Rolle der SCHUFA bei Online-Krediten
Unabhängig davon, ob Sie offline oder online einen Kredit abschließen, in beiden Fällen gilt: ohne SCHUFA-Abfrage ist der Abschluss bei keinem seriösen Kreditanbieter möglich. Auch, wenn im Internet mitunter Angebote beworben werden, die einen Kredit ohne SCHUFA versprechen, ist dies innerhalb Deutschlands nicht möglich. Denn der Gesetzgeber schreibt vor, dass die Bonität jedes potenziellen Kreditnehmers zu prüfen ist. Und für diese Prüfung beantragen Banken Einsicht in die SCHUFA-Daten der Antragsteller.
Der Kreditvergleich erfolgt SCHUFA-neutral
Was viele Kreditnehmer nicht wissen ist, dass die SCHUFA noch keine Rolle spielt, sofern nur Kreditangebote online verglichen werden. Denn für den Vergleich werden zunächst nur die Konditionen angefragt und solche Konditionenanfrage lösen keine SCHUFA-Abfrage aus. Es wird zwar in der Datei des jeweiligen Verbrauchers gespeichert, wenn Konditionen angefragt werden, allerdings nur für kurze Zeit. Zudem können nur Verbraucher selbst solche Einträge sehen und Kreditgeber nicht.
Erst eine konkrete Kreditanfrage löst die SCHUFA-Abfrage aus
Erst, wenn ein konkretes Kreditangebot unterschrieben und somit verbindlich abgeschlossen wird, kommt die SCHUFA ins Spiel. Denn zu diesem Zeitpunkt erfolgt nicht mehr nur eine Konditionen-, sondern eine Kreditanfrage. Banken prüfen dann, ob der Kreditnehmer zahlungsfähig ist und ein positives Zahlungsverhalten nachweisen kann. Letzteres kann anhand der SCHUFA-Daten geprüft werden, für welche Banken die Einsicht beantragen können. Daten zum Zahlungsverhalten, die bei der SCHUFA gesammelt werden, beinhalten beispielsweise Kreditkarten, Konten, Rechnungskäufe oder auch Mobilfunkverträge. Wer seinen finanziellen Forderungen regelmäßig und vertragsgemäß nachkommt und sein Konto nicht dauerhaft überzieht, sorgt für einen guten Bonitätsscore. Dieser ist mitentscheidend dafür, ob ein Kredit gewährt wird oder nicht.
Trotz SCHUFA-Eintrag ist ein Kreditabschluss möglich
Ein einzelner negativer Eintrag ist nicht gleichbedeutend mit einer Kreditabsage. Die Voraussetzungen für eine Zusage und günstige Konditionen sind zwar besser, wenn keine negativen Einträge vorliegen, jedoch ist der Kreditabschluss auch mit mäßigem SCHUFA-Score möglich. Wichtig ist für die Bank, dass ein positives Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben gegeben ist. Zudem muss das frei verfügbare Einkommen für die Rückzahlung des beantragten Kredits ausreichen. Um den mäßigen SCHUFA-Score auszugleichen, können Kreditnehmer ihre Finanzierung gemeinsam mit einem zweiten Kreditnehmer aufnehmen. Somit stehen der Bank für die Haushaltsrechnung zwei Einkommen zur Verfügung. Das Risiko für Zahlungsausfälle sinkt dadurch und die Chancen auf eine Zusage steigen.
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KarriereVersicherungsmakler arbeiten an einer sensiblen Schnittstelle zwischen Beratung, Risikoanalyse und wirtschaftlicher Verantwortung. Wer in diesen Beruf einsteigen will, braucht deshalb nicht nur Interesse an Versicherungen und Finanzen, sondern auch Fachwissen, rechtliche Sicherheit und ein belastbares Gespür für die Anliegen verschiedener Kunden. Der Weg in die Maklerschaft ist geregelt, zugleich aber vielseitig. Es gibt den klassischen Einstieg über eine Ausbildung, den Wechsel aus einem Versicherungsunternehmen und ebenso Chancen für Quereinsteiger mit der passenden Vorbereitung. Entscheidend ist dabei eine nüchterne Einordnung. Die Tätigkeit als Versicherungsmakler beginnt nicht mit einer einfachen Gewerbeanmeldung und auch nicht mit Vertriebsinteresse allein. Erforderlich sind fachliche Voraussetzungen, eine Erlaubniserteilung, eine Registrierung und ein tragfähiges Konzept für den späteren Berufsalltag. Wer diesen Weg sauber vorbereitet, kann sich in einer anspruchsvollen Versicherungsbranche eine langfristige Position aufbauen. Was macht ein Versicherungsmakler eigentlich?
BusinessDie Künstlersozialkasse ist für viele Selbstständige in Musik, Kunst, Medien und Publizistik ein zentraler Baustein der sozialen Absicherung. Ihr besonderer Stellenwert liegt darin, dass sie selbstständige Künstler und Publizisten in die gesetzliche Sozialversicherung einbindet, ohne dass diese den gesamten Beitrag allein tragen müssen. Gerade für Berufsgruppen mit schwankenden Honoraren, projektbezogener Arbeit und unregelmäßigem Arbeitseinkommen macht das einen erheblichen Unterschied. Zugleich ist das Thema rechtlich anspruchsvoll. Wer in den Kreis der Versicherten fällt, entscheidet sich nicht nach Bauchgefühl oder Berufsbezeichnung, sondern nach der tatsächlichen Tätigkeit, der wirtschaftlichen Ausrichtung und den Voraussetzungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes. Deshalb lohnt ein genauer Blick auf Aufbau, Leistungen und Systematik der Künstlersozialversicherung. Was die Künstlersozialkasse eigentlich macht
KarriereWer Sozialpädagoge werden will, braucht in Deutschland in der Regel ein Studium. Der klassische Weg führt heute meist über Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder einen eng verwandten Studiengang an einer Hochschule. Dazu kommen Praxisphasen, häufig ein Anerkennungsjahr oder eine staatliche Anerkennung, je nachdem, wie die Hochschule den Studiengang aufgebaut hat und in welchem Bundesland der Berufseinstieg erfolgt. Eine einheitliche, bundesweit geregelte Sozialpädagogik-Ausbildung als klassischer Ausbildungsberuf ist dagegen nicht der typische Zugang. Damit beginnt die eigentliche Entscheidung aber erst. Denn die Frage, wie man Sozialpädagoge wird, lässt sich nicht allein mit dem Wort Studium beantworten. Wichtig ist auch, in welchem Bereich später gearbeitet werden soll, etwa mit Kindern und Jugendlichen, in der Familienhilfe, an Schulen, in der Jugendhilfe, in der Beratungsarbeit oder im Feld von Menschen mit Behinderung. Wer diese Unterschiede früh versteht, trifft die bessere Studienwahl und vermeidet Umwege. Wie wird man Sozialpädagoge in Deutschland?

