Lifestyle·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
7. April 2020

Aus der Not eine Tugend machen

Erst hinter verschlossenen Türen

Sport ohne Fans ist nie in Ordnung. Das Geld für den Fußball genauso wie für den Pferdesport. Veränderung in der jüngeren Vergangenheit haben dafür gesorgt, dass immer weniger Menschen auf die Pferderennbahn kommen. Die sind Trends, die zwar für Verwunderung, jedoch nicht für Besorgnis sorgen. Den traditionell gibt es immer ein Hoch und Runter in der Szene.

Wenn die Politik sich einmischt

Wen sich die Politik in den Pferdesport einmischt, dann hat dies oft langfristige und eher unglückliche Folgen. Zwar ist es spannend zu sehen, wie ein Boris Johnson aktiv versucht, hier Politik zu machen. Allerdings scheint man auch hier erkannt zu haben, wie der Premier so tickt. Daher wird dies im Allgemeinen ein wenig belächelt. Zumal der finanzielle Aspekt hierbei aktuell jedoch sowieso nur eine untergeordnete Rolle spielt. Des Weiteren ist das Land selber so pfiffig, sich beim legendären Thema von Pferderennen Wetten und deren Quoten von niemandem reinreden zu lassen. Und so macht man einfach aus der Not eine Tugend.

Virtuelle Rennen

Denn immer mehr Rennen werden mittlerweile nicht mit echten Pferden ausgetragen, sondern virtuell am Computer. Virtuelles Wetten sind Wetten auf computergenerierte Arten eines Sportereignisses, normalerweise ein Pferd für virtuelles Pferderennen oder Hunde für virtuelles Windhundrennen. Die Quotenvergabe verläuft hierbei ähnlich wie bei traditionellen Rennen. Vorherige Ergebnisse bestimmen stark die Quote und sorgen so für „Favoriten“. Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren immer stärker ausgebreitet und hat nun mehr und mehr Fans; vor allem da man hier nicht mal vom Sofa hochmuss und keine echten Pferde unter dem Sattel stehen. Auch Tierschützer sind vermehrt auf der Seite der virtuellen Sportwetten.

Ein langatmiger Trend für die Zukunft?

Die Faszination Pferderennen macht anscheinend nicht Halt vor digitaler Innovation. Ob und wie sich das langfristig auf den traditionellen Pferdesport auswirken wird, kann heute noch nicht abschließend geklärt werden. Man darf davon ausgehen, dass dieser Trend anhalten wird, so dass mehr und mehr Unternehmen auf Dauer den Weg in die virtuelle Welten suchen werden. Denn hier kann man noch kontaktlos miteinander kommunizieren und gemeinsame Werte teilen, Das sollte den Anstoß geben, vielleicht archaische Aspekte des öffentlichen Lebens ein wenig zu hinterfragen. Auf seine eigene Art und Weise also geht der virtuelle Pferdesport hier mit einem guten Beispiel voran. Allerdings wird Cheltenham wohl auf Dauer das Mekka des Pferdesports bleiben.

Teilen:
Weitere Artikel
Firmenwagen im Mittelstand: Wie Unternehmen bei Anschaffung und Wartung sparen
Verbraucher
Firmenwagen im Mittelstand: Wie Unternehmen bei Anschaffung und Wartung sparen

Nach den Personalkosten ist der Fuhrpark für viele kleine und mittelständische Unternehmen der zweitgrößte Kostenblock im laufenden Betrieb. Wer Außendienstmitarbeiter, Handwerker oder Kurierfahrer auf die Straße schickt, zahlt nicht nur für Anschaffung und Kraftstoff, sondern auch für Wartung, Ausfallzeiten und Ersatzmobilität. Zwei Stellschrauben entscheiden dabei besonders stark über die tatsächlichen Kosten: der Einkaufspreis der Fahrzeuge und die Verlässlichkeit der Werkstatt, die den Fuhrpark danach am Laufen hält. Gerade in Betrieben, in denen die Fahrzeuge nicht Selbstzweck, sondern Arbeitsmittel sind, schlägt jede unbedachte Entscheidung über Jahre hinweg auf das Betriebsergebnis durch. Umso wichtiger ist es, Beschaffung und Wartung nicht als getrennte Vorgänge zu betrachten, sondern als zwei Seiten derselben Kalkulation. Wer beide Aspekte von Anfang an mitdenkt, vermeidet teure Nachbesserungen und kann den Fuhrpark über Jahre stabil planen. Gerade weil Fahrzeuge im Fuhrpark oft mehrere Jahre im Einsatz bleiben, wirkt sich jede Entscheidung bei der Erstanschaffung langfristig auf Liquidität, Werterhalt und Planungssicherheit des gesamten Unternehmens aus. Warum EU-Neuwagen und Reimporte für Unternehmen interessant sind

6 Min. LesezeitLesen
Badsanierung als Wertsteigerung: Warum sie sich für Eigentümer lohnt
Ratgeber
Badsanierung als Wertsteigerung: Warum sie sich für Eigentümer lohnt

Eine Badsanierung steigert den Wert einer Immobilie oft stärker als andere Modernisierungen, weil Nasszellen bei Verkauf und Vermietung besonders genau geprüft werden. Ein veraltetes Bad fällt bei Besichtigungen fast immer auf und mindert den Gesamteindruck einer sonst gepflegten Immobilie erheblich. Wenn Sie eine Immobilie im Raum Crailsheim und Schwäbisch Hall besitzen, lohnt sich deshalb ein Blick darauf, wie eine durchdachte Badsanierung Wohnkomfort und langfristigen Immobilienwert verbindet. Warum Bäder als Investition zählen Ein Bad ist selten reiner Selbstzweck. Es ist einer der wenigen Räume, in denen sich Wertsteigerung, Energieeffizienz und Alltagskomfort direkt verbinden lassen. Veraltete Fliesen, undichte Silikonfugen oder eine ungenutzte Badewanne wirken bei Besichtigungen wie ein Warnsignal: Käufer und Mieter rechnen unbewusst weitere Sanierungskosten ein und drücken den Preis. Ein modernisiertes Bad signalisiert dagegen, dass eine Immobilie insgesamt gepflegt und aktuell gehalten wurde.

6 Min. LesezeitLesen
Die beste Buchhaltungssoftware für Schweizer KMU: Anbieter im Vergleich
Finanzen
Die beste Buchhaltungssoftware für Schweizer KMU: Anbieter im Vergleich

Buchhaltungssoftware für Schweizer KMU: Der Markt teilt sich zunehmend in AI-First-Plattformen und klassische Cloud-Lösungen mit nachgerüsteten AI-Features. Das Wichtigste in Kürze Der entscheidende Unterschied liegt heute in der AI-Architektur: fundamental AI-basiert oder AI nur als Zusatzmodul.

9 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite