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Energieversorger

Rheinenergie bezieht neue Zentrale

Die Kölner Rheinenergie AG bezieht ihr neues Hauptquartier am Parkgürtel. Binnen der nächsten zwei Monate sollen alle 1.900 Mitarbeiter in den neuen Komplex einziehen. Die alte Verwaltungszentrale soll abgerissen werden.

Eröffnungsfeier am Freitag

Am vergangenen Freitag nahmen 1.900 Mitarbeiter die Gelegenheit wahr, sich einen ersten Eindruck von ihrem neuen Arbeitsplatz zu verschaffen. Die Eröffnungsfeier begann mit einer Segnung durch Weihbischof Manfred Melzer. Am Nachmittag folgte der zweite Teil, innerhalb dessen man Herausforderungen in Zusammenhang mit der Energiewende erörterte. Dabei erklärte NRWs Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) den Gästen, dass sich die Rheinenergie AG „sehr frühzeitig auf die neuen Herausforderungen“ eingestellt habe.

Ein Meisterstück intelligenter Gebäudetechnik

Der Nachhaltigkeitsanspruch des Versorgers werde nicht zuletzt an der Ausstattung der neuen Zentrale selbst sichtbar. Die Arbeit des Darmstädter Architekten Norbert Sinning enthält eine Reihe innovativer ökologischer Extras. So gibt es Fahrstühle, die beim Bremsen Energie erzeugen, eine sonnenenergiegestützte Warmwasseraufbereitung und Grundwasserpumpen für die Klimatechnik. Auch werden die Mitarbeiter nicht mehr mit konventionellen PCs arbeiten. Um den Stromverbrauch von Platinen und Lüftern zu verringern, greifen die Angestellten mit kleinen Rechnern auf den allgemeinen Datenspeicher der Firma zu. Zur Beleuchtung kommen ausschließlich stromsparende LED-Lampen zum Einsatz.

Die Gesamtkosten für den Bau beliefen sich auf 140 Millionen Euro. Dass sich die Investition gelohnt habe, erklärte Vorstandsvorsitzender Dieter Steinkamp. Insgesamt spare man 80 Prozent Energiekosten ein.

Eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Arbeitswelt

Das Foyer des Gebäudes erstreckt sich unter einer modernen Glaskuppel. Für Mitarbeiter und Besucher gibt es hier ein Bistro mit Fernsehern und einen Shop mit Dingen für den täglichen Bedarf. Rheinenergie betonte, dass die neue Zentrale den Ansprüchen an eine „zeitgemäße und zugleich zukunftsorientierte Arbeitswelt im vollen Umfang entspreche. Ein deutliches Signal für die Verbundenheit mit den Mitarbeitern sandte die verantwortliche Baufirma Max Bögl am Treppenaufgang aus. Hier gibt es eine Metalltafel mit den Namen aller bei Rheinenergie beschäftigter Mitarbeiter.

(Florian Weis)


 


 

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