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Immobilien

Gebäudeschäden durch Starkregen?

Eindringen von Abwasser ins Gebäude gehört zu den häufigsten Schadensursachen – Immobilienbesitzer sollten Dachflächen mehrmals im Jahr inspizieren- Elementarversicherung leistet in Schadensfällen finanzielle Hilfe für Reparaturkosten

Starkregen kann erheblichen Schaden anrichten. Um Schäden an Haus oder Wohnung vorzubeugen und hohe Kosten zu vermeiden, sollten sich Immobilienbesitzer gut informieren.

Gefahr von oben: Was tun bei Schäden durch Starkregen?

Der Himmel verdunkelt sich, Donnergrollen ertönt in der Ferne und dann geht es los: Sintflutartige Regenfälle prasseln herab und überschwemmen Straßen und Häuser. Die starken Wassermassen richten dabei oft erheblichen Schaden an. Um Schäden an Haus oder Wohnung vorzubeugen und hohe Kosten zu vermeiden, sollten sich Immobilienbesitzer gut informieren, was in solchen Fällen zu tun ist. Der Full-Service Immobiliendienstleister McMakler (www.mcmakler.de) erklärt, wie Eigentümer ihre Immobilie vor Starkregen schützen können und was es bei bereits entstandenen Schäden zu beachten gilt.

Prävention ist das Stichwort

Damit Starkregen der Immobilie gar nicht erst zusetzt, sollten Eigentümer präventiv handeln. Dafür reichen oft schon kleine Maßnahmen aus. „Bei wem starke Regenfälle bereits die Immobilie beschädigt haben, der weiß, dass das Eindringen von Wasser ins Gebäude zu den größten Schadensursachen gehört. Aus diesem Grund sollte ein Fachmann in regelmäßigen Abständen die Rückstausicherungen der Abwasserrohre eines Gebäudes kontrollieren sowie tiefliegende Fenster und Türen genau unter die Lupe nehmen. Sind diese nicht druckwasserdicht, sollten Eigentümer sie wechseln“, schlägt Matthias Klauser, Chief Revenue Officer von McMakler, vor. Außerdem sollten Hausbewohner Heizöltanks mit festen Gurten oder Stahlbändern sichern, damit sie nicht aufschwimmen können. Wichtig ist zudem, giftige Stoffe wie Putzmittel nicht im Keller, sondern in oberen Etagen zu lagern.

Übel auf dem Dach

Ein Blick nach oben reicht oft aus, um echte Wasserschäden zu sichten. Vermooste Dächer und schadhafte Dacheindeckungen spielen dabei häufig eine Rolle. Deshalb sollten Immobilienbesitzer Dachflächen mehrmals im Jahr inspizieren, besonders nach sehr starken Stürmen oder heftigem Gewitterregen. Zusätzlich sollten sich Eigentümer vor allem Anschlüsse an Kaminen, Lüftungs- und Belichtungsöffnungen oder Dachflächenfenstern genauer ansehen.

Vorausschauend bauen und renovieren

Bei der Renovierung sollten Eigentümer auf wasserfestere Materialien setzen. Potenziell gefährdete Räume können Hausbesitzer mit Fliesen abdecken. Des Weiteren sind Grundstückseinfassungen, Verwallungen und Schwellen bei Starkregen von Vorteil, da beispielsweise Stufen oder Schwellen Hauseingänge vor dem Wasser schützen. Außerdem sollte das Oberflächengefälle nicht direkt auf Gebäude und Anlagen zulaufen. Auf diese Weise ist eine bessere Abflusssituation auf dem Grundstück gegeben. Eine Flächengestaltung beziehungsweise -bepflanzung sorgt dafür, dass der Boden nicht weggeschwemmt wird.

Schäden im Anmarsch

Was aber, wenn das Hochwasser bereits da ist? Erst einmal: Ruhe bewahren und besonnen handeln. Ist es nur ein wenig Wasser, müssen Bewohner nicht mit gesundheitlichen Risiken rechnen. Bei größeren Wassermassen hingegen ist Vorsicht geboten, denn Keime können das Infektionsrisiko steigern. Oft gelangen Fäkalbakterien von mit Gülle gedüngten Feldern mit dem Hochwasser direkt in Keller, Häuser und Wohnungen. Deshalb sollten Immobilienbesitzer nachträglich alle Bereiche, die vom Hochwasser betroffen waren, gründlich desinfizieren. Reicht das Wasser über zehn Zentimeter, sollten Bewohner sicherheitshalber die Feuerwehr benachrichtigen. „Ganz wichtig ist, den Strom auszuschalten, bevor andere Personen mit dem Wasser in Kontakt kommen. Auf diese Weise werden Unfälle vermieden“, warnt Klauser von McMakler. Darüber hinaus sollten Geschädigte unbedingt Fotos vom Hochwasser machen, um diese später der Versicherung vorzulegen.

Dem Schimmel keine Chance geben

Trocknen, Trocken, Trocknen und das sorgfältig und schnell: Wenn Keller durch Hochwasser nass geworden sind, sollten Immobilienbesitzer zügig reagieren. Nasse Wände und feuchtes Raumklima sind die Hauptursache für die Entstehung von Schimmel. Nehmen Bewohner das nicht ernst, könnten gefährliche Schimmelpilzarten der Gesundheit schaden. „Wenn sich der Schimmel schon ausgebreitet hat, können Eigentümer nicht anders und müssen alle betroffenen Stellen sanieren. Dann heißt es, Oberfläche komplett neu aufbauen, statt einfach nur drüber streichen“, sagt Klauser. Ist auch der Fußboden von Schimmel befallen, müssen Eigentümer diesen ebenfalls komplett austauschen. Sowohl bei der Trocknung der nassen Räume als auch bei der Schimmelsanierung sollten Immobilieneigentümer die Hilfe und das Know-how von Bausachverständigen in Anspruch nehmen.

Auf Nummer sicher gehen

Wer hätte das gedacht? Starkregen zählt in Deutschland zu den häufigsten Naturkatastrophen. Stehen Kellerräume unter Wasser oder werden Wertgegenstände beschädigt, müssen Eigentümer oft tief in die Tasche greifen. Die Sanierungskosten sind nicht zu unterschätzen. „Wer eine Elementarversicherung abschließt, ist auf der sicheren Seite. In Schadensfällen leisten diese finanzielle Hilfe für Reparaturkosten. Eigentümer sollten zusätzlich zur Wohngebäude- oder Hausratsversicherung daher eine Elementarversicherung abschließen“, erklärt der Immobilienexperte von McMakler. Denn wem nach einem starken Gewitter der Keller vollläuft, der kommt mit seiner Wohngebäude- und Hausratversicherung nicht weit. Beide sichern keine Schäden ab, die über Sturm und Hagel hinausgehen.

Von der Steuer absetzen

Bis zu einem bestimmten Betrag können Bewohner Kosten, die durch die Beseitigung eines Wasserschadens entstanden sind, von der Steuer absetzen. Dabei wird alles in dem Bereich erstattet, was Eigentümer auch ohne externen Dienstleister im Haushalt erledigen können. Bei Wasserschäden kann dies beispielsweise die Reinigungskraft sein, die das Objekt von innen sauber macht. Die angefallenen Arbeitsstunden der beauftragten Personen können Immobilienbesitzer beim Finanzamt angeben.

Generell gilt: Mit Starkregen ist nicht zu spaßen. Präventiv zu handeln, ist das A und O – auch um gesundheitliche Risken vorzubeugen. Sind Schäden an einer Immobilie entstanden, bietet eine Elementarversicherung finanzielle Hilfe. Wichtig ist, dass Immobilienbesitzer die Feuerwehr rufen, wenn das Wasser zu hoch stehen sollte.

Weitere interessante Ratgeber-Artikel rund um das Thema Immobilien bietet McMakler auf seiner Website: https://www.mcmakler.de/ratgeber.

Über McMakler              McMakler ist ein in Deutschland, Österreich und Frankreich aktiver Full-Service Immobiliendienstleister und verbindet seit 2015 modernste digitale Analyse-, Vermarktungs- und Kommunikationstechnologien mit der persönlichen Beratung seiner Kunden durch eigene Makler vor Ort. Mit diesem hybriden Geschäftsmodell hat sich McMakler zu einem Pionier der Digitalisierung in der Maklerbranche und zu einem der schnellst wachsenden Immobilienunternehmen Deutschlands entwickelt. Das Unternehmen, mit Hauptsitz in Berlin, beschäftigt aktuell mehr als 570 Mitarbeiter, davon 290 eigene Makler. Felix Jahn startete den Hybrid-Immobilienmakler als Gründungsinvestor und Executive Chairman und übernahm 2018 zusätzlich die CEO-Funktion.

Bildquellen

  • 7o9a0090: McMakler
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