3D-Stifte im Fokus: Worauf es beim Kauf wirklich ankommt – ein Interview mit Filapen-Gründer Yusuf Günes

Die Welt des kreativen Schaffens wurde durch 3D-Drucktechnologie revolutioniert. Doch nicht nur große Drucker für den professionellen Einsatz, sondern auch handliche 3D-Stifte erobern Kinderzimmer, Schulen und die Schreibtische von Hobby-Künstlern. Sie versprechen, dreidimensionale Kunstwerke einfach aus der Hand zu erschaffen.
Aber woran erkennt man einen guten 3D-Stift? Welche Modelle eignen sich für Kinder und worauf sollten anspruchsvolle Nutzer achten? Um Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir uns den 3D-Stift von Filapen genauer angesehen und mit einem Experten gesprochen: Yusuf Günes, Gründer und Geschäftsführer der Filapen GmbH, einem führenden deutschen Unternehmen für 3D-Stifte und kreatives Lernspielzeug.
business-on.de: Herr Günes, schön, dass Sie Zeit für uns haben. Der Markt für 3D-Stifte ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Wenn ich heute einen 3D-Stift kaufen möchte, worauf sollte ich als Laie zuallererst achten?
Yusuf Günes: Sehr gerne. Die wichtigste Frage, die man sich stellen sollte, ist: Für wen ist der Stift gedacht? Die Anforderungen für ein achtjähriges Kind sind fundamental anders als die für einen Prototypen-Designer oder einen ambitionierten Bastler. Die zwei entscheidendsten Kriterien, die sich daraus ableiten, sind die Sicherheit und das verwendete Material, also das Filament. Für Kinder ist ein Niedrigtemperatur-Stift, der mit PCL-Filament arbeitet, absolut essenziell. Die Spitze wird hier nur handwarm, sodass keine Verbrennungsgefahr besteht. Für Erwachsene oder Jugendliche, die detailreicher arbeiten wollen, kommen auch Hochtemperatur-Stifte infrage, die Materialien wie PLA oder ABS schmelzen.
business-on.de: Das ist ein guter Punkt. Sie haben die Zielgruppe der Kinder angesprochen. Viele Eltern suchen nach einem 3D-Stift für Anfänger oder speziell für Kinder. Was macht einen Stift wie den von Filapen besonders kinderfreundlich?
Yusuf Günes: Genau hierauf haben wir uns spezialisiert. Ein kinderfreundlicher 3D-Stift muss drei Kernanforderungen erfüllen: Erstens, wie erwähnt, die Sicherheit durch eine niedrige Betriebstemperatur. Zweitens die Ergonomie. Der Stift muss leicht und gut in kleineren Händen zu halten sein. Eine intuitive Bedienung mit wenigen, klar beschrifteten Knöpfen ist ebenfalls entscheidend. Und drittens das Material: Das von uns verwendete PCL-Filament ist ein biokompatibler Kunststoff, der aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird, ungiftig und geruchsneutral ist. So können Eltern ihre Kinder bedenkenlos kreativ werden lassen. Ein gutes Anfänger-Set enthält zudem alles, was man für den Start braucht: den Stift, eine Auswahl an bunten Filamenten und idealerweise auch ein paar Schablonen für die erste Inspiration.
business-on.de: Viele potenzielle Käufer schauen online nach 3D-Stift Testsiegern. Welche Merkmale zeichnen einen qualitativ hochwertigen 3D-Stift aus, der in solchen Tests gut abschneiden würde?
Yusuf Günes: Ein Testsieger muss in mehreren Disziplinen überzeugen. Dazu gehört eine zuverlässige und gleichmäßige Filament-Zufuhr ohne ständiges Verstopfen der Düse – das ist ein häufiges Problem bei Billigmodellen. Weiterhin ist eine präzise Temperaturregelung wichtig, um saubere Ergebnisse zu erzielen. Bei fortgeschritteneren Modellen sind auch einstellbare Geschwindigkeitsstufen ein klares Qualitätsmerkmal, da sie mehr Kontrolle über den kreativen Prozess ermöglichen. Und nicht zu vergessen: der Lieferumfang und der Kundenservice. Ein gutes Set, ein verständliches Handbuch und ein erreichbarer Support, falls doch mal Fragen aufkommen, runden das Gesamtpaket ab und trennen die Spreu vom Weizen.
business-on.de: Sie sprachen die verschiedenen Materialien an. Viele kennen die Begriffe PLA und ABS von großen 3D-Druckern. Könnten Sie kurz erklären, was der Unterschied ist und warum die Wahl des 3D-Stift Filaments so wichtig ist?
Yusuf Günes: Sehr gerne. ABS ist ein sehr robustes, erdölbasiertes Plastik, das aber höhere Temperaturen zum Schmelzen benötigt und dabei Dämpfe entwickeln kann. PLA ist ein aus Pflanzenstärke gewonnener Biokunststoff, der bei niedrigeren Temperaturen schmilzt und kaum riecht. Für den Heimanwender-Bereich hat sich PLA daher stark durchgesetzt. Für Kinder gehen wir bei Filapen aber bewusst noch einen Schritt weiter und nutzen PCL. Dieses Material hat einen noch niedrigeren Schmelzpunkt von nur etwa 60 °C. Der Kunststoff kühlt sehr schnell ab und ist nach dem Aushärten stabil, aber dennoch leicht formbar. Die Wahl des Filaments entscheidet also nicht nur über die Stabilität des Kunstwerks, sondern vor allem über die Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit. Man sollte beim Kauf unbedingt darauf achten, dass Stift und Filament-Typ zueinander passen.
business-on.de: Zum Abschluss: Was ist Ihre Vision für die Zukunft des kreativen Lernens mit Werkzeugen wie dem 3D-Stift?
Yusuf Günes: Wir sehen den 3D-Stift nicht nur als Spielzeug, sondern als ein pädagogisches Werkzeug, das die Brücke zwischen der digitalen und der physischen Welt schlägt. Er fördert auf spielerische Weise das räumliche Vorstellungsvermögen, die Feinmotorik und die Problemlösungskompetenz von Kindern. Unsere Vision ist es, Produkte zu schaffen, die Kinder dazu inspirieren, vom reinen Konsumenten digitaler Inhalte zum aktiven Schöpfer ihrer eigenen Ideen zu werden. Kreativität ist eine der wichtigsten Fähigkeiten für das 21. Jahrhundert, und wir möchten die Werkzeuge liefern, um sie zu entfachen.
business-on.de: Herr Günes, vielen Dank für diese spannenden und aufschlussreichen Einblicke!
Yusuf Günes: Ich danke Ihnen.
Quelle: https://filapen.de/cdn/shop/files/magic_tafeln2.jpg?v=1710337218&width=2000
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
