Prozesse optimieren: Buchhaltung und Controlling auslagern

Immer mehr Unternehmen – vor allem im Mittelstand – entscheiden sich für eine Auslagerung von firmeninternen Prozessen an externe Dienstleister. Was im Bereich der IT und Telekommunikation bereits recht gängig ist, betrifft nun zunehmend auch die Bereiche Buchhaltung und Controlling. Die Motivationen, die hinter diesem sogenannten Outsourcing stehen, sind vielfältig und reichen von Optimierung der Prozesse und deren Kosten bis hin zu komplexen Themenfeldern wie der Eröffnung neuer Niederlassung oder beginnender Auslandsaktivitäten.
„Die Auslagerung interner Prozesse an fachkundige Unternehmen hat viele Vorteile, kann aber auch einige Risiken bergen, wenn aus Unwissenheit Fehler gemacht werden“, weiß Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Malte Thalemann, Partner der LKC-Gruppe aus Grünwald, die Mitglied im bundesweiten Netzwerk HLB Deutschland ist. Trotzdem sei dies für viele Unternehmen ein ratsamer Schritt. Wer einige Grundregeln beherzigt, bewege sich dabei auf sicherem Eis, so Thalemann.
Einer der häufigsten Anlässe für eine Auslagerung ist der Wunsch, bestehende Kosten zu senken, jahrelang eingefahrene Prozesse zu überdenken und zu „verschlanken“. Auch eine Expansion in neue Märkte, die mit neuen Betriebsstätten, Tochtergesellschaften oder Auslandsaktivitäten einhergeht, zählt zu den Gründen. Hier lässt sich oft eine Verwaltung nicht so schnell aufbauen wie nötig, zumal qualifizierte Mitarbeiter im Bereich (Lohn-)Buchhaltung bundesweit und international teuer und rar sind.
„Dazu kommt noch eine wachsende Komplexität der Themen, sowohl aus unternehmensspezifischer als auch aus steuerrechtlicher Sicht. Hier als Buchhalter immer auf dem neuesten Stand zu bleiben und alle Themenfelder gleichwertig bis ins Detail zu kennen, ist eine Herausforderung“, bekräftigt Thalemann. Je komplexer das Unternehmen, dessen Prozesse, die bespielten Märkte und die fortschreitende Internationalisierung werden, desto schwieriger wird es für Unternehmen, qualifiziertes Fachpersonal für ihre Controlling- und Accountingaufgaben zu finden, zumal gerade das internationale Steuerrecht ungeheuer vielschichtig und von Land zu Land verschieden ist.
Fehler im Planungsprozess
Zwar hat eine eigene Buchhaltung den Vorteil, dass alle Daten im Unternehmen verbleiben und nicht in fremde Hände gelangen, doch birgt dies auch die Gefahr einer zunehmenden „Betriebsblindheit“. Falsche oder ungünstige Prozesse schleichen sich unter Umständen ein und eine externe Kontrolle findet entweder nur für viel Geld im Rahmen der internen Revision oder im Rahmen der Jahresabschlussprüfung statt. Müssen dann Probleme gelöst oder Wissensdefizite ausgeglichen werden, kann dies unter Umständen schnell teuer werden, denn für Fehler, die aus Unwissenheit entstehen, haftet immer der Unternehmer.
„Wer die Entscheidung, diese Tätigkeiten selbst zu erbringen oder sie extern einzukaufen oberflächlich trifft, vergleicht oft buchstäblich Äpfel mit Birnen“, warnt Malte Thalemann. So hieße es dann zum Teil „Für diese Kosten kann ich mir ja einen eigenen Buchhalter leisten.“ Dabei wird jedoch nicht bedacht, dass dieser Urlaub macht, krank wird und zahlreiche Weiterbildungen besucht. „Viele vergessen, dass der eigene Buchhalter sich zu steuerrechtlichen Themen ständig auf dem Laufenden halten muss und zudem auch das Internationale Steuerrecht sowie weltweit das Steuerrecht der einzelnen Länder, in denen agiert wird, kennen muss“, erinnert Thalemann. Diese Aspekte sollten in die Entscheidung einbezogen werden.
Hier birgt die Auslagerung klare Vorteile: die umfassenden Spezialisierungen des Dienstleisters auf komplexe und besondere Themenfelder, seine vollständige Haftung für entstandene Fehler sowie seine Überwachungstätigkeiten – von der internen Reisekostenrichtlinie über Zahlungslimits bis hin zu GoBD-gerechter Buchführung und datenschutzgerechter Lohnzahlung. „Es ist immer vor allem eine strategische Entscheidung, ob man die Prozesse des Rechnungswesens auslagert oder nicht“, sagt Thalemann. „Für manch ein kleines Unternehmen mag es aus organisatorischen Gründen sinnvoll sein, für große und internationale Gesellschaften eher aufgrund der Komplexität, im Mittelstand vielleicht aus Kostengründen.“
Risiken minimieren und klare Verträge abschließen
Mit dem Auslagern der eigenen Rechnungsprozesse gibt das Unternehmen seine Kontrolle weitgehend aus der Hand und eröffnet einem Dritten Zugang zu sensiblen Daten wie Kunden- und Projektinformationen oder Geschäftsgeheimnissen. Die Höhe des Risikos hängt dabei auch vom Umfang der ausgelagerten Leistung ab. Während bei einer Auftragsdatenverarbeitung der Dienstleister in einer Art Hilfsfunktion für den Unternehmer agiert, übernimmt er bei einer Funktionsübertragung weitergehende, oft auch operative Aufgaben.
Geht es um wichtige firmeninterne und schutzwürdige Daten, sollte der Unternehmer nur einen vertrauensvollen Dienstleister beauftragen, der nachweislich über entsprechende Erfahrungen und Infrastrukturen verfügt, um die Unternehmensanforderungen nachhaltig erfüllen zu können.
Der Unternehmer, der seine Controlling- und Accountingaufgaben abgibt, muss auf jeden Fall beachten, dass er trotz der Auslagerung weiterhin die Verantwortung trägt. Der Auftragnehmer darf ausschließlich im Auftrag des Unternehmers handeln. „Dies sollte vertraglich fest geregelt sein“, empfiehlt Thalemann. Denn bei einer Wirtschaftsprüfung werde auch geprüft, ob und inwieweit das Auftrag gebende Unternehmen dieser Verantwortung gerecht wird und den Dienstleister entsprechend steuert und überwacht.
„Um spätere Streitigkeiten zu vermeiden, sollten die vereinbarten Leistungen so festgelegt werden, dass sie den Bedarf des Unternehmens decken. Es ist sinnvoll, in einem Rahmenvertrag zunächst standardisierte Rechte und Pflichten zu regeln und die spezifizierten Einzelleistungen sowie die Standards der Leistungserbringung separat festzulegen“, rät Thalemann. Entsprechend den jeweiligen technischen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Anforderungen des Unternehmens, sollten Gegenstand und Umfang der Leistung präzise beschrieben werden. „Auch Kontrollrechte des Unternehmens, der Einsatz von Subunternehmern, künftige Anpassungen an neue Anforderungen, Kündigungsrechte und geeignete Mess- und Prüfverfahren zur Leistungskontrolle sollten vertraglich detailliert geregelt sein“, rät er.
VerbraucherEine professionelle Fassadenreinigung in Berlin und Brandenburg ist mehr als Kosmetik: Sie schützt die Bausubstanz, erhält den Immobilienwert und beugt teuren Sanierungen vor. Graue Schleier auf dem Putz, grünliche Algen an der Wetterseite, dunkle Flecken unter den Fensterbänken wer Immobilien in der Region besitzt oder verwaltet, kennt diese Bilder. Was viele Eigentümer als rein optisches Problem abtun, kann in Wahrheit eine betriebswirtschaftliche Frage sein. Im Interview erklärt Ingo Reischuck, Stuckateurmeister aus Großbeeren, worauf Sie als Eigentümer bei der professionellen Fassadenreinigung in Berlin und Brandenburg achten sollten. Herr Reischuck, warum ist die Fassade aus Ihrer Sicht so entscheidend für den Werterhalt eines Gebäudes? „Die Fassade ist die größte zusammenhängende Fläche eines Gebäudes und gleichzeitig die exponierteste“, sagt Ingo Reischuck. Regen, Frost, UV-Strahlung, Feinstaub und biologischer Bewuchs setzen ihr dauerhaft zu. In Ballungsräumen wie Berlin kommen Verkehrsemissionen hinzu, im Brandenburger Umland eher Pollenflug, Pflanzensporen und Feuchtigkeit aus angrenzenden Grünflächen. „Eine Fassade altert nicht nur, sie wird aktiv angegriffen. Wer hier nicht turnusmäßig reinigt, verschiebt das Problem in die Bausubstanz“, so der Stuckateurmeister.
BusinessWer im Schadensfall schnell handeln muss, braucht einen Dienstleister, der rund um die Uhr erreichbar ist und die gesamte Schadensbearbeitung aus einer Hand abdeckt genau dafür steht AKTIVDRY. Ein gebrochenes Steigrohr, eine undichte Geschirrspüler-Zuleitung oder Starkregen, der durch das Kellerfenster drückt: Leitungswasserschäden zählen in Deutschland zu den häufigsten Ursachen für Gebäudeschäden. Egal, ob du als Mieter, Vermieter oder Eigentümer betroffen bist im Ernstfall ist nicht nur die Versicherung entscheidend, sondern vor allem ein Partner, der schnell, strukturiert und nachweisbar arbeitet. Genau in dieser Nische hat sich AKTIVDRY aus dem Dreiländereck etabliert. AKTIVDRY: Ein lokaler Spezialist mit klarer Ausrichtung AKTIVDRY ist als Experte für Gebäudetrocknung in Lörrach auf die schnelle Bearbeitung von Wasserschäden in Wohn- und Gewerbeimmobilien spezialisiert. Das Unternehmen positioniert sich konsequent als Notdienstleister: Unter dem Slogan „Niemand plant eine Panne" bietet AKTIVDRY nach eigenen Angaben einen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Erreichbar ist das Team unter +49 7763 92 76 136 sowie per E-Mail an kontakt@aktivdry.de. Der geografische Schwerpunkt liegt auf Lörrach und der angrenzenden Region Südbaden. Kurze Anfahrtswege und persönliche Ansprechpartner werden so zum echten Vorteil gegenüber überregionalen Sanierungsketten.
VerbraucherEin funktionaler Rollladen in Stuttgart kann Hitzeschutz, Wärmedämmung, Schallschutz und Einbruchhemmung in einem System vereinen. Gerade in der Kessellage ist er damit weit mehr als nur ein Sichtschutz. Im folgenden Interview erläutert ein Fachmann der hawo Sonnenschutztechnik GmbH, welcher Typ zu welchem Gebäude passt und worauf Sie bei Planung, Material und Montage achten sollten. Warum müssen Rollläden in Stuttgart mehr leisten als anderswo? Die Kessellage sorgt für Hitzestaus, dazu kommen dichte Bebauung und eine hohe Zahl an Bestandsgebäuden aus unterschiedlichen Bauepochen. Diese Mischung macht funktionale Beschattung in der Region anspruchsvoll. Ein Altbau in Heslach hat andere Anforderungen als ein Neubau in Vaihingen, und ein Reihenhaus in Bad Cannstatt verlangt andere Lösungen als ein freistehendes Einfamilienhaus auf den Fildern. Wenn Sie einen funktionalen Rolladen in Stuttgart planen, sollten Sie deshalb auf einen Fachbetrieb setzen, der sowohl die baulichen Gegebenheiten als auch die regionalen Klimabedingungen kennt.
