Für beide Seiten dieser Geldanlage sind die Konditionen eindeutig kalkulierbar. Die Bank erhält einen Betrag über einen gewissen Zeitraum fest zugesprochen und der Anleger bekommt sein Geld (zur Geld Definition) zur Fälligkeit inklusive Rendite ausgezahlt. Die Länge des Zeitraums (zur Definition Zeitraum) kann verschieden ausfallen. Während einige Banken die Festgeldkonten für wenige Tage anbieten, schließen anderen Banken derartige Verträge nur auf mehrere Monate oder Jahre ab.
Anleger sollten dabei beachten, dass sie während der kompletten Vertragslaufzeit nicht über ihr Geld verfügen können. Allerdings geht mit einem Festgeldkonto eine hohe Sicherheit einher und die damit verbundene Rendite kann bereits vorher fest kalkuliert werden. Da das Festgeldzu den Sichteinlagen gehört, ist es in vollem Umfang von der Einlagensicherung abgedeckt und geht bei einer Pleite der Bank nicht verloren.
Was gibt es zu beachten?
In der Praxis akzeptieren die Banken ein Festgeldkonto nur in einer bestimmten Höhe. Diese beginnt oft ab mehreren Tausend Euro. Da bereits mit dem Vertragsabschluss ein Rückzahlungstermin vereinbart wird, muss keine Kündigung des Kontos vor Ende der Laufzeit ausgesprochen werden. Die Zinsen sind automatisch mit dem Ablaufen des Vertrages gutgeschrieben.
Die Höhe der Zinsen orientiert sich an den Vorgaben der Bank. In den meisten Fällen sind sie umso höher, je länger die Laufzeit ausgewählt und je höher der zu verzinsende Betrag ist. Manche Banken gewähren kurzfristig eine Verlängerung des Kontos. Dabei werden Laufzeit und Zinsen erneut festgelegt, wobei der vorherige Zinssatz nicht immer garantiert bleibt.
Christian Weis
AktuellViele Verantwortliche in mittelständischen Unternehmen stehen vor einer Entscheidung, die sich nicht aufschieben lässt: Wer führt den Betrieb weiter, wenn der Inhaber ausscheidet? Laut KfW streben Eigentümer bis Ende 2029 im Jahresdurchschnitt rund 109.000 Unternehmensnachfolgen an. Zugleich planen oder erwägen Inhaber jährlich etwa 114.000 Geschäftsaufgaben. Beides sind hochgerechnete Absichten, keine bereits vollzogenen Übergaben oder Schließungen. Dass immer mehr Unternehmer in den Ruhestand gehen, erklärt allerdings nur einen Teil des Problems. Ein Betrieb kann seit Jahrzehnten am Markt etabliert sein und dennoch schwer einen Käufer finden – etwa weil Erträge, Kaufpreisvorstellungen und Investitionsbedarf nicht zusammenpassen. Damit stellt sich auch die Frage, welche Folgen ausbleibende Übergaben für Beschäftigte, Regionen und den Wirtschaftsstandort Deutschland haben. Mehr Stilllegungspläne als Nachfolgewünsche: Wie groß ist das Problem?
RatgeberWenn ein geliebter Mensch stirbt, gerät die gewohnte Welt aus den Fugen. Für die Angehörigen steht die Zeit für einen Moment still, während Schmerz, Leere und Ratlosigkeit den Alltag überlagern. Gleichzeitig verlangt genau dieser sensible Augenblick viele sachliche Entscheidungen. Formulare müssen ausgefüllt, Fristen beachtet und erste Schritte in die Wege geleitet werden. In diesem Spannungsfeld zwischen persönlicher Trauer und praktischen Notwendigkeiten übernimmt das Bestattungswesen eine zentrale Aufgabe. Mit Ruhe, Einfühlungsvermögen und einer verlässlichen Ordnung schaffen Bestatter in den ersten Stunden den nötigen Halt. Sie nehmen den Angehörigen die Last der Organisation von den Schultern, damit Raum bleibt für das, was jetzt wirklich zählt: ein würdevolles und persönliches Abschiednehmen.
ArbeitslebenDer Tod eines nahen Menschen reißt Betroffenen den Boden unter den Füßen weg. Erleidet ein Mitarbeiter einen solchen Schicksalsschlag, bleibt diese Erschütterung nicht an der Bürotür stehen. Tiefe persönliche Trauer und die Anforderungen des Berufslebens treffen unvermittelt aufeinander. In diesem Moment geraten gewohnte Abläufe ins Wanken. Für Vorgesetzte entsteht eine Situation, auf die herkömmliche Management-Leitfäden selten vorbereiten. Es geht darum, Raum für Schmerz und Rückzug zu schaffen, während der Betrieb geordnet weiterlaufen muss. Gelebte Unternehmenskultur zeigt sich nicht in Erfolgsphasen, sondern im Umgang mit menschlichen Krisen. Echtes Verständnis, Verlässlichkeit und der Verzicht auf leere Floskeln geben Halt und beweisen, dass die Menschen hinter den Arbeitsergebnissen an erster Stelle stehen.
