News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
2. Januar 2018

CES 2018 in Las Vegas ganz im Zeichen der drahtlosen Vernetzung

Continental stellt Holistic Connectivity Experience vor

Zu den am sehnlichsten erwarteten Ausstellungsstücken gehört Continentals Demofahrzeug “Holistic Connectivity Experience”, das eine vollständige nahtlose Vernetzung bietet. Der Fahrer erhält hier Informationen zu Verkehrs- und Straßenbedingungen ganz unkompliziert per Fingertip. Besucher können sich hautnah anschauen, wie der Fahrer über einen digitalen Reiseführer kontextbezogene, dynamische und interaktive Informationen zu allen wichtigen Diensten wie Reisenavigation, Fahrzeugassistenz und Infotainment erhält.

Die Dienste werden auf einer Zeitleiste auf der Mittelkonsole präsentiert. Hier gibt es Verkehrsnachrichten, Points of Interest (POIs) mit Entfernungen und aktuelle Wetterdaten. Gesammelt und priorisiert werden die ganzen Informationen in einem Backend-Hub. Hierzu wird ein Nutzerprofil angelegt, sodass alle Daten ganz leicht hinsichtlich ihrer Relevanz sortiert werden können.

Wird beispielsweise ein zu geringer Luftdruck erkannt, kann ein Wartungsdienstanbieter mit Zugang zu den Daten den Nutzer sofort kontaktieren und eine nahegelegene Werkstatt empfehlen. Hier kommt beispielsweise das Continental-Netzwerk BestDrive zum Einsatz, das Expertenwerkstätten in ganz Europa listet.

Audiovisuelle Lösungen für authentischere Fahrassistenz

Bei dem Continental-System werden auditive und visuelle Elemente kombiniert, um ein umfassenderes Erlebnis zu gewährleisten. Hierzu gehört unter anderem hochwertiger Raumklang, der über das Dachmodul ausgegeben wird. Es punktet mit einer menschenähnlichen Sprachausgabe und einer eigenen Fahrer-Audio-Ebene. So können Dienstmeldungen und Warnungen unabhängig von Hintergrundgeräuschen und aktivierten Unterhaltungsprogrammen ausgegeben werden.

Bei dem System sind bewährte Webtechnologien wie HTML5, Node.js und ein auf Chromium basierender Webbrowser enthalten. Damit will man eine optimale Mischung aus schneller Entwicklungszeit und Leistung gewährleisten.

Auch Mercedes präsentiert Neuheiten

Mercedes wird sein neues Infotainment-System MBU präsentieren, das zuerst in der A-Klasse eingeführt werden soll. Der Trend geht hierbei immer mehr in Richtung Kombination mit Diensten wie Amazon Alexa, Siri und Google Home. Man will den Computer immer mehr zum persönlichen Assistenten machen und Fahrzeug und Computer stärker vernetzen.

In diese Richtung geht auch die Marke Byton, die ihr erstes Elektroauto vorstellt. Als eine besondere Herausforderung wird dabei immer wieder die Prozessgenauigkeit bei der Herstellung der benötigten Transformatoren, Generatoren und elektrischen Motoren genannt, die unter anderem mit hochwertigen Imprägnierungen versehen werden müssen, um eine ausreichende Langlebigkeit und Stabilität zu gewährleisten. Weiterführende Informationen zu diesem Thema findet man beispielsweise unter http://www.bdtronic.de/impraegnieren/prozesskompetenz.

Im Bereich Langlebigkeit positioniert sich auch das Schweizer Unternehmen Rinspeed mit seinem autonomen Bus „Snap“. Hier sind die Hard- und Software-Komponenten, die besonders anfällig für Alterung sind, in die nutzungsintensive Fahrplattform „Skateboard“ integriert und von der langlebigen Fahrgastzelle („Pod“) getrennt. Weitere Neuheiten zeigt auch der Zulieferer Magna. Hier können sich Besucher die Antriebssysteme „etelligentDriveTM“ und das Konzeptfahrzeug e1 ansehen, das mit drei eDrives ausgestattet ist. Eins befindet sich an der Vorderachse und ein mit zwei Elektromotoren ausgestattetes an der Hinterachse. Laut Magna sollen damit eine „überragende Längs- und Querdynamik und eine hervorragende Fahrzeugstabilität für mehr Sicherheit gewährleistet werden.

Teilen:
Weitere Artikel
Firmenfahrzeuge nach dem Arbeitsalltag auswählen: Diese Fragen sollten Betriebe klären
Business
Firmenfahrzeuge nach dem Arbeitsalltag auswählen: Diese Fragen sollten Betriebe klären

Ein Firmenfahrzeug wird schnell über den Kaufpreis, die Leasingrate oder die Fahrzeugklasse diskutiert. Im Arbeitsalltag zählen jedoch andere Fragen: Welche Wege fährt es regelmäßig? Was muss hineinpassen? Wie gut lässt sich ein Werkstatttermin mit den betrieblichen Abläufen vereinbaren? Wer solche Anforderungen vor der Suche festhält, kann Fahrzeuge und Angebote gezielter vergleichen. Das gilt für den einzelnen Wagen eines Selbstständigen ebenso wie für mehrere Fahrzeuge eines kleinen Betriebs. Vom Arbeitsalltag zum Anforderungsprofil Am Anfang steht keine Modellliste, sondern ein Blick auf die tatsächlichen Fahrten. Ein Fahrzeug für Kundentermine muss andere Aufgaben erfüllen als eines, das morgens Werkzeug zur Baustelle bringt oder tagsüber zwischen mehreren Standorten pendelt. Hilfreich ist es, typische Arbeitstage zu beschreiben: Wie viele Personen fahren mit? Welche Gegenstände werden transportiert? Gibt es feste Routen oder wechseln Ziele und Einsatzorte häufig? Auch die Frage, ob das Fahrzeug überwiegend kurz unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken zurücklegt, gehört in dieses Profil.

6 Min. LesezeitLesen
Das Fundament für morgen: Intelligente Altersvorsorge-Strategien für Selbstständige
Arbeitsleben
Das Fundament für morgen: Intelligente Altersvorsorge-Strategien für Selbstständige

Die Gründung eines eigenen Betriebs bringt viele Aufgaben mit sich. Der Fokus liegt im Alltag verständlicherweise oft auf dem laufenden Geschäft, den Aufträgen und dem wirtschaftlichen Wachstum. Dabei gerät ein wesentlicher Aspekt leicht in den Hintergrund: die eigene finanzielle Absicherung für das Alter. Da für Selbstständige in der Regel keine Pflicht zur gesetzlichen Rentenversicherung besteht, liegt die Verantwortung für den späteren Ruhestand komplett in der eigenen Hand. Es ist daher notwendig, rechtzeitig und aus eigenem Antrieb aktiv zu werden. Der Verzicht auf eine strukturierte Planung birgt ein handfestes finanzielles Risiko für die Zukunft. Der Aufbau einer verlässlichen Altersvorsorge sollte deshalb als fester Bestandteil des Unternehmertums gesehen werden und genauso viel Aufmerksamkeit erhalten wie das tägliche Kerngeschäft.

4 Min. LesezeitLesen
Effizienz auf engstem Raum: Worauf beim Einsatz von Minikranen zu achten ist
Wirtschaft
Effizienz auf engstem Raum: Worauf beim Einsatz von Minikranen zu achten ist

Bauprojekte in dicht besiedelten Innenstädten, verwinkelten Hinterhöfen oder innerhalb von bestehenden Industrieanlagen nehmen zu. Der verfügbare Raum für Maschinen und Baumaterialien ist bei diesen Vorhaben in der Regel eng bemessen. Dieser Platzmangel verlangt nach durchdachten und kompakten Lösungen. Klassische, große Baumaschinen stoßen bei solchen Gegebenheiten oft an ihre räumlichen Grenzen oder lassen sich gar nicht erst aufstellen. Genau hier zeigt der Minikran seine Stärken. Er bietet Bauunternehmen eine präzise und gut steuerbare Alternative, um Lasten auch unter anspruchsvollen Bedingungen sicher und zielgerichtet zu bewegen.

3 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite