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business-on.de Redaktion
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20. März 2024

Liquidität von Unternehmen – so wird die Zahlungsfähigkeit gesichert

Ein Unternehmen, das seine Rechnungen nicht mehr bezahlen, seine Mitarbeiter nicht mehr entlohnen und seinen steuerlichen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, muss Insolvenz anmelden. Deswegen ist es so wichtig, dass dem Thema Liquidität besonderes Augenmerk geschenkt wird. Sie lässt sich auf verschiedene Weisen erhalten. Dabei sollten Unternehmen aber nicht immer vom besten Fall ausgehen, sondern auch Krisenzeiten einplanen und entsprechend vorsorgen.

Betriebskosten durch Effizienzsteigerung verringern

Hohe laufende Kosten schmälern den Gewinn eines Unternehmens und können in Krisenzeiten die Liquidität gefährden. An vielen Ausgaben lässt sich mit dem richtigen Management aber gezielt schrauben:

  • Warenbestände im Lager sollten flexibel an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden, sodass immer nur das vorgehalten wird, was auch wirklich benötigt wird. So lässt sich gegebenenfalls sogar das Lager verkleinern.
  • Schnelleres und effizienteres Arbeiten trägt im besten Fall zu Umsatzsteigerungen bei und reduziert zugleich die Betriebskosten.
  • Energiekosten lassen sich oft durch kleine Veränderungen wie den Austausch alter Elektrogeräte und Glühbirnen gegen neue energieeffiziente Varianten senken.
  • Maschinen sollten regelmäßig gewartet und auf ihre volle Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Schon kleine Beschädigungen können dazu führen, dass eventuell ein höherer Energieaufwand notwendig wird.

Dank moderner Software lassen sich viele Arbeitsprozesse heute leicht beschleunigen. Gleichzeitig wird dadurch weniger Personal benötigt, was wiederum Kosten minimiert und das Unternehmen außerdem nicht mehr vor das Problem stellt, neue geeignete Fachkräfte finden zu müssen.

Finanzielle Engpässe aufgrund nicht bezahlter Rechnungen vermeiden

Nicht immer kommen Unternehmen selbst verschuldet in finanzielle Schieflage. Wenn ein paar wichtige Kunden es nicht so genau mit der Zahlungsmoral nehmen, kann das schnell zu einem dicken Minus auf dem Firmenkonto führen. Dies sollte vermieden werden. Eine freundliche Zahlungserinnerung und anschließende Mahnungen treiben das Geld hoffentlich trotzdem ein. Wenn ein Kunde die Aufforderungen aber ignoriert und einfach nicht zahlt, können Unternehmen einen anderen Weg gehen und ein erfahrenes Inkassounternehmen beauftragen. Das kümmert sich dann um die Begleichung der Schuld, sodass die Mitarbeiter des Unternehmens stattdessen dem Kerngeschäft nachgehen können und sich nicht auch noch mit dem Eintreiben des Geldes beschäftigen müssen.

Rücklagen bilden und das Risiko möglichst breit streuen

Die Corona-Pandemie und die zuletzt sehr hohe Inflation haben gezeigt, wie schnell Unternehmen in die Krise rutschen können. Um auch schwere Zeiten zu überstehen und währenddessen stets liquide zu bleiben, sollten Unternehmen entsprechende Rücklagen bilden und einen Teil des Firmenvermögens investieren. Dabei spielt die Risikodiversifizierung eine wichtige Rolle. Es sollte also nicht alles auf eine Karte gesetzt werden. Es stehen verschiedene Möglichkeiten wie die Investition in Fonds oder in Edelmetalle zur Verfügung. Auch der Kauf von Immobilien kann je nach aktueller Marktlage sinnvoll sein.

Kredite aufnehmen und Zahlungsschwierigkeiten überbrücken

Wenn die Reserven aufgebraucht sind, kann ein Bankkredit aufgenommen werden. Für dessen Bewilligung ist eine hohe Bonität von großer Bedeutung. Diese lässt sich durch ein einwandfreies Zahlungsverhalten erreichen. Unternehmen sollten also in guten Zeiten stets darum bemüht sein, all ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Es könnte ihnen in der Krise von großem Vorteil sein.

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