Interview mit Manuel Heyden, CEO von nextmarkets

Herr Heyden, was sind Neobroker und was machen diese so attraktiv?
M. Heyden: Vor vielen Jahren haben wir beim Aktienkauf noch bis zu 50 Euro pro Order beziehungsweise pro Transaktion gezahlt. Anfang der 2000er kamen dann Broker, die die sogenannte Flat Fee eingeführt haben. Dann waren es in der Regel noch circa 5,90 Euro. Jetzt kommen wir aber in ein ganz neues Zeitalter. Denn jetzt können Nutzer null Euro pro Transaktion zahlen. Was viele Leute nicht wissen ist, dass Broker eine Rückvergütung von dem Marktplatz erhalten, auf dem die Transaktion ausgeführt wurde. Man versucht also durch einen hohen Grad an Technologie auf eine Order-Gebühr seitens der Kunden zu verzichten. Hier spricht man dann von einem Neobroker. Diese Bewegung kommt aus den USA und ist mittlerweile auch hierzulande übergeschwappt.
Was raten Sie Einsteigern in die Börsenwelt?
M. Heyden: Mit einem ETF kann man im Grunde genommen nicht viel falsch machen. In einem solchen Fond sind viele Wertpapiere enthalten, was das Risiko überschaubar macht. Aber natürlich ist auch die Rendite geringer. Die Investition in Einzelaktien ist zwar riskanter, dafür aber oftmals lukrativer.
Sind Neulinge oft mit dem Börsengeschehen überfordert?
M. Heyden: Neulinge gehen laut zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen systematisch zu viel Risiko ein. Ohne ein ordentliches Money- und Risikomanagement sollte kein Anleger an der Börse handeln. Unseren Kunden stellen wir deshalb zusätzlich zahlreiche Coaches zur Verfügung, die ihnen viel Expertise an die Hand geben – natürlich kostenlos. Diese versorgen unsere User monatlich mit bis zu 200 Analysen.
Gibt es ein Patentrezept, wie man ein erfolgreicher Trader werden kann?
M. Heyden: Ich würde hier nicht von einem Patentrezept sprechen. Für mich bringt ein erfolgreicher Trader allerdings drei Charaktereigenschaften mit: Stressresistenz, Entscheidungsfreude und Disziplin. Er muss in der Lage sein, seine theoretischen Ansätze konsequent in die Praxis umzusetzen und auf plötzliche Veränderungen der bisherigen Analyse zügig zu reagieren, manchmal sogar sich komplett neu auszurichten. Wir bei nextmarkets wollen unseren Kunden mit unserem Coaching-Programm Werkzeuge an die Hand geben und sie dahingehend unterstützen, sicher mit diesen umzugehen.
Oft ist die Rede von Fractional Trading. Würden Sie uns erklären, was genau man darunter versteht und wieso Anleger davon profitieren können?
M. Heyden: Auch nextmarkets bietet Fractional Trading an. Das heißt, dass unsere Kunden keine ganze Aktie kaufen müssen, sondern nur in ein Bruchstück davon investieren. Zum Beispiel können Anleger schon 50 Euro in eine Amazon-Aktie investieren, die aktuell um die 2.700 Euro kostet. Dadurch partizipieren sie auch mit einer kleinen Investition an der Wertentwicklung eines Unternehmens.
Auf Ihrer Website sprechen Sie von einem sogenannten Spar-CFD. Was ist das?
M. Heyden: Beim Spar-CFD machen sich unsere Kunden die Zinsunterschiede zwischen dem US-amerikanischen Leitzins und dem Zins im Euroraum zunutze. Zurzeit sichern wir unseren Kunden eine jährliche Rendite von 1,25% zu. Durch die unterschiedliche Zinspolitik im Euroraum und den USA gehen wir davon aus, dass sich die Rendite des Spar-CFD auch in den nächsten Jahren in diesem Bereich weiterbewegen oder sogar steigen wird.
Vielen Dank für das Gespräch, Herr Heyden.
- Titelbild: Bild von Lorenzo Cafaro auf Pixabay
FinanzenFür Selbstständige gehören Versicherungen zu den wichtigsten Bausteinen einer soliden finanziellen Absicherung. Ob: · Betriebshaftpflicht · Berufsunfähigkeitsversicherung
ArbeitslebenUnternehmen in Düsseldorf und der gesamten Rhein-Ruhr-Region sehen sich mit einem steigenden Bedarf an hochqualifizierten Fach- und Führungskräften konfrontiert. Besonders gefragt sind Managerinnen und Manager auf der mittleren Führungsebene, die den steigenden Anforderungen eines zunehmend komplexen Wirtschaftsumfelds gerecht werden. Dabei hat sich das Anforderungsprofil in den vergangenen Jahren deutlich verändert: Gefragt sind heute weniger reine Spezialisten als vielmehr hybride Talente, die technologische Expertise mit fundiertem betriebswirtschaftlichem Wissen verbinden. Die kontinuierliche Weiterentwicklung von Kompetenzen gilt als zentrale Voraussetzung, um den Fachkräftebedarf zu decken und die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu stärken. Der Meisterbrief als strategischer Karrieremotor
MarketingDer unterschätzte Faktor Pausenkultur Ein dampfender Kaffee in der Hand, ein kurzes Gespräch am Automaten – was nach alltäglicher Routine klingt, prägt die Arbeitsatmosphäre nachhaltiger als viele vermuten. Moderne Unternehmen erkennen zunehmend, dass die Qualität der Pausenversorgung direkt mit der Mitarbeiterzufriedenheit korreliert. Der Gang zur Kaffeemaschine strukturiert den Arbeitsalltag und schafft informelle Begegnungsräume. Hier entstehen spontane Gespräche zwischen Abteilungen, werden kreative Ideen geboren und soziale Bindungen gestärkt. Eine hochwertige Kaffeeversorgung signalisiert Wertschätzung und zeigt, dass das Unternehmen in das Wohlbefinden seiner Belegschaft investiert. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels kann eine professionelle Kaffeekultur ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal sein.
