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Regionale Lebensmittel bleiben im Trend: Marktschwärmer teilt bemerkenswerte Einblicke & Zahlen

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie haben regionale landwirtschaftliche Produkte einen regelrechten Boom erlebt. Besonders Organisationen, die eine digitale Einkaufsplattform für diese Produkte bieten sind bei Kund*innen in der Beliebtheit gestiegen, wie eine Umfrage der Bitkom Research aus Mai 2020 belegt. Plattformen wie Marktschwärmer ermöglichen Kund*innen nicht nur sich gesünder zu ernähren, sondern sie unterstützen mit jedem Einkauf ihre Region und Erzeuger*innen. Die Anfälligkeit von globalen Lieferketten bestätigt gerade in Krisenzeiten die Vorzüge und Resilienz der Direktvermarktung von regional erzeugten Produkten. Das nachhaltig angestiegene Interesse belegt das Sozialunternehmen Marktschwärmer mit markanten Einblicken und Zahlen aus seinem Netzwerk.

Nachhaltige regionale Grundversorgung ist gefragt

Das Marktschwärmer-Netzwerk hat in den letzten vier Monaten, während der stark restriktiven Corona-Einschränkungsmaßnahmen, ein enormes Wachstum verzeichnet:

  • Alle Schwärmereien blieben während des Lock-downs offen und versorgten verlässlich ihre Regionen mit frischen Lebensmitteln.
  • Mittlerweile gibt es 80 geöffnete Schwärmereien, insgesamt 14 neue Verteilungsorte konnten während der Corona-Krise eröffnet werden, das ist ein Anstieg von 21% zu vor Corona.
  • Über 5.500 neue Kund*innenn haben seit dem Beginn der Ausgangs- und Kontakt- beschränkungen im März auf der Marktschwärmer-Plattform zum ersten Mal bestellt.
  • Konsumenten haben durchschnittlich 30% mehr für regionale Produkte ausgegeben (gemessen am Warenkorb).
  • Zudem bieten neuerdings ein Drittel der Schwärmereien in Deutschland zusätzlich einen Lieferdienst an.
  • Auch das Interesse bei regionalen Erzeuger*innen ist angestiegen: knapp 200 neue Landwirt*innen und Lebensmittelhandwerker*innen sind dem Marktschwärmer-Netzwerk (bestehend aus rund 1.400 Betrieben) seit März beigetreten, ein Anstieg von 16 %.

Die große Frage ist nun: Wird dieser Konsumtrend trotz Lockerungsmaßnahmen anhalten? Seit den Lockerungen vor einem Monat verzeichnet das Wachstum nur eine leichte Abnahme. Jedoch ist die gestiegene Nachfrage unwiderlegbar: im Jahresvergleich zu Juni 2019 verzeichnet Marktschwärmer im Juni 2020 doppelt so viele Bestellungen. Darüber hinaus entstehen gerade 50 weitere Schwärmereien im gesamten Bundesgebiet.

#kaufregional: Erzeuger*innen rufen zu bewusstem Konsum auf

Mit der neuen Kampagne #kaufregional rufen Marktschwärmer Erzeuger*innen und Lebensmittelhandwerker*innen in kurzen Videobotschaften Konsument*innen dazu auf, weiterhin regional einzukaufen. Die Gründe, die sie hierfür geben sind so vielfältig, wie die Produktpalette die sie anbieten. Ehrlich Worte, die berühren und Verbraucher*innen bestärken sich weiterhin bewusst für direktvermarktete Produkte aus regionalen Erzeugnissen zu entscheiden. Zu finden sind die Kampagnen-Clips auf dem Marktschwärmer Facebook und Instagram Kanal und werden den Juli über schrittweise veröffentlicht.

Die Ess- und Einkaufsgewohnheiten, seit der Corona-Pandemie:

Konzipiert wurde die #kaufregional Kampagne aufbauend auf den Ergebnissen der Umfrage unter Marktschwärmer-Verbraucher*innen, die während der Corona-Zeit auf der Plattform Lebensmittel bestellt haben. Ziel war es die Ess- und Einkaufsgewohnheiten zu verstehen, die die Pandemie mit sich gebracht hat*:

  • Die Hauptmotivation bei Marktschwärmer einzukaufen ist die Unterstützung von regionalen Erzeuger*innen (95,1%), die nachhaltigen Aspekte des Geschäftsmodells (78,6%) sowie die Qualität, der Geschmack und die Frische der Produkte (77,7%)
  • Wichtigste Faktoren für Entscheidungen beim Lebensmitteleinkauf sind Regionalität (97%), Tierhaltung (95%), sowie die Transparenz in der Herstellung und Herkunft (83%)
  • Die beliebtesten Produkte sind Gemüse (95%), Obst (83%) und Milchprodukte, wie Käse, Milch, Joghurt (78%), sowie Eier (66%)

 

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