Sparer nach wie vor von niedrigen Zinsen betroffen
Ganze sechs Jahre hält der Sinkflug der Zinsen nun schon an. Das macht vor allem Sparern zu schaffen. In diesem Jahr dürfen sie aber wahrscheinlich seit Langem einmal wieder aufatmen. So hat die amerikanische Notenbank FED die Leitzinsen bereits im Dezember um 0,25 Prozent gehoben. In den nächsten Jahren sollen nun weitere Zinserhöhungen folgen. Und auch in Europa könnte sich die Situation langfristig positiv entwickeln. Hier ist zwar davon auszugehen, dass die EZB die Leitzinsen noch lange Zeit niedrig lässt, doch rechnen viele Experten damit, dass die Kapitalmarktzinsen allmählich wieder ansteigen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage unter 26 Fondsgesellschaften, Kreditinstituten und Versicherern.
Staatsanleihen werden attraktiver
So dürfte es in Deutschland noch eine Weile dauern, bis Sparer mit höheren Zinsen für ihre Rücklagen rechnen können, doch ist mit leicht höheren Zinsen auf Staatsanleihen zu rechnen. Bei der Schweizer UBS hält man es sogar für möglich, dass die Bundesanleihen in diesem Jahr wieder auf 1,7 Prozent steigen. Dies gilt allerdings nur für Papiere mit einer Laufzeit von 10 Jahren. Bei Papieren mit einer Laufzeit von 2 Jahren gehen Experten weiterhin von einer negativen Rendite aus.
Die Inflation als Unsicherheitsfaktor
Mit steigenden Renditen geht allerdings auch ein Problem einher. Sie sorgen dafür, dass die Kurse der Staatsanleihen fallen. Wer sein Depot damit gefüllt hat, muss mit Kursverlusten rechnen. Da ist es nicht verwunderlich, dass Vermögensverwalter Anlegern derzeit von dieser Anlageform abraten. Wichtiger werden in diesem Zusammenhang Aktien von großen, stabilen Unternehmen. Steigende Kapitalmarktzinsen sind nur für die Anleger interessant, die ihre Anleihen bis zur Fälligkeit halten wollen.
Zinsentwicklung 2016 im Überblick
- Im März 2016 hat die Europäische Zentralbank den Leitzins auf 0 Prozent abgesenkt.
- Ein im Januar 2015 von der EZB beschlossenes umfangreiches Paket zum Ankauf von Staatsanleihen wurde im März 2016 deutlich ausgeweitet.
- Die Prognosen für die Entwicklung der Bauzinsen in der zweiten Jahreshälfte sind zurückhaltend. In den kommenden Monaten wird mit einem niedrigen Zinssatz gerechnet.
- Immobilienkäufern wird empfohlen, die Zinsen bei der Finanzierung für die nächsten 15 Jahre festschreiben zu lassen und eine hohe Tilgung zu wählen.
BusinessEin Bad, das jeden Morgen Freude macht. Ein Kachelofen, der an kalten Abenden Wärme und Geborgenheit schenkt. Für viele Hausbesitzer und Bauherren im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tirol gehören diese beiden Wünsche eng zusammen und in Oberaudorf liegen sie tatsächlich in einer Hand. Der Fliesenleger- und Ofenbaubetrieb von Martin Maier verbindet zwei Gewerke, für die Bauherren sonst getrennte Firmen, Absprachen und Zeitpläne organisieren müssen. Ein Porträt über einen Familienbetrieb, der zeigt, wie Generationenwissen und moderne Planungstechnik zusammenpassen. Ein Familienbetrieb mit zwei Handwerksfeldern Wer ein Bad saniert oder einen neuen Ofen einbauen lässt, kennt das Problem: Je mehr Gewerke an einem Projekt beteiligt sind, desto größer wird der Abstimmungsaufwand. Termine kollidieren, Zuständigkeiten verschwimmen, und am Ende wartet der Bauherr. In Oberaudorf, zwischen den Alpen und dem Inntal gelegen, hat sich ein Handwerksbetrieb bewusst anders aufgestellt. Das Unternehmen von Martin Maier deckt zwei Kernbereiche des Wohnens ab: die Gestaltung von Bädern und Böden mit Fliesen und Naturstein sowie den Ofenbau von Rosenheim bis Kufstein.
Expertentalkbusiness-on.de: Sprachkompetenz ist im Mittelstand längst ein Produktivitätsfaktor. Wir haben mit der Geschäftsführung der Eifert. Sprachen. Seminare. Coaching. Verwaltungs GmbH, Wolfgang Eifert und Jan Ach, darüber gesprochen, wie sich Firmentrainings verändern, wo KI wirklich hilft und woran gute Kurse erkennbar sind. Herr Eifert, Sprachtraining klingt nach einem klassischen Weiterbildungsthema. Warum bekommen Sie derzeit mehr Anfragen aus Unternehmen? Wolfgang Eifert: Weil Sprache im Arbeitsalltag konkreter wird. Ein Vertriebsteam, das mit Kunden in Italien verhandelt, ein Pflegedienst, der internationale Fachkräfte einstellt, oder eine Kanzlei, die englischsprachige Mandate übernimmt: In all diesen Fällen entscheidet das Sprachniveau darüber, wie schnell jemand produktiv wird. Unsere Ansprechpartner in HR und Fachabteilungen wollen keine reinen Vokabeltrainings mehr buchen, sondern nachvollziehbare Fortschritte für definierte Aufgaben.
ExpertentalkOb im privaten Wohnbereich, im Büro oder in Ausstellungsflächen: Der Bodenbelag prägt einen Raum, lange bevor Möbel, Licht oder Farben ihre volle Wirkung entfalten. Die Wahl des Bodenbelags gehört zu den weitreichendsten Entscheidungen bei Bau, Umbau und Renovierung und ist eine Entscheidung mit langer Bindungswirkung. Anders als Wandfarbe oder Möblierung lässt sich ein Boden nicht ohne größeren Aufwand austauschen er bildet die Grundlage, auf der alle weiteren Gestaltungsentscheidungen aufbauen. Wer Material, Nutzungsprofil und Raumwirkung von Anfang an zusammendenkt, vermeidet Fehlkäufe und doppelte Investitionen. Das gilt für Wohnräume ebenso wie für gewerbliche Flächen, wo der Boden täglicher Belastung standhalten muss und gleichzeitig das Erscheinungsbild des Unternehmens trägt. Doch worauf kommt es bei Holzart, Oberfläche und Format tatsächlich an? Um diese Fragen zu klären, spricht unsere Redaktion heute mit Markus Bach, der Geschäftsführung der B&B Fliesen- und Naturstein GmbH. In der Ausstellung in der Zollhalle in Freiburg berät er Bauherren, Planer und Unternehmen rund um den Holzboden. Wer auf der Suche nach einem Parkettboden mit Qualität in Freiburg ist, findet hier nicht nur kompetente Beratung, sondern kann sich auch ein realistisches Bild von der Wirkung im Raum machen. business-on.de: Herr Bach, welche Rolle spielt die Holzart bei der Wahl des richtigen Parketts?
