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Definition Rendite

Die Ertragsarten der Rendite

Als Rendite versteht sich im Finanzsektor das Verhältnis zwischen Ein- und Auszahlung einer Kapitalanlage. Ziel ist dabei in der Regel das Erzielen von Erträgen, welche auch als Rendite definiert werden. Je nach Art des Finanzproduktes kann sich diese Rendite dabei aus unterschiedlichen Komponenten zusammensetzen. Die Höhe der Rendite wird dabei stets ins Verhältnis zum Risiko gesetzt.

Rentabilität steht an erster Stelle bei den Renditen. Dies kann auf vier unterschiedliche Ertragsarten geschehen:

Zinsen stellen die häufigste Ertragsform da. Hierbei werden Geldanlagen zum Vergleich herangezogen. Da diese unterschiedliche Kosten- und Ertragskomponenten besitzen, hilft die Rendite hierbei den erforderlichen Zinssatz zu ermitteln. Es wird dabei auch zwischen fest und variable verzinslichen Anlagen unterschieden. Zu den wichtigsten Anlageformen zählen hierbei Tages- und Festgelder sowie Spareinlagen. Dividenden bezeichnen den Anteil des erzielten Gewinnes eines Unternehmens auf dem Aktienmarkt (zur Definition Aktie). Dieser Anteil wird dann an den Wertpapierbesitzer ausgeschüttert.

Kurs- und Wertpapiergewinne als größtmöglicher Nutzen

Die größten Renditen kann der Privatkunde mittels Kursgewinnen am Wertpapiermarkt erzielen. Größtmöglicher Gewinn ist allerdings auch stets mit einem gewissen Anlagerisiko verbunden. Zu den Kursgewinn-bezogenen Renditen zählen Fonds, Aktien, Anleihen und Derivate. Währungsgewinne können entstehen, wenn Geld (zur Geld Definition) in einer Fremdwährung angelegt wird und diese eine Kurssteigerung erfährt. Diese Variante ist für den Anleger allerdings deutlich risikoreicher.

Des Weiteren wird zwischen zeitgewichteter und geldgewichteter Rendite unterschieden. Erstere zeigt, wie sich der frühere Anlagewert in das spätere Ergebnis transformiert, ohne das neue Einzahlungen getätigt wurden. Geldgewichtete Rendite bezieht diesen Aspekt bei der zeitlichen Betrachtung mit ein.

(Florian Weis)


 


 

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