Aktuell·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
11. Juni 2021

FH bereitet sich auf vorsichtige Öffnung im Wintersemester mit mehr Präsenzveranstaltungen vor

Iserlohn. Studieninteressierte können sich jetzt für ein Studium zum Wintersemester an der Fachhochschule Südwestfalen bewerben. Die Online-Bewerbung läuft. Die Hochschule möchte Studierenden und insbesondere den Erstsemestern zum Wintersemester, abhängig von der Inzidenzlage im Herbst, wieder mehr Präsenzveranstaltungen ermöglichen.

„Wir hoffen aufgrund der rückläufigen Corona – Infektionszahlen, dass wir unsere Studierenden im kommenden Wintersemester wieder verstärkt vor Ort begrüßen können“, gibt sich Rektor Prof. Dr. Claus Schuster zuversichtlich, „die Vorbereitungen für eine vorsichtige und verantwortungsvolle Öffnung laufen. Die Studierenden sollen, soweit es die Inzidenzlage dann zulässt, wieder stärker in Präsenzform unterrichtet werden“.

Strenge Sicherheitsmaßnahmen wie Abstands-, Hygieneregeln und Masken werden auch das Studium im Wintersemester begleiten. CO2 Melder in Hörsälen und Seminarräumen und der Ausbau von Testkapazitäten sollen zusätzlich das Studium vor Ort sicherer machen. „Die positiven Erfahrungen, die wir mit der Online-Lehre gemacht haben, werden wir weiter für das Studium nutzen. Wichtig ist uns aber, dass insbesondere die Erstsemester, aber auch die Studierenden des zweiten und dritten Semesters, die nur ein Online-Studium kennen, nun endlich ihre Kommiliton*innen, die Lehrenden und die Labore persönlich kennenlernen und nicht nur ein Studium auf Distanz erleben“, so Schuster. „Unser Ziel ist es mit möglichst viel Präsenzunterricht zu starten, aber wir müssen die jeweils aktuelle Coronalage immer wieder reflektieren“.

Zurzeit läuft die Online-Bewerbung für die rund 70 Bachelor- und Masterstudiengänge an den Standorten Hagen, Iserlohn, Lüdenscheid, Meschede und Soest. Bis auf den Studiengang Wirtschaftspsychologie sind alle Studiengänge zulassungsfrei, also ohne NC. Die Fachhochschule Südwestfalen bietet Studiengänge in den Bereichen Agrarwirtschaft, Design- und Produktentwicklung, Gesundheits- und Naturwissenschaften, Informatik und Digitalisierung, Pädagogik und Psychologie, Technik und Ingenieurwesen, Umwelt und Nachhaltigkeit sowie Wirtschaft und Recht an. Verschiedene Studienformen vom Präsenzstudium über Duale Studienmodelle bis hin zum berufsbegleitenden Verbundstudium oder zum Studium Flexibel stehen zur Auswahl.

Zum kommenden Wintersemester gehen auch eine Reihe neuer Studiengänge an den Start: Am Standort Hagen werden jetzt auch die Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaftslehre und International Business Administration sowie der Masterstudiengang Informatics and Business angeboten. In Iserlohn gibt es mit dem berufsbegleitenden Master-Verbundstudiengang Angewandte Künstliche Intelligenz ein Qualifizierungsangebot auch für Nicht-Informatiker. Der Standort Meschede bereitet mit dem neuen Bachelorstudiengang Data Science auf eine berufliche Tätigkeit als Datenwissenschaftler*in vor.

An der Fachhochschule Südwestfalen studiert es sich familiär. Hier hilft man sich, hier hält und arbeitet man zusammen. Das gilt einerseits für die Studierenden untereinander, andererseits aber auch für etliche Angebote der Hochschule. So bietet die Hochschule für das Bachelorstudium das Modell „Studium Flexibel“ an. Damit werden die Studieninhalte der ersten beiden Semester auf vier Semester gestreckt. Der Gedanke dahinter: Weniger Druck, mehr Zeit, mehr Flexibilität, mehr Fokus auf einzelne Prüfungen. Außerdem liefert die Hochschule direkt eine Entwarnung für alle, die sich fragen, ob sie in Mathe und Physik gut genug für ein Studium sind. In Mathe Vorkursen lassen sich Wissenslücken gezielt schließen. Zudem gibt es an allen Standorten entsprechende Lernzentren.

Interessierte können sich online unter https://www.fh-swf.de/cms/bewerbung/ einschreiben. Die allgemeine Studienberatung steht für ein persönliches Beratungsgespräch von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr zur Verfügung. Termine können unter studienberatung@fh-swf.de vereinbart werden. Die Bewerbungsfrist läuft zunächst bis zum 15. Juli.

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    Interview mit REFINUM: Worauf es bei Stein-, Terrassen- und Parkettpflege ankommt
    Expertentalk
    Interview mit REFINUM: Worauf es bei Stein-, Terrassen- und Parkettpflege ankommt

    Ob Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?

    6 Min. LesezeitLesen
    Hausmeisterdienst aus Passau: Wie zwei Ingenieure mit der PA Grundstein GmbH den Sprung in die Selbstständigkeit wagten
    Arbeitsleben
    Hausmeisterdienst aus Passau: Wie zwei Ingenieure mit der PA Grundstein GmbH den Sprung in die Selbstständigkeit wagten

    Der klassische Bürojob bietet Sicherheit doch nicht jeder findet darin auf Dauer Erfüllung. Zwei Ingenieure aus Passau haben genau diese Erfahrung gemacht und Konsequenzen gezogen: Statt monotoner Abläufe am Schreibtisch wollten sie etwas mit eigenen Händen gestalten und ein eigenes Unternehmen aufbauen. Herausgekommen ist die PA Grundstein GmbH, ein Hausmeisterdienst aus Passau, der Wohnanlagen, Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte betreut. Im Gespräch erzählen die Geschäftsführer Anton Ponigl und Julian Tuma, warum sie ihre ursprüngliche Immobilienidee verwarfen, wie sie innerhalb von nur zwei Monaten gründeten und welche Rolle das technische Studium heute im Betrieb spielt. Wer selbst über eine Gründung nachdenkt, findet darin viele vertraute Fragen wieder von der Finanzierung bis zur Frage, ab wann ein Gewerbe angemeldet werden muss. business-on.de: Sie beide haben studiert und standen mitten im Berufsleben. Wie sah Ihre Ausgangslage aus – und was hat Sie schließlich in die Selbstständigkeit getrieben? Anton Ponigl und Julian Tuma: Uns verbindet eine langjährige Freundschaft und schon früh der gemeinsame Wunsch, ein eigenes Projekt zu realisieren. In unseren bisherigen Tätigkeiten waren wir allerdings zunehmend unzufrieden: Der Anteil kreativer, gestaltender Aufgaben war gering, die Arbeitsprozesse überwiegend monoton und wiederkehrend. Möglichkeiten, sich persönlich und fachlich wirklich zu verwirklichen, fehlten. Gleichzeitig hatten wir beide schon lange eine starke Affinität zu eigenen handwerklichen Projekten, etwa in der Schreinerei. Der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit war also schon eine Weile da. Natürlich verlässt man eine feste Anstellung nicht nebenbei wir haben Chancen und Risiken lange abgewogen. Aber irgendwann war klar, dass wir den Schritt wagen wollen.

    6 Min. LesezeitLesen
    Messestand planen: Welche Entscheidungen vor dem Messeauftritt wirklich zählen
    Business
    Messestand planen: Welche Entscheidungen vor dem Messeauftritt wirklich zählen

    Eine gebuchte Messefläche ist noch kein fertiges Konzept. Bevor Besucher einen Stand betreten, müssen Unternehmen entscheiden, wen sie erreichen wollen, welche Gespräche dort stattfinden sollen und was dafür räumlich und technisch nötig ist. Wer diese Fragen zuerst beantwortet, kann Gestaltung, Budget und Ablauf aufeinander abstimmen. Das erleichtert auch die Wahl zwischen einem Systemstand, einer individuellen Fertigung und einer Kombination aus beidem. Erst das Ziel klären, dann den Stand gestalten

    7 Min. LesezeitLesen
    Zur Startseite