Wie nützlich sind Handyversicherungen für die Firma?

Haftet eine berufliche Handyversicherung bei Fahrlässigkeit?
Grundsätzlich wird bei allen Schäden, die einer Versicherung gemeldet werden können, zwischen fahrlässigem und beispielsweise grob fahrlässigem Verhalten unterschieden. Tritt ein Schaden am Firmenhandy komplett ohne fahrlässiges Fehlverhalten ein, wird dieser in der Regel anstandslos von der Handyversicherung übernommen. Fahrlässiges Verhalten lässt sich bei vielen Versicherungen gegen eine etwas höhere Monatspauschale ebenfalls versichern. Bei einem grob fahrlässigen Verhalten, das zu Beschädigungen und Defekten am Firmenhandy führt, kann es eine Zusatzversicherung geben. Ansonsten sind mutwillig herbeigeführte Schäden nicht versichert. Zu häufig versuchen Betrüger, bei der Versicherung einen Defekt an einem alten Gerät geltend zu machen, um die Versicherungssumme für die Anschaffung eines neuwertigen Firmenhandys zu missbrauchen. Bei nachgewiesener, grober Fahrlässigkeit ist grundsätzlich der betreffende Angestellte in die Haftung zu nehmen, welcher nachweislich für den Mangel am Gerät verantwortlich ist. Wird der Schaden gegenüber der Handyversicherung geltend gemacht, sind die Versicherungsnehmer (üblicherweise der Firmeninhaber) in der Beweispflicht.
Greift die Handyversicherung, wenn das Firmenhandy gestohlen wird?
Grundsätzlich sind Mobiltelefone, die für dienstliche Zwecke genutzt werden, sorgsam zu handhaben und gegen Diebstähle zu schützen. Die Handyversicherung kann also im Zweifelsfall prüfen, ob es sich um ein leicht oder grob fahrlässiges Verhalten handelt, wenn das Diensthandy beispielsweise in der Jackentasche aufbewahrt wurde und diese unbeobachtet irgendwo aufgehängt wurde. Da jedoch auch Diebstähle von pfiffigen Betrügern ungesehen direkt in unmittelbarer Nähe stattfinden können, fällt ein gestohlenes Firmenhandy in vielen Fällen höchstens unter die Kategorie „leicht fahrlässig“. In jedem Fall sind die Umstände eines Handydiebstahls von Seiten der Versicherung aus konkret zu überprüfen, wozu der Inhalt der Verlustanzeige bei der Polizei eingereicht werden kann. Ferner sollte der Handyversicherung die Vorgangsnummer übermittelt werden, damit bei zukünftigen Rückfragen zügig im Sinne des Versicherungsnehmers entschieden werden kann.
Dürfen Firmenhandys auch privat genutzt werden?
Die Handynummer sollte im privaten Kreis nicht weitergegeben werden, denn eine private Nutzung von Firmengeräten kann eine Handyversicherung unwirksam werden lassen. Auch Spiele und andere Apps, die nicht direkt mit dem eigenen Unternehmen zu tun haben, gehören nicht auf das Firmenhandy. Außerdem sollte auch bei geschäftsrelevanten Applikationen darauf geachtet werden, dass das Dienstgerät nicht unnötig mit externen Datensammlern belastet wird. Unter Umständen lassen sich Hintergrundaktivitäten ausschalten, welche unnötig auf dem Firmenhandy nach Kontakt- oder Nutzerdaten suchen könnten. Stellen Sie Ihren Angestellten ein dienstliches Telefon zur Verfügung, dürfen diese die Nutzung nicht einfach verweigern. Ein Geschäftstelefon soll während der gesamten Öffnungszeiten erreichbar sein und in dieser Zeit am besten ausschließlich für die Firma genutzt werden. Gleichwohl ist es Arbeitgebern möglich, in den Abendstunden eine private Nutzung zu gestatten. Ist dies der Fall, muss die private Nutzung mit der Handyversicherung abgestimmt werden, denn Schäden oder Datenverluste im privaten Bereich sind in einer Handyversicherung für die Firma nicht vorgesehen und werden von einer Versicherung nicht übernommen. Im Zweifelsfall haftet dann der Angestellte. Viele Arbeitgeber untersagen daher eine rein private Nutzung des Diensthandys. Dank der preisgünstigen Prepaid-Karten ist es mittlerweile jedem Bürger möglich, über eine eigene Handynummer erreichbar zu sein, dort die Lieblings-App zu installieren usw.
Diese Vorteile bietet ein Diensthandy mit einer entsprechend wirksamen Versicherung
Dienstlich genutzte Telefone gelten steuerlich gesehen nicht als geldwerte Vorteile, auch wenn einzelnen Mitarbeitern eine teilweise private Nutzung des Firmenhandys eingeräumt wird. Lesen Sie in diesem Artikel alle Details zu steuerlichen Belangen und erfahren Sie, ob das Firmentelefon als Vergütungsbestandteil versteuert werden muss. zu den größten Vorteilen eines dienstlichen Telefons zählt die permanente Erreichbarkeit. Termine lassen sich auch von unterwegs aus bestätigen oder verschieben, über entsprechende Softwarelösung lassen sich alle Ergebnisse aus Außendiensttätigkeiten sofort vom Büro aus einsehen. Ein Mitarbeiter kann sich durch diesen vermeintlichen Mehraufwand zwar gestört fühlen, die Buchhaltung wird durch eine gute Organisation und Datenpflege mit Diensthandys jedoch deutlich erleichtert. Im geschäftlichen Bereich gibt es jede Menge Softwarelösungen und Apps, welche zum Beispiel die Buchhaltung erleichtern, Tankbelege usw. direkt digitalisieren und speichern, aber auch im Marketingbereich oder bei der Messung der individuellen Kundenzufriedenheit können smarte Anwendungen auf dem Firmenhandy zu nützlichen Begleitern im Alltag werden. In jedem Fall kann eine Handyversicherung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine optimale Absicherung sein, die vor allen Schäden und Ausfällen schützt, welche während des Einsatzes im Dienst am Mobiltelefon auftreten.
Guide'sWenn Räume im Sommer zu warm werden, Waren definierte Lagerbedingungen brauchen oder Technik zuverlässig laufen muss, rückt eine neue Kühl- oder Klimaanlage auf die Investitionsliste. Vor der Geräteauswahl steht jedoch eine andere Aufgabe: Unternehmen müssen beschreiben, welche Bereiche unter welchen Bedingungen gekühlt werden sollen. Erst daraus lassen sich Anforderungen an Leistung, Regelung und späteren Betrieb ableiten. Erst den betrieblichen Bedarf beschreiben Ein Anforderungsprofil hält fest, welches Ergebnis die Anlage im jeweiligen Bereich erreichen soll. Dazu gehören gewünschte Temperatur- und Feuchtebereiche ebenso wie die Frage, wie stark die Bedingungen schwanken dürfen. In einem Büro kann es vor allem um angenehme Arbeitsbedingungen während der Nutzungszeit gehen. Bei empfindlichem Lagergut oder einem technischen Prozess können engere Vorgaben entscheidend sein. Solche Unterschiede sollten vor der Dimensionierung sichtbar werden, statt später durch nachträgliche Einstellungen ausgeglichen werden zu müssen.
BusinessEin Handelsregisterauszug für eine Auslandsniederlassung, ein Zeugnis für eine neue Fachkraft oder eine Vollmacht für einen Geschäftspartner: Sobald Dokumente Grenzen überschreiten, reicht die sprachliche Verständlichkeit allein nicht immer aus. Die empfangende Stelle kann eine beglaubigte Übersetzung verlangen; bei öffentlichen Urkunden kommen mitunter weitere Formalitäten hinzu. Unternehmen sparen Nacharbeit, wenn sie vor der Übersetzung klären, welche Unterlagen in welcher Form tatsächlich einzureichen sind. Wann eine beglaubigte Übersetzung im Geschäftsalltag relevant wird Für die interne Prüfung eines Vertrags oder die Abstimmung mit einem ausländischen Partner genügt häufig eine fachlich sorgfältige, aber nicht beglaubigte Übersetzung. Anders kann es aussehen, wenn ein Dokument bei einer Behörde, einem Gericht oder einer anderen Institution vorgelegt werden soll. Bei Gründungen und Niederlassungen betrifft das beispielsweise Registerauszüge oder Gesellschaftsunterlagen. Im Personalbereich können Abschlusszeugnisse und Qualifikationsnachweise relevant werden. Auch Vollmachten und Zertifikate können je nach Verfahren besondere Formanforderungen auslösen.
BusinessEin Firmenfahrzeug wird schnell über den Kaufpreis, die Leasingrate oder die Fahrzeugklasse diskutiert. Im Arbeitsalltag zählen jedoch andere Fragen: Welche Wege fährt es regelmäßig? Was muss hineinpassen? Wie gut lässt sich ein Werkstatttermin mit den betrieblichen Abläufen vereinbaren? Wer solche Anforderungen vor der Suche festhält, kann Fahrzeuge und Angebote gezielter vergleichen. Das gilt für den einzelnen Wagen eines Selbstständigen ebenso wie für mehrere Fahrzeuge eines kleinen Betriebs. Vom Arbeitsalltag zum Anforderungsprofil Am Anfang steht keine Modellliste, sondern ein Blick auf die tatsächlichen Fahrten. Ein Fahrzeug für Kundentermine muss andere Aufgaben erfüllen als eines, das morgens Werkzeug zur Baustelle bringt oder tagsüber zwischen mehreren Standorten pendelt. Hilfreich ist es, typische Arbeitstage zu beschreiben: Wie viele Personen fahren mit? Welche Gegenstände werden transportiert? Gibt es feste Routen oder wechseln Ziele und Einsatzorte häufig? Auch die Frage, ob das Fahrzeug überwiegend kurz unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken zurücklegt, gehört in dieses Profil.
