“Mit 32 Prozent stehen auch Weiterbildungen und Lehrgänge ganz oben auf der Liste der Maßnahmen, die Arbeitnehmer im Falle einer Entlassung ergreifen würden“, erläutert Petra Timm, Sprecherin von Randstad Deutschland. „An Urlaub denken im Ernstfall mit 13 Prozent nur wenige. 19 Prozent würden die freie Zeit nutzen, um Zeit mit der Familie oder dem Partner zu verbringen.“
Die Angst vor einer Kündigung in den nächsten sechs Monaten hat seit der letzten Befragung im Dezember 2008 allerdings abgenommen. Damals rechnete jeder vierte mit dem Jobverlust, heute nur noch jeder fünfte. „Arbeitnehmer, die ihre Arbeitsstelle bisher nicht verloren haben, gehen wohl davon aus, dass sie auch im nächsten halben Jahr nicht entlassen werden“, interpretiert Petra Timm das Ergebnis. „Auch die Motivation , sich aus einer Festanstellung heraus aktiv um eine neue Position zu bewerben, ist relativ gering.“ Zwar haben 46 Prozent der Befragten im vergangenen halben Jahr den eigenen Lebenslauf geprüft bzw. überarbeitet, dennoch sind 60 Prozent nicht auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Weitere 30 Prozent schauen sich ein bisschen um, doch nur etwa 10 Prozent setzen sich zielorientiert mit dem Thema auseinander bzw. bewerben sich aktiv.
Die dargestellten Studienergebnisse stammen aus einer aktuellen Umfrage im Rahmen des regelmäßig durchgeführten Randstad Arbeitsbarometers. Befragt wurden 827 in Deutschland beschäftigte Personen aus unterschiedlichen Branchen, die über 18 Jahre alt sind, mindestens 24 Stunden pro Woche bezahlter Arbeit nachgehen und nicht selbständig sind.
BusinessDie Künstlersozialkasse ist für viele Selbstständige in Musik, Kunst, Medien und Publizistik ein zentraler Baustein der sozialen Absicherung. Ihr besonderer Stellenwert liegt darin, dass sie selbstständige Künstler und Publizisten in die gesetzliche Sozialversicherung einbindet, ohne dass diese den gesamten Beitrag allein tragen müssen. Gerade für Berufsgruppen mit schwankenden Honoraren, projektbezogener Arbeit und unregelmäßigem Arbeitseinkommen macht das einen erheblichen Unterschied. Zugleich ist das Thema rechtlich anspruchsvoll. Wer in den Kreis der Versicherten fällt, entscheidet sich nicht nach Bauchgefühl oder Berufsbezeichnung, sondern nach der tatsächlichen Tätigkeit, der wirtschaftlichen Ausrichtung und den Voraussetzungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes. Deshalb lohnt ein genauer Blick auf Aufbau, Leistungen und Systematik der Künstlersozialversicherung. Was die Künstlersozialkasse eigentlich macht
LifestyleIkigai ist ein japanisches Konzept, das sich am treffendsten mit „das, wofür es sich zu leben lohnt" übersetzen lässt. Der Begriff beschreibt ein tief empfundenes Gefühl von Sinn und Lebensfreude. Wenn Sie den Begriff googeln, stoßen Sie fast unweigerlich auf ein Venn-Diagramm mit vier überlappenden Kreisen: Was Sie lieben, was Sie gut können, was die Welt braucht, wofür Sie bezahlt werden. Dieses Modell ist eingängig, millionenfach geteilt. Mit dem japanischen Original hat es überraschend wenig zu tun. Das Wichtigste in Kürze Der japanische Begriff beschreibt ein Sinnerleben, das auch in kleinen Alltagsfreuden und sozialen Beziehungen liegen kann.
BusinessEin Elevator Pitch ist eine Kurzpräsentation von maximal 60 Sekunden. Das Ziel ist, Ihr Gegenüber von einer Idee, einem Produkt oder Ihrer Person zu überzeugen. Der Begriff stammt aus dem Bild einer zufälligen Aufzugfahrt mit einem Entscheider. Die kognitionspsychologische Forschung belegt, dass Menschen in den ersten Sekunden einer Begegnung ihr Urteil fällen und dieses anschließend nur noch selten revidieren. Dieser Beitrag liefert Ihnen die psychologischen Grundlagen, branchenspezifische Beispiele mit Satz-für-Satz-Analyse und eine erprobte Methode, um Ihren eigenen Elevator Pitch zu entwickeln, zu testen und zu verbessern. Das Wichtigste in Kürze
