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13. Februar 2023

DEG steigert 2022 Neugeschäft und Entwicklungswirkungen

1,6 Mrd. EUR für Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern, plus rund 490 Mio. EUR mobilisierte Mittel

Die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH konnte ihr Neugeschäft im Geschäftsjahr 2022 bei fordernden globalen Rahmenbedingungen erneut steigern: Mit rund 1,6 Mrd. EUR sagte sie wieder mehr Mittel für die Finanzierung privater Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu als im Vorjahr (2021: 1,5 Mrd. EUR). Zusätzlich wurden 487 Mio. EUR bei weiteren Kapitalgebern mobilisiert. Das DEG-Portfolio wuchs auf 9,9 Mrd. EUR.

Entwicklungswirkungen des DEG-Portfolios legen, bei fordernden globalen Rahmenbedingungen, zu

„Der Ausbau von Neugeschäft und Portfolio ist angesichts eines sehr fordernden Markumfelds erfreulich. Das gilt auch für die Entwicklungswirkungen der DEG-finanzierten Vorhaben. Unsere Kunden zeigten eine bemerkenswerte Resilienz, trotz vieler Herausforderungen wie dem andauernden Krieg gegen die Ukraine und dessen Folgewirkungen, beispielsweise Fragen der Ernährungs- und Energiesicherheit. So beschäftigten die von uns mitfinanzierten Unternehmen 2022 in Entwicklungsländern rund 3 Millionen Menschen und erwirtschafteten lokales Einkommen in Höhe von 209 Mrd. EUR“, erläuterte Roland Siller, Vorsitzender der DEG-Geschäftsführung.

Mehr Neuzusagen für Klima- und Umweltschutzvorhaben privater Unternehmen

Für Vorhaben, die den Klima- und Umweltschutz fördern, stellte die DEG 2022 mit insgesamt 609 Mio. EUR fast 50 % mehr als im Vorjahr bereit (2021: 409 Mio. EUR). Dazu gehörte etwa eine Beteiligung in Höhe von 29,5 Mio. USD am Alcazar Energy Partners II Fonds, mit dem grüne Energievorhaben in Ländern wie Georgien, Usbekistan oder Ägypten realisiert werden sollen. Im deutschen Geschäft sagte die DEG aus Eigenmitteln 392 Mio. EUR und damit ebenfalls mehr als im Vorjahr zu (2021: 263 Mio. EUR). Damit werden Direktinvestitionen deutscher Unternehmen finanziert sowie lokale Unternehmen, die etwa deutsche Anlagen erwerben. Über das Programm AfricaConnect sagte die DEG 2022 weitere 41 Mio. EUR für Investitionsvorhaben europäischer Unternehmen in Afrika zu, zum Bespiel für die Produktion nachhaltiger Macadamia-Nüsse in Kenia.

Regional betrachtet entwickelten sich die Finanzierungszusagen für Asien besonders positiv: Mit 575 Mio. EUR war im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund 15 % (2021: 499 Mio. EUR) zu verzeichnen. An Unternehmen in Afrika und Lateinamerika gingen jeweils rund ein Viertel der neu zugesagten Finanzierungen, gefolgt von Europa und überregionalen Vorhaben. Nach Branchen lag der Schwerpunkt auch 2022 im Finanzsektor, gefolgt von der verarbeitenden Industrie.

Ergänzend zu ihren Finanzierungen aus Eigenmitteln stellte die DEG im vergangenen Jahr 33 Mio. EUR über ihre Beratungs- und Förderprogramme bereit. So ermöglichte sie über ihre Business Support Services (BSS) transformative Maßnahmen, die die Entwicklungswirkungen in den mitfinanzierten Vorhaben weiter erhöhen, sowie Pilotvorhaben, innovative Geschäftsmodelle und Machbarkeitsstudien. 2022 förderte die DEG über BSS auch humanitäre Hilfsprogramme ukrainischer Kunden, die vor Ort durchgeführt werden.

Beitrag zu nachhaltiger Transformation in Partnerländern

Die DEG geht davon aus, dass sie sich auch 2023 in einem fordernden Umfeld bewegen wird. „Die vielfältigen Herausforderungen, die das Jahr 2022 geprägt haben, werden auch 2023 fortbestehen. Als Entwicklungsfinanzierer stellen wir bewusst auch weiterhin die globalen Nachhaltigkeitsziele in den Fokus unseres Handelns. Dabei konzentrieren wir uns noch stärker darauf, die Entwicklungs- und Klimawirkungen der von uns mitfinanzierten Vorhaben weiter zu erhöhen. Wir arbeiten intensiv daran, die notwendige Transformation unserer Kunden mit geeigneten Instrumenten zu begleiten und so ihre Resilienz weiter zu stärken“, betonte DEG-Geschäftsführer Roland Siller. „Dazu gehört auch, dass wir einen CO2-Reduktionspfad eingeschlagen haben, um das 1,5 Grad Ziel des Pariser Abkommens zu erreichen: Bis 2040 soll das DEG-Portfolio klimaneutral sein.“

(ots)

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