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15. November 2021

Mambu-Studie: Aufgrund der Folgen der Pandemie erwägen 75 % der Verbraucher digitale Bankdienstleistungen zu nutzen

Drei Viertel (75 %) der Verbraucher weltweit werden in den nächsten Monaten mit höherer Wahrscheinlichkeit digitale Bankdienstleistungen nutzen als vor der Pandemie. Das zeigen die Ergebnisse einer neuen Studie der SaaS-Cloud-Banking-Plattform Mambu.

Die Studie „The Financial Tribes You Need to Know“ zeigt, dass fast zwei Drittel (61 %) der Verbraucher weltweit in den letzten 18 Monaten verstärkt digitale Bankdienstleistungen genutzt haben. 41 % der Befragten haben aufgrund der Pandemie sogar zum ersten Mal digitale Bankdienstleistungen in Anspruch genommen.

Die Studie, die Teil der „Disruption Diaries“-Reihe von Mambu ist, befragte 4.500 Verbraucher weltweit und identifiziert fünf Kundengruppen, mit denen Banken in einer Welt nach der Pandemie zu tun haben werden. Die Autoren benennen diese als Techcelerators, Ethische Banker, Bequemlichkeitsfans, Covidpreneure und Neo-Anleger – hier der Überblick:

Techcelerators

Neueinsteiger in die Welt des digitalen Bankwesens, die in Zeiten der Schließung physischer Filialen digitale Dienstleistungen für sich entdeckt haben. Diese Gruppe stellt mit einem Drittel (33 %) aller Befragten weltweit die größte Gruppe dar. Mehr als die Hälfte (57 %) sind über 35 Jahre alt. Diese Gruppe hat in den letzten 18 Monaten am häufigsten digitale Bankdienstleistungen genutzt.

Ethische Banker

Junge, zielstrebige Sparer, die einen positiven Einfluss auf die Welt ausüben wollen. Diese Gruppe ist mit 31 % der Befragten die zweitgrößte weltweit. Fast die Hälfte (49 %) der „ethischen Banker“ ist zwischen 18 und 34 Jahre alt. Diese Gruppe ist am ehesten bereit, einen Aufpreis für Finanzdienstleistungen zu zahlen, die der Umwelt oder lokalen Gemeinden zugutekommen, und mehr als drei Viertel (77 %) bevorzugen Banken, die den Purpose über den Gewinn stellen.

Bequemlichkeitsfans

Kunden, die alles aus einer Hand und ohne zusätzliche Kosten erhalten möchten. Diese Gruppe macht fast ein Viertel (23 %) der Befragten weltweit aus und besteht überwiegend aus Personen mittleren oder höheren Alters – mehr als die Hälfte (55 %) sind über 35 Jahre alt. Diese Gruppe sieht es am wenigsten ein für zeitsparende oder flexible Dienstleistungen einen Aufpreis zu zahlen, da sie ein erstklassiges Kundenerlebnis als Standarddienstleistung erwartet.

Covidpreneure

Unternehmer, die während der Pandemie ihr eigenes Unternehmen gegründet haben und einfach zu bedienende und zuverlässige Bankdienstleistungen für Unternehmen benötigen. Covidpreneure sind weltweit die jüngste Gruppe: fast zwei Drittel (64 %) sind unter 35 Jahre alt und ein Viertel (25 %) unter 25. Diese Gruppe ist am ehesten der Meinung, dass günstige Dienstleistungen für Unternehmen bei einer Bank wichtig sind, und investiert vorrangig in traditionelle Anlagen.

Neo-Anleger

Neue Vermögensbesitzer, die Finanzdienstleistungen nutzen wollen, um Anlagen zu kaufen, zu handeln und zu halten. Diese Gruppe ist am kleinsten, aber wächst weltweit am schnellsten. Zwei Drittel (66 %) sind männlich und über die Hälfte ist unter 35 Jahre alt. Diese Gruppe besitzt am ehesten Anlagen wie Kryptowährungen (75 %) und NFTs (26 %). Sie sind vermehrt der Meinung, dass die Möglichkeit genannte Anlagen zu kaufen, zu verkaufen oder zu verwalten, für eine Bank wichtig ist.

„Jede Gruppe sagt uns etwas Wichtiges über die Art und Weise, wie sich das Verbraucherverhalten ändert, und darüber, was Banken tun müssen, um der Entwicklung voraus zu sein. Die traditionelle Zielgruppensegmentierung bei Finanzdienstleistungen ist nicht mehr zeitgemäß. Das Einheitsmodell, bei dem die Kunden auf der Grundlage ihres Einkommens oder einfacher demografischer Daten eingeteilt werden, ist in einer Welt der offenen Finanzen überflüssig“, erläutert Eugene Danilkis, CEO von Mambu und ergänzt: „Wenn Banken überleben wollen, müssen sie darüber nachdenken, wie sie diese neuen Kundengruppen erreichen und mit Produkten und Erlebnissen ansprechen, die ihren gemeinsamen Werten und Bedürfnissen entsprechen. Weltweit haben wir über 50 Millionen Endnutzer auf unserer Mambu-Plattform, was die wachsende Nachfrage nach neuen und digitalen Finanzprodukten zeigt.“

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