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Der BubCon-Messenger: Themenfunktion im Bubble-Design ist übersichtlich und intuitiv bedienbar

Das Universum der Messaging-Dienste hat in Whatsapp seinen Fixstern. Aber in diesem Kosmos befinden sich weitere Sterne, die leuchten – und Zusatzfunktionen bieten, die der Marktführer nicht bieten kann. Bubcon gehört in diese Kategorie. business-on.de im Gespräch mit Geschäftsführer Dimitrij Scholochow, der im Milliarden-Anwender-Markt der Messaging-Dienste mit BubCon eine äußerst interessante Alternative anbietet.

business-on.de: Herr Scholochow, 2014 nutzten bereits über eine Milliarde Menschen auf ihren Smartphones so genannte Messaging-Dienste. Im Jahr 2019 sollen es schon über zwei Milliarden Nutzer sein. Mit Ihrem Messenger BubCon bedienen Sie also einen Milliardenmarkt. Da müssten doch ruckzuck einige hunderttausend User zusammenkommen. Wie ist der Stand der Dinge nach über einem Jahr am Markt?

Dimitrij Scholochow: Ausgezeichnet, wir liegen mit unseren Entwicklungsschritten weiterhin voll im Plan und erfahren von unseren Nutzern laufend sehr positive Resonanz, die uns zusätzlich anspornt. Mit der Veröffentlichung der Android-Version vor nun einem Jahr wollten wir den Messenger-Markt dabei zunächst erfühlen und herausfinden, wie hoch die Nachfrage nach einem neuen Messenger wirklich ist. Besonders wichtig für uns war es Feedback zu unserer innovativen Themenfunktion zu erhalten. Das Interesse war von Start weg sehr groß. Bereits in den ersten Wochen konnten wir mehrere tausend Downloads verzeichnen. Ein Jahr lang haben wir nun weiter an der Android-Version gefeilt und auch die Entwicklung der iOS-Version begonnen. Dabei haben wir kontinuierlich die Rückmeldungen aus dem Markt aufgenommen und weitere Optimierungen vorgenommen, um das bestmögliche Nutzererlebnis zu bieten. Nun stehen wir mit beiden Versionen kurz vor dem Marktstart.

business-on.de: Wie kommt man überhaupt auf die Idee, einen neuen Messenger zu entwickeln? Gab es da den einen Moment, wo Sie sagten: „Hoppla, mir fehlt da was, das können wir besser lösen?“

Dimitrij Scholochow: Diese Frage wird uns oft gestellt, und ja, wir hatten genau diese Momente, in denen uns wichtige Funktionen in derzeitigen Messengern gefehlt haben. Vor allem aber waren wir mit der Unübersichtlichkeit und dem Nachrichten-Chaos in den aktuellen Lösungen sehr unzufrieden. Heutzutage werden insbesondere in Gruppenchats täglich unzählige Nachrichten zu unterschiedlichsten Themen ausgetauscht. Das Suchen relevanter Informationen in diesen Gruppen erweist sich dann immer als sehr schwierig. Mit unserer Funktion der Themenbildung bringen wir nun die notwendige Struktur in den Messenger.

business-on.de: Wann war die Idee geboren, einen neuen Messenger zu entwickeln und auf den Markt zu bringen? Also wie lange war die Vorlaufzeit?

Dimitrij Scholochow: Uns hat schon immer die Idee begeistert, selber ein Produkt zu entwickeln. Irgendwann haben wir während unserer täglichen Arbeit erkannt, dass gerade im Messengermarkt ein sehr großes Optimierungspotential liegt. Smartphones nehmen in der heutigen Gesellschaft eine zentrale Rolle ein. Dabei hat sich das gesamte Kommunikationsverhalten sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext stark verändert, weg von der klassischen E-Mail oder Telefongesprächen hin zu einer direkten, aber zeitlich und ortsungebundenen Kommunikation. Das führt zwangsläufig zu einer wahren Informationsflut, die sekündlich ausgetauscht wird. Keiner der aktuellen Messenger-Dienste findet hierauf die passende Antwort. So entwickelten wir mit BubCon einen grundlegend neuen Messenger, der diese Herausforderung besser löst als jeder andere Anbieter am Markt. Ein Jahr lang haben wir an dem Konzept und der technischen Umsetzung getüftelt, bis wir 2016 die erste Android-Version veröffentlichen konnten.

business-on.de: An welchen Stellschrauben haben Sie gedreht, um den BubCon-Messenger besser zu machen als Vergleichbares am Markt? Was zeichnet den BubCon-Messenger aus?

Dimitrij Scholochow: Mittelpunkt unseres Messengers ist ganz sicher seine weltweit einmalige Themenfunktion im Bubble-Design, die eine intuitive und sehr übersichtliche Kommunikation ermöglicht. Hiermit können unsere User in den einzelnen Single- und Gruppenchats zusätzlich bis zu acht individuelle Themen erstellen und erhalten so die lange vermisste Ordnung in ihrem Nachrichtenchaos. Sogar gezielte Umfragen sind möglich. Daneben haben wir eine Hashtag-Funktion integriert, die den Nutzern ein sofortiges Einordnen und Auffinden von Nachrichten ermöglicht. Zusätzlich haben wir uns auch dem Thema Sprachnachrichten angenommen. Diese kann man nicht nur aufnehmen, sondern, ähnlich einem Diktiergerät, vor dem Versand zusätzlich kontrollieren und korrigieren.

business-on.de: Wer sagt Ihnen „Hey, der bubcon ist klasse, der ist ja praktischer, übersichtlicher als die bekannten Dienste?“ Oder übt Kritik? Testen Sie das im kleinen Kreis, unter Freunden, oder bedienen Sie sich da einer größeren, repräsentativeren Gruppe im Web?

Dimitrij Scholochow: Zunächst haben wir uns einer umfangreichen Marktforschung im Web bedient und unsere Ergebnisse mit aufwendigen Usertests verifiziert. So konnten wir die Schwächen aktueller Messenger konsequent herausarbeiten. Alle diese Erkenntnisse sind dann in die Entwicklung von BubCon eingeflossen. Zudem haben wir im Verlauf des letzten Jahres mit dem Start der Android-Version, neben großem Lob, auch sehr viel konstruktives Feedback von den Usern erhalten, das wir kontinuierlich aufgenommen, bewertet und in die weitere Entwicklung haben einfließen lassen.

business-on.de: Wie bekommt man solch ein Produkt unters Volk, welche Kanäle im Internet sind die wichtigsten?

Dimitrij Scholochow: Natürlich möchten wir an dieser Stelle nicht unsere gesamte Kommunikations- und Vertriebsstrategie offenlegen. Soviel können wir aber sagen: Da Jugendliche und junge Erwachsene sicher zu unserer Kernnutzerschaft gehören, werden wir neben zielgruppenoptimierter PR Arbeit in erster Linie verstärkt Social Media einsetzen und hier genau die Kanäle bespielen, in der wir unsere Zielgruppe erfolgreich abholen.

business-on.de: Ihr Unternehmen sitzt in Gummersbach. Wie viele Mitarbeiter haben Sie? Wird es Zugänge geben?

Dimitrij Scholochow: Unser Team besteht zurzeit aus 16 Mitarbeitern der verschiedensten Disziplinen, wobei der Schwerpunkt natürlich auf der Entwicklungsarbeit liegt. Zunächst wird es auch bei diesem starken Fundament bleiben, das wir im Laufe des letzten Jahres geschaffen haben. Wir planen jedoch auf Sicht einen Umzug unseres Unternehmens nach Köln, da wir hier stark von der vorhandenen Struktur im Bereich Medien und Startup-Ökosystem profitieren können und noch näher am Markt sein werden.

business-on.de: Was planen Sie als nächstes, haben Sie weitere Pfeile im Köcher – sei es in Sachen Anwendungen, oder auf einem ganz anderen Feld?

Dimitrij Scholochow: Verständlicherweise möchten wir auch hier nicht zu viel ins Detail gehen, wir werden in BubCon aber eine Vielzahl spannender Features integrieren, die das Nutzererlebnis weiter steigern und die Verweildauer auf unserer Plattform weiter erhöhen. Unsere User können sich aber bereits auf die bald folgende Web- und Desktop-Version freuen. Das Tablet und die Smartwatch werden wir dann im kommenden Jahr 2018 erobern, um eine Geräte übergreifende Nutzung zu ermöglichen.

(Redaktion)


 

 

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