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business-on.de Redaktion
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19. Juli 2022

Keine Betriebsfeier ohne die besten Fritten

Was gibt es schöneres als handgemachte ausgebackene Erdäpfel? Die meisten von uns kennen ausgebackene Erdäpfel nur als „Pommes Frittes“ – aber ausgebackene Erdäpfel ist die offizielle Bezeichnung, ernsthaft! Und alle Fans dieser Zwischen-, Haupt- und Nachmahlzeit, also viele Millionen Menschen in Deutschland und noch mehr Millionen Menschen in Europa, konnten sich am 13. Juli eine Extraportion gönnen: Am offiziellen Pommes-Ehren- und Gedenktag! Aber Pommes sind nicht gleich Pommes. Zwar werden in Deutschland jedes Jahr 330.000 Tonnen der tiefgekühlten Gemüsestreifen verkauft, aber das sind nicht die, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einer Firmenfeier essen wollen! Und wenn Sebastian aus Malchin weiter Kirschen gepflückt hätte, würde es heute auf vielen Feiern und Events in und um Berlin lange Gesichter bei den Besuchern geben: Irgendwelche Pommes… aber nun gibt es den Foodtruck, die Frittenwirtschaft!

Über Kirschen und Würstchen zu den heißgeliebten Fritten

„Die geilsten Fritten von Berlin“ – nicht mehr und nicht weniger. Sebastian kam mit seinem Kumpel der Frittenwelt dann vor 15 Jahren als Student näher, als beide das harte Leben der Würstchen-Griller lebten. Immerhin kam so der erste eigene Stand nach dem Kirschen-Startup zustande: Auf dem größten Flohmarkt von Berlin, dem am Mauerpark. Aber zum Foodtruck Catering hat es dann noch einmal ein paar Jahre gedauert, unter anderem wegen der Recherche nach den allerbesten Zutaten für ihre Frittenwirtschaft.

Wer den Burger Wagen mietet, braucht nicht einmal ein schlechtes Gewissen in Sachen Umwelt haben: Alle Köstlichkeiten werden auf 100% biologisch abbaubarem Pappgeschirr gereicht und das bei bis zu 1.500 Gästen. Mit bis zu 300 Portionen Berliner Currywurst & Pommes pro Stunde ist die Frittenwirtschaft ziemlich sicher einer der schnellsten Foodtrucks Berlins.

Kunden der Frittenwirtschaft nehmen es richtig genau mit Qualität

Inzwischen hat sich das mit den geilen Fritten herumgesprochen: Wer Kolleginnen und Kollegen auf der Firmenfeier nicht mit Standard-Pommes ärgern will, der lässt einfach den coolsten Fritten-Stand der Hauptstadt auf den Hof rollen. Ein Step Van MT46 Freigthliner, ein richtig typischer USA Foodtruck, der Eye Catcher schlechthin für ein Event Catering. In seinem Inneren verbirgt sich nicht nur die beste Pommes-Braterei auf Rädern, es werden auch Burger und Currywurst gebrutzelt. Also, genau genommen ein kompletter Burger Foodtruck zum Mieten.

Alles sind eigene Kreationen und alles, was selbst gemacht werden kann, ist auch selbstgemacht, auch jede Soße. Die, die Wert auf saubere Arbeit und perfekte Handwerkskunst legen, buchen den Foodtruck der beiden Gründer in und um Berlin: Zum Beispiel Malerfirmen, Elektriker und VW-Autohäuser. Wer hart arbeitet, hat ein Anrecht auf erstklassige Pommes. Selbst eine der sensibelsten Mahlzeiten überhaupt wird gerne von dem Pommes-Truck-Team übernommen: Der klassische Mitternachts-Snack auf der Hochzeit. Bei dem darf wirklich nichts schief gehen.

Beste belgische Rezepte umgesetzt im besten US-Foodtruck

Der US-Foodtruck ist perfekt für die Gäste, aber Vorsicht – die Amis tun gerne so, als wenn sie auch diese magischen Kartoffelstreifen erfunden hätten! Fast nicht vorstellbar, aber vermutlich wahr: Schon 1680 kamen die Leute auf die Idee mit den heißen Pommes. Aber in Belgien, nicht in den USA! In einem alten belgischen Geschichtsbuch heißt es: „Wenn die Gewässer zugefroren sind und das Angeln nur schwer möglich ist, schneiden die Menschen Kartoffeln in Fischform und frittieren diese dann“.

Pommes als Fischersatz? Vermutlich lieben die Briten deswegen „Fish und Chips“, wobei diese Chips wiederrum nicht richtige Pommes sind, weil zu dick. Etwas sicherer ist der zweite historische Nachweis in der Kulturgeschichte der Pommes. Pierre Leclercq, Experte für Ernährungsgeschichte sagte im Deutschlandfunk: „Es war ein Bayer, der in Paris das Kochen lernte und dann als einer der ersten belgische Fritten auf dem Jahrmarkt-Stand von Lüttich feilbot, anno 1838. Monsieur Fritz, wie er sich nannte, galt als Pommes-König – er starb jung, aber reich.“ Dieses Schicksal bleibt dem Berliner Pommes-König hoffentlich erspart.

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