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Rechtsformen

Informieren Sie sich hier über verschiedene Rechtsformen wie die GmbH, GbR, OHG, Ltd und viele mehr.

29Artikel
Business13 Min.

Umwandlung einer GmbH in ein Einzelunternehmen: Wege, Rechtslage, Steuerfolgen und wirtschaftliche Konsequenzen

Die Frage nach der Umwandlung einer GmbH in ein Einzelunternehmen stellt sich vor allem dann, wenn die bestehende Rechtsform ihren ursprünglichen Zweck nicht mehr erfüllt. Häufig betrifft dies Unternehmen, die ursprünglich als Kapitalgesellschaft gegründet wurden, um Haftungsrisiken zu begrenzen oder Investoren einzubinden, sich aber später zu stark vereinfachten Strukturen entwickelt haben. Besonders relevant ist der Fall der Ein-Personen-GmbH, da eine Verschmelzung einer GmbH auf ein Einzelunternehmen nur möglich ist, wenn der Alleingesellschafter mit der aufnehmenden Person identisch ist. Wann steht die Frage im Raum, eine GmbH in ein Einzelunternehmen umzuwandeln – und welche Ausgangslage liegt typischerweise vor?

business-on.de Redaktion·15. Dezember 2025
Business13 Min.

Unterschied zwischen Personen- und Kapitalgesellschaft erklärt: Welche Rechtsform passt zu welchem Unternehmen?

Die Wahl zwischen Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften bestimmt Haftung, Steuern, Kapitalausstattung, Außenwirkung und langfristige Entwicklung eines Unternehmens. Wer sich für eine bestimmte Rechtsform entscheidet, legt damit die Grundlage für finanzielle Verantwortung, den organisatorischen Aufbau und die späteren Handlungsmöglichkeiten eines Geschäfts. Der Unterschied wirkt sich unmittelbar auf das Privatvermögen der Gesellschafter, auf die Flexibilität im Alltag und auf den weiteren Gründungsprozess aus. Für Gründer und etablierte Unternehmen gehört die Frage nach der passenden Gesellschaftsform daher zu den wichtigsten strategischen Entscheidungen. Warum ist der Unterschied zwischen Personen- und Kapitalgesellschaft für Unternehmer so wichtig? Die Bedeutung dieser Wahl zeigt sich in mehreren Kernpunkten, die bereits zu Beginn klar sein sollten. Dazu zählen insbesondere die Art der Haftung, der Umfang der Pflichten in der Buchführung, der Bedarf an Kapital, der Zugang zu Investoren und die Gesellschafterstruktur. Auch die Frage, wie ein Unternehmen langfristig wachsen soll, hängt stark davon ab, ob es als Personen- oder Kapitalgesellschaft geführt wird.

business-on.de Redaktion·28. November 2025
Ratgeber9 Min.

GmbH kaufen: Der komplette Leitfaden für den Erwerb einer Vorratsgesellschaft

In einer schnelllebigen Geschäftswelt können drei bis vier Wochen Wartezeit den Unterschied zwischen Erfolg und verpassten Chancen bedeuten. Während traditionelle Unternehmer den klassischen Weg der Neugründung wählen, entscheiden sich immer mehr Geschäftsleute für den Kauf einer GmbH – eine etablierte Alternative, die sofortige Handlungsfähigkeit ermöglicht. Der Erwerb einer Vorrats-GmbH hat sich in Deutschland zu einer beliebten Option für zeitkritische Geschäftsprojekte entwickelt. Diese Form der Unternehmensübernahme bietet nicht nur erhebliche Zeitvorteile, sondern auch rechtliche Sicherheit und sofortige Haftungsbeschränkung. In diesem umfassenden Leitfaden wird alles Wichtige über den GmbH-Kauf erklärt: von den grundlegenden Unterschieden zwischen verschiedenen Gesellschaftstypen über die exakten Kosten bis hin zu praktischen Tipps für die Anbieterauswahl. Egal, ob das erste Unternehmen gegründet oder die bestehende Geschäftstätigkeit erweitert werden soll – dieser Artikel unterstützt bei der optimalen Entscheidung.

business-on.de Redaktion·25. Juli 2025
Personal8 Min.

Wachstumschancengesetz: Angestellte profitieren auch

Das Wachstumschancengesetz bringt nicht nur Vorteile für Unternehmen, sondern hat auch wichtige Auswirkungen auf Arbeitnehmer. Ziel des Gesetzes ist es allgemein, für mehr Transparenz und Steuerfairness zu sorgen, während gleichzeitig Anreize für nachhaltige Investitionen und steuerliche Vereinfachungen geschaffen werden. Mit Neuerungen in der Lohnsteuer, Anpassungen bei der Nutzung von Dienstwagen sowie zusätzlichen steuerlichen Erleichterungen für Homeoffice-Tage und Firmenveranstaltungen werden auch die Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern neu geregelt. Im Folgenden werden die wesentlichen Punkte des Gesetzes und ihre Auswirkungen auf die Lohnabrechnung von Angestellten näher erläutert. Das Gesetz über Wachstumschancen: Ein Überblick

business-on.de Redaktion·1. Oktober 2024
Recht & Steuern9 Min.

Was ist das Wachstumschancengesetz?

Das Wachstumschancengesetz zielt darauf ab, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen in Deutschland zu verbessern. Durch gezielte Maßnahmen sollen Unternehmen ihre Liquidität verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland gestärkt werden. Das Gesetz soll somit entscheidende Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung setzen und ist ein zentrales Vorhaben der Bundesregierung. Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte des Wachstumschancengesetzes beleuchtet. Wir erklären, welche Maßnahmen zur Förderung von Investitionen und Innovationen vorgesehen sind, welche steuerlichen Vereinfachungen Unternehmen erwarten können und welche Änderungen für die kommenden Jahre geplant sind. Alles über das Gesetz zu Wachstumschancen

business-on.de Redaktion·30. September 2024
Finanzen6 Min.

Familien Holding gründen – wann lohnt sich dieses Modell? Tipps & Infos 

Die Gründung einer Familienholding ist eine strategische Entscheidung, die für viele Familienunternehmen von großem Nutzen sein kann. Dabei stellt sich jedoch die Frage, ob sich der Aufwand und die damit verbundenen Kosten tatsächlich lohnen. Ein umfassendes Verständnis der verschiedenen Aspekte einer Familienholding ist daher unerlässlich. In diesem Artikel beleuchten wir daher die Vorteile und potenziellen Nachteile einer Familienholding, erklären die Gründungsprozesse und geben Ihnen wertvolle Tipps, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können. Was ist eine Familien-Holdinggesellschaft?

business-on.de Redaktion·13. September 2024
Rechtsformen9 Min.

Definition der Rechtsform: gGmbH

Die GmbH (GmbH Definition) nach deutschem Vorbild gilt ursprünglich als weltweit erste Form einer Kapitalgesellschaft, die mit Haftungsbeschränkungen fungiert. Hauptunterschied der gGmbH ist die Gemeinwohlorientierung, welche diese Form in die Nähe von anderen gemeinnützigen Rechtsformen wie Vereinen, Stiftung en (Stiftung Rechtsform) oder Genossenschaften (zur Rechtsform Genossenschaft) rückt. Die wichtigste Eigenschaft einer GmbH ist die Tatsache, dass die Haftung bei der GmbH auf die Höhe der Einlage beschränkt ist und nicht das Privateigentum der Gesellschafter betroffen ist. Grundvoraussetzung hierfür ist allerdings das Aufbringen eines Mindestkapitals. Die gGmbH unterliegt diesen Grundlagen, hat aber nicht das Ziel eine offenkundige Gewinnabsicht zu verfolgen. Entsprechender Gewinn muss gemeinnützigen Zielen zukommen. Wie definiert sich Gemeinnützigkeit? Gemäß § 52 Abs. 1 AO verfolgt eine Körperschaft gemeinnützige Zwecke, wenn ihre Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern (Quelle: Bundestag.de). Unter Gemeinnützigkeit versteht man im Allgemeinen eine Tätigkeit, die der Allgemeinheit dient und nicht auf das Wohl eines Einzelnen oder einer überschaubaren Gruppe ausgerichtet ist. Die Tätigkeit muss darüber hinaus selbstlos sein. Dazu gehört, dass die Mitgliedstätigkeiten für den Verein ehrenamtlich anngeboten werden. Die Mitglieder dürfen also weder entlohnt noch mit Zuwendungen aus der Vereinskasse beschenkt werden; maximal eine Aufwandsentschädigung ist im rechtlichen Rahmen. Diese muss allgemein besprochen und schriftlich festgehalten werden. Mitglieder des Vereins Der Begriff “Gemeinnützigkeit” ist jedoch keiner des alltäglichen Gebrauchs. Er wurde durch das Steuerrecht geprägt und auch in diesem Sinne verwendet.

business-on.de Redaktion·26. Oktober 2023
Influencer6 Min.

Definition: Tochtergesellschaft

Aufbau einer Tochtergesellschaft Die Tochtergesellschaft befindet sich in Bezug auf die Finanzen fast immer im mehrheitlichen Besitz der Muttergesellschaft. Ein besonderer Fall tritt ein, wenn die Tochtergesellschaft gleichzeitig eine Aktiengesellschaft ist. Hierbei übernimmt die Mutter meist die Mehrheit der Aktien. Ist die Tochtergesellschaft eine GmbH, so besitzt das Mutterunternehmen eine entsprechende Mehrheit im Stammkapital. Rechtlich bleibt das Tochterunternehmen jedoch immer eigenständig. Befinden sich sogar 100 Prozent des Kapitals im Besitz des Mutterkonzerns, so ist hier von einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft die Rede. Grundsätzlich wird die Tochter immer von der Mutter gesteuert. Bei einem Joint Venture hingegen bleibt die Kontrolle bei der Tochtergesellschaft. Oftmals kommt in der Wirtschaft auch der Begriff der Schwestergesellschaften zum Einsatz. Hierbei versteht man zwei Tochtergesellschaften, die untereinander abhängig sind und durch ihr Kapital miteinander verbunden sind. Man spricht nicht von einer Tochtergesellschaft, wenn eine natürliche Person oder gar eine Personengesellschaft Eigentümer des Unternehmens sind.

business-on.de Redaktion·21. Oktober 2023
Rechtsformen9 Min.

Definition der Rechtsform: e.K. – Eingetragener Kaufmann im Handelsregister 2021

Im Handelsregister wird der oder die e.K. in der Abteilung A geführt. Wer als Einzelkaufmann ein Handelsgewerbe betreibt, kann, muss sich aber nicht eintragen lassen. Seine Eigenschaft als Kaufmann verliert er nicht, wenn er nicht eingetragen ist. Anders sieht es allerdings bei sogenannten Kleingewerbetreibenden und Minderkaufleuten aus. Sie werden erst dann als Kaufmann bezeichnet, wenn sie in das Register eingetragen werden. e.K. – Welche Rolle spielt die Firma bei der Eintragung ? Ein eingetragener Kaufmann führt eine Firma. Die Firma dient als die Bezeichnung, mit der der Kaufmann im Geschäftsleben repräsentiert wird. Der Name des Betriebs wird ebenfalls im Handelsregister vermerkt. Für die Auswahl der Firma gelten allerdings einige Grundsätze, die in § 18 des Handelsgesetzbuches (HGB) nachzulesen sind. Hier geht es vor allem darum, dass es bei dem Firmennamen einen Zusatz zur Rechtsform geben muss. Die Firma muss sich unter anderem auch von anderen Firmen unterscheiden, die sich im Handelsregister befinden.

business-on.de Redaktion·17. Oktober 2023
E-Commerce10 Min.

Dubai Firma gründen – Infos rund zur Existenzgründung in den VAE

Vor allem für Unternehmer scheint das Leben in Dubai sehr attraktiv. Leben, wo andere Urlaub machen, ist ein Traum, den sich nicht jeder erfüllen kann. Zudem offeriert die Stadt unglaubliche Entfaltungsmöglichkeiten, die immer mehr Business-Menschen überzeugt. Neben einer geringen Mehrwertsteuer von nur 5 Prozent, gibt es noch weitere Argumente, die für die Firmengründung in Dubai sprechen. Warum sollte man eine Firma in Dubai gründen? Dubai ist ein sehr attraktiver Firmenstandort, der in den letzten Jahren strategisch daran gearbeitet hat, Start-ups zu gewinnen. Dies ist durch kommerzielle Transparenz, dynamischer Vorschriften und einer Vielfalt an Sektoren möglich.

business-on.de Redaktion·28. September 2023
Recht & Steuern10 Min.

GmbH Steuern – Steuerbelastung, Gewinne & Ausschüttung

Welche Steuern zahlt eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung? Bei der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) handelt es sich um eine Kapitalgesellschaft, die als juristische Person mit ihrem Gewinn der Besteuerung unterliegt. Neben den Bestimmungen des Handelsrechts sind bei der Gewinnermittlung die Vorschriften des Körperschaftsteuerrechts (Körperschaftsteuergesetz KStG) sowie die rechtlichen Bestimmungen der Einkommensteuer (Einkommensteuergesetz EStG) zu beachten. Infografik – GmbH Steuern

business-on.de Redaktion·19. Juli 2023
Rechtsformen10 Min.

Verein gründen – so gelingt es!

Verein – Was ist das? Ein Verein beschreibt eine Organisation, in welcher sich Menschen mit gemeinsamen Interessen und Zielen zusammenschließen und eine auf eine gewisse Dauer angelegte Verbindung eingehen, die einen meist ideellen Zweck verfolgt. Diese Verbindung ist körperschaftlich organisiert und damit als Organisation unabhängig vom Wechsel ihrer Mitglieder. Unterschieden wird zwischen einem rechtsfähigen Verein, welcher als eingetragene Organisation gewisse Rechte und Pflichten besitzt und einem nicht rechtsfähigen Verein, welcher beispielsweise ein loser Zusammenschluss von Hobby-Sportlern darstellen kann.

business-on.de Redaktion·11. Juli 2023
Ratgeber9 Min.

Einzelunternehmen Steuern

Einzelunternehmen Steuern – das Wichtigste im Überblick Einzelunternehmer sind dazu verpflichtet, Einkommens, Gewerbe- und Umsatzsteuer zu bezahlen. Eine Ausnahme bildet hier der Freiberufler, denn dieser ist von der Zahlung der Gewerbesteuer befreit. Die Kleinunternehmerregelung kann von Einzelunternehmen mit wenig Umsatz in Anspruch genommen werden, die sich von der Umsatzsteuer befreien lassen möchten. Einzelunternehmen haben Anspruch auf Einkommens- und Gewerbesteuerfreibeträge. Wer ist eigentlich Einzelunternehmer?

business-on.de Redaktion·2. Dezember 2022
Ratgeber19 Min.

Holding gründen – Gewinne maximieren und Steuern sparen 

Was ist eine Holding? Bei einer Holding, auch Dachgesellschaft genannt, handelt es sich um eine Unternehmensstruktur, die aus einem Mutterkonzern und mindestens einer rechtlich eigenständigen Tochtergesellschaft besteht. Die Anzahl der Tochtergesellschaften ist unbegrenzt. Darüber hinaus muss die Rechtsform der Mutter- und Tochtergesellschaft nicht übereinstimmen. Eine Holding stellt dabei keine Rechtsform dar – wie beispielsweise eine Aktiengesellschaft (AG). Vielmehr dient die Holding-Struktur als Organisationsform für mehrere Unternehmen durch eine Muttergesellschaft.

business-on.de Redaktion·2. Dezember 2022
Rechtsformen4 Min.

Aktiengesellschaft gründen

Aktien spielen bei der dieser Form der Kapitalgesellschaft eine entscheidende Rolle, wie der Name bereits andeutet. Die Gründungsgesellschafter beteiligen sich mit einer gewissen Einlage an der Gesellschaft und erhalten dafür Aktien. Es spielt keine Rolle, wie viele Gesellschafter (Gesellschafter Definition) an der Gründung der AG (Definition Aktiengesellschaft) beteiligt sind, sowohl mehrere als auch nur ein Existenzgründer sind möglich. Alle rechtlichen Formalitäten für die Gründung müssen erfüllt werden Grundsätzlich ist es nicht schwer, eine AG in Deutschland zu gründen, solang alle formal notwendigen Aspekte erfüllt werden. Ein notariell beglaubigter und beurkundeter Gesellschaftsvertrag ist für die Gründung einer AG, neben dem Startkapital, notwendig.

business-on.de Redaktion·2. Dezember 2022
Rechtsformen3 Min.

Definition der Rechtsform: Stiftung

Die meisten Stiftungen werden in privatrechtlicher Form errichtet und dienen dann gemeinnützigen Zwecken wie beispielsweise kulturellen Institutionen, Sportvereinen oder Krankenhäusern. Grundsätzlich unterscheidet man eine Förderstiftung von einer operativen Stiftung. Bei einer Förderstiftung werden Tätigkeiten Dritter gefördert, wo bei den operativen Stiftungen selbst Projekte durchgeführt werden, um den Stiftungszweck zu erfüllen. Errichtung einer Stiftung Um eine Stiftung zu gründen, erfordert es eine schriftliche Willenserklärung des Stifters. Hier muss deutlich gemacht werden, dass ein fester Wille vorhanden ist, eine Stiftung zu gründen und diese auch aufrecht zu erhalten. Das Dokument nennt sich dann Stiftungsgeschäft. Neben dem Willen die Stiftung zu errichten ist auch Name und Sitz der Stiftung in der Willenserklärung zu erwähnen. Dazu zählen ebenfalls der Stiftungszweck, das Stiftungsvermögen und der Errichtungszeitpunkt. Neben dem normalen Stiftungsgeschäft muss sich die Stiftung auch eine Satzung geben. Eingeführt werden dabei alle grundlegenden Arbeits- und Verfahrensweisen sowie die dazugehörigen Bestimmungen der Stiftung. In der Satzung müssen der Name, die Rechtsform und der Sitz aufgelistet sein, sowie das entsprechende Geschäftsjahr. Wichtig sind ebenfalls Hinweise auf die Gemeinnützigkeit für die Abgabenordnung und auch die Verwendung der Erträge müssen aufgelistet werden. Prinzipiell gibt es für das Vermögen einer Stiftung keine Grenze. Dennoch muss die Stiftung mit einem Vermögen ausgestattet werden, welche nachhaltig und dauerhaft zur Zweckerfüllung genutzt wird. Dies muss auch stets nachgewiesen werden. Die Geschäftsführung muss ebenfalls in der Satzung festgelegt werden. Bei rechtsfähigen Stiftungen ist meist der Vorstand gleichzeitig die Führung. Daneben können aber noch weitere Organe gebildet werden. Darunter zählt beispielsweise der Aufsichtsrat oder ein Kuratorium.

business-on.de Redaktion·2. Dezember 2022
Rechtsformen3 Min.

Definition der Rechtsform: Limited

Die Ltd benötigt lediglich ein Stammkapital von mindestens einem englischen Pfund und haftet nur in der Höhe des Eigenkapitals und nicht mit dem privaten Vermögen der Gesellschafter. Nach den deutschen Rechtsformen handelt es sich bei einer Limited um eine Aktiengesellschaft (zur Aktiengesellschaft Definition) mit einem begrenzten Gesellschafterkreis. Limited nach deutschen Vorschriften Jedes Unternehmen mit einer gewerblichen Tätigkeit in Deutschland muss diese auch beim Gewerbeamt anmelden. Die Limited benötigt daher eine deutsche Geschäftsadresse, die beim Amt zu melden ist. Handelt es sich um eine selbstständige Zweigniederlassung in Deutschland, muss diese auch beim Handelsregister (Handelsregister Definition) eingetragen werden. Dafür hat der Geschäftsführer eine notarielle Anmeldung zu tätigen. Gründungsunterlagen und beglaubigte Übersetzungen müssen mitgeführt werden. Allerdings kann diese Eintragung zwischen drei bis acht Wochen andauern. Ist die Limited in Deutschland tätig, dann gilt hier das deutsche Recht. Nur wenn es um Streitigkeiten im Innenverhältnis geht, wird nach englischem Recht vorgegangen. Steuervorteile gibt es keine, wenn das Feld der Hauptarbeit ebenso in Deutschland liegt.

business-on.de Redaktion·2. Dezember 2022
Rechtsformen4 Min.

Definition der Rechtsform: eingetragene Genossenschaft (e.G.)

Zur e.G. gehört eine Satzung, die verschiedene Dinge regelt, wie beispielsweise: Sitz und Firma der Genossenschaft Höhe des Geschäftsanteils

business-on.de Redaktion·2. Dezember 2022
Rechtsformen7 Min.

Definition der Rechtsform: GbR

Der Vorteil dieser Gesellschaftsform ist die geringe Einhaltung von Voraussetzungen. Im Grunde gibt es nur eine Voraussetzung, dass sich mehrere Partner für einen gemeinsamen Zweck zusammenschließen. Dies ist im Falle einer Firmengründung gegeben. Allerdings ist die GbR immer mit einem Vertrag zu besiegeln. Ein ausführlicher Gesellschaftervertrag ist zwar nicht notwendig, aber gewisse Vereinbarungen zwischen den Gesellschaftern (Gesellschafter Definition) müssen schriftlich festgehalten werden. Dazu zählen: Art und Zweck der Gesellschaft Höhe der Einlagen

business-on.de Redaktion·2. Dezember 2022
Rechtsformen1 Min.

Definition der Rechtsform: Stille Gesellschaft

Im Handelsgesetzbuch sind alle rechtlichen Grundlagen einer solchen Gesellschaft gefestigt. Zudem sind wesentliche Kriterien einer Gesellschaft festgelegt, wie beispielsweise die Gewinnbeteiligung eines stillen Gesellschafters sowie die fehlenden Rechte zur Teilnahme am sogenannten Rechtsverkehr. Es sind für den Gesellschafter (Gesellschafter Definition) keine Verpflichtungen vorhanden, welche eventuell aus den Geschäften des Inhabers erwachsen könnten. Somit besteht auch keine Befugnis oder ein Mitspracherecht für den stillen Gesellschafter in der Geschäftsführung. Gründung einer stillen Gesellschaft Für die Gründung einer stillen Gesellschaft reicht im Normalfall ein formloser Vertrag zwischen dem stillen Gesellschafter und dem Hauptgesellschafter aus. In einem Vertrag sollte in jedem Fall die Höhe der Beteiligung sowie auch der Gewinnprofit festgehalten werden. Neben den Gewinnen sind die Verluste ebenso wichtig. Für die Gründung einer stillen Gesellschaft benötigt der Gesellschafter ein Handelsgewerbe. Somit kommt eine Beteiligung an einer Personengesellschaft, eine Kapitalgesellschaft oder an Einzelkaufmännern infrage. Bei einer stillen Gesellschaft handelt es sich eigentlich um eine sogenannte Innengesellschaft. Das bedeutet, dass ein Verhältnis zwischen dem stillem Gesellschafter und dem Hauptgesellschafter nur intern relevant ist. Nach außen hin lässt sich eine stille Teilhabe nur noch schwer oder gar nicht im Registerauszug nachvollziehen.

business-on.de Redaktion·2. Dezember 2022
News30 Min.

Ratgeber zur Rechtsform GmbH

Die Grundvoraussetzungen für das Gründen einer GmbH Die Gründung ist im Prinzip mit fast keinen Einschränkungen zu vollziehen. Es gibt allerdings eine gewisse Basis, auf der die GmbH fußen sollte: Jede geschäftsfähige Person kann eine GmbH gründen. Das meint, dass diese mindestens das 18. Lebensjahr erreicht haben soll und keine körperlichen Einschränkungen haben darf. Letzteres wären Krankheiten, aber auch Süchte wie Alkoholismus oder eine Drogenabhängigkeit. Auch gerichtlich sollte derjenige noch nicht in Erscheinung getreten sein. Es reicht aus, wenn eine einzige Person eine GmbH gründen möchte. Partner sind nicht zwingend erforderlich.

business-on.de Redaktion·2. Dezember 2022
Rechtsformen1 Min.

Verein – Definition und Vereinsbildung

Der Vorteil: Der Verein ist von Mitgliederwechseln unabhängig und die Vereinigung hat denselben Rechtsstatus wie ein Verband. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass sich der Verein mehr auf die lokale Bindung und gesellige Zwecke konzentriert. Ein Verband vertritt dagegen Interessen und setzt auf eine Beeinflussung der Öffentlichkeit. Mindestens sieben Vereinsmitglieder müssen eingetragen werden, damit der Verein rechtsfähig ist. Auch eine Satzung wird verlangt, in der die Befugnisse des Vereinsvorstands dargelegt werden. Das Recht auf Vereinsgründung ist im Art. 9 des Grundgesetzes verankert. Vereinsrecht in Deutschland Das Vereinsrecht wird im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Werden Vereine in das sogenannte Vereinsregister eingetragen, wird ein nicht wirtschaftlich orientierter Verein als juristische Einheit gesehen. Der Verein bestimmt in der Vereinssatzung seine Verfassung und damit ist die Vereinigung autonom. Die Abgabenordnung des Finanzamts regelt, ob der Verein als gemeinnützig oder mildstätig eingestuft wird. Natürlich unterscheidet man auch die Vereine, die keine Rechtsfähigkeit erlangt haben, beispielsweise bei Vereinen mit nur zwei Mitgliedern. Hier gelten Vorschriften für Gesellschaften im engeren Sinne.

business-on.de Redaktion·2. Dezember 2022
Rechtsformen7 Min.

Definition der Rechtsform: UG

Gründung und Funktionsweise einer UG Die Gründung ist bereits ab einem Stammkapital von einem Euro gestattet. Außerdem wurde die Gründung durch die schnellere Eintragung ins Handelsregister (Handelsregister Definition) beschleunigt. Vor der Eintragung haftet man bei dieser Gesellschaftsform auch mit Privatvermögen. Die UG ist außerdem eine juristische Person und kann eigenständig verklagt werden. Die Privatperson des Gründers wird strikt von der eigentlichen Unternehmergesellschaft getrennt betrachtet. Bei der Haftung ist das Privatvermögen des Gründers ausgeschlossen, sofern er sich an die Pflichten und Rechten als Gesellschafter (Gesellschafter Definition) und Geschäftsführer gehalten hat. Viele sehen diese beschränkte Haftung gekoppelt mit dem geringen Stammkapital als hauptsächlichen Vorteil der UG. Die eingeschränkte Haftung muss auch im Firmennamen ersichtlich sein.

business-on.de Redaktion·2. Dezember 2022
Rechtsformen1 Min.

Definition der Rechtsform: Partnerschaftsgesellschaft

Gründung einer Partnerschaftsgesellschaft und Haftung Für die Gründung einer Partnerschaftsgesellschaft muss vorerst der Abschluss eines schriftlichen Partnerschafts Vertrag es erfolgen. Hier müssen mindestens zwei Partner aufgeführt sein, welche auch einen Eintrag in das Partnerschaftsregister bekommen. Durch das Berufsrecht des jeweiligen Partners kann es unter Umständen zu einer besonderen Zulassung kommen. Diese muss in jedem Fall vorgelegt werden, da sonst der Vertrag nicht aufgeführt werden kann. Im Vertrag muss auch ein Name des jeweiligen Partners mit der Zuschrift “und Partner“ oder “Partnerschaft“ aufgelistet sein, da dies sonst nicht rechtskräftig gültig ist. Die Anmeldung für die Partnerschaftsgesellschaft erfolgt wie üblich über ein Amtsgericht. Die Zuständigkeiten für die Geschäftsführung müssen ebenfalls in einem Vertrag aufgelistet sein. Wenn dies nicht anders geregelt wird, dann sind alle Partner zur Geschäftsführung befugt. Zudem sollte die Gewinn- und Verlustbeteiligung festgelegt werden. Bei Schäden oder Verlust werden alle Partner verantwortlich gemacht. Sie müssen gesamtschuldnerisch und persönlich dafür die Haftung übernehmen. Jedoch hat die Partnerschaftsgesellschaft eine besondere Haftungsbeschränkung der Partner in verschiedenen Fällen. Sollten Verpflichtungen gegenüber Dritten entstanden sein, welche ein Partner allein zu verantworten hat, dann haftet diese Person allein und alle anderen bleiben von der Haftung befreit. Vorteile einer Partnerschaftsgesellschaft

business-on.de Redaktion·2. Dezember 2022