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  • 01.04.2014, 12:18 Uhr
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  • Köln
Interview

Lutz Wingerath: „Stillstand ist keine Alternative.“

Lutz Wingerath, Prokurist der Kölner Sportstätten GmbH und Vorstandsmitglied des Vereins „Kölner Unternehmer für Sport und Soziales e.V.“ nahm sich die Zeit und stellte sich sieben auserwählten Fragen der Business-on.de Interviewreihe „Lokalpatriotismus“. Dabei verrät er, dass sein Arbeitsplatz gleichzeitig sein liebster Ort in der Region ist und er dort Hobby und Arbeit verbinden kann.

Business-on.de: In welcher Branche sind Sie tätig und seit wann?

Lutz Wingerath: Ich arbeite seit Juni 2004 bei der Kölner Sportstätten GmbH. Wir sind Eigentümer und Betreiber von sechs Sportstätten in Köln. Diese sind das RheinEnergieStadion, die Hauptkampfbahn im Südstadion, die Hauptkampfbahn im Sportpark Höhenberg, das Radstadion, das Reit- und Baseballstadion und die öffentliche Golfanlage Roggendorf. Zudem sind wir Eigentümer der 2006 kernsarnierten Abelbauten, die sich direkt vor dem RheinEnergieStadion befinden. Die Abelbauten sind an das Sportamt der Stadt Köln vermietet.

Business-on.de: Wie viele Mitarbeiter beschäftigt Ihr Unternehmen?

Lutz Wingerath: Inklusive der Teilzeitkräfte und unserer Auszubildenden arbeiten 28 Mitarbeiter für die Kölner Sportstätten GmbH. Im RheinEnergieStadion arbeiten viele Studenten, die uns aushilfsweise im Veranstaltungsgeschäft unterstützen. Neben den Großveranstaltungen finden im RheinEnergieStadion täglich Stadionführungen und im Jahr bis zu 250 Tagungen statt.

Business-on.de: Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Lutz Wingerath: Ich bin sehr froh, dass ich mein Hobby mit meiner Arbeit verbinden kann. Ich treibe und schaue sehr viel Sport. Zudem verbringe ich viel Zeit mit meiner Frau und unserem Hund in der Natur.

Lutz Wingerath: „Ich netzwerke nicht, sondern baue mir mein eigenes Netzwerk auf.“

Business-on.de: Was ist Ihr Lieblingsort in der Region und warum.

Lutz Wingerath: Mein Lieblingsort in der Region ist das RheinEnergieStadion. Ich bin sehr glücklich, dass ich sagen kann, dass mein Lieblingsort auch gleichzeitig meine Arbeitsstätte ist. Hier erleben sowohl die Gäste als auch die Mitarbeiter Emotionen pur. Zudem lerne ich in diesem attraktiven Umfeld sehr viele interessante und vor allem nette Menschen kennen.

Business-on.de: In welchen Clubs Netzwerken Sie?

Lutz Wingerath: Ich „netzwerke“ nicht über Clubs sondern baue mir mein eigenes Netzwerk auf. Ich gehe nur zu sehr ausgewählten Netzwerkveranstaltungen. Diese besuche ich dann aber nicht, um mein Netzwerk zu erweitern, sondern um mein bestehendes Netzwerk zu pflegen. Darauf freue ich mich dann auch. Sehr am Herzen liegt mir allerdings ein Verein, den ich mit lieben Menschen gegründet habe. Der Verein „Kölner Unternehmer für Sport und Soziales e.V.“ unterstützt über die Mitgliedsbeiträge ausgewählte Sportprojekte in Köln. Für unseren Beirat konnten wir große Kölner Sportidole begeistern, wie zum Beispiel Stephan Baeck, Timo Wess und Julius Brink.

Business-on.de: Besteht Ihrer Meinung nach hinsichtlich wirtschaftlicher Faktoren im Rheinland Optimierungsbedarf?

Lutz Wingerath: Es gibt sicherlich auch im Rheinland Platz für Optimierungen und Weiterentwicklungen, denn Stillstand ist ja keine Alternative.

Business-on.de: Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissensstand und Erfahrungsschatz beruflich noch mal von vorne anfangen könnten, welche Entscheidungen würden Sie revidieren?

Lutz Wingerath: Ich blicke nicht in die Vergangenheit und überlege, was ich anders oder besser hätte machen können. Ich bin sehr froh und sehr zufrieden, da wo ich gerade bin.

(Christian Weis)


 


 

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