Expertentalk mit Matthias Petersen von Petersen Immobilien „Immobilienvermittlung bedeutet für uns: zuhören, begleiten, verantworten“

Berlin boomt – und mit ihm der Immobilienmarkt. Doch während in vielen Stadtteilen rasante Entwicklungen dominieren, gilt Charlottenburg als ruhiger Fels in der urbanen Brandung. Zwischen Gründerzeitarchitektur und modernen Neubauten, zwischen Szeneviertel und bürgerlicher Eleganz bietet dieser Stadtteil eine seltene Balance aus Tradition und Zeitgeist. Kein Wunder also, dass sich hier seit Jahren eine konstante Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeimmobilien hält – sei es von Eigennutzern, Kapitalanlegern oder internationalen Rückkehrern, die den besonderen Charme des Westens zu schätzen wissen.
Mit dem wachsenden Interesse steigen auch die Ansprüche. Denn wer in Charlottenburg kaufen oder verkaufen möchte, sucht nicht nur ein Objekt, sondern oft auch eine Orientierung in einem sich wandelnden Umfeld. Genau an diesem Punkt setzt Petersen Immobilien an. Das Unternehmen steht für eine Vermittlungskultur, die nicht allein auf Zahlen und Quadratmeter fokussiert ist, sondern auf Vertrauen, Verbindlichkeit und echte Beziehungspflege. Geschäftsführer Matthias Petersen ist dabei weit mehr als ein Makler: Er versteht sich als verlässlicher Begleiter, Marktkenner und manchmal auch als Mediator in sensiblen Lebenssituationen.
Wer einenImmobilienvermittler in Charlottenburg sucht, findet bei Petersen Immobilien keine Standardlösungen, sondern maßgeschneiderte Betreuung mit Fingerspitzengefühl. Das Portfolio reicht von stilvollen Altbauwohnungen über renditestarke Objekte bis hin zu Villen und Gewerbeflächen – verbunden durch eines: einen hohen Anspruch an Qualität, Seriosität und Transparenz.
Wir haben mit Matthias Petersen über die aktuellen Herausforderungen des Marktes, über die Erwartungen heutiger Kundinnen und Kunden – und über die Kunst gesprochen, Immobilienvermittlung wieder menschlicher zu machen.
business-on.de: Herr Petersen, was macht Charlottenburg aus Ihrer Sicht so besonders – auch im Vergleich zu anderen Berliner Stadtteilen?
Matthias Petersen: Charlottenburg zeichnet sich aus durch seinen historischen Flair, aber auch der besonderen Verbindung von Alt und Neu, sowie der Vielfalt der verschiedenen Stadtteile. Charlottenburg zählt zu den gefragtesten Innenstadtbezirken Berlins mit einigen sehr gehobenen Wohnlagen. Dieser Bezirk vereint so gut wie alles, was man braucht, sodass man nur selten den Bezirk verlassen muss. Bekannt ist Charlottenburg für seine geschäftigen Einkaufsstraßen, wie den Kurfürstendamm und die Wilmersdorfer Straße, seiner gastronomischen Vielfalt, sowie Bars und Discotheken, den renommierten Bildungseinrichtungen, wie die TU und die Universität der Künste, den vielen kulturellen Einrichtungen, bietet aber auch viele Rückzugsorte wie den Lietzenseepark, Schlosspark, sowie den Volkspark Jungfernheide. Auch ist Charlottenburg die Heimat des Berliner Zoos, der zu jeder Jahreszeit zu einem Besuch einlädt. Trotz dieser Vielfalt bietet Charlottenburg viele ruhige Wohnlagen mit fast dörflichem Charakter. Im Vergleich zu anderen Berliner Bezirken wirkt Charlottenburg ruhiger, stilvoller und traditionsbewusster, ohne an Lebendigkeit zu verlieren.
business-on.de: Wie würden Sie Ihre Rolle als Vermittler beschreiben – gerade in einem Markt, der sich stark verändert?
Matthias Petersen: Gerade bei einem sich stark verändernden Markt, wie aktuell, wird man zum Vermittler in vielen Bereichen, zum einen gibt man Käufer und Verkäufer Orientierungshilfe zu den Entwicklungen der Immobilienpreise sowie Finanzierungszinsen, zum Anderen fungiert man als Brücke zwischen Angebot und Nachfrage, da beide Parteien, Käufer und Verkäufer unterschiedliche Interessen sowie Vorstellungen vom Wert einer Immobilie haben, ist hier Vertrauen und eine transparente Kommunikation sehr wichtig. Man muss die Marktentwicklung kontinuierlich beobachten, wie ist die regionale Preisentwicklung und wo entstehen Veränderungen bei der Nachfrage. Auch auf emotionaler Ebene wird man zum Vermittler, da der Immobilienkauf sowie Verkauf mit vielen Emotionen verbunden ist, wird man zur Vertrauensperson für beide Seiten und muss oftmals bei der Entscheidungsfindung sachliche Unterstützung geben.
business-on.de: Welche Eigenschaften schätzen Ihre Kunden besonders an Ihrer Arbeitsweise?
Matthias Petersen: Diese Frage müssten Sie eigentlich meinen Kunden stellen. Ich mag es nicht, mich in Eigenlob zu ergeben, obwohl Eigenlob bei der heutigen Fülle an Werbung fast schon zum guten Ton gehört. Die Rückmeldung meiner Kunden diesbezüglich war meist, dass sie die Verbindlichkeit sehr schätzten, das beinhaltet die Transparenz und Sorgfalt über den gesamten Vermarktungsprozess hinweg, sodass sie sich auch stets gut beraten gefühlt haben, als auch, dass die Vermarktungswege individuell gestaltet wurden, sodass die passende Zielgruppe angesprochen wird.
business-on.de: Inwiefern ist Vertrauen für Sie ein geschäftsentscheidender Faktor?
Matthias Petersen: Vertrauen ist das A und O einer erfolgreichen Kundenbeziehung. Man muss den Kunden sowohl mit Fachkenntnis als auch mit dem notwendigen Einfühlungsvermögen überzeugen, der Kunde muss die Gewissheit haben, dass alles Nötige getan wird, damit seine Immobilie zum bestmöglichen Preis verkauft wird. Diese Gewissheit kann ich ihm nur durch meine Leistung geben.
business-on.de: Was unterscheidet Petersen Immobilien von anderen Anbietern?
Matthias Petersen: Ich möchte über meine Berufskollegen nichts negatives sagen, sie sind sicher alle absolut bemüht, ihre Kunden zufrieden zu stellen. Bei sehr großen Immobilienunternehmen besteht jedoch die Gefahr, dass der Kunde nach einem vorgegebenen Schema bedient wird, in dem nicht auf die individuellen Wünsche des Kunden eingegangen wird. Ich betreue meine Kunden persönlich und bin bemüht, auf die individuellen Bedürfnisse meiner Kunden einzugehen und die Vermarktung dementsprechend zu gestalten.
business-on.de: Welche Herausforderungen sehen Sie aktuell im Berliner Immobilienmarkt – besonders mit Blick auf Eigentum und Kapitalanlage?
Matthias Petersen: Die Immobilienpreise auf dem Berliner Markt sind in den letzten 10 Jahren außergewöhnlich gestiegen. Wer also vor einigen Jahren eine Immobilie in Berlin erworben hat, kann sich über einen großen Kapitalgewinn freuen. Heute haben die Preise ein Niveau erreicht, dass der Kauf einer Immobilie für einige Bürger unerschwinglich wird. Die Tatsache birgt die Gefahr in sich, dass sich das Immobilienvermögen in wenigen Händen akkumuliert. Hier sollte der Staat handeln und den Bürgern Beihilfen zum Erwerb einer Wohnimmobilie zur Selbstnutzung gewähren. Nur so kann die nötige Vielfalt auf dem Immobilienmarkt gewährleistet werden.
business-on.de: Und abschließend: Was würden Sie jemandem raten, der aktuell überlegt, in Charlottenburg zu kaufen oder zu verkaufen?
Matthias Petersen: Ich würde einem Kunden raten, beim Erwerb einer Immobilie in Berlin Charlottenburg nicht zu zögern, da eine Wertsteigerung garantiert ist. Der Bezirk Charlottenburg zeichnet sich durch seine große Vielfalt und hohe Lebensqualität aus, es gibt hier eine große Dichte an Restaurants und Cafes, Einkaufsmöglichkeiten und kulturellen Einrichtungen, sowie viele Grünflächen und Parks. Trotz dieser Vielfalt bietet Charlottenburg auch die Vertrautheit eines Kiezes, die Berliner Eckkneipe, wie sie Zille schon beschrieben hat, ist hier noch nicht ausgestorben. Eine Immobilie in Berlin Charlottenburg ist eine werthaltige Kapitalanlage.
business-on.de: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Petersen – und weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit, ein sicheres Gespür für Menschen und Immobilien sowie die richtigen Worte zur richtigen Zeit.
KarriereDer Wunsch nach einem beruflichen Neuanfang trifft längst nicht mehr nur Berufseinsteiger. Fachkräfte in der Lebensmitte, Rückkehrer nach einer Familienphase und Menschen nach einer Kündigung stellen sich dieselbe Frage. Passt der eingeschlagene Weg noch zu dem, was sie können und wollen? Eine berufliche Neuorientierung wirkt im ersten Moment oft einschüchternd. Wer sie planvoll angeht, gewinnt jedoch schnell an Sicherheit. Der Arbeitsmarkt bietet mehr Einstiegswege als viele vermuten und mit der richtigen Vorbereitung wird aus der Unsicherheit ein tragfähiger Plan. Das Wichtigste in Kürze
VerbraucherDie schwankenden Rohstoffpreise und neue energiepolitische Vorgaben rücken die Heizkosten vermehrt in den Fokus. Trotz des Wandels auf dem Energiemarkt spielt die bewährte Ölheizung in vielen Bestandsgebäuden und Gewerbeimmobilien weiterhin eine zentrale Rolle. Ein kompletter Austausch der Heizanlage ist dabei nicht zwingend die einzige Lösung, um wirtschaftlicher zu heizen. Oft lassen sich bereits durch gezielte Optimierungen an der bestehenden Technik greifbare Einsparungen erzielen. Wer das System klug anpasst, reduziert den Ölverbrauch nachhaltig und schont das Budget auf lange Sicht.
Guide'sWenn der LKW-Führerschein eines Mitarbeiters zur Verlängerung ansteht oder eine neue Mitarbeiterin im Schichtbetrieb beginnt, wird es für viele Unternehmen konkret: Arbeitsmedizinische Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen gehören zum betrieblichen Alltag, werden aber oft erst organisiert, wenn Fristen drücken. Dabei sind sie mehr als eine Pflichtaufgabe. Gerade kleine und mittlere Betriebe ohne eigene Personalabteilung stehen vor der Frage, welche Untersuchungen wirklich nötig sind und wer sie durchführen darf. Dieser Beitrag erklärt, welche Untersuchungen für Betriebe mit Fahrpersonal, Außendienst oder Schichtarbeit relevant sind, wie sich die Organisation vereinfachen lässt und worauf Unternehmen bei der Wahl eines betriebsärztlichen Ansprechpartners achten sollten. Warum Betriebsmedizin für Unternehmen kein Nebenthema ist Arbeitgeber sind grundsätzlich verpflichtet, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu beurteilen und für bestimmte Tätigkeiten arbeitsmedizinische Vorsorge sicherzustellen. Je nach Arbeitsplatz kann es sich dabei um Pflichtvorsorge handeln etwa bei besonderen gesundheitlichen Belastungen oder um Vorsorge, die der Arbeitgeber anbieten muss und die Beschäftigte freiwillig wahrnehmen können. Wer diese Unterscheidung nicht kennt, verschenkt entweder Gestaltungsspielraum oder gerät in Erklärungsnot, wenn Behörden oder die Berufsgenossenschaft nachfragen.
