Meschede. 2020 ist ein besonderes Jahr: Vor allem für junge Menschen, die sich über Berufe und Unternehmen informieren möchten. Berufsorientierung und Unternehmenseinblicke waren kaum möglich. Die Suche nach dem Traumjob gleicht dabei einem Abenteuer und wirft viele Fragen auf. Gehe ich studieren, mache ich eine Ausbildung oder starte ich erst einmal mit einem Praktikum? Viele Informationen sind zwar per Klick direkt abrufbar. Um jedoch die richtige Berufswahl zu treffen, braucht es auch in Coronazeiten mehr: das persönliche Gespräch, Informationen aus erster Hand von erfahrenen Ausbildern sowie konkrete Angebote zum Thema Praktikum, Ausbildung und Studienmöglichkeiten. Die vielen Fragen zu Berufsbildern und Möglichkeiten werden auf der BerufsInfoBörse in Meschede, kurz BIB, am 18. und 19. September beantwortet.
Die BIB 2020 bietet in kleinerer Form mit abgestimmtem Hygienekonzept eine Übersicht zu interessanten Berufen, lokalen Unternehmen und verschiedenen Ausbildungswegen. Über 60 Aussteller mit mehr als 120 verschiedenen Berufsmöglichkeiten in der Region stellen sich auch in diesem besonderen Jahr vor. Die zweitägige Messe informiert junge Sauerländer über die Möglichkeiten, ihre Karriere in der Heimat zu beginnen und in das Berufsleben zu starten. Dabei steht der Freitag in diesem Jahr ausschließlich den weiterführenden Schulen zur Verfügung. Am Samstag sind alle Interessenten herzlich eingeladen, sich nach vorheriger Anmeldung zu informieren.
Im Zusammenspiel zwischen der Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft (IMW), der Wirtschaftsförderung und dem Berufskolleg Meschede (BKM) wird das Original der Ausbildungsmessen im HSK unter besonderen Rahmenbedingungen zum 18. Mal organisiert und umgesetzt. Wirtschaftsförderin Christina Wolff: „Vor allem in diesem Jahr zahlt sich die langjährige Zusammenarbeit aus. Wir haben gemeinsam alles in die Wege geleitet, um für die Beteiligten ein angepasstes Konzept zu erarbeiten. Dieses musste zum einen die Sorgen der Unternehmen und zum anderen die Herausforderungen der Schulen berücksichtigen – und dann noch umsetzbar sein.“ Meinolf Ewers, Vorsitzender der IMW ergänzt: „Es ist wichtig, den Schülern und Schülerinnen sowie allen Interessierten die Chance zu geben, sich über die beruflichen Möglichkeiten zu informieren und mit den Firmen auch in Coronazeiten in persönlichen Kontakt zu treten.“
Kompakt informiert – Messekatalog & digitale Angebote
Im umfangreichen Messekatalog werden auf über 80 Seiten die Angebote der Messe, die einzelnen Firmen und ihre Berufsangebote dargestellt. Der Katalog wird im Vorfeld in den weiterführenden Schulen verteilt, liegt an den Veranstaltungstagen kostenlos im Berufskolleg aus und kann als Vorbereitung online durchgeblättert werden.
Ergänzend zeigen der digitale Standortkatalog und die Standort Meschede-App, welche ab sofort in den App-Stores erhältlich ist, im Kontext des Appnetzwerkes ganzjährig Praktikums- und Ausbildungsstellen sowie Informationen über Unternehmen in der Region an. Die Angebote werden ständig aktualisiert – es lohnt sich hier öfter vorbeizuschauen.
Digitales Forum – Azubis stellen Berufsfelder in Kurzvideos vor
Film ab – Wie sieht der Arbeitsalltag eines Azubis aus? Was lernt man im Unternehmen, was in der Berufsschule und wo ist diese? Wie sieht ein duales Studium aus, und was gibt es für Möglichkeiten
nach dem Abi? In 19 Videos berichten Auszubildende direkt aus ihrem Berufsalltag. Die Kurzvideos sind auf der Homepage www.bib-meschede.de und auf dem YouTube-Kanal des Stadtmarketings zu finden.
BKM präsentiert sich – Berufskolleg zum Entdecken
Das Berufskolleg Meschede des HSK präsentiert als Gastgeber in diesem Jahr trotz Corona die verschiedenen Möglichkeiten vor Ort. Hierbei werden Einblicke in die Bäckerei mit Hilfe eines Filmes und einer Ausstellung gegeben. Der Küchen- und Restaurantbereich lädt mit verschiedenen Quizformen zum Entdecken ein, und der Hotelbereich berät vor Ort über die verschiedenen Berufsmöglichkeiten. „Es wird nicht die lebhafte Präsentation, die wir bisher auf der BIB gewohnt waren“ ergänzt Carsten Placht, Schulleiter des BKM, „aber wir versuchen mit neuen Formaten und Ideen, den jungen Menschen die Möglichkeiten vor Ort zu zeigen, und freuen uns, dass wir gemeinsam eine Lösung für die Messe gefunden haben und nun unsere Türen öffnen können.“
Kostenlose Online-Tickets: Eltern, Schüler & Interessierte am Samstag herzlich eingeladen.
Die BIB bietet vor allem am Samstag eine einmalige Chance, mit Unternehmen und Personalverantwortlichen direkt ins Gespräch zu kommen. Bei der Berufsorientierung und der Berufswahl nehmen Eltern eine wesentliche Rolle ein. Daher freuen sich die Veranstalter, am Samstag die Messe auch in Coronazeiten für alle Interessierten öffnen zu können. Dabei stehen Besuchern drei Zeitfenster zur Verfügung. Wichtig: Ein Besuch der Messe ist in diesem Jahr ausschließlich mit vorheriger Online-Anmeldung möglich. Hierfür können ab dem 1. September kostenlos Online-Tickets gebucht werden, da die Messebesucherzahl begrenzt ist.
Die BerufsInfoBörse findet am 18. und 19. September im Berufskolleg Meschede im Dünnefeldweg 5 statt. Am Samstag, 19. September ist die Messe von 9 bis 14 Uhr für alle Interessierten geöffnet.
Weitere Informationen, die Anmeldemöglichkeit, alle Angebote sowie den digitalen Katalog gibt es auf www.bib-meschede.de
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.

