steuern9 Min.

Was ist das Wachstumschancengesetz?

Das Wachstumschancengesetz zielt darauf ab, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen in Deutschland zu verbessern. Durch gezielte Maßnahmen sollen Unternehmen ihre Liquidität verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland gestärkt werden. Das Gesetz soll somit entscheidende Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung setzen und ist ein zentrales Vorhaben der Bundesregierung. Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte des Wachstumschancengesetzes beleuchtet. Wir erklären, welche Maßnahmen zur Förderung von Investitionen und Innovationen vorgesehen sind, welche steuerlichen Vereinfachungen Unternehmen erwarten können und welche Änderungen für die kommenden Jahre geplant sind. Alles über das Gesetz zu Wachstumschancen

business-on.de Redaktion·30. September 2024
Aktuell14 Min.

Was ist ein Gütesiegel?

In einer Zeit, in der Verbraucher von einer Fülle an Produkten, Dienstleistungen und Informationen überflutet werden, spielen Gütesiegel eine immer wichtigere Rolle. Sie dienen als Orientierungshilfe, um die Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit von Produkten und Dienstleistungen auf den ersten Blick zu erkennen. Ein Gütesiegel kann dabei helfen, Vertrauen aufzubauen und eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. Doch was genau ist ein Gütesiegel, und welche Kriterien müssen Produkte erfüllen, um ein solches zu erhalten? Der folgende Artikel beleuchtet die Funktion, Arten und Bedeutung von Gütesiegeln und gibt kritischen und qualitätsbewussten Verbrauchern einen umfassenden Überblick darüber, worauf sie achten sollten. Gütesiegel haben sich im Laufe der Zeit zu einem zentralen Element der Produktkennzeichnung entwickelt. Sie versprechen Qualität, Sicherheit oder Umweltfreundlichkeit und sind oft entscheidend dafür, ob ein Produkt den Weg in den Einkaufswagen findet. Doch der Markt für Siegel ist groß und unübersichtlich, was nicht selten zu Verwirrung und Misstrauen führt. Dieser Ratgeber klärt darüber auf, welche Arten von Gütesiegeln es gibt, wie sie funktionieren und welche Bedeutung sie tatsächlich für den Verbraucher haben. Was sind Gütesiegel?

business-on.de Redaktion·27. September 2024
Influencer4 Min.

Online-Marketing: Der Star im Marketing-Mix?

90,7 Prozent aller Internetnutzer:innen verwenden mittlerweile ihr Smartphone, um auf Informationen und Werbeangebote zuzugreifen. Entsprechend wächst der Etat, den Unternehmen in ihre Online-Marketingmaßnahmen investieren. Welche Strategie ist wirklich sinnvoll? Online Marketing ist längst eine feste Größe im Marketing-Mix von Unternehmen. 2021 hat der Etat an Online-Werbung erstmals über 50 Prozent der weltweiten Werbeausgaben ausgemacht – Tendenz weiter steigend. 90,7 Prozent aller Internetnutzer:innen verwenden mittlerweile ihr Smartphone, um auf Informationen und Werbeangebote zuzugreifen. Entsprechend wächst auch das Marktvolumen kontinuierlich; aktuell umfassen die Ausgaben der digitalen Werbung knapp 640 Milliarden Euro (Stand 2023 Q2). Laut Prognosen wird im Jahr 2027 mit einem Marktvolumen von rund 870 Milliarden Euro gerechnet. Definition Online-Marketing:

business-on.de Redaktion·23. September 2024
Influencer5 Min.

Marketing ist alles und überall: Die wichtigsten Strategien im Überblick

Marketingstrategien sind entscheidend, um Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich auf dem Markt zu positionieren und Kunden zu gewinnen. Hier ist eine Übersicht über einige der wichtigsten Marketingstrategien… “Marketing kann man an einem Tag lernen. Leider braucht man aber ein Leben lang, um es zu beherrschen.” Dieses Zitat von Peter Drucker, einem renommierten Management-Experten, macht deutlich, wie komplex das Thema Marketing ist und wie schwierig es sein kann, die vielen verschiedenen Ansätze, die das Themenfeld bietet, sinnvoll auf sein Unternehmen und die entsprechende Zielgruppe zuzuschneiden. Die verschiedenen Felder der Marketingstrategie lassen sich wie folgt aufteilen:

business-on.de Redaktion·20. September 2024
Business9 Min.

Factoring einfach erklärt: So funktioniert die Liquiditätssicherung für Unternehmen

Unternehmen müssen immer stärker auf ihre Liquidität achten – so ist es nicht verwunderlich, dass alternative Finanzierungslösungen wie Factoring an Bedeutung gewinnen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen sehen sich häufig mit Liquiditätsengpässen konfrontiert, da ihre Kunden lange Zahlungsziele in Anspruch nehmen. Factoring stellt in einer solchen Situation eine Möglichkeit dar, um diesen Engpässen entgegenzuwirken und gleichzeitig das Risiko von Zahlungsausfällen zu reduzieren. Aber was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff, wie funktioniert Factoring und für wen ist es geeignet? In diesem Artikel wird der gesamte Prozess einfach und verständlich erklärt. Was ist Factoring? Factoring ist eine Finanzierungsmethode, bei der ein Unternehmen seine Forderungen an einen spezialisierten Dienstleister, den sogenannten Factor, verkauft. Das Ziel dabei ist, die eigene Liquidität zu verbessern, indem der Factoring-Anbieter – beispielsweise eine Factoringgesellschaft – einen Großteil des Rechnungsbetrags sofort auszahlt. In der Regel passiert dies innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Der Factor übernimmt dann die Aufgabe, die Forderung beim Kunden des Unternehmens einzuziehen.

business-on.de Redaktion·5. September 2024
Business9 Min.

Wie funktioniert ein Passwort Manager?

Mit dem Aufkommen immer ausgeklügelterer Cyberangriffe wächst der Druck auf Unternehmen und Einzelpersonen, ihre sensiblen Daten effektiv zu schützen. Ein besonders kritischer Bereich ist dabei die Verwaltung von Passwörtern: Schwache oder mehrfach verwendete Passwörter stellen ein Risiko dar und können weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen, wenn sie in die falschen Hände geraten. Angesichts der zunehmenden Anzahl an Online-Diensten und der damit verbundenen Passwortanforderungen ist es nahezu unmöglich geworden, starke und einzigartige Passwörter ohne Unterstützung zu verwalten. In diesem Kontext gewinnt der Einsatz von Passwort-Managern zunehmend an Bedeutung. Sie bieten eine effiziente und sichere Lösung, um die Verwaltung von Passwörtern zu vereinfachen und gleichzeitig ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Dieser Artikel beleuchtet die Funktionsweise von Passwort-Managern, deren Vorteile und mögliche Risiken sowie Kriterien, die bei der Auswahl des richtigen Tools berücksichtigt werden sollten. Ziel ist es, ein tiefgehendes Verständnis für diese Technologie zu vermitteln und ihre Relevanz für den Schutz digitaler Identitäten in der Geschäftswelt zu unterstreichen. Was ist ein Passwort Manager?

business-on.de Redaktion·4. September 2024
Business19 Min.

Newsletter versenden

E-Mail-Marketing ist ein unverzichtbarer Bestandteil der modernen Geschäftskommunikation. Durch den gezielten Versand von Newslettern können Unternehmen ihre Zielgruppen direkt erreichen, informieren und langfristig binden. Newsletter bieten zahlreiche Vorteile, von der Neukundengewinnung bis hin zur Stärkung der Kundenloyalität. Doch was macht einen erfolgreichen Newsletter aus? In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über das Erstellen, Planen und Versenden von Newslettern, sowie praktische Tipps für eine effektive Umsetzung Ihrer E-Mail-Marketing-Kampagnen. Was ist ein Newsletter?

business-on.de Redaktion·7. August 2024
Business9 Min.

Company Branding: Erfolgsstrategien für Unternehmen

Beim sogenannten Company Branding, oft auch als Corporate Branding bezeichnet, geht es darum, eine einzigartige Unternehmensidentität zu schaffen, die sich deutlich von der Konkurrenz abhebt und sowohl auf dem Markt als auch in den Köpfen der Menschen verankert bleibt. Der Prozess umfasst den strategischen Aufbau der Unternehmensmarke, der sich nicht nur an Kunden, sondern auch an die eigenen Mitarbeiter richtet: Damit entfaltet Corporate Branding seine Kraft sowohl nach innen als auch nach außen. Eine starke Corporate Brand fördert das Engagement und die Loyalität der Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden, da sie sich mit den Werten und Zielen des Unternehmens identifizieren können. Gerade in Zeiten gesättigter Märkte und austauschbarer Produkte ist es entscheidend, dass Unternehmen ihre Markenführung durch prägnantes Corporate Branding stärken. Dies gilt gleichermaßen für etablierte Unternehmen und Start-ups: Eine gut definierte Unternehmensmarke ist ein ausschlaggebender Faktor im Wettbewerb und ein wichtiger Aspekt im Recruiting, unabhängig von der Größe oder Branchenzugehörigkeit. Mit einer entwickelten Corporate Brand wird es möglich, einzigartige Merkmale – die sogenannten Unique Selling Propositions (USP) – herauszuarbeiten, die die Marke unverwechselbar machen und emotional im Gedächtnis verankern. Wie Unternehmen das schaffen können, zeigt dieser Artikel.

business-on.de Redaktion·6. August 2024
Recht & Steuern17 Min.

Liechtenstein-Steuern: Was gilt im Fürstentum Liechtenstein?

Liechtenstein, ein kleines, wohlhabendes Fürstentum in Europa, bietet ein einzigartiges Steuerumfeld, das es sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen attraktiv macht. Bekannt für seine niedrigen Steuersätze und flexiblen steuerlichen Strukturen, hat sich Liechtenstein als bevorzugtes Ziel für Steueroptimierung etabliert. Mit einer Kombination aus moderner Infrastruktur, politischer Stabilität und hoher Lebensqualität ist Liechtenstein nicht nur ein attraktiver Wohnsitz, sondern auch ein optimaler Standort für Unternehmen. In diesem Artikel beleuchten wir die verschiedenen Aspekte des Steuersystems in Liechtenstein und was es so besonders macht. Liechtenstein – Ein Land in Europa

business-on.de Redaktion·22. Juli 2024
Business8 Min.

Die Zertifizierung erklärt: Vorteile, Anforderungen und Tipps für die erfolgreiche Umsetzung

Zertifizierungen verschiedener Abläufe oder Verfahren gewinnen zunehmend an Bedeutung. Gründe dafür stellen zum Beispiel der immer internationaler werdende Handel sowie stets internationaler werdende Unternehmungen dar. Diese machen das Vorhandensein von Regeln, Maßstäben und Zertifikaten notwendig, was in erster Linie der Einhaltung von einheitlichen Standards dient. Durch Zertifizierungen können diese einheitlichen Standards am besten definiert und eingehalten werden. Im folgenden Artikel beleuchten wir alle wichtigen Bereiche zum Thema Zertifizierung. Wir zeigen Ihnen neben den unterschiedlichen Arten auch die Vorteile und Anforderungen für Unternehmen, damit Sie bestmöglich davon profitieren können. Was ist eine Zertifizierung?

business-on.de Redaktion·11. Juni 2024
Wirtschaftslexikon14 Min.

Definition Ethik – System zum Denken und Handeln

Herkunft und Unterscheidungen Das Wort Ethik stammt vom griechischen Wort „ethos“ ab und bedeutet so viel wie Sitte oder Brauch. Erstmals eingeführt wurde dieses System unter Aristoteles, der damit die philosophische Disziplin des Menschen bezeichnen wollte. Auch bei Sokrates und anderen großen Philosophen spielten Ethik und Logik eine wichtige Rolle und legten somit den Grundstein für heutiges Denken und Handeln. Ziel war es immer, allgemeingültige Werte und Normen für das Zusammenleben von Menschen zu schaffen. Insgesamt lassen sich vier verschiedene ethische Systeme ableiten: Utilitarismus – alles Nützliche ist gut

business-on.de Redaktion·21. Oktober 2023
Marketing4 Min.

Die Marke bin ich! Wieso Personal Branding als Marketing Strategie immer bedeutsamer wird

Die Bedeutung von Personal Branding nimmt zu. “It’s a f***ing people Game” liest und hört man überall – tausende Beratungsunternehmen haben sich darauf spezialisiert, den Mensch in den Vordergrund zu stellen. Wer Dienstleistungen verkaufen möchte, muss sich selbst als Experte positionieren, inklusive packender Story Line, die den Kunden zum Follower macht. Dahinter steht eine einfache Erkenntnis: Menschen kaufen von Menschen. Und das nur, wenn sie glaubwürdig und authentisch Lebensweisheiten und die dazu passenden Produkte vermarkten können. Der Trend hin zu mehr Individualität lässt auch Organisationsformen umdenken. Besonders gut ist dies auf Business-Netzwerken wie Linkedin zu sehen. Die Plattform baut Experten auf, erzählt von Learnings und persönlichen Rückschlägen. Auf personeller Ebene wird Vertrauen aufgebaut und eine Bindung geschaffen. Das funktioniert auch auf Organisationsebene gut, die einzelne Personen und Unternehmenslenker für sich sprechen lassen. Persönlichkeit schafft Vertrauen: Darum erreichen Menschen immer mehr als Unternehmen

business-on.de Redaktion·8. Oktober 2023
Wirtschaftslexikon8 Min.

Marketing-Mix – Kombination aus vier Instrumenten

Erstens die Produktpolitik, zweitens die Preispolitik, drittens die Distributionspolitik und viertens die Kommunikationspolitik. Da diese Begriffe im Englischen alle mit „P“ beginnen (Produkt, Price, Place, Promotion) werden sie auch „P“-Instrumente genannt. Eigenschaften der P-Instrumente Im Zentrum des Marketing-Mix‚ stehen die Produkte bzw. Dienstleistungen eines Unternehmens. Denn sie sind grundlegend am Erfolg einer unternehmerischen Aktivität beteiligt. Alles, was mit diesen Produkten zu tun hat, beispielsweise die Qualität, Verpackung und das zugehörige Management macht ein Marketinginstrument aus. Zu der Preispolitik gehören Rabatte (zur Rabatt Definition), Lieferungspreise und Kredite. Hierbei werden Kosten und die aktuelle Preisentwicklung am Markt berücksichtigt. Bei dem vierten Instrument, der Distributionspolitik geht es vorrangig darum, auf welchem Wege das Produkt oder die Dienstleistung den Endverbraucher erreicht. Schließlich beinhaltet die Promotion die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Unternehmenskommunikation.

business-on.de Redaktion·21. September 2022
Wirtschaftslexikon8 Min.

Integrität ist ein zwischenmenschlicher Aspekt in der Wirtschaft

Mit Integrität ist in der Wirtschaft gemeint, dass 2 Parteien Vertrauen ineinander haben. Dies gilt dann, wenn bestimmte Interessen eines Teiles berücksichtigt werden müssen. Die Integrität erlangt eine Partei durch Erfahrungen als auch Erwartungen, die man von der Gegenseite hat. Es geht zudem nicht nur um Interessen, sondern auch um die Einhaltung von feststehenden Regeln allgemeiner Art als auch in bestehenden Verträgen untereinander. Vertrauen ist demnach ein fest zusammenstehender Begriff mit dem der Integrität. Der Begriff „integer“(lateinisch für „unberührt“, „unversehen“, „unverdorben“) Integer zu sein bedeutet:

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon2 Min.

Forecasting

„Forecasting“ in Bezug auf Produkte Am spannendsten gestaltet sich das „Forecasting“-Verfahren, wenn man damit die Absatzmöglichkeiten verschiedener Produkte für einen bestimmten Zeitraum in der Zukunft bestimmen möchte. Vor allem wenn es darum geht, neue Produkte auf den Markt zu bringen, ist eine langfristige Prognose vonnöten. Bevor also die Produktion gestartet wird, macht es Sinn, „Forecasting“ in die Planung einzubeziehen. Hierbei spricht man von der sogenannten „Delphi-Methode“ – eine Schätzmethode, mit der Trends besser eingefangen und eingeschätzt werden können. Auf einen Zug aufspringen oder nicht?

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon5 Min.

Definition: Joint Venture – Kooperationen zwischen Unternehmen

Formen von Joint Venture Ein Joint Venture kann in verschiedenen Ausprägungen vorliegen. Besteht eine Kapital- und Risikobeteiligung der Gründungsunternehmen und werden auch gemeinschaftlich Führungsaufgaben wahrgenommen, spricht man vom „Equity Joint Venture“. Die Kapitalbeteiligung der einzelnen Partner kann dabei unterschiedlich hoch sein, in der Regel wird dadurch das Ausmaß der Entscheidungsbefugnisse bestimmt. Davon abgegrenzt zu sehen ist das „Contractual Joint Venture“. Bei dieser Variante besteht kein Gemeinschaftsunternehmen, sondern es werden Vertrag sbeziehungen eingegangen, in denen die Gewinn-, Kosten- und Risikobeteiligung der Partner geregelt wird. Stammen die beteiligten Unternehmen aus verschiedenen Ländern, liegt ein internationales Joint Venture vor. Vorteile von Joint Ventures

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon6 Min.

Definition Kommunikation

Was bewirkt Kommunikation? Die verbale Kommunikation Die nonverbale Kommunikation

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon7 Min.

B2B bezeichnet Beziehung zwischen Unternehmen

Die Abkürzung B2Bkommt vorrangig im Marketing zum Einsatz. Das B2B-Marketing ist der neue Begriff für sogenanntes Industriegüter- oder Investitionsgütermarketing. Auf der anderen Seite unterscheidet man noch das Konsumgüter-Marketing, das mit der Abkürzung B2C (business-to-consumer) bezeichnet wird. Mittlerweile werden mit dem Begriff auch Kommunikationsbeziehungen zwischen Unternehmen über das Internet bezeichnet. Hierfür haben sich virtuelle Marktplätze, spezielle Business-Suchmaschinen oder Webdienste etabliert. Marketing und Public Relations Im B2B-Marketing werden alle Produkte und Leistungen des Unternehmens vermarktet. Im Gegensatz zu der vorher üblichen Marketingstrategie spielt es also keine Rolle, ob die Güter als Investition gedacht sind. Das gemeinsame Merkmal der Produkte und Leistungen sollte lediglich der Absatzmarkt und der damit verbundene unternehmerische Mehrwert sein. Der Begriff B2B wird auch in der Pressearbeit verwendet. Die B2B-PR umfasst Kommunikation [Kommunikation Definition] und Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen zu Unternehmen.

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon4 Min.

Die Inventur – eine regelmäßige Bestandsaufnahme

Eine Inventur ist verpflichtend zu erfüllen Eine derartige Bestandsaufnahme ist gesetzlich geregelt. Im §240 HGB und in den §§ 140 und 141 Abgabeordnung ergeben sich diese Pflichten. Die Abschlüsse eines Jahres werden demnach aufgrund jährlicher Bestandsaufnahmen erstellt. Entweder wird die Inventur am sogenannten Bilanzstichtag, am 31.12., durchgeführt, oder in den 10 Tagen davor oder danach. Diese Art der Listenerstellung nennt man zeitnahe Inventur. Eine zeitverschobene Inventur kommt dann zum Tragen, wenn durch ein Fortschreibungs- oder Rückrechnungsverfahren eine tatsächliche Bewertung zum Bilanzstichtag sichergestellt ist. Dies ist entweder innerhalb der letzten drei Monate vor oder an einem Tag zwei Monate nach dem Stichtag möglich. Generell gilt: Man muss die Inventur nur dann durchführen, wenn auch eine Bilanz (zur Definition Bilanz) entsteht.

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon6 Min.

Durch Kulanz Kunden gewinnen, binden und das Gewissen beruhigen

Vielfach ist man nach einem Vertragsabschluss auf die Kulanz eines Anbieters angewiesen. Dies meint ein Entgegenkommen nach dem Kauf eines Gegenstandes, ohne dass es eine rechtliche Verpflichtung des Herstellers oder Anbieters dazu geben muss. Wissenswertes zum Thema Kulanz Ist die Garantie, im Normalfall zwei Jahre, für ein gekauftes Produkt abgelaufen, stellen sich aber nun Probleme in den Weg, kann man auf die Kulanz des Händlers hoffen. Dieser kann das erworbene Stück wieder zurücknehmen, es reparieren oder ein neues besorgen, was dann unentgeltlich weitergegeben wird.

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon2 Min.

Teilhaber eines Unternehmens

Gesellschafter sind juristische oder natürliche Personen, die an einer Gesellschaft beteiligt sind. Welcher Art ihre Beteiligung ist, hängt von der Rechtsform der Gesellschaft ab. Die wichtigsten Formen sind OHG, KG, GmbH und AG. Position des Gesellschafters Gesellschafter sind all jene Personen, die im Gesellschaftsvertrag vermerkt sind. Je nach Höhe der Kapitaleinlage haben Sie unterschiedliche Befugnisse innerhalb des Unternehmens. Von der Rechtsform hängen die Haftungsbedingungen ab.

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon3 Min.

Treuhandgesellschaft: Verwaltung von Treuhandschaften

Eine Treuhandgesellschaft ist ein Unternehmen, das die Abwicklung von Treuhandgeschäften übernimmt. Ein wichtiger Aspekt dieser Tätigkeit ist die Verwaltung von Vermögenswerten Dritter. In einem engeren Sinn umfasst der Aufgabenbereich von Treuhandgesellschaften die Wirtschaftsprüfung von Unternehmen. Treuhänder beraten Unternehmen Die Prüfgesellschaften werden als Personen- oder Kapitalgesellschaft geführt. Sie helfen Unternehmen dabei, die vom Handelsrecht vorgeschriebenen Rechnungsprüfungen durchzuführen. In diesem Zusammenhang handeln sie selbstständig mit den Finanzmitteln des Unternehmens (Treugeber). Um sicherzustellen, dass die Treuhandgesellschaft im Sinne des Unternehmens mit den Finanzen umgeht, wird ein Vertrag geschlossen.

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon4 Min.

Definition Umsatz

Demzufolge ergibt der Absatzpreis mit der abgesetzten Menge multipliziert, den Umsatz. Um den Umsatz für mehrere Produkte zu bestimmen, werden die Teilumsätze der einzelnen Produkte addiert. Der Umsatz dient als Grundlage für die Ermittlung der Umsatzsteuer und wird in der Gewinn – und Verlust rechnung ausgewiesen. Für die Ertragsberechnung im internen und externen Rechnungswesen eines Unternehmens ist der Umsatz eine entscheidende Größe. Dabei müssen Handelsunternehmen und Produktionsunternehmen unterschiedlich behandelt werden. Bei einem Handelsunternehmen ist der Umsatz gleich der Ertrag. Grund dafür ist, dass Handelsunternehmen über keine Eigenleistungen verfügen und es keine Bestandsänderungen an Halb- und Fertigerzeugnissen gibt. In einem Produktionsunternehmen hingegen wird zum Umsatz zusätzlich der Ertrag aus den hergestellten Produkten addiert. Man unterscheidet zwischen Brutto und Netto

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon6 Min.

Akkreditiv – Bankverpflichtung als Zahlungssicherheit

Der Kunde ist in diesem Fall weisungsbefugt und wird auch als Akkreditivauftraggeber bezeichnet. Diese sogenannten Dokumentakkreditive sind nicht mit Kaufverträgen zu verwechseln. Sie spielen im Import und Export eine wichtige Rolle und stellen eine Zahlungssicherung dar. Denn der vom Akkreditivbegünstigte Exporteur erhält nicht nur verbindliche Zahlungsverpflichtung des Auftraggebers, also des Importeurs, sondern auch ein unwiderrufliches Zahlungsversprechen der Akkreditivbank. Vorgehen beim Akkreditiv Um das Akkreditivnutzen zu können, muss vorerst ein Kauf vertrag aufgesetzt werden, der als Zahlungsbedingung die Akkreditivform beinhaltet. Der Importeur muss seine Hausbank mit der Rückhaftung über den Export beauftragen. Das ist allerdings nur möglich, wenn er dort einen Kredit in der Höhe der Handelswerte erhält. Die Hausbank ist die eröffnende Bank und zur Abwicklung über den Exporteur bedient sie sich der avisierenden Bank im Exportland, die vom Importeur vorgeschlagen wurde oder eine Korrespondenzbank ist. Im Akkreditivvertrag werden dann alle notwendigen Informationen zur Ware und zum festgelegten Zeitraum festgehalten.

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Wirtschaftslexikon4 Min.

Umfirmierung als Veränderung des Handelsnamens bei gleichbleibender Rechtsform

Der Vorgang der bloßen Änderung des Handelsnamens ist dabei recht einfach möglich. Sie erfolgt aus gewerberechtlicher Sicht beim Gewerbeamt. Umfirmierung wird erforderlich, wenn beispielsweise der Name eines Produktes umgewandelt wird, im Englischen wird dies auch als „Rebranding“ bezeichnet. Dies kann auch im Rahmen einer Firmenübernahme geschehen, welche das Ziel hat, möglichst effektiv, schnell und unkompliziert die bestehenden Strukturen in eine neue Firma zu integrieren. Umfirmierung allein garantiert noch keinen Unternehmenserfolg Aus markenrechtlicher Sicht ist die Umfirmierung allerdings etwas aufwendiger, da die neuen Marken die älteren ersetzen und erst neu eingetragen werden müssen. Diese Neuausrichtung ist stets mit zusätzlichen Kosten verbunden. Im Vorfeld einer Umfirmierung sollte daher auch intensive Marktanalyse betrieben werden, sowie eine gute strategische und rechtliche Beratung. Es gibt keine allgemeingültigen Richtlinien darüber, ab wann genau sich eine Umfirmierung rentiert. Die Erfolgsaussichten sind von vielen individuellen Faktoren abhängig.

business-on.de Redaktion·16. August 2022
Wirtschaftslexikon1 Min.

Definition: Urbanisierung

Urbanisierung wird als Prozess der Zunahme der Städte, der städtischen Bevölkerung und deren Lebensweise bezeichnet. Es handelt sich demnach um die Verdichtung von menschlichen Siedlungen und der Vergrößerung von Wohngebieten. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Urbanisierung mit einer Verstädterung gleichgesetzt. Zur Urbanisierung zählt die Ausbreitung von: Konsummustern

business-on.de Redaktion·16. August 2022
Wirtschaftslexikon3 Min.

Definition: Infrastruktur

Formen von Infrastruktur Es gibt insgesamt drei verschiedene Formen von Infrastruktur, nämlich die materielle Infrastruktur, die immaterielle oder auch personelle Infrastruktur sowie die institutionelle Infrastruktur. Zur immateriellen Infrastruktur zählt auch der Aufbau des sogenannten „Humankapitals“ durch Bildungseinrichtungen, Forschungsinstitutionen, ebenso auch die Einrichtungen aus dem Gesundheits- und dem sozialen Bereich. Merkmale von Infrastruktur

business-on.de Redaktion·16. August 2022
Wirtschaftslexikon4 Min.

B2C – Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen und Konsumenten

Die Abkürzung B2C steht für Business-to-Consumer, einer Geschäftsbeziehung zwischen einem Unternehmen und einer Privatperson als Konsument. Der Begriff meint dabei nicht nur die Handelsbeziehung, sondern auch die Kommunikation zwischen den Parteien. Dabei unterscheidet sich B2C von anderen Beziehungsmodellen wie B2B (Business-to-Business) oder Behörden untereinander (Business-to-Government/Business-to-Administration). Das Besondere an dieser Beziehung ist, dass die Waren und Dienstleistungen direkt vom Erzeuger bzw. Leistenden an den Konsumenten verkauft werden. Der Prozess bezieht sich in erster Linie auf den E- oder M-Commerce, also auch den mobilen Internethandel für Endkunden. Abwicklung der Geschäftsbeziehung

business-on.de Redaktion·16. August 2022
Wirtschaftslexikon2 Min.

Definition Kompetenz

Kompetenz umfasst alle Fähigkeiten, die ein Mensch in seinem Leben erwirbt und zur Verfügung hat. Dies schließt alle Wissensbestände und Denkmethoden, ein individuelles Vermögen an Kompetenz, Befähigung und Potenzial ein. Der Begriff Kompetenz kann ebenfalls die Befugnis der Maßnahmen zur Aufgabenerfüllung umschreiben, für die der Kompetenzträger verantwortlich ist. Generell und dauerhaft wirksame Vorschriften für Handlungen in organisatorischen Einheiten gehören dem Begriff Kompetenz im weitesten Sinne an. Unterschieden wird zwischen Entscheidungs-, Realisations- und Kontrollkompetenz. Persönlichkeitskompetenz

business-on.de Redaktion·16. August 2022
Wirtschaftslexikon1 Min.

Die Soziale Marktwirtschaft als alternatives Modell zur freien Marktwirtschaft

Als Soziale Marktwirtschaft bezeichnet man eine Wirtschaftsordnung, die auf der Grundlage des Kapitalismus, also der freien Marktwirtschaft beruht, dabei allerdings optimiert wurde. Dem Staat obliegt in diesem Fall die spezielle Aufgabe, immer dann durch Regeln und Gesetze einzugreifen, wenn das System zur sozialen Ungerechtigkeit neigt. Dadurch kommt es zur Kurskorrektur. Die Soziale Marktwirtschaft ist die offizielle Bezeichnung für die Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland. Entwickelt wurde das Konzept bereits in den 1930er und 40er Jahren. Erst nach den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs und der vorhergehenden Weltwirtschaftskrise wurde die Idee zum Leitmotiv auserkoren. Einen großen Anteil daran hatte der erste deutsche Wirtschaftsminister der BRD und spätere Kanzler Ludwig Erhard. Er übernahm das Konzept von Alfred Müller-Armack. Es herrschen detaillierte Unterschiede zur freien Marktwirtschaft

business-on.de Redaktion·16. August 2022
Wirtschaftslexikon8 Min.

Definition EBIT – earnings before interest and taxes

Inhaltsverzeichnis zu EBIT Definition Entstehung und Berechnung der EBIT So wird der EBIT errechnet

business-on.de Redaktion·18. März 2021
Wirtschaftslexikon3 Min.

Definition: Korrespondenz – Schriftverkehr im Unternehmen

Die Aufbewahrungspflicht für die Geschäfts- Korrespondenz Als selbstständiger Unternehmer hat man die Pflicht, geschäftliche Unterlagen über einen gesetzlich festgelegten Zeitraum aufzubewahren. Relevant für die Festlegung der Fristen und dafür, welche Unterlagen aufbewahrt werden müssen, sind das Handelsrecht und das Steuerrecht. Neben steuerlichen Unterlagen wie Jahresabschlüsse, Buchungsbelege oder Inventarlisten müssen auch empfangene Handels- und Geschäftsbriefe aufbewahrt werden. Laut § 257 IV HGB muss ein Kaufmann (Kaufmann Definition) diese Unterlagen sechs Jahre aufbewahren, Jahresabschlüsse und andere steuerliche relevante Dokumente und Unterlagen müssen 10 Jahre aufbewahrt werden. Das Korrespondenz-Prinzip

business-on.de Redaktion·10. März 2021
Wirtschaftslexikon7 Min.

Aktienkurs – Kurse an der Börse

Die Makler an der Börse nehmen Kauf- und Verkaufswünsche der Aktienhändler entgegen. Anhand dieser sogenannten „Orders“ errechnen sie, welcher Kurs für einen maximalen Umsatz (Umsatz Definition) an Aktien (Aktie Definition im Wirtschaftslexikon) zustande kommen muss. Ziel ist es, so viele Kauf- und Verkaufswünsche wie möglich zu erfüllen. Wichtige Kursunterscheidungen An der Börse werden verschiedene Kursarten voneinander abgegrenzt. Zum einen wird unterschieden, ob es sich um Kurse des Käufers (Geldkurs) oder des Verkäufers (Briefkurs) handelt. Eine weitere Unterscheidung erfolgt nach dem Zeitpunkt der Kursfeststellung. Beim ersten Kurs des Börsentages spricht man von dem Eröffnungskurs, der letzte Kurs des Börsentages wird folglich als Schlusskurs bezeichnet. Je nach Art der Kursfeststellung sind fortlaufende Kurse und Kassakurse (auch Einheitskurse genannt) zu unterscheiden. Schließlich werden die Börsenkurse auch nach ihrer Qualität unterschieden. Zum einen spricht man von einem gehandelten Kurs, zum anderen ist der sogenannte Taxakurs für die Betrachtung der Aktienkurse wichtig. Der Taxakurs wird vom zuständigen Wertpapierhändler als Schätzkurs festgelegt. Das geschieht immer dann, wenn für ein Wertpapier kein Kurs ermittelt werden kann, beispielsweise bei umsatzschwachen Wertpapieren, bei denen es keine Aufträge und damit auch keinen Aktienumsatz gegeben hat. Mithilfe der Schätzung lässt sich dann ein Wert ermitteln.

business-on.de Redaktion·10. März 2021
Wirtschaftslexikon7 Min.

Ein geldwerter Vorteil freut jeden Arbeitnehmer

Wo kommen geldwerte Vorteile vor allem vor? Wie bereits gesehen, sind die Sachbezüge, die als geldwerter Vorteil bezeichnet werden, sehr verschieden. Vor allem in größeren Unternehmen sind die Vorgesetzten in der Lage, diese Vorteile zu gewähren. Aber auch viele mittelständische und kleine Firmen bieten die zusätzlichen Leistungen. Wenn man nach dem Einkommenssteuergesetz geht, dann sind solche Leistungen als Teil der Einnahmen zu betrachten, wenn ihnen ein in Geld (zur Geld Definition) zu beschreibender Wert zugesprochen wird. Deshalb müssen diese auch versteuert werden. Es gibt aber auch steuerfreie Leistungen. Dies sind zum Beispiel betriebseigene Kindergärten, in welche der Nachwuchs der Arbeitnehmer kostenfrei gehen kann. Auch ein Laptop, der privat genutzt wird, fällt darunter. Diese Entgegenkommen nennt man fachsprachlich „Deputat“. Dabei muss der Arbeitnehmer nichts leisten, sondern dieser Service wird vom Arbeitgeber gestellt, kostenfrei oder verbilligt.

business-on.de Redaktion·9. März 2021
Wirtschaftslexikon3 Min.

Arten von Fördertechnik

Arten der Fördertechnik Die verschiedenen Möglichkeiten der Fördertechnik gliedern sich nach der Art des Fördervorgangs und des benutzten Bedienraumes sowie nach dem notwendigen Personaleinsatz bzw. den physikalischen Funktionsprinzipien. Art des Fördergutstromes als Unterteilungskriterium

business-on.de Redaktion·5. Juli 2019
E-Commerce1 Min.

Definition E-Commerce

Ziele von E-Commerce-Strategien Ein wesentlicher Aspekt der meisten E-Commerce-Konzepte besteht darin, Kosten zu sparen. Da keine materielle Verkaufsfläche erforderlich ist, entfallen beispielsweise Ausgaben für Miete, Heizung und Verkaufspersonal. So lassen sich Prozesse wie Kundenführung und -beratung auf dem Online-Weg zu großen Teilen automatisiert durchführen. Auch auf Kundenseite bieten sich Vorteile. So ist es Käufern beispielsweise dank der besseren Verfügbarkeit von Vergleichsinformationen leichter möglich, das günstigste Angebot einzuholen. Auch können sie online verfügbare Erfahrungen anderer Käufer zur Entscheidungsfindung hinzuziehen und so leichter das passende Produkt für sich auswählen. E-Commerce-Geschäftsmodelle

business-on.de Redaktion·2. April 2019
Wirtschaftslexikon1 Min.

Negative Amortisation

Dieser Anstieg ist der Tatsache geschuldet, dass die geleisteten monatlichen Zahlungen des Kreditnehmers nicht mehr ausreichen, um die festgelegten Zinsen zur Tilgung der abzuzahlenden Schulden zu begleichen. Indem die fälligen Sollzinsen nicht mehr geleistet werden können, nimmt die Kreditschuld des Schuldners fortlaufend zu, da die Differenz zwischen erbrachter Rate und fälligem Zins auf das restliche Darlehen summiert wird. Eine Insolvenz als Folge dessen lässt sich aus diesem Grund im Regelfall nicht mehr vermeiden.

business-on.de Redaktion·28. Februar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Mondex

Das E-System rund um Mondex wird seit den frühen 90er Jahren fortschrittlich erprobt und stetig angepasst. Vision des Mondex ist es, die Notwendigkeit von Bargeld und Kreditkarten in der nahen Zukunft vollkommen abzuschaffen. Alle nötigen Informationen des Geldinhabers werden gesammelt vor allem schnell über diesen Chip durchgeführt. Es herrschen auch Visionen darüber, sich einen Mondex Microchip unter die Haut transplantieren zu lassen, um überall und ohne Aufwand Zahlungen vornehmen lassen zu können.

business-on.de Redaktion·28. Februar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Sanity (Sanity Check)

Im Rahmen dieser schnellen Plausibilitätsprüfung wird etwa festgestellt, ob sich das kalkulierte Resultat eines Projekts bewahrheitet hat oder ob hergestelltes Material alle ihm vorgeschriebenen Charakteristika sowie Ansprüche erfüllt. Hauptziel eines Sanity Checks ist es, falsche Ergebnisse auszuschließen.

business-on.de Redaktion·20. Februar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Bottom-Line

Die Rede ist von dem erzielten „Endresultat“ beziehungsweise „Reingewinn“ eines Unternehmens. Konkret fasst die Bottom-Line das Nettoergebnis zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres zusammen. Dieses Resultat ist letztendlich ein Maßstab für die zukünftige Orientierung des Unternehmens. Im positiven Fall lässt sich auf der Bottom-Line aufbauen, im negativen Fall dient sie als Grundlage für zukünftige Veränderungen.

business-on.de Redaktion·20. Februar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Inventarliste

Es geht darum, exakt zu dokumentieren, welche und wie viele Materialien, Halbfertig- und Fertigprodukte auf Lager sind. Bevor sich ein Unternehmen der Materialbedarfsplanung widmet, ist ein Abgleich der jeweiligen Inventarliste unabdingbar. Die Zähl- bzw. Klassifizierungsmethoden variieren von Unternehmen zu Unternehmen. Einheitlich ist jedoch, dass in der Inventarliste die Art der vorhandenen Teile, die Menge und der Lagerort verzeichnet werden. In diesem Zusammenhang ist übrigens auch häufig von einer Transaktionsdatei die Rede. Diese verschafft den Mitarbeitern einen Überblick über die Lagerbewegungen und Nachbestellungen.

business-on.de Redaktion·18. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Investitionsgütermarkt

Gemeint sind vor allem Güter oder Dienstleistungen, welche für die Produktion benötigt werden. Von Maschinen über die Ausrüstung bis hin zu entsprechenden Rohstoffen: Dieser Investitionsgütermarkt bietet dem Unternehmer all das, was er braucht, um sein Produkt fertigen und später auf den Markt bringen zu können. An dieser Stelle kommt nun doch der Endverbraucher ins Spiel, der letztlich insofern vom Investitionsgütermarkt profitiert, als dass er später ein Produkt in der Hand halten kann.

business-on.de Redaktion·17. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Produktionskapazität

Dabei handelt es sich um die maximale Fertigungsmenge, die sich eine Firma zutraut – unter Berücksichtigung eines festgelegten Zeitpunkts. Die Bemessung der Produktionskapazität unterliegt in der Regel drei Faktoren: Die Kapazität der vorhandenen Maschinen wird hierbei ebenso berücksichtigt wie die zur Verfügung stehenden Angestellten und deren Fähigkeiten. Ebenso maßgeblich ist, ob sämtliche Kosten gedeckt werden können. Das Gesamtergebnis dieser Komponenten spiegelt letztlich die Produktionskapazität wider, die darüber entscheidet, ob und in welchem Zeitraum eine Produktion umgesetzt werden kann.

business-on.de Redaktion·17. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Prämiensystem

Dabei handelt es sich um einen Bonus, der über die jeweilige Grundvergütung hinausgeht. Kriterien wie Leistung, Zeitraum, Umfang der Prämie und Berechtigung gelten als die entscheidenden Kriterien, die über ein Prämiensystem entscheiden. Die Bonus-Auszahlung kann auf zwei verschiedenen Wegen erfolgen: Entweder lobt der Arbeitgeber eine einmalige Sonderzahlung aus oder er zahlt einen Prozentsatz des Gehaltes. Unterschieden wird zwischen einem personenbezogenen Prämiensystem und einem Gruppen-Prämiensystem: Letzteres sieht vor, dass ein gesamtes Team, das zum Beispiel für ein Projekt verantwortlich zeichnete, mit einem Bonus entlohnt wird.

business-on.de Redaktion·17. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Währungspolitik

Die EZB ist dafür zuständig, sämtliche geldpolitischen Aufgaben zu koordinieren und zu steuern. Grundsätzlich versteht man unter Währungspolitik all das, was auf den jeweiligen Wechselkurs Einfluss nimmt. Die EZB trifft zinspolitische Entscheidung, erhöht oder senkt je nach Situation den Leitzins und verfolgt als oberstes Ziel, für eine Preisstabilität zu sorgen. Mit Hilfe von währungspolitischen Maßnahmen soll ein möglichst hohes Beschäftigungsniveau erreicht werden. Die Währungspolitik ist demnach ein ganz entscheidendes Instrument einer jeden Volkswirtschaft.

business-on.de Redaktion·17. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Grundvergütung

Die Grundvergütung (oder auch das Grundgehalt) gibt dem jeweiligen Angestellten die Garantie, am Ende eines Monats entlohnt zu werden. Dies gibt ihm ein Gefühl der Sicherheit. Natürlich hat der Arbeitnehmer immer die Möglichkeit, durch Sonderzahlungen und Prämien die Motivation seines Mitarbeiters zu steigern. Dies ist jedoch nicht Teil der Grundvergütung, sondern vielmehr Teil eines Anreizsystems. Sollte das Unternehmen wirtschaftlich gut aufgestellt sein, kann die Grundvergütung eines Arbeitgebers jederzeit angehoben werden.

business-on.de Redaktion·13. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Nischenmärkte

Im Vergleich zum Handel mit Standardprodukten fällt es bei Nischenmärkten leichter, eine eindeutige Zielgruppe herauszustellen. Die sogenannten Nischenverbraucher sind nämlich auf der Suche nach Produkten, die sich von anderen eindeutig unterscheiden. Die Exklusivität spielt hierbei eine übergeordnete Rolle. Es handelt sich also um ein sehr spezielles Marktsegment. Aus Unternehmersicht bedeutet dies: Wer sich auf Nischenmärkten bewegt, kann Gewinne erzielen, indem er sich klar von der Allgemeinheit abhebt. Darüber hinaus gelten Nischenmärkte als Zielmärkte von kleineren Firmen.

business-on.de Redaktion·12. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Preisdruck

Tritt eine solche Situation ein, ist das Unternehmen praktisch zum Handeln gezwungen. Um keine überschüssigen Kapazitäten zu produzieren, müssen die Preise dringend angepasst beziehungsweise gesenkt werden. Hierbei gilt es aber zu beachten, dass die Produkte oder Dienstleistungen nicht unter den Selbstkosten in Umlauf gebracht werden – sofern dies möglich ist. Sollte ein Wettbewerber gleiche oder ähnliche Produkte zu einem günstigeren Preis anbieten, steht das Konkurrenzunternehmen ebenfalls unter Preisdruck.

business-on.de Redaktion·12. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Mitarbeiterförderung

Auch eine detaillierte Einarbeitung sowie die Integration von neuen Kollegen fallen in den Bereich der Mitarbeiterförderung. Zudem kann der Arbeitnehmer durch eine gezielte Förderung von Kursangeboten dazu beitragen, dass sich sein Mitarbeiter auch in der Freizeit weiterbildet. Grundsätzlich sollten derlei Methoden immer planmäßig durchgeführt werden. Häufig wird eine Mitarbeiterförderung als Ergebnis einer Mitarbeiterbeurteilung in die Wege geleitet.

business-on.de Redaktion·12. Januar 2017
Wirtschaftslexikon1 Min.

Schulungsbedarf

Wird im Rahmen einer Schulungsbedarfsanalyse ein solcher Mangel festgestellt, sind dringend Schulungs- beziehungsweise Entwicklungsmaßnahmen zu ergreifen. Sowohl auf den Arbeitgeber als auch auf den Arbeitnehmer kommen im Fall von Schulungsbedarf Probleme zu: Während das Unternehmen seine Zielsetzungen häufig nicht erreichen kann, wird der Arbeitnehmer seine Jobkompetenzen in der Regel nicht voll entfalten können. Verursacht wird Schulungsbedarf auch durch nicht vorhandenes Wissen. Veränderungen am Arbeitsplatz rufen ebenfalls häufig diesen Zustand hervor.

business-on.de Redaktion·21. Dezember 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Warenzeichen

Dabei handelt es sich entweder um ein Symbol oder Worte – oder sogar beidem (auch bekannt als Wort- und Bildmarke). Ein Warenzeichen benötigt ein Händler vor allem, um eine Verbindung zu seinem Produkt und seiner Person/seinem Unternehmen herzustellen. Mit Registrierung des Warenzeichens wird dieses vom Patentamt vor einer missbräuchlichen Verwendung geschützt. Das schließt auch ein, dass der Eigentümer das Recht hat, bei unerlaubter oder nicht autorisierter Verwendung auf Schadenersatz zu klagen.

business-on.de Redaktion·21. Dezember 2016
Verbraucher1 Min.

Verbraucherpanel

Die jeweilige Personengruppe wird so sorgfältig zusammengestellt, dass letztlich der Querschnitt der Bevölkerung abgebildet werden kann. Die Vorgehensweisen unterscheiden sich recht deutlich voneinander. Entweder greifen die Teilnehmer auf „Tagebücher“ zurück, in denen sie die Einkäufe exakt eintragen oder die Menschen werden zu Hause befragt. Seltener hingegen ist die Überprüfung der jeweiligen Einkäufe. Ähnlich dem Verbraucherpanel ist übrigens die Fokusgruppe. Letztere bittet jedoch die Konsumenten um eine Einschätzung zu den Produkten.

business-on.de Redaktion·21. Dezember 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Unternehmensverbund

Oft schließen sich kleine Firmen zusammen und treten als eine Einheit auf, um vor allem Größenkostenersparnisse zu erzielen. Voraussetzung eines funktionierenden Unternehmensverbunds ist jedoch, dass die Firmen aus ähnlichen Bereichen stammen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Marketingkosten können geteilt und Waren deutlich günstiger erworben werden. Auch in Sachen Austausch können die einzelnen Firmen in einem Unternehmensverbund voneinander profitieren.

business-on.de Redaktion·20. Dezember 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Auftragsbuch

Tatsächlich arbeiten auch noch in der heutigen Zeit viele Unternehmen mit einem realen Buch, in dem sämtliche Informationen zu den ausstehenden Aufträgen zusammengetragen werden – von der Art des Auftrags bis hin zum Liefertermin. Dieser Begriff wird jedoch häufig auch verwendet, um den aktuellen Zustand einer Firma zu beschreiben. Spricht man von einem vollen Auftragsbuch, ist davon auszugehen, dass ein besagtes Unternehmen wächst. Ein leeres Auftragsbuch hingegen weist auf eine negative Tendenz oder sogar auf eine bevorstehende Insolvenz hin.

business-on.de Redaktion·20. Dezember 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Großunternehmen

Wann spricht man eigentlich von einem mittelständischen Unternehmen und wann von einem Großunternehmen? Hierzu gibt es im Prinzip zwei unterschiedliche Ansätze. Während aus der EU-Empfehlung 2003/361/EG hervorgeht, dass die Voraussetzungen für ein Großunternehmen bei mehr als 250 Mitarbeitern oder einem Jahresumsatz von über 50 Millionen Euro erreicht ist, geht das Institut für Mittelstandsforschung Bonn von einer anderen Rechnung aus. Zwar stimmt man in Bezug auf den Jahresumsatz (über 50 Millionen Euro) überein, doch aus Sicht des IfM kann von einem Großunternehmen erst ab 500 Mitarbeitern die Rede sein. Auf jeden Fall spielen zur Ermittlung eines Konzerns die Beschäftigtenzahl, die Umsätze und die Bilanzsummen eine wichtige Rolle.

business-on.de Redaktion·19. Dezember 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Fehlbestand

Auch der Begriff „Stockout“ ist in diesem Zusammenhang gängig. Doch wie kommt es innerhalb eines Unternehmens zu einem Fehlbestand? Häufig sind Fehler in der Bestandsüberwachung dafür verantwortlich. Wenn das Just-in-time-Versorgungssystem aus den Fugen gerät, ist man nicht mehr weit von einem Fehlbestand entfernt. Etwaige Verzögerungen im weiteren Verlauf der Produktion müssen in solch einem Fall meistens in Kauf genommen werden.

business-on.de Redaktion·19. Dezember 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Emittent

Folglich werden also auch Aktien für Aktiengesellschaften sowie Schuldverschreibungen der entsprechenden Schuldner ausgegeben bzw. emittiert. Werden etwa Wertpapiere verkauft, sollte jedoch stets ein Emittentenrisiko beachtet werden: Die entsprechende Aktie oder Anleihe kann nämlich aufgrund einer Insolvenz des Herausgebers ihren gesamten Wert verlieren. Das investierte Geld kann somit ganz oder zumindest anteilig verloren werden.

business-on.de Redaktion·15. August 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Weisungsbefugnis

Spricht man von einer Weisungsbefugnis, so ist die Rede von dem Recht eines Arbeitgebers oder einem Übergeordnetem gemäß des bestehenden Arbeitsvertrags dem Arbeitnehmer Weisungen zu erteilen. Die Weisungsbefugnis oder auch Anordnungs- oder Leitungsbefugnis beruht auf der festgelegten Kompetenz der entsprechend weisenden Instanz. Natürlich hat das Weisungsrecht aber auch klar definierte Grenzen: Gehen die Anweisungen eindeutig über den im Arbeitsvertrag festgelegten Umfang hinaus, kann eine Kündigung folgen. Außerdem dürfen die Weisungen nicht gegen gesetzliche Gebote verstoßen.

business-on.de Redaktion·20. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Alleinstellungsmerkmal

Gemeint ist ein spezielles Merkmal, das es so, wie der Name schon sagt, tatsächlich nur einmal gibt. Um sich von anderen Produkten abzuheben oder eine Unterscheidbarkeit zu verdeutlichen, sollte ein Alleinstellungsmerkmal definiert werden. Im Prinzip bezieht sich ein solches Merkmal nicht ausschließlich auf den Einzelhandel, sondern auch auf sämtliche anderen Formen von Handelsunternehmen.

business-on.de Redaktion·12. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Szenario

In erster Linie ist ein Szenario immer zukunftsorientiert. Es werden Situationen oder Abfolgen von Ereignissen zusammengefasst, die in der Zukunft erfolgen werden/sollen. Einhergehend hiermit ist die sogenannte Szenarioplanung, die unterstützend zur Entwicklung einer Unternehmensstrategie herangezogen werden kann. Die entworfenen Szenarios basieren auf verschiedenen Grundlagen. Neben der aktuellen Situation werden auch Trends, Innovationen und zu erwartende Veränderungen der aktuellen Sachlage analysiert.

business-on.de Redaktion·12. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Verlust

In der Betriebswirtschaft spricht man hier von einer negativen Differenz zwischen Leistung und Kosten. Ursprünglich findet der Begriff „ Verlust “ seine Herkunft im Rechnungswesen: Hier ist er im Rahmen der Gewinn- und Verlustrechnung die negative Differenz von Aufwendung und Ertrag. In der Bilanz hingegen steht der Verlust für die negative Differenz zwischen Aktiva und Passiva, während die negative Differenz zwischen Kosten und Leistung in der Kostenrechnung eine Rolle spielt. Unabhängig vom Fachbereich spiegelt ein Verlust immer einen negativen Erfolg wider.

business-on.de Redaktion·11. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Linienmanagement

Die leitenden Angestellten sind in der Regel die Manager, die dazu befugt sind, ihren Untergebenen Anweisungen zu erteilen. Beim Linienmanagement wird darüber hinaus zwischen einem Einlinien- sowie einem Mehrliniensystem unterschieden. Während beim ersten Fall eine klare Weisungsbefugnis durch eine Person herrscht, ersetzt beim Mehrliniensystem ein so genannter Funktionsmeister die Rolle eines Universalmeisters.

business-on.de Redaktion·4. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Break Even Point

Befindet sich ein Unternehmen an diesem Punkt, macht es weder Gewinn noch Verlust ; überschreitet es aber diese Schwelle, werden schwarze Zahlen geschrieben und es werden Gewinne erzielt, nachdem eine Investition für die Produktion voran gegangen ist. Im negativen Fall findet eine Unterschreitung dieses Punktes statt und das Unternehmen verschuldet sich. Für eine erfolgreiche Gewinnschwelle ist im Vorfeld eine Gewinnschwellenanalyse notwendig, welche für Unternehmen einen besonders großen Stellenwert einnimmt. Passende Definitionen zu Break Even Point: Amortisationsrechnung – statische Investitionsrechnung

business-on.de Redaktion·4. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Stuck in the middle

Zwischen diesen beiden bildlich gesprochenen Stühlen, also dem Stuck in the middle, steht ein Unternehmen dann, wenn es nicht klar zum Ausdruck bringt, in welche Richtung die angestrebte Werbestrategie laufen soll. Entscheidet es sich nicht klar zwischen Qualitätsführerschaft und Preisführerschaft, kann dies den Verlust von Marktanteilen mit sich bringen. Kurzum: Für Unternehmen mit einem mittelgroßen Marktanteil besteht somit die Gefahr, keine ausreichende Rentabilität zu erreichen.

business-on.de Redaktion·1. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Me too Produkt

Indem sich an dem Vorläuferprodukt orientiert wird, können Entwicklungs- sowie Marketingkosten reduziert werden. Auch der Endverbraucher hatte durch das Pionierprodukt bereits die Möglichkeit, die Ware kennenzulernen. Bei einem Me too Produkt muss es sich außerdem nicht zwangsläufig um eine schlechtere Nachahmung des First-Movers handeln, als Beispiel gilt hier Microsoft, das es mit dem Internet Explorer in kurzer Zeit schaffte, Netscape abzulösen. Dennoch müssen die Schaffer von Nachahmerprodukten darauf achten, nicht nur eine bloße Nachahmung, sondern eine Neukreation mit Verbesserungen zum First-Mover zu kreieren.

business-on.de Redaktion·1. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Regressive Steuer

Die Regressive Steuer wird kritisiert, da mit ihr das so genannte Leistungsfähigkeitsprinzip verletzt werde, bei dem es darum geht, dass Menschen auf ihr Einkommen gerechnet, einen prozentualen Steuersatz zu bezahlen haben sollten. Als Vorteil wird hingegen gesehen, dass auf diese Weise wohlhabende Steuerzahler in kleinere Kantone übersiedeln.

business-on.de Redaktion·1. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Top Management

Das Präfix „Top“ zeigt hierbei den autoritären Ansatz auf, indem eine Person in der Funktion des Topmanagers Strategien stufenförmig nach unten weitergibt. In Unternehmen zählen in der Regel Direktoren sowie Vorstandsmitglieder zum Top Management, da diese das Unternehmen nach außen vertreten und außerdem die Verantwortung für Aktivitäten sowie Entscheidungen des Konzerns treffen. Das Topmanagement ist das Gegenteil des so genannten Bottomup-Ansatzes, der ein partizipatives Management fordert.

business-on.de Redaktion·1. Juli 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Spin Doctor

Entwickelt sich ein Vorgang aus Sicht des Unternehmens nämlich nicht so positiv wie erhofft, muss der Spin Doctor an diesem Thema mehr oder weniger stark „drehen“ (deutsch für „to spin“). Der PR-Mann hat also die Aufgabe, einen eher negativen Verlauf in der Öffentlichkeit positiv zu kommunizieren. Spin Doctor ist ein umgangssprachlicher Begriff, den es tatsächlich gibt, wenngleich man ihn im Bestfall nur intern verwenden sollte. Solange kein Spin Doctor benötigt wird, läuft also alles nach Plan.

business-on.de Redaktion·30. Juni 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Standortfaktoren

Unterschieden wird hierbei zwischen harten und weichen Faktoren. Während Letztere nicht in die Kostenrechnung einbezogen werden können und sich beispielsweise auf die Einkaufsmöglichkeiten, die Lage und den Mietpreis beziehen, kann man mit harten Standortfaktoren auch auf dem Papier kalkulieren. Von der Infrastruktur und der Ressourcenverfügbarkeit über den Absatzmarkt und das Arbeitskräftepotential bis hin zu Steuern, Abgaben und Subventionen: Diese harten Standortfaktoren geben für viele Unternehmen den Ausschlag dafür, sich an einem Standort anzusiedeln oder – im umgekehrten Fall – diesem den Rücken zu kehren.

business-on.de Redaktion·30. Juni 2016
Wirtschaftslexikon2 Min.

Best in Class

Umwelt- und Sozialfaktoren mitentscheidend Wer sich in der jüngeren Vergangenheit nachweislich erfolgreich an das „Best Practice“-Prinzip gehalten hat, dürfte gute Chancen haben, als Klassenbester ausgezeichnet zu werden. „Best Practice“ hat seine Wurzeln in der angloamerikanischen Betriebswirtschaftslehre und steht für ein bewährtes Erfolgsmodell. Doch was bedeutet es nun genau, wenn einem Unternehmen der Stempel „Best in Class“ aufgedrückt wird? Heißt es, dass jeder, der nachweislich große Erfolge mit seinem Unternehmen erwirtschaften konnte, Anwärter auf diesen Thron ist? Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Möchte man „Best in Class“ sein, muss man unter anderem auch den umwelt- und sozialverträglichen Kriterien entsprechen. Vergleichen und Leistung optimieren

business-on.de Redaktion·19. April 2016
Wirtschaftslexikon3 Min.

Amortisationsrechnung – statische Investitionsrechnung

Was ist die Amortisationszeit? Die Amortisationszeit eines Investitionsobjekts (auch Projekt) beschreibt den Zeitraum, in dem das eingesetzte Kapital wiedergewonnen wird. Maßgeblich sind hierfür die durschschnittlichen Rückflüsse oder die Einzahlungsüberschüsse in Bezug auf ein Objekt. Die Amortisationszeit kann als Maßstab für das einer Investition verbundene Risiko benutzt werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die absolute und relative Vorteilhaftigkeit eines Projektes nicht allein von der Amortisationsdauer zu beurteilen ist, da sowohl der Zeitwert des Geldes nicht bewertet werden kann. Gleiches gilt auch für die Wirkungen der Alternativen, die nach Abschluss der Amortisationszeit in Erscheinung treten. Vielmehr kann besagte Vorteilhaftigkeit als ergänzendes Instrument hinzugenommen werden. Vorteilhaftigkeitsregeln im Überblick

business-on.de Redaktion·4. April 2016
Wirtschaftslexikon1 Min.

Vertrag – Vereinbarung zwischen zwei Parteien

In Deutschland gilt der Grundsatz der Vertragsfreiheit (Privatautonomie). Das bedeutet, dass jeder Mensch das Recht hat, eigenverantwortlich Verträge zu gestalten. Wichtig ist dabei nur, dass der Vertrag im Rahmen der geltenden Gesetze geschlossen wird. Die Verhandlung des Vertrags Als Vertragsverhandlung bezeichnet man die Phase bis zur Einigung der beteiligten Parteien und den jeweiligen Willenserklärungen. Die Entwicklung der Phase kann dabei ganz unterschiedlich sein. Sie kann öffentlich-rechtlich, betriebswirtschaftlich, ökonomisch oder privat erfolgen. Dabei kann ebenfalls entschieden werden, ob die Vertragsverhandlung formlos oder in einer bestimmten Form erfolgt.

business-on.de Redaktion·31. März 2016
Wirtschaftslexikon3 Min.

Bausparvertrag

Inhaltsverzeichnis: Die Sparphase Die Zuteilungsphase

business-on.de Redaktion·23. Juli 2014
Wirtschaftslexikon6 Min.

Definition Bankenkrise

Inhaltsverzeichnis: Gründe für eine Bankenkrise Gefahr des Liquiditätsverlusts

business-on.de Redaktion·23. Juli 2014
Wirtschaftslexikon3 Min.

Definition Baisse

Inhaltsverzeichnis: Der Zusammenhang zwischen Hausse und Baisse Verschiedene Formen der Baisse

business-on.de Redaktion·23. Juli 2014
Wirtschaftslexikon8 Min.

IT Definition

Inhaltsverzeichnis: Einordnung des IT-Begriffs Die IT-Architektur

business-on.de Redaktion·18. Juli 2014
Wirtschaftslexikon8 Min.

Definition Cloud

Inhaltsverzeichnis: Service- und Liefermodelle beim Cloud Computing Aufbau einer Cloud-Management-Plattform

business-on.de Redaktion·17. Juli 2014
Wirtschaftslexikon3 Min.

Definition Bad Bank

Ausgangslage Wenn eine Bank einen Kredit vergibt, besteht immer die Gefahr, dass der Schuldner das Geld (zur Geld Definition) nicht zurückzahlen kann (Adressausfallrisiko). Für diesen Fall muss sie sich absichern. Hierzu ist vorgeschrieben, dass sie immer genug Eigenkapital zur Verfügung hat, um alle offenen Forderungen abzudecken. Übersteigt die Summe der Ausfälle das Eigenkapital, kann der Bank die Geschäftserlaubnis entzogen werden. Sie wird in diesem Fall aufgelöst (abgewickelt). Das führt zwar zu einer Marktbereinigung, birgt aber Risiken. Wenn viele Banken kurz nacheinander aufgelöst werden, sinkt das Vertrauen der beteiligten Schuldner und Anleger. Sie werden vorsichtiger. Die verbliebenen Banken müssen dies mit Risikoaufschlägen und eingeschränkten Kreditvergaben kompensieren. Dies wirkt sich wiederum auf die Liquidität von Unternehmen aus und gefährdet die Produktion und das Warenangebot.

business-on.de Redaktion·15. Juli 2014
Wirtschaftslexikon3 Min.

Definition Aktiva

Gliederung der Aktiva Die Aktivseite der Bilanz (zur Definition Bilanz) setzt sich im Wesentlichen aus folgenden Bereichen zusammen: Anlagevermögen

business-on.de Redaktion·9. Juli 2014
Wirtschaftslexikon4 Min.

Definition Aktienarten

Stammaktien, Vorzugsaktien, Inhaberaktien und Namensaktien. Bezüglich des Wertes unterscheidet man Nennwert– von Stückaktien. Darüber hinaus kann man sie auch nach der Größe und dem wirtschaftlichen Stellenwert einer Aktiengesellschaft -grundkapital-geschaefte-_id29948.html“>AG klassifizieren. Hierbei unterscheidet man Blue Chips, Mid Caps und Small Caps. Aktienartennach Aktionärsrechten und Inhaberstatus Stammaktien:

business-on.de Redaktion·9. Juli 2014
Wirtschaftslexikon3 Min.

Definition Ad-hoc-Publizität

Mit dem Grundsatz der Ad-hoc-Publizität soll verhindert werden, dass Insider Informationen zu ihrem Vorteil nutzen können. Alle Marktteilnehmer sollen zur gleichen Zeit Zugriff auf wichtige Neuigkeiten haben und auf einem transparenten Markt agieren können. Gesetzliche Grundlagen Die Ad-hoc-Publizität ist über § 15 WpHG geregelt. Demnach verpflichten sich Emittenten von Wertpapieren dazu, „ohne schuldhaftes Zögern“ alle Informationen zu veröffentlichen, die sich auf den Börsenkurs der Aktien auswirken können. Auch drohende Insolvenzen sind den Aktionären unverzüglich bekannt zu geben.

business-on.de Redaktion·4. Juli 2014