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business-on.de Redaktion
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25. April 2017

Wie uns ein Persönlichkeitsmodell bei der Kommunikation im Beruf hilft

Kennen Sie das Gefühl, dass Sie mit einem Kollegen, Vorgesetzten oder Kunden einfach nicht klarkommen? Was Sie auch probieren, Ihre ganz alltäglichen Strategien, mit Menschen umzugehen, greifen bei dieser Person nicht. Persönlichkeitsmodelle wie das Persolog-Persönlichkeitsprofil (DISG; die Abkürzung steht für Dominanz, Initiative, Stetigkeit und Gewissenhaftigkeit) können dabei helfen, Ihr Gegenüber und sich selbst zu reflektieren. Dies ist ein entscheidender Vorteil, wenn es darum geht, die feinen Nuancen zwischenmenschlicher Kommunikation im beruflichen Alltag zu gestalten.

Ein Persönlichkeitsmodell macht wiederkehrende eigene Verhaltensmuster und Verhaltensweisen Dritter beschreibbar und nachvollziehbar. Personen, die sich einmal intensiv mit den DISG-Profilen und den damit verbundenen Motiven, Zielen, Stärken und Schwäche beschäftigen, erweitern ihr Wissen um sich selbst und bauen die Fähigkeit aus, mit Kollegen, Kunden oder Mitarbeitern zu interagieren. Das Modell weckt Verständnis für andersartiges Verhalten und die Wirkung von Menschen. Es hilft, Kommunikationsprobleme und Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit besser zu verstehen und Lösungsansätze zu entwickeln. Typische Kommunikationsrisiken wie aneinander Vorbeireden, Verschlossenheit, unklare Formulierungen, Überforderung des jeweils anderen, Angst oder Verunsicherung können reduziert werden.

Persönlichkeitsmodelle wie das DISG-Profil bieten dem Anwender die Chance,

  • sich selbst besser kennenzulernen,
  • ein Verständnis für unterschiedliche Verhaltens- und Kommunikationsstile von Menschen zu entwickeln
  • und die eigene Flexibilität und Wirksamkeit im Umgang mit anderen zu erhöhen.

In unseren Trainings arbeiten wir mit dem Persolog-Persönlichkeitsprofil (DISG) zusammen, weil es einen unkomplizierten Zugang zum Thema Persönlichkeitsentwicklung schafft. Das Modell differenziert Verhalten in die menschlichen Grundtemperamente dominant, initiativ, stetig und gewissenhaft und ordnet sie gleichzeitig den Farben rot, gelb, grün und blau zu. Je nach persönlichem Entwicklungsgrad treten diese Verhaltensäußerungen unterschiedlich stark in einer Person auf.

Anhand eines Fragebogens mit persönlichkeitsbeschreibenden Adjektiven schätzen Sie sich zunächst selbst ein und erkennen, welche Kommunikations- und Verhaltenspräferenz am stärksten bei Ihnen ausgeprägt ist. In unserer eigenen Wahrnehmung neigen wir dazu, die Stärken und positiven Seiten unseres Verhaltensstils zu betonen.

Die gegenüberstehende Person kann das Verhalten je nach eigener Verhaltenspräferenz unter Umständen negativer oder auch positiver wahrnehmen. Das Modell zeigt damit sehr anschaulich, wie es zu Bewertungsunterschieden in der Wahrnehmung anderer Menschen kommt.

Ein „Roter“ wird die „kooperativ vermittelnde“ Arbeitsweise eines „Grünen“ vermutlich als „konfliktscheu und entscheidungsunfreudig“ deuten. Er ist durch die Fokussierung auf seine eigene dominante Präferenz nicht in der Lage, die Stärken des „grünen“ Verhaltens wahrzunehmen.

Institut für Management-Entwicklung (ime)

Das Institut für Management-Entwicklung (ime) berät, begleitet und unterstützt mittelständische und große Unternehmen in allen Fragen der Personalentwicklung innerhalb der beiden Geschäftsbereiche Offene Seminare und Inhouse-Leistungen. Die Kernkompetenz liegt dabei auf der Durchführung intensiver, praxisnaher und berufsrelevanter sowie methodenorientierter Weiterbildungen. Die Schwerpunkte des ime liegen in den Bereichen Führung, Management, Kommunikation und Methodenkompetenz, Persönlichkeitsentwicklung sowie Vertrieb.

Mehr Informationen unter www.ime-seminare.de.

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