News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
3. Juli 2012

Unternehmer aus Saarlouis belohnen gute Noten

Hervorragende Leistungen sollten belohnt werden, dachten sich die Saarlouiser Unternehmer Stefan Rietmann, Andreas Bohschulte und Harald Feit und riefen vor drei Jahren den „Saarlouiser Schulpreis“ ins Leben.

In diesem Jahr wurden die 40 besten Schulabsolventen geehrt. Für herausragendes soziales Engagement gab es zudem vier Ehrenpreise.

Jeder Preisträger erhielt 100 Euro, gesponsert von Gewerbetreibenden aus Saarlouis und Umgebung. Die Preisverleihung fand in der Buchhandlung des Kaufhauses Pieper statt.

Mit dabei waren auch Ulrike Emmerich-Schryen vom Wirtschaftsministerium sowie Landrat Patrik Lauer und Oberbürgermeister Roland Henz.

Harald Feit, Mit-Initiator der Aktion, bedankte sich bei den 46 Unternehmern, die in diesem Jahr wieder den Schulpreis mit einer Geldspende unterstützt haben. Wirtschaft und Schule miteinander zu verknüpfen sei ihr Bestreben und das große Engagement der Firmen eine Bestätigung, dass man auf dem richtigen Weg sei.

„Der Schulpreis ist eine gute Idee und zur Nachahmung empfohlen“, betonte Wirtschaftsminister Heiko Maas in seinem Grußwort.

„Glückwunsch zu dieser lebens- und lohnenswerten Initiative“, sagte Ulrike Emmerich-Schryen. Die Schulpreisverleihung biete eine hervorragende Gelegenheit, Schüler und Unternehmer zusammen zu bringen. Diesen wünschenswerten Dialog gelte es weiter zu intensivieren. Sie bedankte sich bei den Unternehmern für das Engagement.

„Der Fachkräftemangel verlangt nach Gegenmaßnahmen“, betonte Patrik Lauer und der Schulpreis sei eine tolle Möglichkeit, zu zeigen, dass Leistung und Engagement in der Öffentlichkeit Widerhall finden.

Besonderes Lob gab es vom Landrat dafür, dass alle sechs Saarlouiser Schulen dabei seien. „Der Schulpreis sollte Schule machen“, unterstrich Lauer. Oberbürgermeister Roland Henz gratulierte zu dieser tollen Idee und wünschte den Schülerinnen und Schüler, für die Zukunft solche Freunde wie die drei umtriebigen Saarlouiser Unternehmer an ihrer Seite.

„Die reden nicht viel, sondern machen“, sagte Henz. Im Anschluss verliehen die Schulleiter bzw. deren Vertreter gemeinsam mit den drei Unternehmern die Preise und verlosten zudem noch ein I-Pad. Für den musikalischen Rahmen sorgte „Max Voices“, der Chor des Max-Planck-Gymnasiums.

Bester Abschluss

Anne-Frank-Schule: Kai Broßette, Stefanie Dengel, Ricardo De Giorgio, Pervin Karaca, Kevin Neagu

ERS I In den Fliesen: David Bonnano, Fabio Fiorentino, Masa Kacaram, Elif Kardas, Kevin Krettel, Tamara Pink, Alyssa Seyfert

ERS II Martin-Luther-King-Schule: Anita Alten, Daymon Bruch, Elisa Bund, Kevin Keller, Kyra Kessler, Steven Nalbach, Dalia Taleb

Gymnasium am Stadtgarten: Alexandra Feldges, Kim Hennrich, Felix Muth, Christoph Rupp, Franziska Sahner, Rebecca Sahner, Angela Schneider

Max-Planck-Gymnasium: Lisa Bettscheider, Alexander von Ehr, Federic Folz, Barbara Lauer, Simon Maiworm, Stefan Stürmer, Marius Thiry; Robert-Schuman-Gymnasium: Anne Cramaro, Victoria Ehl, Nadine Krämer, Lucia Rupp, Sarah Schött, Jana Schreiner, Sebastian Trennheuser

Ehrenpreis für herausragendes soziales Engagement

Lukas Hefner (Anne-Frank-Schule), Michelle Pitan (ERS II Martin-Luther-King-Schule), Marvin Kunz (Gymnasium am Stadtgarten), Tanja Voigt (Robert-Schuman-Gymnasium)

Quelle: saarlouis.de (sb)

Teilen:
Weitere Artikel
Das unsichtbare Netz: Das Zusammenspiel von Körper und Psyche im Arbeitsalltag
Arbeitsleben
Das unsichtbare Netz: Das Zusammenspiel von Körper und Psyche im Arbeitsalltag

Der Berufsalltag verlangt oft volle Aufmerksamkeit: E-Mails im Minutentakt, knappe Fristen und ständige Erreichbarkeit gehören für viele Berufstätige zum Standard. Belastung wird dabei meist als reine Kopfsache abgetan als eine mentale Hürde, die mit etwas Disziplin genommen werden soll. Doch der Organismus funktioniert nicht in getrennten Abteilungen. Physische Reaktionen und seelisches Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verknüpft. Was als Druck im Kopf beginnt, zeigt sich oft unbemerkt im Nacken, im Magen oder im allgemeinen Energielevel. Wer Stress am Arbeitsplatz nachhaltig verstehen will, muss das Zusammenspiel von Körper und Psyche als Ganzes betrachten.

4 Min. LesezeitLesen
Schmuck und Antiquitäten verkaufen: Was bei der Einschätzung zählt
Business
Schmuck und Antiquitäten verkaufen: Was bei der Einschätzung zählt

Schmuck aus einem Nachlass, alte Münzen, eine hochwertige Uhr oder Porzellan vom Dachboden: Für Laien ist häufig schwer einzuschätzen, welchen Wert solche Gegenstände haben und welche Merkmale beim Ankauf eine Rolle spielen. Die Kortum GmbH beschäftigt sich mit dem Ankauf und Handel von Gold, Silber, Schmuck und Antikwaren. Bei dem Juwelier in Dresden und Chemnitz für Gold-, Silber- und Antiquitäten gehören neben Edelmetallen unter anderem Münzen, Brillanten, hochwertige Uhren, Porzellan und verschiedene Antiquitäten zum Geschäft. Im Interview spricht Geschäftsführer Klaus Kortum darüber, welche Stücke für eine Begutachtung infrage kommen, worauf bei der Einschätzung geachtet wird und was Verkäufer vor einem Ankauf wissen sollten. business-on.de: Herr Kortum, mit welchen Gegenständen kommen Menschen typischerweise zu Ihnen?

6 Min. LesezeitLesen
Business-Mail für KMU: So wächst die digitale Kommunikation mit
Business
Business-Mail für KMU: So wächst die digitale Kommunikation mit

Wenn aus einem Einzelunternehmen ein Team wird, steigen die Anforderungen an die digitale Kommunikation. Gemeinsame Postfächer, klare Zuständigkeiten und sichere Zugänge helfen dabei, Kundenanfragen zu koordinieren und Informationen zuverlässig verfügbar zu halten. Eine passende E-Mail-Infrastruktur unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Abläufe an neue Mitarbeiter und wachsende Aufgaben anzupassen. Am Anfang genügt häufig ein einzelnes E-Mail-Konto für Angebote, Rechnungen und Kundenkontakte. Mit jedem neuen Teammitglied wächst jedoch der Abstimmungsbedarf. Wer beantwortet eingehende Anfragen? Wie bleibt die Korrespondenz für Vertretungen zugänglich? Und wer verwaltet die Zugänge, wenn Beschäftigte das Unternehmen verlassen? Eine Business-E-Mail mit eigener Domain schafft eine einheitliche Grundlage. Damit sie im Alltag funktioniert, müssen Unternehmen auch die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen festlegen. Von der Einzelperson zur koordinierten Teamkommunikation

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite