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business-on.de Redaktion
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1. September 2025

Smarte Häuser, smarte Köpfe: wie KNX-Trainingcenter.com die Zukunft der Gebäudesteuerung gestaltet

Die Vision vom intelligenten Zuhause ist heute mehr als nur eine Idee – sie ist Wirklichkeit. Vom Licht, das sich automatisch an die Tageszeit anpasst, bis hin zu Heizsystemen, die autonom auf das Wetter reagieren: Moderne Gebäude sind vernetzt und intelligent. Doch diese Komplexität erfordert umfassendes Fachwissen. Die Planung und Installation solcher Systeme ist eine Aufgabe für Spezialisten, die mit den neuesten Technologien vertraut sind.

Genau hier setzt KNX-Trainingcenter.com an. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, Fachkräfte auszubilden, die diese intelligenten Gebäude Wirklichkeit werden lassen. Ob für die Architektenfortbildung oder die Weiterbildung von Elektrikern – das Trainingcenter bietet das nötige Know-how.

Wir von business-on.de haben mit den Experten von KNX-Trainingcenter.com gesprochen, um mehr über die Zukunft der Gebäudetechnik und die Bedeutung von fundierten Schulungen zu erfahren.

KNX: Der Standard für Smart Living

business-on.de:

KNX hat sich als weltweit führender Standard für die Heim- und Gebäudesystemtechnik etabliert. Was macht KNX so einzigartig, und warum ist es für die Fachkräfte von heute unverzichtbar, sich in diesem Bereich weiterzubilden?

KNX-Trainingcenter.com:

Wie Sie richtig sagen, ist KNX ein weltweiter Standard – und genau das unterscheidet es von allen anderen Gebäudeinstallationssystemen. Viele alternative Systeme sind proprietär. Das bedeutet, sie sind in sich geschlossene Lösungen, oft nicht kompatibel mit anderen Systemen und können im schlimmsten Fall wieder vom Markt verschwinden. Bei KNX ist das anders. Als der Standard 1990 noch unter dem Namen EIB entwickelt wurde, waren bereits von Anfang an neun Firmen beteiligt. Ihr Ziel war es, ein herstellerübergreifendes Bussystem zu schaffen, bei dem sich jeder an die definierten Regeln halten kann und darf. Und das ist auch gelungen: Heute sind über 700 Hersteller aus aller Welt Teil von KNX. Andere Systeme, wie zum Beispiel LON, sind dagegen wieder vom Markt verschwunden.

Für Fachkräfte ist das eine klare Sache: Nur wer sich mit KNX auskennt, kann in diesem wachsenden Markt erfolgreich sein. Wir selbst sind seit 2000 dabei und haben das kontinuierliche Wachstum von KNX miterlebt. Aus China kommen extrem günstige und optisch ansprechende Geräte auf den Markt, während europäische Hersteller mit besonderer Funktionalität und hochwertigem Design punkten. Diese Vielfalt macht es für Fachleute einfach, ihre Kunden zu begeistern. Jeder, der sich in KNX weiterbildet, wird Teil dieser großen, innovativen Familie.

business-on.de:

Ihre Kurse richten sich an eine breite Zielgruppe, von Elektrikern über Planer bis hin zu Systemintegratoren. Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Schulungsinhalte für jeden Teilnehmer relevant und verständlich sind, unabhängig von dessen Vorkenntnissen?

KNX-Trainingcenter.com:

Wir bieten seit 2012 KNX-Schulungen für eine breite Zielgruppe an. Obwohl die meisten unserer Teilnehmer Elektriker sind, ist der Gründer unseres KNX-Trainingcenter.com Architekt. Er wollte Gebäude nicht mehr mit herkömmlichen Systemen steuern, sondern war schon früh von Computern und dem Internet fasziniert. Als er zum ersten Mal mit EIB/KNX in Berührung kam, wollte er diese Technik natürlich auch in seinen Gebäuden nutzen. Wir bilden daher Systemintegratoren aus, keine Elektroinstallateure. Aus diesem Grund kommen auch IT-Spezialisten wie Softwareentwickler zu uns, aber auch Hauseigentümer, die ihr Gebäude smart machen wollen. Selbst Mitarbeiter von großen Unternehmen oder Stadtverwaltungen nehmen an unseren Schulungen teil, darunter auch Mitarbeiter von Feuerwehren.

business-on.de:

Praktische Erfahrung ist bei der Gebäudesteuerung das A und O. Welchen Stellenwert hat die praktische Arbeit in Ihren Kursen, und wie unterscheidet sich Ihr Ansatz von rein theoretischen Schulungen?

KNX-Trainingcenter.com:

Wir machen seit dem Jahr 2000 Systemintegration und erstellen von Anfang an auch Visualisierungen. Aus diesen langjährigen Erfahrungen schöpfen wir einen Großteil unseres Unterrichts. Die Fehler, die wir am Anfang selbst gemacht haben, müssen unsere Teilnehmer nicht wiederholen. Über die Jahre haben wir unsere Schulungen immer weiter verfeinert.

Praktische Übungen sind dabei von elementarer Bedeutung, denn nur so können die Teilnehmer KNX wirklich begreifen. Aus diesem Grund erhält bei uns jeder Teilnehmer seinen eigenen, voll ausgestatteten Arbeitsplatz. Er muss die praktische Zeit nicht mit anderen teilen und kann sich zu 100% auf die Übungen konzentrieren. Unsere Übungen sind sehr praxisnah, sodass jeder Teilnehmer bereits nach dem Grundkurs in der Lage ist, ein Mehrfamilienhaus problemlos zu planen und umzusetzen. Wir trainieren das intensiv und zeigen nützliche Tricks für eine schnelle und fehlerfreie KNX-Installation. Es ist fast wie im Fitnessstudio.

business-on.de:

Die Welt der Smart-Home-Technologie entwickelt sich rasant. Wie bleiben Sie am Puls der Zeit, und wie integrieren Sie die neuesten Innovationen und Trends in Ihre Lehrpläne, um sicherzustellen, dass Ihre Absolventen immer auf dem aktuellsten Stand sind?

KNX-Trainingcenter.com:

Wir stehen in engem Austausch mit allen wichtigen Organisationen der KNX-Welt. Als KNX-Trainingcenter.com nehmen wir an Fachtagungen und Messen teil und sind langjähriges Mitglied im Verband der KNX-Systemintegratoren Deutschland KNX-Professionals Deutschland e.V. sowie bei KNX-Deutschland. Wir besuchen regelmäßig KNX-Hersteller, tauschen uns über neue Produkte aus und testen diese in unseren eigenen Projekten. Alles, was neu ist, probieren wir zuerst selbst aus – sei es in unseren Projekten in Düsseldorf und im KNX-Trainingcenter.com in Kaarst oder bald auch an unserem neuen Standort in Berlin, den wir 2026 in Betrieb nehmen werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Generationenwechsel in unserem Unternehmen. Nach 26 Jahren Unternehmensgeschichte verjüngt sich unsere Firma gerade stark. Während die Gründergeneration langsam den Blick in Richtung Ruhestand richtet, ist eine Reihe sehr junger Menschen zur tragenden Säule geworden. Mit Kommunikations- und Medienwissenschaftlern sowie Wirtschaftsinformatikern liegt unser Durchschnittsalter nun bei rund 30 Jahren. Das bringt frische Köpfe ins Unternehmen, die offen für Neues sind. Davon profitieren auch unsere Absolventen enorm.

business-on.de:

Zum Abschluss: Angesichts der rasanten technologischen Fortschritte, wie sehen Sie die Zukunft der Gebäudesteuerung, und welche Bedeutung wird das Fachwissen, das Sie vermitteln, in den kommenden Jahren haben?

KNX-Trainingcenter.com:

Als wir im Jahr 2000 mit EIB/KNX anfingen, meinten einige Leute, das System sei mit zehn Jahren bereits überholt und hätte sich nicht durchgesetzt. Sie wollten uns warnen, keine wertvolle Zeit in ein System zu investieren, das vielleicht bald wieder eingestellt wird. Wir haben das damals nicht so gesehen. Als Architekturbüro war unsere Überlegung, dass auch in zehn oder zwanzig Jahren in Gebäuden Licht geschaltet und gedimmt, Rollläden oder Jalousien gefahren und Heizungen oder Klimaanlagen geregelt werden müssen. Und all das war bereits mit EIB möglich und sogar auf einer Webseite darstellbar.

Und genauso ist es gekommen – und wird nach unserer Ansicht auch noch lange so bleiben. Die Grundfunktionen von Gebäuden wie Beleuchtung, Verschattung und Klimasteuerung sind auch heute noch die Basis. Da heute vermehrt Strom zum Heizen und Kühlen eingesetzt wird, ist die Verbindung zu KNX sogar noch enger als früher. Die Zahl der Hersteller ist seit damals unglaublich gewachsen und die Vielfalt der Funktionen ist umfassend. Es gibt nichts, was nicht integrierbar ist. Spanische Hersteller haben zum Beispiel Klimageräte perfekt über Gateways in das System integriert.

KNX ist ein System, an dem wir noch viele, viele Jahre Freude haben werden. Man kann sagen, KNX ist das Internet für Gebäudesysteme. Beide übrigens seit 1990. Das muss ein großartiges Jahr gewesen sein!

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