Regelungen in den Unternehmen unterschiedlich
Zum Essen am Arbeitsplatz gibt es zunächst einmal keine grundsätzliche Regelung. Hier liegt es ganz an der Kulanz des Chefs, ob es erlaubt ist oder nicht. In den meisten Büros wird es toleriert. In anderen wird es eher ungern gesehen und in anderen komplett verboten. Eine wichtige Rolle spielt hierbei oft die Frage, wie viel Kundenverkehr im täglichen Betrieb vorherrscht. Wenn beispielsweise ein Mitarbeiter in der Service-Abteilung tätig ist und regelmäßig Kunden bedient, versteht es sich von selbst, dass er nicht kauend an seinem Arbeitsplatz sitzt. Wenn es sich allerdings um einen Büroarbeitsplatz handelt, bei dem die Mitarbeiter tagsüber keinen Kundenkontakt haben, ist es in der Regel kein Problem. Mehr zum Thema finden Sie in diesem Artikel von t-online.de.
Weitere Gründe, warum es Verbote beim Essen geben kann, sind hygienische und sicherheitstechnische Bestimmungen. So ist es Personal in Laboren, Krankenhäusern, Laboren, Produktionsstätten verständlicherweise nicht gestattet, außerhalb der vorgeschriebenen Räume Lebensmittel zu verzehren.
Kollegen sollten sich nicht gestört fühlen
Wenn das Essen auch in vielen Büros erlaubt ist, so macht es doch immer auch einen Unterschied, ob sich jemand nur ein Bonbon in den Mund steckt oder über eine halbe Stunde Sandwiches oder Wurst kaut. Vor allem laute Schmatzgeräusche können andere Kollegen nämlich stören. Dasselbe gilt für Keksgeknusper und Tütengeraschel. Auch unangenehme Geräusche, wie sie beispielsweise Knoblauch verursacht, wird von vielen Kollegen als störend empfunden. Sie sind in diesem Fall auch berechtigt, Beschwerde beim Chef einzureichen, sodass er das Essen im Anschluss verbieten kann. Wenn sich der Mitarbeiter auch nach mehrmaliger Anforderung nicht daran hält, kann er eine Abmahnung bekommen. Nach weiteren Verstößen ist der Chef sogar berechtigt, eine Kündigung auszusprechen.
Übrigens:
Auch bei Geräten zur Zubereitung von Speisen und Getränken kann es Einschränkungen geben. Ist eine eigene Küche im Unternehmen vorhanden, die sich Mitarbeiter teilen, ist es aber in der Regel kein Problem, häufig benutzte Geräte wie eine Mikrowelle, einen Toaster oder einen Milchaufschäumer mitzubringen. Viele Tests zum Thema gibt es beispielsweise unter www.milchaufschaeumer-tests.net/.
Arbeitsmittel müssen geschützt werden
Es gibt allerdings auch noch einen weiteren Grund, der gegen das Essen am Arbeitsplatz spricht, Arbeitsmittel, die geschützt werden müssen. Immerhin kann es schnell einmal passieren, dass Brotkrümel oder Saucen Tastatur, Maus und andere technische Geräte beschädigen. Der Mitarbeiter hätte in diesem Fall nicht nur mit einer Abmahnung zu rechnen. Er müsste auch die Kosten für den Ersatz zahlen. Voraussetzung für ein Verbot zum Schutz der Arbeitsmittel ist aber, dass es einen festen Pausenraum gibt und dass die Mitarbeiter feste Pausen bekommen. In jedem Fall ist eine Zustimmung vom Betriebs- und Personalrat notwendig.
Trennung von Arbeitsplatz und Pausenraum wichtig
Trotz allem ist es aber immer empfehlenswert, die Pause räumlich und zeitlich klar von der Arbeit zu trennen. Das hat nicht nur damit zu tun, dass ein wenig Bewegung immer gut tut und die räumliche Trennung wichtig zum Abschalten ist. Es geht auch darum, dass der Körper beim gleichzeitigen Essen und Arbeiten sehr viel später wahrnimmt, dass er überhaupt Nahrung zu sich genommen hat. Dadurch setzt das Sättigungsgefühl deutlich später ein und man hat schneller wieder Hunger. Arbeitgeber sollten deshalb gut darauf achten, dass ihre Mitarbeiter ihre Pausen ordnungsgemäß nehmen.
Lesen Sie auch: Smartphone und WhatsApp am Arbeitsplatz – erlaubt oder Kündigungsgrund?
BusinessJedes Gebäude braucht ein verlässliches Dach. Was lange Zeit vor allem als Schutz vor Regen, Schnee und Kälte galt, hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Heute entscheidet die oberste Etage eines Hauses maßgeblich darüber, wie energieeffizient eine Immobilie arbeitet und wie viel eigener Strom vor Ort erzeugt werden kann. Dieser Wandel macht Dacharbeiten zu einem der beständigsten Geschäftsfelder im gesamten Bausektor. Gesetzliche Vorgaben zur Wärmedämmung und der stetige Zubau von Photovoltaikanlagen sorgen für eine kontinuierliche Nachfrage bei Fachbetrieben. Hinzu kommt ein spürbarer Modernisierungsbedarf im deutschen Altbaubestand, der Eigentümer über kurz oder lang zu gezielten Sanierungsmaßnahmen bewegt. Für unternehmerisch denkende Handwerker und Gründer eröffnet das Dachhandwerk daher weitaus mehr Möglichkeiten als reines Ziegellegen. Es bildet das Fundament für ein krisenfestes Geschäftsmodell, das klassische Handwerksleistungen mit moderner Energietechnik verbindet und planbare wirtschaftliche Erträge ermöglicht.
ExpertentalkNeue Fenster, eine gedämmte Fassade oder ein besser geschützter Dachboden: Wer ein Gebäude energetisch sanieren möchte, steht schnell vor mehreren möglichen Maßnahmen. Die entscheidende Frage ist selten, welches Bauteil für sich genommen am meisten Aufmerksamkeit verdient. Vielmehr kommt es darauf an, den Zustand des Hauses zu verstehen und anstehende Arbeiten aufeinander abzustimmen. Im Gespräch mit der Geschäftsführung Claus Fenkl vom CF Baumanagement geht es darum, welche Bereiche der Gebäudehülle Eigentümer betrachten sollten und wie sie Entscheidungen für ein Sanierungsprojekt vorbereiten können. Erst den Bestand verstehen business-on.de: Womit sollten Eigentümer beginnen, bevor sie über eine konkrete Dämmmaßnahme entscheiden?
ExpertentalkEine Fliese kann auf dem Bildschirm genau richtig wirken und im vorgesehenen Raum dennoch anders erscheinen. Licht, angrenzende Möbel und die Größe der belegten Fläche verändern den Eindruck. Hinzu kommen praktische Fragen: Welches Format passt zum Entwurf, wie viel Material wird benötigt und welche Produkte gehören zum Vorhaben? Im Gespräch mit FliesenXXL NRW geht es darum, die Auswahl Schritt für Schritt vorzubereiten von der ersten Raumidee bis zum Vergleich konkreter Fliesen. Vom Bildschirm zur Entscheidung im Raum business-on.de: Viele Menschen beginnen die Fliesensuche mit Bildern. Was sollte aus einer ersten Raumidee werden, bevor einzelne Produkte ausgewählt werden?

