News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
23. September 2016

Siemens präsentiert neues Engineering-Framework „TIA Portal V14“

Das TIA Portal V14 im Einsatz

Mit dem TIA Portal hat der Anwender Zugriff auf die gesamte digitalisierte Automatisierung von der Planung über das integrierte Engineering bis hin zum Anlagenbetrieb. Unternehmen auf dem Weg hin zur Industrie 4.0 unterstützt Siemens weiterhin mit dem PLM (Produkt-Lifecycle-Management) und dem MES (Manufacturing Execution System). Wie das TIA Portal sind sie Teil der Digital Enterprise Software Suite.

Die Interaktion des TIA Portals mit anderen Systemen erfolgt über offene Schnittstellen. Eine Neuheit ist dabei der Teamcenter-Gateway, über den ein umfangreiches Produktdatenmanagement, eine transparente Planung und Engineering möglich sind. Die neue Schnittstelle zu Matlab/Simulink bietet dem Anwender dabei eine intuitive Möglichkeit zur Erstellung modellbasierter Programme.

Cloud-basiertes Engineering mit dem TIA-Portal

Eine weitere Neuheit des Portals ist das Cloud-basierte Engineering. Über den TIA Portal Cloud Connector hat der Nutzer die Möglichkeit, aus seiner privaten Cloud direkt auf die Steuerung der ganzen Anlage zuzugreifen. Alternativ kann er mit MindSphere zusätzliche Services nutzen. Mit dem Portal ist weiterhin die Abbildung eines SIMATIC S7-1500 Controllers als digitalem Zwilling möglich. Auf diese Weise lässt sich eine effizientere virtuelle Validierung des Steuerungsprogramms durchführen. Hierbei kommt PLCSIM Advanced mit Schnittstellen zu Software wie TECNOMATIX Plant Simulation oder TECNOMATIX ProcessSimulate zum Einsatz.

Das TIA-Portal – „One for all“

Der Leitgedanken der Suite lautet “One for all”. Das TIA Portal vereint sowohl die Programmierung als auch die Parametrierung von Automatisierungskomponenten mit weiteren Funktionalitäten wie hochwertiger Sicherheitssoftware. Für Motion-Control-Anwendungen gibt es nun ein abgestimmtes Paket, das sich aus SIMATIC Advanced Controller und dem SINAMICS Servoantriebssystem zusammensetzt. Das System um den Controller SIMATTIC S7-1500 T-CPU und den Servoantrieb SINAMICS V90 punktet dabei vor allem mit seiner Geschwindigkeit und seiner Präzision. SIMATIC-Anwender können damit nun erweiterte Motion-Control-Aufgaben erfüllen. Auch dezentrale Arbeitskonzepte lassen sich damit realisieren. Mit Option TIA-Portal Multiuser Engineering können viele User gleichzeitig auf ein Serverprojekt zugreifen. Dank der systemgestützten Synchronisation können Automatisierungsaufgaben damit geräte-, objekt- und funktionsorientiert aufgeteilt werden.

Darüber hinaus verfügt das Portal über viele Features, mit denen sich der Energieaufwand senken und die Transparenz erhöhen lässt. Hervorzuheben ist hier beispielsweise die Option ProDiag, mit der eine detaillierte Überwachung von Anlagen und Maschinen möglich ist.

Teilen:
Weitere Artikel
Heizung und Klimaanlage gemeinsam planen: So optimieren Unternehmen ihre Gebäudetechnik
IT & Software
Heizung und Klimaanlage gemeinsam planen: So optimieren Unternehmen ihre Gebäudetechnik

Heizkosten im Winter, überhitzte Büroräume im Sommer und steigende Anforderungen an die Energieeffizienz: Für Unternehmen wird die Gebäudetechnik zunehmend zu einem wirtschaftlichen Faktor. Wer eine Heizungsmodernisierung plant oder über die Anschaffung einer Klimaanlage nachdenkt, sollte deshalb beide Bereiche berücksichtigen. Eine abgestimmte Planung hilft, Investitionen sinnvoll zu verteilen, technische Schnittstellen zu berücksichtigen und die laufenden Betriebskosten langfristig im Blick zu behalten. Warum sich eine gemeinsame Planung von Heizung und Kühlung lohnt

6 Min. LesezeitLesen
Abfluss verstopft im Betrieb: So vermeiden Unternehmen teure Folgeschäden
Verbraucher
Abfluss verstopft im Betrieb: So vermeiden Unternehmen teure Folgeschäden

Ein verstopfter Abfluss kann den Betriebsalltag erheblich beeinträchtigen. Wenn Toiletten nicht mehr nutzbar sind, Wasser in Geschäftsräumen zurückstaut oder Abwasserleitungen Probleme verursachen, müssen Verantwortliche schnell reagieren. Neben den unmittelbaren Reinigungskosten drohen Nutzungsausfälle, Wasserschäden und zusätzlicher organisatorischer Aufwand. Mit einem klaren Vorgehen lassen sich viele Folgen begrenzen. Entscheidend ist, Warnsignale früh zu erkennen, im Ernstfall richtig zu handeln und wiederkehrende Probleme gezielt untersuchen zu lassen. Warum Rohrverstopfungen für Unternehmen zum Problem werden Funktionierende Abwasserleitungen gehören zur grundlegenden Infrastruktur eines Gebäudes. Gerade in Unternehmen, gastronomischen Betrieben, Praxen und gewerblich genutzten Immobilien können Störungen weitreichende Konsequenzen haben.

6 Min. LesezeitLesen
Total Cost of Ownership im Fuhrpark: So berechnen Unternehmen die tatsächlichen Fahrzeugkosten
Business
Total Cost of Ownership im Fuhrpark: So berechnen Unternehmen die tatsächlichen Fahrzeugkosten

Ein niedriger Kaufpreis oder eine günstige Leasingrate allein sagt wenig über die Wirtschaftlichkeit eines Firmenwagens aus. Erst unter Einbeziehung laufender Ausgaben wie Kraftstoff, Versicherung, Wartung und Reparaturen werden die tatsächlichen Kosten sichtbar. Bei gekauften Fahrzeugen muss außerdem der spätere Restwert berücksichtigt werden. Die Total Cost of Ownership (TCO) fasst diese Faktoren zusammen und schafft eine fundierte Grundlage für die wirtschaftliche Fuhrparkplanung. Was Total Cost of Ownership im Fuhrpark bedeutet Mit der Total Cost of Ownership (TCO) ermitteln Unternehmen, welche Gesamtkosten ein Fahrzeug innerhalb eines festgelegten Nutzungszeitraums verursacht. In die Berechnung fließen nicht nur der Kaufpreis oder die Leasingraten ein, sondern auch Betriebskosten, Wartung, Reparaturen und weitere fahrzeugbezogene Ausgaben. Das Ergebnis zeigt die finanzielle Belastung insgesamt, pro Monat oder pro gefahrenem Kilometer.

5 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite