FH bereitet sich auf vorsichtige Öffnung im Wintersemester mit mehr Präsenzveranstaltungen vor

Iserlohn. Studieninteressierte können sich jetzt für ein Studium zum Wintersemester an der Fachhochschule Südwestfalen bewerben. Die Online-Bewerbung läuft. Die Hochschule möchte Studierenden und insbesondere den Erstsemestern zum Wintersemester, abhängig von der Inzidenzlage im Herbst, wieder mehr Präsenzveranstaltungen ermöglichen.
„Wir hoffen aufgrund der rückläufigen Corona – Infektionszahlen, dass wir unsere Studierenden im kommenden Wintersemester wieder verstärkt vor Ort begrüßen können“, gibt sich Rektor Prof. Dr. Claus Schuster zuversichtlich, „die Vorbereitungen für eine vorsichtige und verantwortungsvolle Öffnung laufen. Die Studierenden sollen, soweit es die Inzidenzlage dann zulässt, wieder stärker in Präsenzform unterrichtet werden“.
Strenge Sicherheitsmaßnahmen wie Abstands-, Hygieneregeln und Masken werden auch das Studium im Wintersemester begleiten. CO2 Melder in Hörsälen und Seminarräumen und der Ausbau von Testkapazitäten sollen zusätzlich das Studium vor Ort sicherer machen. „Die positiven Erfahrungen, die wir mit der Online-Lehre gemacht haben, werden wir weiter für das Studium nutzen. Wichtig ist uns aber, dass insbesondere die Erstsemester, aber auch die Studierenden des zweiten und dritten Semesters, die nur ein Online-Studium kennen, nun endlich ihre Kommiliton*innen, die Lehrenden und die Labore persönlich kennenlernen und nicht nur ein Studium auf Distanz erleben“, so Schuster. „Unser Ziel ist es mit möglichst viel Präsenzunterricht zu starten, aber wir müssen die jeweils aktuelle Coronalage immer wieder reflektieren“.
Zurzeit läuft die Online-Bewerbung für die rund 70 Bachelor- und Masterstudiengänge an den Standorten Hagen, Iserlohn, Lüdenscheid, Meschede und Soest. Bis auf den Studiengang Wirtschaftspsychologie sind alle Studiengänge zulassungsfrei, also ohne NC. Die Fachhochschule Südwestfalen bietet Studiengänge in den Bereichen Agrarwirtschaft, Design- und Produktentwicklung, Gesundheits- und Naturwissenschaften, Informatik und Digitalisierung, Pädagogik und Psychologie, Technik und Ingenieurwesen, Umwelt und Nachhaltigkeit sowie Wirtschaft und Recht an. Verschiedene Studienformen vom Präsenzstudium über Duale Studienmodelle bis hin zum berufsbegleitenden Verbundstudium oder zum Studium Flexibel stehen zur Auswahl.
Zum kommenden Wintersemester gehen auch eine Reihe neuer Studiengänge an den Start: Am Standort Hagen werden jetzt auch die Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaftslehre und International Business Administration sowie der Masterstudiengang Informatics and Business angeboten. In Iserlohn gibt es mit dem berufsbegleitenden Master-Verbundstudiengang Angewandte Künstliche Intelligenz ein Qualifizierungsangebot auch für Nicht-Informatiker. Der Standort Meschede bereitet mit dem neuen Bachelorstudiengang Data Science auf eine berufliche Tätigkeit als Datenwissenschaftler*in vor.
An der Fachhochschule Südwestfalen studiert es sich familiär. Hier hilft man sich, hier hält und arbeitet man zusammen. Das gilt einerseits für die Studierenden untereinander, andererseits aber auch für etliche Angebote der Hochschule. So bietet die Hochschule für das Bachelorstudium das Modell „Studium Flexibel“ an. Damit werden die Studieninhalte der ersten beiden Semester auf vier Semester gestreckt. Der Gedanke dahinter: Weniger Druck, mehr Zeit, mehr Flexibilität, mehr Fokus auf einzelne Prüfungen. Außerdem liefert die Hochschule direkt eine Entwarnung für alle, die sich fragen, ob sie in Mathe und Physik gut genug für ein Studium sind. In Mathe Vorkursen lassen sich Wissenslücken gezielt schließen. Zudem gibt es an allen Standorten entsprechende Lernzentren.
Interessierte können sich online unter https://www.fh-swf.de/cms/bewerbung/ einschreiben. Die allgemeine Studienberatung steht für ein persönliches Beratungsgespräch von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr zur Verfügung. Termine können unter studienberatung@fh-swf.de vereinbart werden. Die Bewerbungsfrist läuft zunächst bis zum 15. Juli.
BusinessReinheit und Prozessstabilität gehören in vielen Industrie- und Verarbeitungsbetrieben zu den Voraussetzungen für eine zuverlässige Produktion sensibler und hochwertiger Güter. Ob bei der Verpackung frischer Lebensmittel unter Schutzatmosphäre, bei der Tablettierung in der Pharmaindustrie oder bei der Beschichtung von Halbleiterkomponenten: Verunreinigungen, Druckschwankungen oder unerwünschte Einträge können die Produktqualität beeinträchtigen und im Einzelfall ganze Chargen gefährden. Für Geschäftsführer, Betriebsleiter und Produktionsingenieure stellt sich daher nicht allein die Frage, wie an einer einzelnen Arbeitsstation der benötigte Unterdruck erzeugt wird. Entscheidend ist vielmehr, wie die Vakuumversorgung in die Produktionsabläufe eingebunden wird. Neben der erforderlichen Leistung zählen dabei Hygieneanforderungen, Energieeffizienz, Wartung, räumliche Gegebenheiten und spätere Erweiterungsmöglichkeiten. Trockenlaufende Vakuumtechnik für sensible Produktionsbereiche
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
