Leben in Deutschland wird immer teurer, die Inflation zieht an und Verbraucherpreise steigen. Innerhalb des Bundesgebietes gibt es dabei drastische Unterschiede: Vor allem in München, Stuttgart und Frankfurt am Main müssen Verbraucher tiefer in die Tasche greifen. Günstiger lebt es sich dagegen in Bremerhaven, Chemnitz und Magdeburg.
Mithilfe des interaktiven Städtevergleichs können Verbraucher herausfinden, wie hoch ihr Gehalt in einer anderen Stadt sein müsste, damit der Anteil der Lebenshaltungskosten (Lebensmittel, Miete, Transport, Sport/Freizeit) gleichbleibt.
Teure Spitzenreiter im Süden
Hohe Lebenshaltungskosten finden sich vor allem im Süden Deutschlands: München führt die Liste der teuersten Großstädte mit Abstand an, gefolgt von Stuttgart (44 Prozent und 27,1 Prozent Abweichung vom Mittel). Auf Rang drei landet Frankfurt am Main – hier weichen die Lebenshaltungskosten noch um 24,3 Prozent vom Mittel ab.
Top 5: Teuerste Großstädte # Stadt Bundesland Abweichung vom Mittel 1 München Bayern +44,0% 2 Stuttgart Baden-Württemberg +27,1% 3 Frankfurt am Main Hessen +24,3% 4 Freiburg im Breisgau Baden-Württemberg +19,4% 5 Heidelberg Baden-Württemberg +17,0%
Top 5: Günstigste Großstädte # Stadt Bundesland Abweichung vom Mittel
1 Bremerhaven Bremen -22,6% 2 Chemnitz Sachsen -21,0% 3 Magdeburg Sachsen-Anhalt -17,1% 4 Halle (Saale) Sachsen-Anhalt -17,0% 5 Paderborn Nordrhein-Westfalen -14,5%
Zum interaktiven Städtevergleich von FinanceScout24 (mit Statistiken)
BusinessEin Firmenfahrzeug wird schnell über den Kaufpreis, die Leasingrate oder die Fahrzeugklasse diskutiert. Im Arbeitsalltag zählen jedoch andere Fragen: Welche Wege fährt es regelmäßig? Was muss hineinpassen? Wie gut lässt sich ein Werkstatttermin mit den betrieblichen Abläufen vereinbaren? Wer solche Anforderungen vor der Suche festhält, kann Fahrzeuge und Angebote gezielter vergleichen. Das gilt für den einzelnen Wagen eines Selbstständigen ebenso wie für mehrere Fahrzeuge eines kleinen Betriebs. Vom Arbeitsalltag zum Anforderungsprofil Am Anfang steht keine Modellliste, sondern ein Blick auf die tatsächlichen Fahrten. Ein Fahrzeug für Kundentermine muss andere Aufgaben erfüllen als eines, das morgens Werkzeug zur Baustelle bringt oder tagsüber zwischen mehreren Standorten pendelt. Hilfreich ist es, typische Arbeitstage zu beschreiben: Wie viele Personen fahren mit? Welche Gegenstände werden transportiert? Gibt es feste Routen oder wechseln Ziele und Einsatzorte häufig? Auch die Frage, ob das Fahrzeug überwiegend kurz unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken zurücklegt, gehört in dieses Profil.
ArbeitslebenDie Gründung eines eigenen Betriebs bringt viele Aufgaben mit sich. Der Fokus liegt im Alltag verständlicherweise oft auf dem laufenden Geschäft, den Aufträgen und dem wirtschaftlichen Wachstum. Dabei gerät ein wesentlicher Aspekt leicht in den Hintergrund: die eigene finanzielle Absicherung für das Alter. Da für Selbstständige in der Regel keine Pflicht zur gesetzlichen Rentenversicherung besteht, liegt die Verantwortung für den späteren Ruhestand komplett in der eigenen Hand. Es ist daher notwendig, rechtzeitig und aus eigenem Antrieb aktiv zu werden. Der Verzicht auf eine strukturierte Planung birgt ein handfestes finanzielles Risiko für die Zukunft. Der Aufbau einer verlässlichen Altersvorsorge sollte deshalb als fester Bestandteil des Unternehmertums gesehen werden und genauso viel Aufmerksamkeit erhalten wie das tägliche Kerngeschäft.
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