Leasing als Vermietung oder Verpachtung von Objekten

Man unterscheidet zum einen das indirekte Leasing, bei der der Hersteller das Leasing-Objekt von einer speziellen Leasing-Gesellschaft kauft und dann dem Leasing-Nehmer übergibt. Vom direkten Leasingoder dem Hersteller-Leasing spricht man, wenn das Leasing-Objekt direkt vom Produzenten verpachtet wird.
Besonderheiten eines Leasing– Vertrags
Im Leasing-Vertrag wird die Grundmietzeit festgehalten. Im Normalfall wird dem Leasing-Nehmer kein Kündigungsrecht eingeräumt. Nach dem Ablauf der Leasingzeit kann im Vertrag entweder auch eine Verlängerungs- oder eine Rückkaufoption vereinbart werden. Außerdem sind im Vertrag die Betragshöhen für die Leasingraten verzeichnet. Eine Besonderheit im Vertrag ist die Übernahme des Investitionsrisikos bei einer wirtschaftlichen Entwertung. Schließlich können im Vertrag auch Modalitäten über Wartung und Reparatur des Leasingobjekts festgelegt werden. Die Vertragstypen richten sich nach unterschiedlichen Leasingkriterien. So macht es beispielsweise einen Unterschied, ob es sich bei dem Leasing-Objekt um ein Auto oder einen Computer handelt. Auch das Leasingüber ein Gewerbe oder eine Privatperson hat einen Einfluss auf den Vertragstyp.
Wann lohnt sich das Leasing?
Um herauszufinden, ob sich das Leasinglohnt, ist eine Nutzen-Kosten-Analyse sinnvoll. Dabei sollten vor allem auch die steuerlichen und bilanziellen Auswirkungen berücksichtigt werden. Man geht davon aus, dass die Gesamtleasingraten den Anschaffungspreis um etwa 130 Prozent übersteigen. Der Vorteil des Leasings gegenüber dem Kauf ist die Beibehaltung der Liquidität. Anforderungen über die Bonität gestalten sich bei den Leasinggesellschaften normalerweise geringer als bei den gängigen Kreditinstituten.
Florian Weis
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BusinessWenige Berliner Unternehmen verbinden die jüngere deutsche Geschichte so unmittelbar mit einem hochspezialisierten, international gefragten Geschäftsfeld wie die ZEG Berlin GmbH Zentrum für Epidemiologie und Gesundheitsforschung. Aus einem Forschungsinstitut der DDR-Akademie der Wissenschaften ist binnen drei Jahrzehnten ein Beratungs- und Forschungsunternehmen geworden, das Pharma- und Medizintechnikunternehmen in ganz Europa bei sicherheitsrelevanten Studien begleitet. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, findet auf der Unternehmensseite zeg-berlin.de Einblicke in Expertise, Leistungsspektrum und aktuelle Publikationen. Für Unternehmerinnen und Unternehmer aus anderen Branchen lohnt der Blick auf ZEG Berlin auch deshalb, weil das Beispiel zeigt, wie sich aus einer historischen Umbruchsituation heraus ein tragfähiges, hochspezialisiertes B2B-Geschäftsmodell entwickeln lässt. Wurzeln im geteilten Berlin: von der Akademie der Wissenschaften zur eigenständigen GmbH Die Geschichte von ZEG Berlin beginnt nicht 1990, sondern schon in den 1960er-Jahren am epidemiologischen Studienzentrum der Humboldt-Universität Berlin an der Charité. Dort arbeiteten die Epidemiologen Professor Siegfried Boethig und Professor Lothar A. J. Heinemann an bevölkerungsbezogenen Querschnittsstudien, zunächst mit Schwerpunkt Herz-Kreislauf-Gesundheit. Boethig leitete zudem zeitweise die Cardiovascular Disease Unit der Weltgesundheitsorganisation in Genf. In dieser Zeit wirkten die Berliner Epidemiologen an internationalen Projekten wie der WHO-MONICA-Studie zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dem WHO-OC-Projekt zu oralen Kontrazeptiva und dem globalen INTERSALT-Projekt zum Zusammenhang zwischen Kochsalzaufnahme und Blutdruck mit. Ergänzend liefen an dem Institut die Präventionsprogramme CANON und CINDI, die auf die Vorbeugung nicht übertragbarer Erkrankungen zielten.
BusinessWer ein Einzelunternehmen gründen möchte, braucht weder Mindestkapital noch einen Gesellschaftsvertrag. Als natürliche Person können Sie direkt starten. Die Anmeldung beim Gewerbeamt und die steuerliche Erfassung über das Finanzamt genügen, die Gründungskosten bleiben meist unter 100 Euro. Dieser Praxisguide führt Sie Schritt für Schritt durch den Gründungsprozess 2026, liefert konkrete Steuervergleiche, zeigt Haftungsrisiken samt Gegenmaßnahmen und erklärt aktuelle Anforderungen wie die E-Rechnung-Pflicht. Das Wichtigste im Überblick Ein Einzelunternehmen lässt sich 2026 ohne Mindestkapital und Gesellschaftsvertrag gründen. Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung kosten zusammen meist unter 100 Euro.
