Heiko Müller: „Ebury richtet sich an den klassischen Mittelstand und an Unternehmen, die mehr Transparenz und Effizienz fordern“

Business-on.de: Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen Ebury kurz vor.
Heiko Müller: Ebury ist ein FinTech-Unternehmen mit Sitz London, das 2009 gegründet wurde. Als Spezialist für Auslandstransaktionen unterstützt Ebury kleine und mittelständische Unternehmen bei der Durchführung von Fremdwährungstransaktionen und der Absicherung von Fremdwährungsrisiken.
Business-on.de: Ebury ist erst kürzlich in Deutschland gestartet – wieso dieser Schritt?
Heiko Müller: Wir haben früh gemerkt, dass der deutsche Markt nicht nur eine tragende Rolle spielt, sondern dass Unternehmen in Deutschland auch großen Bedarf an den Dienstleistungen haben, die Ebury bietet. Generell sind deutsche Unternehmen im Vergleich zu anderen Nachbarn in Europa bei dem Thema Finanzdienstleistungen eher vorsichtig und zurückhaltend und wenden sich traditionell eher an die Hausbanken. Daher ist es für Ebury besonders wichtig ein Expertenteam bieten zu können, das sich nur dem deutschen Markt widmet und die Bedürfnisse und Lösungen der Unternehmen genau kennt.
Business-on.de: Auf der deutschen Internetseite von Ebury heißt es, dass viele Unternehmen keine angemessene Unterstützung von traditionellen Finanzinstituten erhalten würden. Können Sie erläutern, an welche Unternehmen Sie sich richten und wieso?
Heiko Müller: Traditionelle Finanzinstitute bieten traditionelle Lösungen, die nach einem Standardschema definiert und angeboten werden. Ebury richtet sich an den klassischen Mittelstand und an Unternehmen, die mehr Transparenz und Effizienz fordern als die standardisierten Prozesse, die Banken bieten können.
Mit einem Währungsangebot von über 140 Währungen bietet Ebury vielen Unternehmen aus etlichen Branchen Lösungen für Auslandstransaktionen. Der immer größer werdende Kundenstamm von Ebury umfasst beispielsweise Online-Händler, die internationale Zahlungen empfangen und Unternehmen aus dem Import- und Export-Bereich. Zudem arbeitet Ebury auch intensiv mit Wohltätigkeitsorganisationen zusammen, die häufig nach einer Lösung suchen, Spendengelder in Schwellenländer zu transferieren und dabei Währungsrisiken eliminieren möchten. Ebury bietet hier effiziente und effektive Optionen, die individuell auf das jeweilige Unternehmen abgestimmt sind.
Business-on.de: Auf welcher Technologie basieren die Services von Ebury?
Heiko Müller: Ebury ermöglicht Kunden nicht nur den direkten Kontakt mit den Fremdwährungsspezialisten, die bedarfsorientierte Lösungen bieten. Ebury stellt den Kunden zusätzlich eine hauseigene Online-Plattform zur Verfügung, auf der Kunden direkt handeln können. Dadurch können Ebury’s Kunden den Service flexibel und jederzeit in Anspruch nehmen und Transaktionen verfolgen.
Business-on.de: Ebury handelt mit 140 Währungen – gibt es Überlegungen, auch Crypto-Currencies – wie z.B. Bitcoins – anzubieten?
Heiko Müller: Nein, bisher haben wir Bitcoins oder ähnliche Währungen noch nicht für zukünftige Pläne berücksichtigt.
Business-on.de: Ein deutsches Import- und Exportunternehmen möchte Ihren Dienst in Anspruch nehmen. Wie sieht das konkret aus?
Heiko Müller: Ebury arbeitet beispielsweise mit Unternehmen zusammen, die in Deutschland produzieren, Umsätze in Euro erwirtschaften, jedoch auch Teile aus China importieren. Die Lieferanten in China werden meist in US-Dollar, zum Teil aber auch in Yuan bezahlt. Dadurch sind die Unternehmen dem aktuellen Wechselkurs und möglichen Schwankungen ausgesetzt, was sich wiederum negativ auf die Marge auswirken kann.
Ebury ermöglicht diesen Unternehmen eine Absicherung gegen Kursvolatilitäten, um die Margen konstant zu halten und budgetierte Wechselkurse zu garantieren. Außerdem können durch die Verwendung von Lokalwährungen zum Teil bessere Lieferbedingungen verhandelt werden. Ebury nimmt neben der Absicherung aber auch die Zahlung an den Lieferanten vor, was den Zahlungsverkehr des Unternehmens vereinfacht.
Mehr Information auf ebury.de
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
