Rund 7% Maklerprovision – ist das berechtigt?
Makler bieten Kaufwilligen ihre Unterstützung an, um sich auf dem Markt zurechtzufinden und das für sie passende Angebot herausfiltern zu können. Tatsächlich scheuen aber viele Deutsche den Gang zum Makler und versuchen zunächst auf eigenen Faust ihre Traumimmobilie zu finden. Schuld daran ist die Gebührenpraxis der Immobilienmakler.
Keine Gebührenordnung für Makler
Ein Makler tritt immer dann in Aktion, wenn er von einem Vermieter oder Kaufinteressierten beauftragt wird entweder einen passenden Käufer oder die passende Immobilie zu finden. Die Maklerprovision beträgt im bundesweiten Schnitt rund 7% des Bruttokaufpreises. Ebenfalls vom Bundesland abhängig ist, wer die Provision letztendlich zu zahlen hat. Der Käufer oder der Verkäufer? In den meisten deutschen Bundesländern teilen sich beide Parteien die Kosten. Einzig in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Bremen und Hessen trägt der Immobilienkäufer die Gesamtprovision. Anders als bei der Vermittlung von Mietobjekten gibt es bei Immobilienveräußerungen keine gesetzlich geregelten Rahmenbedingungen. Für die Vermittlungstätigkeit bei Vermietungen dürfen Makler als Höchstsatz 2 Nettokaltmieten plus Mehrwertsteuer als Provision veranschlagen. Zusätzlich gilt bei Vermietungen das Bestellerprinzip. Dieses Prinzip regelt, wer für die Kosten des Maklers aufkommen muss, und zwar immer derjenige, der die Maklertätigkeit in Auftrag gegeben hat. Konkret bedeutet das, wenn ein Vermieter den Makler damit betraut, einen geeigneten Mieter für seine Immobilie zu finden, dann übernimmt er die Maklerprovision. Im umgekehrten Fall bedeutet das, wenn ein Mietinteressent eine Immobilie über einen Makler angeboten bekommt und diese schlussendlich anmietet, dann hat er die Maklerkosten zu tragen. Das Bestellerprinzip wurde 2015 zum Schutz der Mieter eingeführt.
Einführung des Bestellerprinzips für Immobilienkäufe
Bislang gilt das Bestellerprinzip nur für Mietvereinbarungen. Die Bundestagsfraktion der Grünen hat im August 2018 einen Antrag zur Einführung des Bestellerprinzips auch bei Immobilienkäufen gestellt. Zusätzlich fordern die Grünen-Politiker eine Begrenzung der Maklerprovision auf zwei Prozent. Auch die SPD liegt in Sachen Bestellerprinzip ganz klar auf der gleichen Linie wie die Grünen. Die FDP möchte die Einführung eines Bestellerprinzips gerne noch um einen Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer erweitern. In die gleiche Richtung argumentiert der Eigentümerverband Haus & Grund. In einer Pressemitteilung vom 14.08.2018 spricht sich der Verband für eine generelle Abschaffung der Grunderwerbssteuer aus. Gleichzeitig fordern die Interessenvertreter eine Unterbindung von Preisabsprachen der Makler, die an vielen Orten zu festen Provisionssätzen führen.
Ist die Maklerprovision in dem Maße gerechtfertigt?
Die oftmals hohen Kosten für Immobilienmakler, gerade in den Zeiten der steigenden Immobilienpreise, schrecken viele Kaufinteressenten ab. Doch sind die Maklerprovisionen wirklich so ungerechtfertigt? Bei Kaufimmobilien ist die Provision im einzelnen frei verhandelbar und richtet sich nicht nach festgelegten Gebührenordnungen. So entsteht schnell der Eindruck von Willkür. Bei Immobilienverkäufen ist der Makler dafür zuständig, ein aussagekräftiges Exposé zu erstellen, unterstützt bei der Verkaufspreisfindung und den Vertragsvereinbarungen, führt Besichtigungen durch und selektiert die Kaufinteressenten. Die Provision bekommt der Makler nur bei einem erfolgreichen Geschäftsabschluss. Ist bei einem Immobilienverkauf lange nicht der richtige Käufer dabei, verdient der Makler in der Zeit keinen einzigen Cent an der Immobilie. Das Risiko liegt also ganz auf der Seite des Maklers. Gerechtfertigt oder nicht, kann die Maklerprovision vor allem bei einem Kauf von hochwertigen Immobilien ganz schön weh tun. Trotz der vielerorts ähnlichen Provisionssätze lohnt es sich, das Angebot der jeweiligen Makler miteinander zu vergleichen. Der Berufsbezeichnung des Maklers ist in Deutschland nicht geschützt, so dass hinsichtlich der Qualitätsstandards oftmals große Unterschiede herrschen. Bei Immobilienkäufen ist zudem die Bereitschaft der Makler zu Verhandlungen erfahrungsgemäß höher als bei Vermietungsgeschäften. Wann das Bestellerprinzip auch für Immobilienkäufe eingeführt wird, ist noch unklar. Mit diesen Immobilenscout24 Gutscheinen lässt sich schon jetzt ein wenig einsparen, bevor das neue Gesetz zugunsten der Käufer in Kraft tritt.
Guide'sWenn Räume im Sommer zu warm werden, Waren definierte Lagerbedingungen brauchen oder Technik zuverlässig laufen muss, rückt eine neue Kühl- oder Klimaanlage auf die Investitionsliste. Vor der Geräteauswahl steht jedoch eine andere Aufgabe: Unternehmen müssen beschreiben, welche Bereiche unter welchen Bedingungen gekühlt werden sollen. Erst daraus lassen sich Anforderungen an Leistung, Regelung und späteren Betrieb ableiten. Erst den betrieblichen Bedarf beschreiben Ein Anforderungsprofil hält fest, welches Ergebnis die Anlage im jeweiligen Bereich erreichen soll. Dazu gehören gewünschte Temperatur- und Feuchtebereiche ebenso wie die Frage, wie stark die Bedingungen schwanken dürfen. In einem Büro kann es vor allem um angenehme Arbeitsbedingungen während der Nutzungszeit gehen. Bei empfindlichem Lagergut oder einem technischen Prozess können engere Vorgaben entscheidend sein. Solche Unterschiede sollten vor der Dimensionierung sichtbar werden, statt später durch nachträgliche Einstellungen ausgeglichen werden zu müssen.
BusinessEin Handelsregisterauszug für eine Auslandsniederlassung, ein Zeugnis für eine neue Fachkraft oder eine Vollmacht für einen Geschäftspartner: Sobald Dokumente Grenzen überschreiten, reicht die sprachliche Verständlichkeit allein nicht immer aus. Die empfangende Stelle kann eine beglaubigte Übersetzung verlangen; bei öffentlichen Urkunden kommen mitunter weitere Formalitäten hinzu. Unternehmen sparen Nacharbeit, wenn sie vor der Übersetzung klären, welche Unterlagen in welcher Form tatsächlich einzureichen sind. Wann eine beglaubigte Übersetzung im Geschäftsalltag relevant wird Für die interne Prüfung eines Vertrags oder die Abstimmung mit einem ausländischen Partner genügt häufig eine fachlich sorgfältige, aber nicht beglaubigte Übersetzung. Anders kann es aussehen, wenn ein Dokument bei einer Behörde, einem Gericht oder einer anderen Institution vorgelegt werden soll. Bei Gründungen und Niederlassungen betrifft das beispielsweise Registerauszüge oder Gesellschaftsunterlagen. Im Personalbereich können Abschlusszeugnisse und Qualifikationsnachweise relevant werden. Auch Vollmachten und Zertifikate können je nach Verfahren besondere Formanforderungen auslösen.
BusinessEin Firmenfahrzeug wird schnell über den Kaufpreis, die Leasingrate oder die Fahrzeugklasse diskutiert. Im Arbeitsalltag zählen jedoch andere Fragen: Welche Wege fährt es regelmäßig? Was muss hineinpassen? Wie gut lässt sich ein Werkstatttermin mit den betrieblichen Abläufen vereinbaren? Wer solche Anforderungen vor der Suche festhält, kann Fahrzeuge und Angebote gezielter vergleichen. Das gilt für den einzelnen Wagen eines Selbstständigen ebenso wie für mehrere Fahrzeuge eines kleinen Betriebs. Vom Arbeitsalltag zum Anforderungsprofil Am Anfang steht keine Modellliste, sondern ein Blick auf die tatsächlichen Fahrten. Ein Fahrzeug für Kundentermine muss andere Aufgaben erfüllen als eines, das morgens Werkzeug zur Baustelle bringt oder tagsüber zwischen mehreren Standorten pendelt. Hilfreich ist es, typische Arbeitstage zu beschreiben: Wie viele Personen fahren mit? Welche Gegenstände werden transportiert? Gibt es feste Routen oder wechseln Ziele und Einsatzorte häufig? Auch die Frage, ob das Fahrzeug überwiegend kurz unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken zurücklegt, gehört in dieses Profil.
