Hemmy Garcia: Kubanisches Temperament und Berliner Humor

„Auf Kuba geboren, in Berlin aufgewachsen – was bleibt mir da anderes übrig, als lateinamerikanischen Genuss-Sinn mit deutscher Gründlichkeit zu verbinden?“, lacht der Zigarrenexperte, Connaisseur und Unternehmer Hemmy Garcia. Der 38-jährige gehört zu den Menschen, die ihre Gesprächspartner sofort mit ihrer Lebensfreude und Begeisterungsfähigkeit in den Bann ziehen. Sein Begrüßungsscherz zielt natürlich auf seine Vita ab, diese liest sich so facettenreich wie folgerichtig: Ein Jahr nach seiner Geburt in Havanna kehrt seine deutsche Mutter mit ihm wieder zurück nach Ostberlin, unterhält aber weiterhin eine freundschaftliche Verbindung zum kubanischen Vater. Dieser bekleidet nach wie vor eine verantwortungsvolle Position in der staatlichen Tabakindustrie des karibischen Inselstaates. Nichtsdestotrotz verlebt der junge Hemmy eine ganz normale Jugend in Berlin, erlebt die Wiedervereinigung hautnah mit und fängt mit 16 Jahren – wie viele seiner Altersgenossen – an, normale Zigaretten zu rauchen.
Nahe der Schweizer Grenze wird die Zigarren-Leidenschaft geweckt, auf Kuba perfektioniert
In der Schule hält er zwar schon Referate über die erstaunlichen Eigenschaften von Rohtabak. „Aber erst meine Lehre zum Industriekaufmann beim Schweizer Traditionsunternehmen Villiger Söhne im Baden-Württembergischen Waldshut-Tiengen rüttelte meine Leidenschaft für Zigarren endgültig wach – die wohl schon seit meiner Geburt tief in mir schlummerte und nur auf den richtigen Moment wartete“, fasst Hemmy Garcia seine Schlüsselerlebnisse im Unternehmensstandort des Zigarrenherstellers und -importeurs nahe der Schweizerischen Grenze zusammen. Der von seiner Mutter geerbten deutschen Gründlichkeit schreibt der heutige Betreiber eines Ladengeschäfts und Online-Shops zu, dass er diese Initialzündung konsequent nutze und unermüdlich weitere wichtige Stationen in London, Hamburg und Berlin hinzufügte. Seine Sinne für das aromatische Potential feinster Tabakblätter schärft er bei renommierten Unternehmen wie „La Casa del Habano“ oder „Davidoff of London“ – und bereitet sich parallel auf die ultimative Krönung seiner Ausbildung vor: Seine Verbindungen nach Kuba ermöglichen ihm schließlich, ein ganzes Jahr bei „H. Upmann“ – der zu seiner Zeit modernsten Zigarrenfabrik des stattlichen Monopolhalters „Habanos SA“ – erst das diffizile Handwerk des Torcedores (Zigarrenrollers) von der Pike auf zu lernen und dann sogar als Qualitätsprüfer zu arbeiten. Die kubanischen Torcedores gelten nicht nur als ausgewiesene Meister ihres Fachs – sondern als die besten der Welt.
Vom inspirierenden Berliner Stadtteil Frohnau gehen die „HEMMY’S“ in alle Welt
Mit Qualifikationen und Erfahrungen im Gepäck, die nur wenige andere Zeitgenossen aufweisen können, zieht auch Hemmy Garcia schließlich wieder nach Berlin, um im Reinickendorfer Ortsteil Frohnau ein eigenes Ladengeschäft zu eröffnen. Dieses trägt folgerichtig den Namen „HEMMY’S“ – und bietet nicht nur ausgesuchte Zigarren-Spezialitäten, sondern die gesamte Bandbreite lateinamerikanischer Genusskultur an. Karibischer Rum, japanischer Whisky, französische Premium-Feuerzeuge und weitere exklusive Accessoires für Kenner und Genießer runden das Angebot ab, die 2018 kreierte Zigarren-Eigenmarke „HEMMY’S“ setzt das i-Tüpfelchen auf die Erfolgsgeschichte des Familienvaters und Unternehmers. Hergestellt in Santo Domingo, vereinen die drei verfügbaren Serien in verschiedensten Formaten die besten Eigenschaften feinster Tabaksorten aus der Dominikanischen Republik, Nicaragua, Peru und Mexiko. „Noch ist es Ausländern leider nicht gestattet, auf Kuba produzieren zu lassen“, erläutert Hemmy Garcia seine Entscheidung für Herstellungs- und Anbauorte der immer öfter nachgefragten Eigenmarke.
„Wahrer Genuss entfaltet sich im Fokus des bewussten Moments“
Die Zahl der Zigarettenraucher in der Bundesrepublik geht nach Studien des BMG bereits seit vielen Jahren kontinuierlich zurück. Im Gegenzug zum stetig unbeliebter werdendenMassenprodukt Filterzigarette sinkt die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Zigarren hingegen kaum – und steigt im Luxussegment sogar an. Diese Entwicklung bringt Hemmy Garcia mit einem zunehmend bewusster werdenden Lebensstil in Verbindung – insbesondere bei jungen Menschen. „Wer sich gesund ernährt, regelmäßig Sport treibt, gesellschaftlich verantwortlich lebt – gönnt sich dann ab und zu auch mal einen echten Genuss-Moment. Warum auch nicht. Zigarren raucht man eben nicht im ‚Vorbeigehen‘, sondern konzentriert sich auf den Augenblick, um das Aroma-Feuerwerk tatsächlich in vollem Umfang erleben zu können“, beschreibt Hemmy Garcia seine Beobachtungen. Aktuell kann der Zigarren-Experte natürlich keine Kunden in die separate Raucher-Lounge seines Ladengeschäfts in der Berliner Welfenallee 6 bitten. Seine Auswahl feinster Genuss-Spezialitäten ist aber natürlich auch über den angeschlossenen Online-Shop „hemmys.de“ erhältlich. „Ich bin sehr froh, dass ich von Beginn an sowohl auf den Offline- als auch den Online-Vertrieb gesetzt habe“, schließt der Berliner – und zündet sich ganz in Ruhe und mit einem fachmännischen Lächeln eine „Hemmy’s Edición Limitada“ an …
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
KarriereVersicherungsmakler arbeiten an einer sensiblen Schnittstelle zwischen Beratung, Risikoanalyse und wirtschaftlicher Verantwortung. Wer in diesen Beruf einsteigen will, braucht deshalb nicht nur Interesse an Versicherungen und Finanzen, sondern auch Fachwissen, rechtliche Sicherheit und ein belastbares Gespür für die Anliegen verschiedener Kunden. Der Weg in die Maklerschaft ist geregelt, zugleich aber vielseitig. Es gibt den klassischen Einstieg über eine Ausbildung, den Wechsel aus einem Versicherungsunternehmen und ebenso Chancen für Quereinsteiger mit der passenden Vorbereitung. Entscheidend ist dabei eine nüchterne Einordnung. Die Tätigkeit als Versicherungsmakler beginnt nicht mit einer einfachen Gewerbeanmeldung und auch nicht mit Vertriebsinteresse allein. Erforderlich sind fachliche Voraussetzungen, eine Erlaubniserteilung, eine Registrierung und ein tragfähiges Konzept für den späteren Berufsalltag. Wer diesen Weg sauber vorbereitet, kann sich in einer anspruchsvollen Versicherungsbranche eine langfristige Position aufbauen. Was macht ein Versicherungsmakler eigentlich?
KarriereWer Feuerwehrmann werden will, braucht körperliche Belastbarkeit, technisches Verständnis, Disziplin und einen realistischen Blick auf den Berufsalltag. Der Einstieg führt in Deutschland in vielen Fällen über den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst, teils auch über kombinierte Ausbildungsmodelle bei der Berufsfeuerwehr oder über die Werkfeuerwehr. Entscheidend sind dabei nicht nur die formalen Voraussetzungen, sondern auch die persönliche Eignung. Der Beruf besteht dabei nicht nur aus Brandeinsätzen. Zum Dienst gehören ebenso Hilfe bei Unfällen, technische Einsätze, Arbeit mit Fahrzeugen und Geräten, Schichtdienst, Rettungsdienst und der Umgang mit Menschen in akuten Notlagen. Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie man Feuerwehrmann wird, sucht meist nach einem verlässlichen Überblick: Welcher Schulabschluss wird verlangt, wie läuft die Ausbildung ab, was passiert im Einstellungstest und wie sieht der spätere Dienst wirklich aus? Genau darum geht es in diesem Beitrag.
