Zentrale Größe der Geschäftstätigkeit

Aussagekraft der Gewinngröße
Um Rückschlüsse auf den Geschäftserfolg zu ziehen, muss der Gewinn in Relation zu anderen Größen gesetzt werden. Besonders wichtig ist hierbei das Eigenkapital. Die entsprechende Kenngröße bezeichnet man als Eigenkapitalrentabilität. Der Gewinn lässt darüber hinaus nur bedingt Rückschlüsse auf den Erfolg der eigentlichen Geschäftstätigkeit zu. Grund hierfür sind gesetzliche Bestimmungen, wie sie Rücklagen, das Niederstwertprinzip und stille Reserven betreffen.
Die Berechnung des Gewinns
Die Formel zur Errechnung des Gewinns in der Kosten- und Leistungsrechnung lautet:
G=E-K
G: Gewinn
E: Erlös
K: Kosten
Unterschiedliche Arten der Erfolgsrechnung
Der Gewinn wird innerhalb der Erfolgsrechnung des Rechnungswesens durchgeführt. Je nach Betrachtungsgegenstand unterscheidet man Periodenerfolgsrechnung, Stückerfolgsrechnung und Investitionsrechnung.
Gewinnermittlung in der Betriebswirtschaft
Die Gewinnermittlung erfolgt innerhalb des Rechnungswesens, genauer gesagt im Rahmen der Erfolgsrechung. Je nachdem, welchen Zweck die Erfolgsrechnung verfolgt, wird der verwendete Gewinnbegriff angepasst. Auf der anderen Seite wird der Gewinnbegriff erst durch Ermittlungsregeln der Erfolgsrechnung konkretisiert und so nutzbar gemacht. Mit diesen verschiedenen Systemen gehen auch verschiedene Möglichkeiten bei der Ermittlung des Erfolgs einher. Entsprechend vielschichtig sind die Ergebnisse, die im Rahmen einer Gewinnermittlung auftreten können.
Beispiele für Verfahren zur Erfolgsmessung sind unter anderem:
- die Periodenerfolgsrechnung
- die Stückerfolgsrechnung
- die Investitionsrechnung
Die Periodenrechnung dient hierbei der Ermittlung des Erfolgs in einer bestimmten Periode wie beispielsweise einem Geschäftsjahr. Mit der Stückerfolgsrechnung wird hingegen der Beitrag gemessen, den einzelne Produktionseinheiten zum gesamten Unternehmenserfolg leisten. Bei der Investitionserfolgsrechnung wird der Beitrag von einzelnen Investitionen zum gesamten Unternehmenserfolg ermittelt.
Begriffliche Abgrenzung
Es ist immer zu beachten, dass die Gewinn- und Verlust rechnung nicht mit den Größen Gewinn und Verlust endet. Viel wichtiger ist hier der Jahresüberschuss /Jahresfehlbetrag. Dabei handelt es sich aber nicht um die gleichen Größen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn das Unternehmen, das die Bilanz erstellt, den Jahresüberschuss an die Muttergesellschaft abführt oder Jahresfehlbeträge erhält. Diese Aufwendungen müssen nur vor dem Jahresüberschuss ausgewiesen werden, was regelmäßig zu Verwirrung führt. Die wirtschaftliche Darstellung der Gewinne/Verluste der Tochtergesellschaft ist entsprechend nicht korrekt.
Durch Gewinnabführungsverträge ist der Bilanzgewinn in der Regel Null. In Wirklichkeit ist es jedoch natürlich zu Gewinnen und Verlusten gekommen, die lediglich von der Muttergesellschaft abgeschöpft wurden. Hierbei handelt es sich dann um „Aufwendungen aus abgeführten Gewinnen“ und „Verträge aus Verlustübernahmen“. Zusammen stellen sie die Korrekturposten für die Gewinne und Verluste dar, die tatsächlich entstanden sind.
Florian Weis
Guide'sWenn Räume im Sommer zu warm werden, Waren definierte Lagerbedingungen brauchen oder Technik zuverlässig laufen muss, rückt eine neue Kühl- oder Klimaanlage auf die Investitionsliste. Vor der Geräteauswahl steht jedoch eine andere Aufgabe: Unternehmen müssen beschreiben, welche Bereiche unter welchen Bedingungen gekühlt werden sollen. Erst daraus lassen sich Anforderungen an Leistung, Regelung und späteren Betrieb ableiten. Erst den betrieblichen Bedarf beschreiben Ein Anforderungsprofil hält fest, welches Ergebnis die Anlage im jeweiligen Bereich erreichen soll. Dazu gehören gewünschte Temperatur- und Feuchtebereiche ebenso wie die Frage, wie stark die Bedingungen schwanken dürfen. In einem Büro kann es vor allem um angenehme Arbeitsbedingungen während der Nutzungszeit gehen. Bei empfindlichem Lagergut oder einem technischen Prozess können engere Vorgaben entscheidend sein. Solche Unterschiede sollten vor der Dimensionierung sichtbar werden, statt später durch nachträgliche Einstellungen ausgeglichen werden zu müssen.
BusinessEin Handelsregisterauszug für eine Auslandsniederlassung, ein Zeugnis für eine neue Fachkraft oder eine Vollmacht für einen Geschäftspartner: Sobald Dokumente Grenzen überschreiten, reicht die sprachliche Verständlichkeit allein nicht immer aus. Die empfangende Stelle kann eine beglaubigte Übersetzung verlangen; bei öffentlichen Urkunden kommen mitunter weitere Formalitäten hinzu. Unternehmen sparen Nacharbeit, wenn sie vor der Übersetzung klären, welche Unterlagen in welcher Form tatsächlich einzureichen sind. Wann eine beglaubigte Übersetzung im Geschäftsalltag relevant wird Für die interne Prüfung eines Vertrags oder die Abstimmung mit einem ausländischen Partner genügt häufig eine fachlich sorgfältige, aber nicht beglaubigte Übersetzung. Anders kann es aussehen, wenn ein Dokument bei einer Behörde, einem Gericht oder einer anderen Institution vorgelegt werden soll. Bei Gründungen und Niederlassungen betrifft das beispielsweise Registerauszüge oder Gesellschaftsunterlagen. Im Personalbereich können Abschlusszeugnisse und Qualifikationsnachweise relevant werden. Auch Vollmachten und Zertifikate können je nach Verfahren besondere Formanforderungen auslösen.
BusinessEin Firmenfahrzeug wird schnell über den Kaufpreis, die Leasingrate oder die Fahrzeugklasse diskutiert. Im Arbeitsalltag zählen jedoch andere Fragen: Welche Wege fährt es regelmäßig? Was muss hineinpassen? Wie gut lässt sich ein Werkstatttermin mit den betrieblichen Abläufen vereinbaren? Wer solche Anforderungen vor der Suche festhält, kann Fahrzeuge und Angebote gezielter vergleichen. Das gilt für den einzelnen Wagen eines Selbstständigen ebenso wie für mehrere Fahrzeuge eines kleinen Betriebs. Vom Arbeitsalltag zum Anforderungsprofil Am Anfang steht keine Modellliste, sondern ein Blick auf die tatsächlichen Fahrten. Ein Fahrzeug für Kundentermine muss andere Aufgaben erfüllen als eines, das morgens Werkzeug zur Baustelle bringt oder tagsüber zwischen mehreren Standorten pendelt. Hilfreich ist es, typische Arbeitstage zu beschreiben: Wie viele Personen fahren mit? Welche Gegenstände werden transportiert? Gibt es feste Routen oder wechseln Ziele und Einsatzorte häufig? Auch die Frage, ob das Fahrzeug überwiegend kurz unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken zurücklegt, gehört in dieses Profil.
