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Finanzen

Swing-Trading

Der Handel an der Börse ist voller Fachbegriffe, die für potenzielle Privatanleger nicht immer leicht nachvollziehbar sind. Die oft englischen Worte werden genutzt, um verschiedene Finanzinstrumente, Trading-Strategien und mehr zu beschreiben. Wer vor dem Begriff Swing-Trading steht, kann damit zunächst vielleicht nicht viel anfangen. Dabei beschreibt es genau die Art von Handel, die die Meisten sich unter dem Trading an der Börse vorstellen: Spekulationen, die auf der Analyse und den Bewegungen des Markts basieren. Hier gibt es die Definition von Swing-Trading, alle wichtigen Erklärungen und eine Vielzahl an Strategien, die auch Anfängern helfen, mit diesem Ansatz Rendite zu erzielen.  

Swing-Trading – Das Wichtigste im Überblick

Das englische Wort swing (dt. = schwingen) steht für die steigenden und fallenden Bewegungen, in denen ein Graph die Werte eines Assets an der Börse beschreibt. Genau von diesen profitieren wir im Swing-Trading.

Was versteht man unter Swing-Trading?

Wenn wir richtig vorgehen, können wir in diesem Ansatz durch Analysen und datenbasierte Voraussagen absehen, wann ein Asset an Wert gewinnen oder verlieren wird.

Im Vergleich zu sehr zeitintensiven Trading-Methoden, wie dem Day-Trading, bei dem Aktien mitunter im Sekundentakt gekauft, verkauft und nie länger als einen Tag behalten werden, halten wir die Anlagen hier mittel bis langfristig.

Ein wichtiges Instrument ist es dabei, einen Trend in der vergangenen Marktbewegung eines spezifischen Assets zu erkennen, und Anzeichen zu finden, ob und wann er sich wiederholen wird.

Deshalb eignet sich diese Strategie auch für Berufstätige. Zwar müssen wir Zeit aufwenden, um die Hintergrundinformationen und Werkzeuge des Swing-Tradings zu erlernen, dafür lassen wir uns mehr Zeit, um Entscheidungen zu treffen.

Im Vergleich zu langfristigen Anlagen wie dem traditionellen Aktienhandel, beachten wir hier die langfristigen Trends, versuchen aber kurzfristige Bewegungen innerhalb dieser auszunutzen. Dabei geht es um die Swingsdie Momente, in denen das Asset seinen Höchst- oder Tiefstwert erreicht.

Daher ist das Swing-Trading eine gute Strategie für die, die von langfristigen Marktentwicklungen profitieren wollen, aber darin kurzfristiger handeln, um kleinere, dafür aber häufigere Gewinne zu erzielen.

Vorteile & Nachteile des Swing-Tradings

Wer sich nach Trading-Strategien umschaut, findet bei dem Swing-Trading mehrere Vor- und Nachteile, an denen er seine Entscheidung treffen kann:

Vorteile

  • Weniger Zeitaufwand
    Wir müssen nicht permanent auf die Kursbewegungen achten. Stattdessen schauen viele Swing-Trader nur einmal am Tag auf die Werte, und entscheiden dann, ob sie handeln wollen oder müssen.
  • Langfristige Trends
    Beim Swing-Trading profitieren wir davon, dass die Trends langfristige Kursentwicklungen bilden. Durch eine gute Analyse können wir hier in noch inaktive Trends investieren und während ihrem gesamten Bewegung Rendite erzielen.
  • Kosteneffizientes Trading
    Bei einigen Brokern fallen für jede Transaktion Gebühren an. Das gilt beispielsweise für den Spread, die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Daher sind Strategien wie Day-Trading weniger kosteneffizient, da sie auf vielen Transaktionen in einem kurzen Zeitraum basieren. Durch das längere Halten von Assets haben wir dieses Problem beim Swing-Trading nicht.
  • Analysen mit vielen Indikatoren
    Auf langfristige Zeiträume ausgerichtete Analysen sind verlässlicher als kurzfristiges Trading, bei dem man besonders schnell auf Signale reagieren muss, die sich als Täuschung herausstellen können. Da wir Assets länger halten und uns die Kursentwicklung langfristig anschauen, haben wir mehr Daten und die Gelegenheit zuverlässige Muster zu erkennen.
  • Stressfreies Trading
    Da kein konstantes Monitoring nötig ist, nimmt das den Druck aus der Analyse, die deshalb dank des mangelnden Stresses akkurat ausgearbeitet werden kann. Durch die Öffnungszeiten der Börse können wir die Zeit der geschlossenen Märkte nutzen, um uns zu orientieren.
  • Nicht langfristig gebunden
    Im Vergleich zu anderen Anlage-Formen, wie einem Sparplan oder Immobilien, sind Investitionen im Swing-Trading liquide. Zudem erhalten wir durch das Ausnutzen kurzfristiger Bewegungen innerhalb langfristiger Trends schneller Gewinne.

Nachteile

  • Erlernen von Trading-Wissen & Werkzeugen
    Zwar müssen wir nicht ständig Kurse überwachen, aber auch das Swing-Trading kostet Aufwand. Dieser besteht daraus, die Märkte, ihre Werkzeuge und das entsprechende Hintergrundwissen zu erlernen, um verlässlich analysieren zu können.
  • Anhäufen von Swap-Kosten
    Statt der Ansammlung von Kosten für jede Transaktion fallen bei dem längeren Halten von Assets mögliche Gebühren in Form von Swaps an. Diese sind Zinszahlungen, die wir zahlen, solange wir das Finanzinstrument über Nacht halten.
  • Kursentwicklung nach Börsenschluss
    Da wir weniger Zeit auf das Monitoring verwenden, kann es vorkommen, dass wir wichtige Entwicklungen verpassen. Das ist fatal, wenn während des Börsenschlusses etwas passiert (beispielsweise politische Geschehnisse), das den Markt am nächsten Tag auf Anhieb kippen lässt.
  • Risikoreichere Stopps
    Aufgrund der langfristigen Orientierung rentieren sich Stopp-Order, die weiter gefasst sind. Durch die großzügigen Stopps haben wir höhere Renditechancen. Diese Hebelwirkung gilt auch für Verluste.
  • Das grundlegende Trading-Risiko
    Spekulationen an der Börse tragen immer ein Risiko. Dinge, die nicht in unserer Kontrolle liegen und unerwartet eintreffen, können auch mit guter Analyse nicht eingeplant werden.

Swing Trading

Wie funktioniert Swing-Trading?

Bei dem Swing-Trading analysieren wir das Asset unserer Wahl und seine statistischen Kursschwankungen in der Vergangenheit und im Jetzt.

Dabei versuchen wir, mit unserem erlernten Fachwissen zu erkennen, welche Zusammenhänge zwischen steigenden und fallenden Kursen und dem Markt- und Weltgeschehen bestehen. So können wir Bewegungen voraussagen und ihre Indikatoren zu lesen lernen.

Schauen wir uns nun den Markt an, können wir anhand solcher Indikatoren verlässlicher voraussagen, wie sich ein Asset entwickeln wird, wenn alle Anzeichen auf die Wiederholung eines Trends deuten. In diesen langfristigen Bewegungen nutzen wir nun kurzfristig die passenden Momente aus.

Dabei suchen Swing-Trader nach den Swings, den Kipppunkten, an denen die Kurve des Marktwerts steigt oder fällt. Positionen werden an diesen Punkten geöffnet oder geschlossen.

 

Im besten Fall reagieren Swing-Trader bei einem Swing-Low und eröffnen Positionen, die sie bei einem Swing-High schließen. Durch CFDs und Leerkauf können Trader aber auch von fallenden Bewegungen zwischen einem High und Low profitieren.

Swing-Trading vs. Day-Trading – Wo liegen die Unterschiede?

Ein wichtiger Unterscheidungsfaktor für unterschiedliche Trading-Methoden ist die Zeitspanne, über die wir ein Asset halten.

Beim Swing-Trading können wir uns entscheiden, ein Finanzinstrument Minuten bis Jahre zu halten. Üblich sind aufgrund der Trend-Analysen aber mittel- bis langfristige Anlagen.

Das Day-Trading setzt sich davon ab, indem es eröffnete Positionen nie länger als einen Tag behält. Bei seiner Extremform, dem Scalping, dauern die Trades nur wenige Minuten an. Dabei machen die Anleger viele, geringe Gewinne, die sich mit der Zeit ansammeln.

Weitere Trading-Stile

Neben dem Zeitunterschied gibt es weitere Merkmale, die Trading-Methoden voneinander absetzen können. Statt in traditionelle Aktien zu investieren, werden für das Swing-Trading häufig CFDs genutzt.

  • Bei den Contracts for Difference (Differenzkontrakten) spekulieren wir mit Derivaten. Dieses Finanzinstrument nutzt eine Aktie oder ein anderes Asset als Basiswert und kopiert dessen Marktbewegungen.
    Im Gegensatz zu Aktien-Trades können Anleger bei ihnen nicht nur darauf spekulieren, dass der Kurs des Basiswerts ansteigt. Ein Swing-Trader kann hier Geld in die Vermutung investieren, dass der Wert des Basis-Assets fallen wird.
    Der CFD-Handel passt daher wortwörtlich sehr gut zu den hin- und herschwingenden Kursbewegungen, die wir beim Swing-Trading ausnutzen.
  • Eine weitere Trading-Strategie ist das Short-Selling (Leerkauf). Dort leiht sich der Trader ein Wertpapier, beispielsweise bei einem Broker, und verspricht es zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückzugeben. Das Asset kann er verkaufen und den Gewinn anderweitig investieren.
    Dabei wettet der Trader darauf, dass der Wert des geliehenen Assets in der Zwischenzeit sinkt. Dann kann er es zu kleineren Beträgen kaufen als den Wert, den er erhalten hat, um die Abmachung einzuhalten. Die Differenz abzüglich von Leihgebühren ist sein Gewinn.

Für wen ist Swing-Trading geeignet?

Die Trading-Strategie eignet sich theoretisch für alle Anleger. Aufgrund des hohen Analyse-Anteils betrifft das aber nicht unbedingt Menschen, die ungeduldig sind oder lieber emotional statt datenbasiert entscheiden.

Was macht einen Swing-Trader aus?

Der Swing-Trader nutzt volatile Märkte, um mit kurzfristigen Trades von langfristigen Bewegungen zu profitieren. Dabei nutzt er viele statistische Daten und Berechnungen, um seine Spekulationen zu stützen. Sie helfen ihm dabei, die richtigen Zeitpunkte für Entscheidungen zu finden.

Dafür hat er sich viel Hintergrundwissen und Werkzeuge angeeignet und wendet sie für tägliche Prüfungen des Marktes an.

Nützliche Eigenschaften für das Swing-Trading

Aufgrund der immer wiederkehrenden Analysen des Markts, gibt es besondere Eigenschaften, die einem Anleger dabei helfen, sicher und erfolgreich zu traden:

  • Disziplin

Verlustbegrenzungen sind ein wichtiges Werkzeug für Swing-Trades. Sobald diese gesetzt sind, sollte man sie einhalten können und sich nicht durch emotionale Entscheidungen mitreißen lassen. Um hohe Renditen zu erzielen, muss man mitunter lange warten, um das geeignete Signal abzupassen.

  • Erfahrung & Wissen

Der Trader braucht chart- und markttechnische Kenntnisse. Dieses Hintergrundwissen ist das Fundament für seine Analysen.

  • Analytisches Denken

Der Trader braucht ein gewisses Maß an Geduld und die Fähigkeit, analytisch zu denken. Wer keine Lust auf Berechnungen und Statistik hat, ist hier fehl am Platz.

  • Money- & Riskmanagement

Zu dem Trading gehört auch immer etwas Mut. So erhalten wir die Chance, unser Geld zu vermehren. Als Ausgleich brauchen wir aber auch die Fähigkeit, gleichzeitig Verluste zu begrenzen.
Ein gutes Prüfen unseres Kapitals und der Grenzen, die wir nicht überschreiten dürfen, ist wichtig. Ein wichtiges Werkzeug dafür sind Stopp-Loss Order. Diese kann man bei der Eröffnung einer Position einstellen und vorgeben, ab welchen Werten ein Asset verkauft werden soll, um Verluste zu begrenzen. So können wir sichergehen, nicht mehr zu verlieren, als wir es uns leisten können.

Auf welchen Märkten eignet sich das Swing-Trading besonders?

  • Der CFD-Handel bietet sich für diese Trading-Strategie besonders an, da er es ermöglicht von sinkenden Kursen zu profitieren. Die Basiswerte können dafür von beliebigen Asset-Arten stammen.
  • Der Forex-Markt bietet aufgrund seiner hohen Liquidität und Volatilität besonders gute Konditionen, um wiederkehrende Muster in den Wertbewegungen zu finden.

Ist Swing-Trading riskant?

Der Börsenhandel ist immer mit einem Risiko verbunden. Unerwartete Wertbewegungen können durch unkontrollierbare Geschehnisse eintreten. Deshalb ist es auch mit guter Vorbereitung möglich, Geld zu verlieren.

Da wir bei dem Swing-Trading sehr stark datenbasiert arbeiten und langfristige Trends beachten, können zutreffende Spekulationen für viele Anleger zuverlässiger getroffen werden als bei spontanen Trades wie dem Scalping.

Daneben hilft ein gutes Money- und Riskmanagement dabei, sicherer zu traden.

Wie kann man mit dem Swing-Trading beginnen?

Swing-Trading kann an der Börse oder an außerbörslichen Marktplätzen für CFD-Handel stattfinden. Zu beidem erhalten wir über einen Online-Broker den leichtesten Zugang. Deren Trading-Plattformen für Computer, Tablet und Smartphone sind flexibel und intuitiv nutzbar.

Den richtigen Broker für das Swing-Trading finden

Wer die Trading-Strategie nutzen möchte, sollte bei dem Vergleich der Trading-Plattform-Anbieter auf ein paar Dinge achten:

  • Auswahl der Assets & Marktplätze: Da CFDs sich besonders für das Swing-Trading eignen, sollte der Online-Broker diese Handels-Methode anbieten, damit wir auch von sinkenden Marktwerten profitieren können. Eine gute Auswahl verschiedener Assets hilft zudem dabei, das Risiko zu streuen.
  • Gebühren wie Spreads und Swaps: Verschiedene Broker nutzen unterschiedliche Gebühren. Da wir Assets in der Regel länger als 24 Stunden behalten, fallen hohe Gebühren für das Offen-Halten einer Position negativ ins Gewicht.
  • Ressourcen & Tools: Manche Broker bieten mehr Ressourcen, wie Statistiken und weitere Tools für die Marktanalyse, als andere Anbieter. Gute Services haben sogar Weiterbildungsangebote.

Darauf sollte man als Anfänger beim Swing-Trading achten

  • Viele Broker bieten ein Demokonto an. Dort kann man kostenfrei den vollen Funktionsumfang des Anbieters testen. Mit dem ‚falschen‘ Investitionsbudget kann man herausfinden, ob der Service des Online-Brokers passt oder einem Trading-Strategien wie das Swing-Trading liegen.
  • Die Indikatoren und Marktanalyse sind keine optionalen Hilfsmittel. Durch sie erkennen wir erst die besten Potenziale.
  • Vorsicht mit Hebeln! Sie ermöglichen uns hohe Gewinne, aber ebenso hohe Verluste. An sie sollte man sich langsam herantasten.

Beliebte Swing-Trading-Strategien

Es gibt viele Strategien, durch die wir beim Swing-Trading profitieren können. Zwei beliebte Methoden für Anfänger sind das Trend- und Breakout-Trading.

  • Trend-Trading

Das Trend-Trading beschreibt die klassische Swing-Trading-Methode, die bereits erläutert wurde. Dank Analysetools und Indikatoren versucht der Anleger die Bewegung des Markts vorauszusagen.
Dabei sucht er die Zeitpunkte des Swing-High oder Low, um entsprechend eine Long- oder Short-Position zu eröffnen.
Beim Swing-Low wird eine Long-Position geöffnet. Das heißt, wir kaufen nun ein Asset, um es bei dem Swing-High zu einem höheren Wert zu verkaufen.
Andersherum eröffnen wir eine Short-Position, beispielsweise durch Shortselling oder bei dem CFD-Handel, und setzen auf den Wertverlust. Die Analysetools helfen dabei, den Reversal-Zeitpunkt zu finden, an dem die Position geöffnet oder geschlossen werden sollte, um den maximalen Gewinn zu machen.

  • Breakout-Trading

Bei dem Breakout-Trading konzentrieren sich die Analysen nicht auf die gewohnten Bewegungen eines Trends, sondern auf Anzeichen darauf, dass dieser aus dem normalen Muster herausbricht.
Hier profitieren Trader davon, dass sie möglichst früh eine Position eröffnen, die nach diesem Breakout-Punkt von Vorteil ist.

Die wichtigsten Swing-Trading-Indikatoren für Swing-Trader

Ein Indikator ist ein technisches Analysetool für Kursschwankungen. Zu diesem Ansatz gehört das Sammeln von Daten und Berechnungen, die auf diesen basieren. Die folgenden fünf Indikatoren sind für das Swing-Trading besonders relevant.

  • Gleitende Durchschnittswerte

Der gleitende Durchschnittswert beschreibt den Mittelwert von Kursbewegungen innerhalb eines bestimmten vergangenen Zeitraums. Diese Rechnung dient dazu, a-normale kurzfristige Ausbrüche aus dem Trend auszugleichen.
Der so entstehende Indikator wird genutzt, um die Bewegung eines Trends anhand der vergangenen Marktwerte zu bestätigen.

  • Volumen

Der Volumen-Indikator dient dazu, Aussagen über die Stärke eines Trends zu machen.
Hier wird darauf geachtet, wie viele Trader ein Asset kaufen oder verkaufen. Ein hohes Volumen deutet an, dass der Trend stärker ins Gewicht fallen wird.

  • Ease-of-Movement

Der Ease-of-Movement-Indikator wird ermittelt, indem wir Kursschwankungen mit dem Handelsvolumen abgleichen. Der Wert einer Aktie kann auch unabhängig von ihrem Volumen ansteigen.
Je nachdem, was für den Wert verantwortlich ist, kann durch das Ease-of-Movement-Diagramm angezeigt werden, wie leicht ein Kurs wieder fallen oder sinken wird.

  • Relative-Stärke-Index (RSI)

Der Relative-Stärke-Index ist ein Momentum-Indikator. Er wird genutzt, um potenzielle Schwankungen innerhalb eines langfristigen Trends anzudeuten. So gibt er Swing-Tradern, die von kurzfristigen Trades profitieren wollen, ihr wichtigstes Werkzeug.
Der RSI misst die Anzahl und das Volumen von Marktabschlüssen in einem bestimmten Zeitraum. Das Ergebnis zeigt an, ob ein Asset über- oder unterverkauft ist. Ein RSI unter 30 deutet an, dass sich ein Long-Trade lohnen wird, da die Aktie stark überverkauft ist.

  • Stochastischer Oszillator

Der stochastische Oszillator ist ebenfalls ein Momentum-Indikator, der angibt, ob Assets überverkauft oder überkauft sind. Er gleicht den Schlusskurs eines Markts in einem bestimmten Zeitraum mit dessen Kursspanne ab.
Bei dem Ergebnis werden aktuelle Werte und dreitägige Durchschnitte angegeben. Kreuzen sich die beiden Linien, wird es als Zeichen gesehen, dass ein Reversal ansteht.

Die wichtigsten Tipps zum Swing-Trading

  • Erfolgreiches Trading ist eine Mischung aus fundierten Entscheidungen und gutem Riskmanagement. Dinge wie ein Trading-Tagebuch können uns dabei helfen, einen Überblick zu behalten, wie effektiv unsere Handlungen sind und wo Strategien und Limits angepasst werden müssen.
  • Bei dem Swing-Trading ist der Fokus auf die optimalen Ein- und Ausstiege besonders hoch. Es lohnt sich, Geduld zu haben und auf den optimalen Transaktionszeitpunkt zu warten.
  • Das Trading-Portfolio sollte möglichst divers sein. Wenn man mit mehreren verschiedenen Assets handelt, minimiert sich das Risiko eines Totalverlusts.
  • Die Swap-Gebühren von Brokern sind besonders wichtig, wenn wir Assets über Nacht halten möchten. Hier sollten wir den günstigsten Online-Broker finden.

Häufige Fragen zum Swing-Trading

Hier sind einige FAQs zu dem Swing-Trading und ihre Antworten:

  • Wie viel Geld braucht man für Swing-Trading?

Manche Online-Broker verzichten auf Mindestmengen an Geld für Einzahlungen und Trades. Daneben braucht es nur ein geringes Kapital, da Forex- und CFD-Trades mit gestückelten Positionsgrößen handeln, und wir so bereits mit wenig Geld Anteile an sonst teuren Aktien kaufen können.

  • Kann man das Swing-Trading kostenlos testen?

Ja! Viele Online-Broker bieten ein kostenfreies Demokonto, mit dem der Echtgeldhandel imitiert wird. Hier können wir das Angebot und Trading-Strategien ohne Gebühr und Risiko testen.

  • Ist Swing-Trading besser als Day-Trading?

Welches Trading besser ist, ist eine Frage des Geschmacks und der persönlichen Ziele. Wer weniger Zeit aufwenden möchte, ist mit dem Swing-Trading besser beraten.

Das Fazit – Lohnt sich Swing-Trading?

Bei dem Swing-Trading nutzen wir Analysetools und viele Daten, um langfristige Trends von Marktbewegungen eines Assets zu erkennen. Aus diesen suchen wir mithilfe von Indikatoren die geeigneten Zeitpunkte, um mit kurzfristigen Trades von den langfristigen Bewegungen zu profitieren.

Das ist bereits mit wenig Zeitaufwand möglich und eignet sich daher auch für berufstätige Privatanleger. Dank des Fokus auf langfristige Trends können verlässlichere Voraussagen getroffen werden als bei kurzfristigen Anlage-Methoden. Durch volatile Finanzinstrumente, wie Forex, und Handels-Varianten wie CFDs und Leerkauf, können wir durch häufige An- und Abstiege eines Börsenwerts in kurzer Zeit Rendite ansammeln.

Das Ergebnis der Trades ist dabei von mehreren Faktoren abhängig. Dazu zählt die Analysefähigkeit einer Person, um gute Chancen zu finden, und das passende Risikomanagement, um Verluste zu minimieren.

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