Wer in der deutschen Unternehmenslandschaft die Karriereleiter erklimmen will, stößt früher oder später auf eine gläserne Decke. Oft entscheidet nicht mehr nur die reine Berufserfahrung über den Aufstieg ins Top-Management, sondern die formale Qualifikation. Ein Doktortitel gilt nach wie vor als Eintrittskarte in exklusive Zirkel und als Beweis für intellektuelle Durchdringungskraft. Doch der Weg zur klassischen Promotion an einer deutschen Universität ist steinig, langwierig und für voll berufstätige Führungskräfte kaum realisierbar. In diese Lücke stößt ein akademisches Modell aus der Slowakei und Tschechien: der PhDr. Dieser Artikel wirft einen detaillierten Blick auf die Möglichkeit, innerhalb eines Jahres einen legalen Doktortitel zu erwerben.
Das PhDr. Fernstudium an der DTI University
Das Modell des PhDr. Studiums ist so pragmatisch wie attraktiv: Anstatt jahrelang als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Lehrstuhl zu arbeiten, absolvieren Interessenten ein strukturiertes Fernstudium. Eine zentrale Institution in diesem Bereich ist die DTI University. Diese private Hochschule in der Slowakei hat sich auf die akademische Weiterqualifizierung spezialisiert und kooperiert dazu mit einem Partner. Berlin International Studies agiert hierbei als Partner und übernimmt die organisatorische Betreuung der Studierenden aus dem deutschsprachigen Raum.
Das Programm ist explizit auf Berufstätige zugeschnitten. Während ein klassischer PhD (Doctor of Philosophy) oft eine Präsenzpflicht und die Einbindung in den universitären Lehrbetrieb voraussetzt, lässt sich das PhDr. Fernstudium flexibel in den Alltag integrieren. Der Ablauf ist straff organisiert: Die Regelstudienzeit beträgt lediglich zwölf Monate. In dieser Zeit verfassen die Teilnehmer keine monumentale Dissertation, die Jahre der Forschung verschlingt, sondern eine fokussierte Forschungsarbeit. Diese Effizienz macht das Angebot für Manager und Führungskräfte interessant, die wenig Zeit haben, aber ihren Wert auf dem Arbeitsmarkt steigern wollen. Der Umfang einer solchen Abschlussarbeit beträgt in der Regel zwischen 90 bis 120 Seiten und ist damit weniger aufwendig als eine „normale“ Doktorarbeit die in der Regel zwischen 150 bis 300 Seiten umfasst.
Einordnung in die Bologna Klassifikation
Um die Wertigkeit und die Anerkennung dieses Abschlusses zu verstehen, muss man tief in die europäischen Regelwerke blicken. Die Bologna Klassifikation wurde ursprünglich eingeführt, um die Vergleichbarkeit von Studienleistungen in Europa zu gewährleisten. Sie unterteilt akademische Grade in drei Ebenen. Hier existiert oft ein Missverständnis: Der PhDr. wird in die zweite Ebene der Bologna Klassifikation eingeordnet.
Das bedeutet, der PhDr. ist formalrechtlich einem Master Abschluss oder Magister gleichgestellt. Er ist im Vergleich zum „großen“ Doktor (Ebene 3) ein sogenannter „kleiner Doktorgrad“. Dennoch handelt es sich um einen vollwertigen akademischen Grad. In der Slowakei und Tschechien hat das Doktorat (Rigorosum) eine lange Tradition und existiert neben dem PhDr. auch in anderen Fachrichtungen, etwa als PaedDr. für Pädagogen. Trotz der Einordnung auf Master-Ebene darf der Grad in Deutschland aufgrund des EU-Rechts in der verliehenen Originalform geführt werden. Das bedeutet, der Doktortitel kann zum Beispiel auf Visitenkarten, Internetseiten und Briefpapier verwendet werden, was in der Praxis oft den gewünschten Reputationsgewinn bringt.
Wissenschaftliche Arbeit in deutscher Sprache
Ein massives Hindernis bei internationalen Promotionen ist oft die Sprachbarriere. Wer einen PhD anstrebt, muss häufig auf Englisch publizieren und komplexe Sachverhalte in einer Fremdsprache verteidigen. Das PhDr. Studium an der DTI University beseitigt diese Hürde: Die Abschlussarbeit kann vollständig in deutscher Sprache verfasst werden. Dies erleichtert die Ausarbeitung erheblich, da man sich voll auf den fachlichen Inhalt konzentrieren kann, ohne sprachliche Verluste zu befürchten.
Der Text der Arbeit umfasst in der Regel zwischen 90 und 120 Seiten. Thematisch bewegen sich die Arbeiten im Fachbereich Wirtschaft. Nach der Einreichung und der Begutachtung durch zwei Sachverständige erfolgt die mündliche Prüfung. Auch hier zeigt sich die Flexibilität des Modells: Die mündliche Prüfung findet online statt. Man muss also keine reiseintensiven Aufenthalte in der Slowakei einplanen. Diese Online-Präsenz spart Zeit und senkt die Kosten für Reise und Unterkunft. Es handelt sich um eine effiziente Ausbildung, die akademische Standards wahrt, aber unnötigen Ballast abwirft.
Doctor of Philosophy (PhDr.) und der Unterschied zum PhD
Es ist wichtig, den Unterschied zwischen dem PhDr. (Doctor of Philosophy) und dem international bekannten PhD genau zu kennen, um falsche Erwartungen zu vermeiden. Der Doctor of Philosophy (PhD) ist der höchste akademische Grad der dritten Bologna-Ebene. Er setzt eine eigenständige, neue wissenschaftliche Erkenntnis voraus. Ein PhD dauert typischerweise drei bis fünf Jahre und ist oft mit der Verpflichtung verbunden, auf Konferenzen zu sprechen und in Fachjournalen zu publizieren. Zudem benötigt man für einen PhD ein umfassendes Exposé und einen Doktorvater, der das Projekt betreut.
Der PhDr. wird auch als Doctor of Philosophy bezeichnet, bestätigt eher eine vertiefte akademische Expertise und die Fähigkeit, wissenschaftliche Methoden auf komplexe Probleme der Wirtschaft anzuwenden. Wer eine Professur anstrebt, für den ist der PhD oder das klassische deutsche Doktorat der einzig gangbare Weg. Wer jedoch in der freien Wirtschaft seine Kompetenz unterstreichen möchte, für den bietet der PhDr. eine valide Alternative. Er ist ein Titel PhDr., der Respekt verschafft, ohne den Anspruch zu erheben, die Wissenschaft grundlegend neu zu erfinden.
Das PhDr. Studium: Kosten, Zulassung und Titelführung
Der Zugang zu diesem Studium ist klar geregelt. Die Zulassung erfordert zwingend ein abgeschlossenes Hochschulstudium (zum Beispiel mit einem Master / Diplom oder Magister) oder einen vergleichbaren Abschluss.
Um eine Vorstellung zu bekommen, ob man zugelassen werden kann, bietet BERLIN International Studies einen kostenlosen Vorabcheck an. Dabei werden die Zeugnisse von der DTI University geprüft und der Kandidat bekommt eine Rückmeldung, ob er zugelassen werden kann.
Ein Blick auf die finanziellen Aspekte zeigt: Die Kosten für das gesamte Verfahren bei Anbietern wie Berlin International Studies liegen bei etwa 10.000 Euro. Das klingt zunächst viel, ist aber im Vergleich zu strukturierten PhD-Programmen privater Anbieter oft deutlich günstiger. Zudem entfällt der Verdienstausfall, da das Studium berufsbegleitend absolviert wird.
Ein häufig diskutiertes Thema ist die Titelführung. In Deutschland ist die Rechtslage eindeutig: Akademische Grade aus EU-Mitgliedstaaten dürfen in der Originalform vor dem Namen geführt werden. Man darf sich also nicht „Dr. Müller“ nennen, sondern führt den Grad als „PhDr. Max Mustermann“ vor dem Namen. Eine Abkürzung einfach als „Dr.“ ist rechtlich nicht zulässig und kann zu Problemen führen. Dennoch wird der Titel im geschäftlichen Alltag oft als Signal für eine besondere Qualifikation wahrgenommen. Ein PhDr. Max Mustermann mit einem PhDr. auf der Visitenkarte hebt sich im Stapel der Bewerbungen ab.
PhDr. Doktor Filozofie als Karrierebaustein
Zusammenfassend bietet der Doktor Filozofie (PhDr.) wie der Doktortitel aus slowakisch lautet, spezifische Vorteile für eine klar definierte Zielgruppe. Er ist ideal für Führungskräfte, die einen Masterabschluss besitzen und sich akademisch weiterbilden wollen, ohne ihre Karriere für Jahre zu unterbrechen. Der Abschluss bescheinigt analytische Fähigkeiten und Fachwissen. Absolventen berichten oft, dass der Titel bei Gehaltsverhandlungen oder bei der Vergabe von Senior-Positionen das Zünglein an der Waage war.
Die DTI Universität und ihre Partner bieten hier einen Überblick und eine Struktur, die den Erfolg wahrscheinlicher machen. Man erhält eine Urkunde, die den Titel „Doctor of Philosophy (PhDr.)“ bescheinigt. Es ist ein Beitrag zur persönlichen Biografie, der zeigt: Hier hat jemand mehr geleistet als das Übliche. In einer Leistungsgesellschaft, die Zertifikate schätzt, ist der PhDr. damit ein interessantes Instrument der Karriereplanung. Man sollte ihn nicht mit einem Forschungsdoktorat verwechseln, aber seinen Wert als Karriereturbo keinesfalls unterschätzen. Es ist eine Weiterbildung mit Brief und Siegel, die in zwölf Monaten neue Horizonte eröffnet.
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Bildquellen:
- In 12 Monaten Fernstudium zum legalen Doktortitel: Foto von Evan Mach auf Unsplash









































































































