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26. Februar 2013

Definition Festgeld

Für beide Seiten dieser Geldanlage sind die Konditionen eindeutig kalkulierbar. Die Bank erhält einen Betrag über einen gewissen Zeitraum fest zugesprochen und der Anleger bekommt sein Geld (zur Geld Definition) zur Fälligkeit inklusive Rendite ausgezahlt. Die Länge des Zeitraums (zur Definition Zeitraum) kann verschieden ausfallen. Während einige Banken die Festgeldkonten für wenige Tage anbieten, schließen anderen Banken derartige Verträge nur auf mehrere Monate oder Jahre ab.

Anleger sollten dabei beachten, dass sie während der kompletten Vertragslaufzeit nicht über ihr Geld verfügen können. Allerdings geht mit einem Festgeldkonto eine hohe Sicherheit einher und die damit verbundene Rendite kann bereits vorher fest kalkuliert werden. Da das Festgeldzu den Sichteinlagen gehört, ist es in vollem Umfang von der Einlagensicherung abgedeckt und geht bei einer Pleite der Bank nicht verloren.

Was gibt es zu beachten?

In der Praxis akzeptieren die Banken ein Festgeldkonto nur in einer bestimmten Höhe. Diese beginnt oft ab mehreren Tausend Euro. Da bereits mit dem Vertragsabschluss ein Rückzahlungstermin vereinbart wird, muss keine Kündigung des Kontos vor Ende der Laufzeit ausgesprochen werden. Die Zinsen sind automatisch mit dem Ablaufen des Vertrages gutgeschrieben.

Die Höhe der Zinsen orientiert sich an den Vorgaben der Bank. In den meisten Fällen sind sie umso höher, je länger die Laufzeit ausgewählt und je höher der zu verzinsende Betrag ist. Manche Banken gewähren kurzfristig eine Verlängerung des Kontos. Dabei werden Laufzeit und Zinsen erneut festgelegt, wobei der vorherige Zinssatz nicht immer garantiert bleibt.

Christian Weis

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