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Corona-Pandemie: KölnBusiness, Stadt und Wirtschaft verpflichten sich zu Köln Kodex und bieten Service-Paket

Ein breites Bündnis aus der Stadt Köln, der KölnBusiness Wirtschaftsförderung, dem DEHOGA Nordrhein, dem Handelsverband NRW Aachen-Düren-Köln, der Handwerkskammer zu Köln und der Kreishandwerkerschaft zieht in der Corona-Pandemie an einem Strang: Mit dem KölnKodex, einer Selbstverpflichtung zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen, und einem umfangreichen Service-Paket bekommen Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie und Handwerk gezielte Unterstützung.

Henriete Reker und Dr Manfred Janssen

Die KölnBusiness Wirtschaftsförderung und ihre Partner geben Betrieben ein umfangreiches Service-Paket an die Hand, um Hygiene- und Schutzmaßnahmen leicht umzusetzen. Die Informationen und Handreichungen zum Download werden stets aktualisiert und sind gebündelt auf www.koeln.business/koeln-kodex abrufbar. Ziel ist die dauerhafte Wiedereröffnung aller Branchen und Gewerke in Köln.

„Wir alle wünschen uns unsere Normalität zurück, unser normales Leben. In einer lebendigen Stadt wie Köln gehören die Gastronomie, der Einzelhandel und unsere Wirtschaft insgesamt zu diesem Leben dazu“, sagt Oberbürgermeisterin Henriette Reker. „Sobald die Pandemielage es zulässt, wollen wir gut vorbereitet sein auf mögliche weitere Öffnungsschritte. Mit diesem breiten Bündnis schaffen wir branchenübergreifend einheitliche Regelungen und Verlässlichkeit.“

Köln Kodex betont gemeinsame Verantwortung

Zentraler Bestandteil des Service-Pakets der KölnBusiness Wirtschaftsförderung ist der Köln Kodex. Dabei handelt es sich um eine Selbstverpflichtung der Stadt Köln und der beteiligten Branchen – repräsentiert von DEHOGA Nordrhein, Handelsverband NRW Aachen-Düren-Köln, der Handwerkskammer zu Köln und Kreishandwerkerschaft. Der Kodex betont die gemeinsame Verantwortung aller unterzeichnenden Partner in der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Dabei setzen die Stadt Köln sowie die Verbände auf eine breite Unterstützung der Unternehmen sowie der Kölner*innen.

„In unseren Betrieben halten wir die Hygiene- und Schutzmaßnahmen lückenlos ein“, heißt es unter anderem im Köln Kodex. Der Gedanke: Jeder Betrieb soll mit gutem Beispiel vorangehen, um eine weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern – und so vermeiden, dass ein weiterer Lockdown für die Wirtschaft notwendig ist.

Leitfäden, Hinweisschilder und modularisiertes Hygienekonzept

„Mit dem umfangreichen Service-Paket unterstützen wir die Kölner Betriebe, damit sie die Corona-Schutzverordnung einfacher umsetzen können. Es ist wichtig, dass die Wirtschaft schnell wieder Fahrt aufnimmt und wir gemeinsam erneute Schließungen vermeiden. Damit dies gelingt, setzen wir darauf, dass sich möglichst viele Unternehmen sowie weitere Partner dem Köln Kodex anschließen“, erklärt Dr. Manfred Janssen, Geschäftsführer der KölnBusiness Wirtschaftsförderung.

KölnBusiness greift Unternehmen mit dem Paket ganz praktisch unter die Arme – mit Materialien, die mit dem Amt für öffentliche Ordnung und dem Gesundheitsamt der Stadt Köln abgestimmt sind. Das Service-Paket umfasst drei allgemeingültige Leitfäden und Hinweisschilder zur Umsetzung von Hygienemaßnahmen in Betrieben sowie Vorlagen zur Kontaktnachverfolgung. Darüber hinaus wird derzeit ein modularisiertes Hygienekonzept mit dem Gesundheitsamt erstellt. Mit dieser Mustervorlage kann jeder Betrieb auf einfache Weise ein freiwilliges, aber verpflichtendes Konzept erstellen. Zudem findet sich auf der Seite eine Öffnungs-Übersicht, welche Betriebe laut Corona-Schutzverordnung unter welchen Auflagen öffnen dürfen.

Abgerundet wird das Paket durch das Köln Kodex Mitmach-Label. Der Aufkleber soll in Schaufenstern oder Eingangsbereichen von Betrieben geklebt werden können. Dadurch wird Kund*innen signalisiert, dass dieser Betrieb die Hygienemaßnahmen gewissenhaft umsetzt. Das Label kann Kontrollen seitens der Stadt erleichtern, diese entfallen aber dadurch nicht.
Grundsätzlich führt das Amt für öffentliche Ordnung im gesamten Stadtgebiet stichprobenartige Kontrollen durch. Verstöße gegen Hygiene- und Schutzauflagen können Bürger*innen unter Tel. 0221 22132000 melden.

Breites Wirtschaftsbündnis setzt Branchenstandards für Hygienemaßnahmen

„Der Kölner Einzelhandel zeigt bereits mit Hygienekonzepten und Besucherlenkung in Zeiten der Pandemie sicheres Einkaufen möglich ist. Gemeinsam mit der Stadt Köln stehen wir solidarisch an der Seite unserer Kolleginnen und Kollegen, um ihnen auf diesem Weg eine Perspektive zur Wiedereröffnung zu ermöglichen“, sagt Jörg Hamel, Geschäftsführer Handelsverband Nordrhein-Westfalen Aachen-Düren-Köln e.V.

„Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen ist es extrem wichtig, dass wir alle an einem Strang ziehen. Der Köln Kodex ist für das Kölner Handwerk ein zusätzlicher Baustein, den unsere Betriebe in ihr bereits bestehendes Hygienekonzept integrieren können und der uns alle stets daran erinnern soll, wie wichtig die Einhaltung der Hygienemaßnahmen im Kampf gegen die Pandemie ist. Vor allem symbolisiert der Kodex aber eines: Zusammenhalt! Und wenn Köln eines kann, dann das. Ich bin deshalb sehr glücklich, dass wir – im Verbund – so schnell agieren, und das Service-Paket der heimischen Wirtschaft zur Verfügung stellen“, sagt Garrelt Duin, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer zu Köln.

„Das Bündnis ist ein starkes Signal in Richtung Gastronomie und Hotellerie. Das Service-Paket bietet zudem einen Standard, mit dem wir die nötigen Vorbereitungen für die Wiedereröffnung treffen können. So wirken wir darauf hin, dass diese beiden Branchen als Teil der Lösung wahrgenommen werden“, sagt Christoph Becker, Geschäftsführer DEHOGA Nordrhein.

Bildquellen

  • Henriete Reker und Dr Manfred Janssen: KölnBusiness
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