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Marketing

Angestellte finden: So hilft eine Auszeichnung als Top Arbeitgeber bei der Mitarbeitersuche

Der Fachkräftemangel heizt den Wettbewerb um Arbeitskräfte immer weiter an. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, um Top-Talente für sich zu gewinnen. Die Auszeichnung mit einem Arbeitgebersiegel als Top Arbeitgeber bietet eine Möglichkeit, sich von Konkurrenzunternehmen abzuheben und potenzielle Mitarbeiter auf sich aufmerksam zu machen.

Vertrauenswürdige Siegel signalisieren Talenten, dass das Unternehmen hohe Standards in der Mitarbeiterführung und -förderung erfüllt und ein attraktives Arbeitsumfeld bietet. Das kann letztendlich nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Bewerbungen steigern und der Mitarbeitersuche so neuen Schwung verleihen.

Darüber hinaus bieten solche Auszeichnungen auch einen internen Nutzen: Sie basieren in der Regel auf einer Befragung der Angestellten, deren Ergebnisse dem Management wertvolle Einblicke in die Mitarbeiterzufriedenheit geben kann.

So kann eine Unternehmenskultur geschaffen werden, die die Bedürfnisse der Angestellten ernst nimmt und schätzt, was wiederum die Mitarbeiterbindung und -motivation steigert. Ein Arbeitgebersiegel dient somit nicht nur als Magnet für neue Talente, sondern auch als Instrument zur Verbesserung der internen Arbeitsumgebung und zur Stärkung des Unternehmensimages.

Welche Zertifizierungen gibt es?

Arbeitgebersiegel bieten Unternehmen eine Plattform, um sich als vorbildliche Arbeitgeber zu präsentieren und qualifizierte Fachkräfte anzuziehen. Doch welche Zertifizierungen sind überhaupt vertrauenswürdig? Tatsächlich unterscheiden sich die Siegel im Validierungsprozess deutlich: Von repräsentativen Mitarbeiterbefragungen bis hin zu intransparenten oder gar anonymen Internetbewertungen gibt es verschiedene Methoden, die mal mehr und mal weniger zuverlässige Aussagen über das Unternehmen treffen.

Unternehmen sollten deshalb wissen: Nur vertrauenswürdige Top Arbeitgeber Siegel, wie das DIQP (Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung), basieren auf einer fundierten und repräsentativen Analyse der Mitarbeiterzufriedenheit und bieten eine objektive Bewertung der Arbeitsbedingungen.

Bevor ein Unternehmen sich um eine solche Auszeichnung bemüht, sollten also die Hintergründe des jeweiligen Siegels genau geprüft werden. Unabhängige Verbraucherportale oder direkte Informationen vom Siegelgeber geben dabei Aufschluss über die Glaubwürdigkeit der Auszeichnung.

Wie erhalte ich eine Auszeichnung als Top Arbeitgeber?

Eine Auszeichnung als Top Arbeitnehmer bietet einen entscheidenden Vorteil im Wettbewerb um die besten Fachkräfte. Doch wie erreicht man eine solche Zertifizierung? Der Prozess der Auszeichnung beginnt üblicherweise mit einer anonymen Mitarbeiterbefragung, die sowohl die Gesamtzufriedenheit als auch die Bereitschaft zur Weiterempfehlung des Unternehmens abdeckt.

Anschließend wird die Arbeitgeberleistungen des Unternehmens bewertet. Dabei sind nicht nur die nackten Zahlen entscheidend, sondern auch, wie das Unternehmen seine Mitarbeiter mit Benefits und Karrieremöglichkeiten unterstützt und fördert. Die gesammelten Daten und Bewertungen werden dann einer unabhängigen Prüfung durch die Zertifizierungsstelle unterzogen – diese sorgt dafür, dass die Vergabe der Auszeichnungen transparent und nachvollziehbar erfolgt.

Erreicht der Betrieb die notwendigen Standards, erhält er das Siegel als Top Arbeitgeber. Dieses Siegel ist viel mehr als nur eine einfache Auszeichnung – es ist auch ein Versprechen und ein Beweis dafür, dass das Unternehmen eine positive Arbeitsplatzkultur pflegt und hohe Standards in der Mitarbeiterführung setzt. Mit diesem Gütesiegel können Unternehmen sich als vorbildliche Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt positionieren und aktiv neue Talente anziehen.

Kostet eine Auszeichnung als Top Arbeitgeber Geld?

Eine Auszeichnung als Top Arbeitgeber ist nicht nur eine Frage des Engagements, sondern auch der Investition – die sich jedoch auszahlt. Die Kosten für eine solche Zertifizierung sind abhängig von der Unternehmensgröße und umfassen verschiedene Elemente: Primär fallen Befragungs- und Zertifizierungskosten an, die eine Evaluierung der Mitarbeiterzufriedenheit und Unternehmensleistungen beinhalten.

Im Rahmen der Zertifizierung erhalten Unternehmen in der Regel eine Auszeichnung für zwei Jahre sowie dazugehörige Siegelgrafiken. Diese können für Unternehmenskommunikation und Marketing – beispielsweise in Stellenanzeigen und Kanälen für die Personalsuche – genutzt werden, um die Anerkennung als Top Arbeitgeber herauszustellen.

Zusätzlich wird eine Urkunde ausgehändigt, die die Gültigkeit der Zertifizierung bestätigt. Für die interne und externe Kommunikation sind bei vielen Zertifizierungsstellen auch Acrylaufsteller mit den Siegelgrafiken sowie eine detaillierte Ergebnisdarstellung der Mitarbeiterbefragung in Tabellenform erhältlich. Für Unternehmen, die ihre Auszeichnung öffentlichkeitswirksam nutzen möchten, besteht sogar die Option, eine Pressemeldung zu veröffentlichen.

Diese Vorteile bringt eine Auszeichnung für Unternehmen mit sich

Eine Auszeichnung als Top Arbeitgeber bietet Unternehmen eine ganze Reihe an Vorteilen – angefangen bei der erleichterten Suche nach neuem Personal. Doch eine solche Zertifizierung wirkt nicht nur als Magnet für talentierte Fachkräfte, sondern stärkt auch das Ansehen des Unternehmens in der öffentlichen Wahrnehmung.

Der erste und offensichtlichste Vorteil ist deshalb die Verstärkung der Arbeitgebermarke. Ein extern bestätigtes gutes Arbeitsklima, ausgezeichnete Weiterbildungsmöglichkeiten oder attraktive Karrierechancen vermitteln potenziellen Bewerbern unmittelbar ein positives Bild. Das steigert das Interesse an offenen Stellen und kann gleichzeitig auch die Qualität der Bewerbungen erhöhen, da sich qualifizierte Kandidaten besonders von einem renommierten und anerkannten Arbeitsumfeld angezogen fühlen.

Auch ein interner Nutzen ist gegeben

Mit einer Auszeichnung als Top Arbeitgeber hebt sich ein Betrieb deutlich von der Konkurrenz ab – das Signal, dass man in bestimmten Bereichen führend ist, motiviert aber nicht nur außenstehende Talente, sondern auch bestehende Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Ein häufig unterschätzter Aspekt solcher Auszeichnungen ist ihr interner Nutzen. Die Zertifizierung als Top Arbeitgeber basiert in der Regel auf detaillierten Mitarbeiterbefragungen, die dem Management wertvolle Einblicke in die Stimmung und Zufriedenheit im Unternehmen geben.

Diese Rückmeldungen sind hilfreich, um eine Unternehmenskultur zu entwickeln oder zu verbessern, die die Bedürfnisse der Angestellten ernst nimmt und wertschätzt. Ein solches Engagement für die Mitarbeiterzufriedenheit steigert die Mitarbeiterbindung und auch deren Motivation, was wiederum die Produktivität, die Flexibilität und das allgemeine Betriebsklima verbessert.

Die Erkenntnisse aus den Befragungen von Mitarbeitern, die zur Zertifizierung führen, bieten nicht nur Momentaufnahmen, sondern können auch zur Grundlage langfristiger Strategien zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zur Förderung einer inklusiven und unterstützenden Unternehmenskultur werden.

Langfristige Entwicklfungen sind das Ziel

Wer nach dem Zeitraum von zwei Jahren erneut eine Auszeichnung erhalten möchte, wird dazu angehalten, die hohen Standards zu erhalten – oder diese sogar noch zu verbessern. Im weiteren Sinne regt eine solche Zertifizierung Unternehmen also auch dazu an, kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen zu arbeiten.

Eyployer Branding und Recruiting Agenturen bieten hier wertvolle Unterstützung und zeigen dem Betrieb neue Wege für die Personalentwicklung auf. Dabei geht es vor allem darum, gezielt in die Qualifizierung und Zufriedenheit der Menschen zu investieren und nichts dem Zufall zu überlassen. Tipps und Beratung können auch von der Agentur für Arbeit eingeholt werden, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen auch den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes entsprechen.

Auswahl des richtigen Siegels entscheidend

Damit ein Betrieb von den Vorteilen eines solchen Siegels profitieren kann, ist es wichtig, dass das ausgewählte Siegel auch wirklich zum Unternehmen passt und als vertrauenswürdig wahrgenommen wird.

Eine unseriöse Auszeichnung bewirkt im schlechtesten Fall genau das Gegenteil – Unternehmen sollten daher sorgfältig prüfen, welche Art von Siegel ihre spezifischen Stärken am besten hervorhebt und welcher Bewerberpool dadurch angesprochen wird. So ist für ein IT-Unternehmen beispielsweise in vielen Fällen eine andere Auszeichnung sinnvoll als für ein Unternehmen in der Produktionsbranche.

Unternehmen sollten bei ihrem Recruitingprozess auch darauf achten, dass die Stellenausschreibungen – egal ob digital in Online-Jobbörsen oder in der Zeitung – die Erfahrung und Werte widerspiegeln, die durch das Siegel bestätigt werden.

Der Kontakt zu potenziellen Bewerbern über verschiedene Kanäle – ob soziale Medien, Firmenwebseite oder Jobmessen – sollte konsistent die Botschaft vermitteln, die das Siegel unterstützt. Das stellt sicher, dass die richtigen Talente angezogen werden, die nicht nur die nötigen Fähigkeiten, sondern auch eine passende Einstellung mitbringen.

DIQP als Maßstab

Das Deutsche Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e.V. (DIQP) spielt eine wichtige Rolle bei der Vergabe von Arbeitgebersiegeln, die Unternehmen als attraktive Arbeitgeber auszeichnen. Diese Siegel, basierend auf gründlichen und unabhängigen Mitarbeiterbewertungen, bieten eine objektive Einschätzung der Arbeitsplatzkultur und Mitarbeiterzufriedenheit.

Sie ermöglichen es Unternehmen, sich auf dem Arbeitsmarkt positiv hervorzuheben, Talente anzuziehen und das interne Management über die Bedürfnisse und das Wohlbefinden ihrer Angestellten zu informieren.

Als Non-Profit-Organisation gewährleistet das DIQP die Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit der Zertifizierung, wodurch sichergestellt wird, dass die Auszeichnungen tatsächlich die Qualität des Arbeitsumfelds widerspiegeln. Das macht das DIQP zu einem wichtigen Akteur in der Verbesserung von Unternehmenskulturen und der Förderung von Transparenz im Bereich Employer Branding.

Diese Vorteile hat ein Arbeitgebersiegel für Bewerbende

Zertifizierungen sind effektive Werkzeuge, um die Aufmerksamkeit potenzieller Bewerber zu gewinnen – doch auch für die Talente selbst bringt ein solches Siegel Vorteile mit sich.

Eine anerkannte Auszeichnung vermittelt Bewerbern ein Bild von Professionalität und Mitarbeiterorientierung. Sie signalisiert Talenten, dass ein Unternehmen überdurchschnittlich gute Arbeitsbedingungen bietet und sich um das Wohl seiner Mitarbeiter kümmert – und das ohne, dass der Bewerber für diese Information zeitaufwendige Recherchen betreiben muss.

Allerdings sind sich viele Kandidaten bewusst, dass nicht alle im Internet verfügbaren Siegel gleich aussagekräftig sind. Online-Bewertungen sind subjektiv und durch persönliche Erfahrungen gefärbt – einige Angestellte bewerten aus Enttäuschung negativ, während andere die gleiche Situation als positiv beurteilen. Daher sollten Unternehmen und Jobinteressierte Bewertungen immer im Gesamtkontext betrachten und stets unterschiedliche Informationsquellen heranziehen.

Fazit – Arbeitgebersiegel helfen beim Angestellte finden

Letztendlich kann eine renommierte Auszeichnung Unternehmen dabei helfen, sich als erstklassiger Arbeitgeber zu positionieren, der sowohl bestehende als auch neue Talente anzieht und bindet. Ein vertrauenswürdiges Siegel fördert nicht nur die Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt, sondern unterstützt auch die Entwicklung einer starken und positiven Unternehmenskultur – und bietet damit auch intern eine Reihe an Vorteilen.

Wichtig ist, dass Betriebe auf verlässliche Zertifizierungsstellen setzen, um die Glaubwürdigkeit ihrer Auszeichnung zu sichern. Das stärkt das Vertrauen in das Siegel selbst und auch in die Authentizität der damit verbundenen Werte und Versprechen des Unternehmens. Dadurch wird die Bindung zwischen Arbeitgebern und Mitarbeitern gestärkt, und das Unternehmen kann sich dauerhaft als attraktiver Arbeitgeber auf dem Markt etablieren.

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